AT113625B - Klingenblatt für Rasiervorrichtungen. - Google Patents

Klingenblatt für Rasiervorrichtungen.

Info

Publication number
AT113625B
AT113625B AT113625DA AT113625B AT 113625 B AT113625 B AT 113625B AT 113625D A AT113625D A AT 113625DA AT 113625 B AT113625 B AT 113625B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
blade
grinding
razors
strips
longitudinal direction
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Roth Buechner Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Roth Buechner Ag filed Critical Roth Buechner Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT113625B publication Critical patent/AT113625B/de

Links

Landscapes

  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Kilingenblatt für Rasiervorrichtungen.   



   Die Erfindung bezieht sich auf Klingenblätter, insbesondere doppelschneidige, wie sie bei den sogenannten   Sicherheitsrasiervorrichtungen   Verwendung finden, bei denen die Klinge beim Gebrauch über eine gewölbte Kammplatte gespannt wird. 



   Derartige Klingenblätter werden sowohl wegen der guten Schneidfähigkeit als auch um das Biegen über der gewölbten Platte zu erleichtern, möglichst dünn gehalten. Diesem Bestreben ist aber dadurch eine gewisse Grenze gesetzt, dass die Widerstandsfähigkeit des Klingenblattes gegenüber Biegungsbeanspruchungen, besonders solchen in zur Schneide parallelen Ebenen, nicht zu gering werden darf, da sonst beim Einspannen der Klinke in die Rasiervorrichtung leicht Bruch eintreten kann. In dieser Beziehung sind besonders die mittleren, durch die   Aufstecklöcher   ohnehin geschwächten Klingenteile   gefährdet.   Ein gleichmässiges   Dünnschleifen   der gesamten Klingenfläche kommt deshalb prak isch nicht in Frage.

   Auch das   Dünnschleifen   des Klingenblattes in einzelnen, parallel zur Schneide verlaufenden Streifen ist nicht   angängig, weil dadurch über   die ganze Länge des Blattes durchgehende   gefährliche   Querschnitte entstehen, die besonders leicht zum Brechen des Blattes längs dieser Streifen Veranlassung geben. 



   Gemäss der Erfindung wird dieser Übelstand dadurch vermieden, dass das Schleifen des Klingenblattes in zickzack-, sehlangenlinienartig oder ähnlich verlaufenden Streifen erfolgt, derart, dass die durch den Schliff verursachten   Schwächungslinien   nicht über die ganze Länge des Blattes gerade durchlaufen 
 EMI1.1 
 beispielsweise ausgeführten Klingenblattes, während Fig. 2 das Klingenblatt im Querschnitt nach Linie II-II darstellt, welche Darstellung zur grösseren Deutlichkeit verzerrt ist. In Wirklichkeit sind die Dickenabmessungen im Verhältnis zur Breite der Klinge erheblich geringer. 



   In der Zeichnung sind die gemäss der Erfindung geschliffenen Stellen 1 und 1a schraffiert, während die Stellen 2 und   2a,   die im wesentlichen ihr ursprüngliches Niveau behalten, nicht schraffiert sind. Nach Fig. 1 verlaufen die geschliffenen Streifen   ziekzackförmig   in der Längsrichtung über die Klinge, u. zw. auf deren beiden Seiten. Der mittlere Teil der Klinge, der die Löcher 3 und   4   zum Aufstecken auf die Zapfen der Rasiervorrichtung enthält, behält zweckmässig, zum mindesten auf der einen Seite, seine ursprüngliche Stärke. Die äusseren Schleifstreifen la der in Fig. 1 sichtbaren Klingenseite gehen unmittelbar in die Schneidenflächen   5   über.

   Natürlich können sich aber an die   Sehneidenfläehen   auch nicht geschliffene Streifen anschliessen, wie es beim dargestellten Ausführungsbeispiel auf der unteren Schneidenseite der Fall ist (Fig. 2). 



   Es ist ersichtlich, dass im Bereich der Schleifstellen, abgesehen von deren äussersten Rändern, jede parallel zu den Schneiden geführte Linie abwechselnd dünn geschliffene und unversehrt geblieben Stellen des Klingenblattes trifft, so dass keine in der Längsrichtung des Klingenblattes durchgehende   Schwächungslinien   vorhanden sind. Dabei weisen nicht nur die Schneiden selbst, sondern auch die benachbarten Teile des Klingenblattes die für die gute   Schneidfähigkeit   erwünschte geringe Dicke auf, und die Schmiegsamkeit des Klingenblattes als Ganzes ist gegenüber einer in bisher üblicher Weise geschliffenen Klinge   erhebli   h eihöht. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



     '* Die Schleifstreifen'. Z, la   können auch eine andere Gestalt haben und in grösserer oder geringerer Anzahl sowie in anderer   Läge'vorgesehen   sein ; auch brauchen sie nicht über die ganze   Länge'des Bláttes   durchgehen. Sie können beispielsweise mehr   schlange-odeur   sinuslinienartig verlaufen.

   Ein soleher Verlauf ergibt sich, wenn das Schleifen in der Weise vorgenommen wird, dass die Schleifscheiben während des Vorüberwanderns des Klingenblattes in seiner Längsrichtung eine beispielsweise von einer Kreis- 
 EMI2.1 
 
Nach Fig. 2 kann man die Schleifstreifen 1, la auf den beiden Seiten des Klingenblattes versetzt gegeneinander anordnen, derart, dass einem Schleifstreifen auf der einen Seite ein Streifen unversehrten Materials auf der anderen Seite gegenüberliegt, so dass sich die durch das Schleifen herbeigeführten Schwächungen nicht verdoppeln. 



   Die gemäss der Erfindung geschliffenen Klingen bieten ausser den bereits erwähnten noch den Vorteil, dass sie im Gegensatz zu den bisher üblichen Klingen, die sich in der Mitte, wo die Löcher liegen, besonders leicht durchbiegen, eine über die ganze Breite der Kammplatte der Rasiervorrichtung im wesentlichen gleichbleibende Biegung ergeben, da durch die besondere Form und Lage der Schleifstreifen ein Materialausgleich geschaffen wird. Daraus ergibt sich an den Schneiden ein günstigerer Schnittwinkel. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Klingenblatt für Rasiervorrichtungen mit gewölbter Kammplatte, dadurch gekennzeichnet, dass das Klingenblatt an   zahlreichen schräg   zu seiner Längsrichtung verlaufenden, streifenartigen Stellen dünn geschliffen ist.

Claims (1)

  1. 2. Klingenblatt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dünn geschliffenen Stellen in Form von Ziekzaek-oder Schlangenlinien in der Längsrichtung über das Blatt verlaufen.
    3. Klingenblatt nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifstreifen der beiden Blattseiten versetzt gegeneinander liegen. EMI2.2
AT113625D 1928-03-19 1928-06-23 Klingenblatt für Rasiervorrichtungen. AT113625B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE113625X 1928-03-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT113625B true AT113625B (de) 1929-06-25

Family

ID=29276470

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT113625D AT113625B (de) 1928-03-19 1928-06-23 Klingenblatt für Rasiervorrichtungen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT113625B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0614695A1 (de) Geordnete Kolonnenpackung
DE2305680C3 (de) Scherfolie für Trockenrasierapparate
DE2342677C2 (de) Scherkammfolie für den Scherkopf eines elektrischen Trockenrasiergerätes
AT113625B (de) Klingenblatt für Rasiervorrichtungen.
DE478935C (de) Blattfoermige Rasierklinge
DE3540668C2 (de) Fahrzeugluftreifen
AT106965B (de) Rasiervorrichtung.
DE1553700A1 (de) Rasierklinge fuer Rasierhobel
DE1283702B (de) Trockenrasiergeraet mit einem aus einer einstueckigen Scherplatte und einem Schneidmesser bestehenden Scherkopf
DE507472C (de) Saegeblatt mit eingesetzten, sich gegenseitig anlehnenden Zahnsegmenten
DE465472C (de) Stahlfoerderbandverbindung
DE731553C (de) Endlicher Keilriemen nebst Schloss
CH482869A (de) Verbundstein
AT66216B (de) Verfahren zur Herstellung von Messerklingen.
AT118575B (de) Schutzplatte für Rasierhobel mit dünnem Messerblatt.
DE3044364C1 (de) Messerklinge fuer ein Haushalt- oder Berufsmesser
DE1780729C3 (de) Gleitschutz- bzw. Reifenschutzkette
AT115069B (de) Zweischneidige Hohlschliffklinge für Rasierhobel mit gekrümmter Kamm- und Deckplatte.
DE483501C (de) Rasierhobel mit einem vor jeder Klingenschneide angeordneten Schabrand
AT130588B (de) Rasierklinge.
DE649577C (de) Schergeraet zur Herstellung eines Rasierschnittes
AT203782B (de) Mähbalken-Messerklinge
AT147113B (de) Rasiervorrichtung.
AT117004B (de) Verfahren zur Herstelung von Feilen.
DE824451C (de) Schneidsatz fuer Fleischwoelfe