AT11400U1 - Vorrichtung zur markierung eines blattes - Google Patents

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Abstract

Eine Vorrichtung zur Markierung eines Blattes (16), insbesondere eines Schriftstückes, umfasst einen ersten und einen zweiten Schenkel (1, 2) aus einem flächigen Material, die über eine Falz (3) miteinander verbunden sind und an denen jeweils mindestens ein Verbindungsteil (6, 7) einer Magnetverbindung zum Zusammenhalten der beiden Schenkel (1, 2) angebracht ist. Zumindest einer der beiden Schenkel (1, 2) ist im Abstand vom Falz (3) und parallel zu diesem mit einer Abknicklinie (8,9) versehen, an der der Schenkel (1, 2) abknickbar ist. In zumindest einem der beiden Schenkel (1, 2) ist mindestens eine durch Durchschneiden des Materials des Schenkels (1, 2) freigestellte Zunge (10) ausgebildet, die in einen Schlitz (15) im anderen Schenkel einführbar ist, wobei durch die mindestens eine in den Schlitz (15) eingreifende Zunge (10) die beiden Schenkel (1, 2) im Bereich zwischen dem Falz (3) und der Abknicklinie (8,9) zusammengefaltet gehalten sind und weiters ein Aufschieben der Vorrichtung auf ein Blatt (16) begrenzt ist.

Description

österreichisches Patentamt AT 11 400 U1 2010-10-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Markierung eines Blattes eines Schriftstückes, welche einen ersten und einen zweiten Schenkel aus einem flächigen Material umfasst, die über einen Falz miteinander verbunden sind und an denen jeweils mindestens ein Verbindungsteil einer Magnetverbindung zum Zusammenhalten der beiden Schenkel angebracht ist.
[0002] Derartige Vorrichtungen, auch Magnetlesezeichen genannt, sind bekannt, beispielsweise aus der US 2004/0074436 A1, US 6,401,649 B1 und GB 2 315 705 A. Weiters ist es bekannt, eine solche Vorrichtung mit einem über das markierte Blatt überstehenden Abschnitt, nach Art eines Reiters, auszubilden. Dieser überstehende Abschnitt kann beispielsweise mit einer Markierung oder einem Werbeaufdruck versehen sein. Beim aus der US 5,103,756 A bekannten Magnetlesezeichen ist hierzu im Verbindungsbereich der beiden Schenkel ein einstückig mit diesen Schenkeln ausgebildeter oder an den Schenkeln angebrachter, beispielsweise angeklebter, weiterer Abschnitt vorhanden. Das in der US 2,448,611 A beschriebene Magnetlesezeichen weist zu diesem Zweck zwei weitere über einen Falz verbundene Schenkel auf, die an den Innenseiten der beiden äußeren Schenkel angeklebt sind, wobei der Falz der inneren Schenkel vom Falz der äußeren Schenkel beabstandet ist. Beim aus der US 7,066,494 B1 und aus der WO 2004/078 487 A1 bekannten Magnetlesezeichen ist im Bereich des die beiden Schenkel verbindenden Falzes ein stufenförmiger Einschnitt ausgebildet, der im zusammengefalteten Zustand der beiden Schenkel den überstehenden Abschnitt bildet. Die Breite des überstehenden Abschnitts ist bedingt durch diese Ausbildung deutlich kleiner als die Gesamtbreite des Lesezeichens, wodurch der für die Beschriftung zur Verfügung stehende Platz verringert wird.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, eine einfach herstellbare Vorrichtung der eingangs genannten Art bereit zu stellen, bei der ein nach Art eines Reiters überstehender Abschnitt ausgebildet werden kann, dessen Breite der Breite der Schenkel der Vorrichtung entspricht. Erfindungsgemäß gelingt dies durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
[0004] Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist zumindest einer der beiden Schenkel im Abstand vom Falz und parallel zu diesem mit einer Abknicklinie versehen, an der der Schenkel abknickbar ist. Weiters ist in zumindest einem der beiden Schenkel mindestens eine durch einen Schnitt durch das Material des Schenkels freigestellte Zunge ausgebildet, die im mit dem anderen Schenkel verbundenen Zustand in einen Schlitz im anderen Schenkel eingreift. Durch die mindestens eine in den Schlitz des anderen Schenkels eingreifende Zunge werden die beiden Schenkel im Bereich zwischen dem Falz und der Abknicklinie zusammengehalten. Weiters wird das Aufschieben der Vorrichtung auf ein Blatt begrenzt, wobei die in den Schlitz des anderen Schenkels eingreifende Zunge oder eine dieser Zungen als Anschlag dient. Im auf das Blatt vollständig aufgeschobenen Zustand, wenn die Magnetverbindung die Vorrichtung am Blatt festhält, wird somit ein über den Rand des Blattes überstehender Abschnitt bzw. eine Art Reiter ausgebildet. Dieser kann beispielsweise zur Beschriftung der markierten Stelle oder zur Aufbringung eines Informations- oder Werbeaufdrucks eingesetzt werden.
[0005] Durch eine erfindungsgemäße Vorrichtung kann somit ein über die gesamte Breite der Schenkel ausgedehnter Reiter ausgebildet werden.
[0006] Vorteilhafterweise kann eine erfindungsgemäße Vorrichtung auch ohne Reiterfunktion eingesetzt werden, wenn die mindestens eine Zunge nicht in den Schlitz im anderen Schenkel in Eingriff gebracht wird. Die Schenkel können dann bis zum Falz zwischen den beiden Schenkeln auf das Blatt aufgeschoben werden.
[0007] Durch eine erfindungsgemäße Vorrichtung kann ein Blatt markiert werden, insbesondere eines Schriftstücks, beispielsweise eines Buches, einer Zeitschrift oder einer Losblattsammlung.
[0008] In einer vorteilhaften Ausführungsform sind beide Schenkel im gleichen Abstand vom die beiden Schenkel verbindenden Falz jeweils mit einer parallel zum Falz ausgerichteten Abknick- 1/8 österreichisches Patentamt AT 11 400 U1 2010-10-15 linie versehen. Das Einfädeln der mindestens einen Zunge in den Schlitz des anderen Schenkels wird dadurch erleichtert. Hierbei ist es günstig, wenn die Zunge und der Schlitz im Bereich der Abknicklinie des jeweiligen Schenkels liegen.
[0009] Günstigerweise ist der Abstand der Abknicklinie (wenn nur einer der beiden Schenkel mit einer Abknicklinie versehen ist) bzw. einer jeweiligen Abknicklinie (wenn beide Schenkel mit einer Abknicklinie versehen sind) vom Falz kleiner als die halbe Länge, vorzugsweise kleiner als ein Drittel der Länge, des Schenkels, in dem die Abknicklinie bzw. die jeweilige Abknicklinie angeordnet ist.
[0010] Der Falz zwischen den beiden Schenkeln und die mindestens eine Abknicklinie können vorteilhafterweise durch Rillungen ausgebildet werden.
[0011] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden im Folgenden anhand der beiliegenden Zeichnung erläutert. In dieser zeigen: [0012] Fig. 1 eine Draufsicht auf die Vorrichtung im flach ausgelegten Zustand mit auseinan dergefalteten Schenkeln, auf die Außenseiten der Schenkel; [0013] Fig. 2 eine Draufsicht analog Fig. 1 auf die Innenseiten der Schenkel; [0014] Fig. 3 und Fig. 4 Schrägsichten auf die Vorrichtung von schräg vorne und schräg hin ten, im entlang dem Falz zusammengeklappten, im Bereich der Abknicklinien verbundenen und unterhalb der Abknicklinien gespreizten Zustand der Schenkel der Vorrichtung; [0015] Fig. 5 eine Draufsicht auf die auf ein Blatt aufgebrachte Vorrichtung.
[0016] Ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung ist in den Figuren dargestellt. Die Vorrichtung umfasst einen ersten und einen zweiten Schenkel 1, 2 aus einem flächigen Material. Das flächige Material besitzt im flach ausgelegten Zustand ebene Ober- und Unterseiten und die rechtwinklig zu diesen Ober- und Unterseiten gemessene Dicke des Materials ist wesentlich geringer (um mindestens den Faktor 10) als seine Breite oder Länge.
[0017] Das die Schenkel 1, 2 bildende Material weist eine mehr oder weniger große Flexibilität auf. Beispielsweise können die Schenkel 1, 2 aus einem Karton oder einer Kunststofffolie oder einem Verbund hieraus bestehen.
[0018] Die Schenkel 1, 2 sind im gezeigten Ausführungsbeispiel streifenförmig ausgebildet. Beispielsweise sind auch im Wesentlichen quadratische Ausbildungen denkbar und möglich.
[0019] Die beiden Schenkel 1, 2 sind über einen Falz 3 miteinander verbunden, an dem sie im Gebrauchszustand zusammengefaltet sind. Der Falz 3 kann beispielsweise von einer in das Material, aus dem die Schenkel 1,2 bestehen, eingebrachten Rillung gebildet werden.
[0020] An den Innenseiten 4, 5 der Schenkel 1, 2, die im zusammengefalteten Zustand der Schenkel 1, 2 zueinander gerichtet sind, sind Verbindungsteile 6, 7 einer Magnetverbindung angebracht. Insbesondere werden die Verbindungsteile 6, 7 von aus Magnetfolie bestehenden Magneten (=Folienmagneten) gebildet. Denkbar und möglich ist es beispielsweise auch, dass nur einer der beiden Verbindungsteile 6. 7 magnetisiert ist und der andere der beiden Verbindungsteile aus einem ferromagnetischen Material besteht oder dieses enthält.
[0021] Im zusammengefalteten Zustand der beiden Schenkel 1, 2 kommen die beiden Verbindungsteile 6, 7 in gegenseitige Anlage und werden durch Magnetkraft zusammengehalten. Wenn die Vorrichtung auf ein Blatt (insbesondere aus Papier) aufgesetzt ist, liegt das Blatt zwischen den beiden Verbindungsteilen 6, 7 und die Magnetkraft wirkt durch das Blatt hindurch und drückt die Verbindungsteile beidseitig in das Blatt.
[0022] Die beiden Schenkel 1, 2 weisen jeweils beabstandet vom Falz 3 und parallel zu diesem, vorzugsweise im gleichen Abstand, eine Abknicklinie 8, 9 auf, an der der jeweilige Schenkel 1, 2 abknickbar ist. Die jeweilige Abknicklinie 8, 9 unterteilt den entsprechenden Schenkel 1, 2 in einen kürzeren, an den Falz 3 anschließenden Abschnitt 11,13 und in einen längeren, zum 2/8 österreichisches Patentamt AT 11 400 U1 2010-10-15 freien Ende des jeweiligen Schenkels 1, 2 hin verlaufenden und dieses bildenden Abschnitt 12, 14, an dem das jeweilige Verbindungsteil 6, 7 angebracht ist.
[0023] Im Bereich der Abknicklinie 8 ist im ersten Schenkel 1 eine durch Durchschneiden des Materials des Schenkels 1 (insbesondere durch Stanzen) aus dem Schenkel 1 freigestellte Zunge 10 ausgebildet. Diese kann in einen Schlitz 15 im anderen Schenkel 2 in Eingriff gebracht werden.
[0024] Wenn die Zunge 10 in den Schlitz 15 eingreift, hält diese die Abschnitte 11, 13 der Schenkel 1, 2 im zusammengefalteten Zustand, wobei beim Falz 3 eine Umknickung um (zumindest annähernd) 180° ausgebildet wird. Die Abschnitte 12, 14 können hierbei aber an den Abknicklinien 8, 9 auseinandergeknickt werden, so dass sie eine gespreizte Stellung einnehmen, wie dies aus Fig. 3 und 4 ersichtlich ist. In diesem Zustand kann die Vorrichtung auf ein Blatt 16 (vgl. Fig. 5) aufgeschoben werden, bis der Rand des Blattes in Anlage an die Zunge 10 gelangt. Wenn die Abschnitte 12, 14 nunmehr zusammengeführt werden, so dass sich die Verbindungsteile 6, 7 annähern, so werden die Verbindungsteile 6, 7 durch die Magnetkraft zusammengehalten und von gegenüberliegenden Seiten her gegen das dazwischen eingelegte Blatt 16 angedrückt. Die Vorrichtung ist damit am Blatt 16 gehalten, wobei die Abschnitte 11,13 über den Rand des Blattes 16 überstehen und eine Art Reiter, beispielsweise zur Beschriftung des markierten Blattes, bilden.
[0025] Die Zunge 10 wird von einem parallel zum Falz 3 verlaufenden Schnitt 17 durch das Material des Schenkels 1 und durch mit den Enden dieses Schnittes verbundenen (geradlinig oder über bogenförmige Abschnitte) und zumindest abschnittsweise winkelig, vorzugsweise rechtwinkelig, hierzu verlaufenden Schnitten 18,19 gebildet. Der Schnitt 17 liegt günstigerweise wie dargestellt näher beim Falz 3 als die Abknicklinie 8 des ersten Schenkels 1. Die Schnitte 18, 19 können beispielsweise ab der Abknicklinie 8 ausgebildet sein oder sich auch über die Abknicklinie 8 erstrecken, wie dies am Besten aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, wobei sich die Zunge 10 zwischen beidseitig an sie anschließenden Abschnitten der Abknicklinie 8 erstreckt. Mit anderen Worten erstreckt sich die Zunge über den Längsbereich des Schenkels, in dem die Abknicklinie ausgebildet ist, und die im Material des Schenkels 1 ausgebildete Abknicklinie 8 ist durch die Zunge 10 unterbrochen.
[0026] Durch die parallele Ausrichtung des Schnittes 17 zum Falz 3 (bzw. zur Abknicklinie 8) ist die Zunge 10 an ihrem freien Ende von einem parallel zum Falz 3 verlaufenden Rand begrenzt.
[0027] Der Schlitz 15 im anderen Schenkel 2 umfasst mindestens einen (insbesondere durch Stanzen ausgebildeten) Schnitt 20 durch das Material des Schenkels 2, der vorzugsweise parallel zum Falz 3 verläuft. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind mit den Enden dieses Schnittes 20 Schnitte 21, 22 durch das Material des Schenkels 2 verbunden (geradlinig oder über bogenförmige Abschnitte), wobei die Schnitte 21, 22 zumindest abschnittsweise winkelig, vorzugsweise rechtwinkelig, zum Falz 3 verlaufen. Es wird dadurch eine Hilfszunge 23 ausgebildet, die aus der Ebene des zweiten Schenkels 2 herausbiegbar ist, wodurch der Schlitz 15 im zweiten Schenkel 2 ausgebildet wird.
[0028] Wenn die Zunge 10 in den Schlitz 15 eingeführt ist, so greift die Hilfszunge 23 mehr oder weniger weit in den Schlitz ein, der durch Herausbiegen der Zunge 10 aus der Ebene des ersten Schenkels 1 ausgebildet wird, wodurch der Zusammenhalt der Abschnitte 11, 13 der Schenkel 1, 2 zusätzlich verbessert wird.
[0029] Die Hilfszunge 23 liegt zwischen beidseitig an sie anschließenden Abschnitten der Abknicklinie 9 im zweiten Schenkel 2. Mit anderen Worten erstreckt sich die Hilfszunge 23 über den Längsbereich des zweiten Schenkels 2, in dem die Abknicklinie 9 ausgebildet ist, und die im Material des zweiten Schenkels 2 ausgebildete Abknicklinie 9 ist durch die Hilfszunge 23 unterbrochen.
[0030] In der dargestellten Ausführungsform weisen die Zunge 10 und die Hilfszunge 23 im zusammengefalteten Zustand der Abschnitte 11, 13 in entgegengesetzte Richtungen. Im flach ausgelegten Zustand der Vorrichtung mit auseinander gefalteten Schenkeln 1,2 weisen sie also 3/8 österreichisches Patentamt AT 11 400 U1 2010-10-15 in die gleiche Richtung, wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich ist.
Die Länge der Hilfszunge 23 kann, wie dargestellt, kürzer als die Länge der Zunge 10 sein.
[0031] Wenn die Zunge 10 in den Schlitz 15 eingeführt ist und die Abschnitte 11, 13 im zusammengefalteten Zustand gehalten sind, so wird, wie bereits beschrieben, ein Magnetlesezeichen mit Reiter bereit gestellt.
[0032] Wenn die Zunge 10 nicht in den Schlitz 15 eingeführt ist, so kann das Magnetlesezeichen ohne Ausbildung eines Reiters eingesetzt werden.
[0033] Der durch die zusammengefalteten Abschnitte 11, 13 ausgebildete Reiter besitzt eine gute Stabilität.
[0034] Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind beide Schenkel 1, 2 mit einer Abknicklinie 8, 9 versehen. Es ist auch eine Ausführung denkbar und möglich, bei der nur einer der Schenkel 1, 2, beispielsweise der erste Schenkel 1, mit einer Abknicklinie 8 ausgebildet ist. Im in den Schlitz 15 eingeführten Zustand der Zunge 10 kann dann der mit der Abknicklinie 8, 9 ausgebildete Schenkel 1,2 durch Abknicken an der Abknicklinie 8, 9 vom anderen, keine solche Abknicklinie 8, 9 aufweisenden Schenkel 1, 2 abgehoben werden, um das Aufsetzen auf ein Blatt 16 zu ermöglichen.
[0035] Zumindest einer der Schenkel 1,2 könnte auch mit mehreren Zungen 10 versehen sein, die beispielsweise in analoger Weise wie beschrieben ausgebildet sein können und die jeweils in einen Schlitz im anderen Schenkel 1, 2 einführbar sein können. Neben einer sich über die Abknicklinie 8 erstreckenden Zunge könnte auch eine näher beim Falz 3 liegende Zunge vorgesehen sein. Auch bei der Ausbildung mit nur einer einzelnen Zunge 10 zumindest in einem der Schenkel 1, 2 könnte diese auch näher beim Falz 3 als die Abknicklinie 8 liegen.
LEGENDE ZU DEN HINWEISZIFFERN: 1 erster Schenkel 2 zweiter Schenkel 3 Falz 4 Innenseite 5 Innenseite 6 Verbindungsteil 7 Verbindungsteil 8 Abknicklinie 9 Abknicklinie 10 Zunge 11 Abschnitt 12 Abschnitt 13 Abschnitt 14 Abschnitt 15 Schlitz 16 Blatt 17 Schnitt 18 Schnitt 19 Schnitt 20 Schnitt 21 Schnitt 22 Schnitt 23 Hilfszunge 4/8

Claims (13)

  1. österreichisches Patentamt AT 11 400 U1 2010-10-15 Ansprüche 1. Vorrichtung zur Markierung eines Blattes (16), insbesondere eines Schriftstückes, welche einen ersten und einen zweiten Schenkel (1,2) aus einem flächigen Material umfasst, die über eine Falz (3) miteinander verbunden sind und an denen jeweils mindestens ein Verbindungsteil (6,7) einer Magnetverbindung zum Zusammenhalten der beiden Schenkel (1, 2) angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der beiden Schenkel (1,2) im Abstand vom Falz (3) und parallel zu diesem mit einer Abknicklinie (8, 9) versehen ist, an der der Schenkel (1, 2) abknickbar ist, und dass in zumindest einem der beiden Schenkel (1,2) mindestens eine durch Durchschneiden des Materials des Schenkels (1,2) freigestellte Zunge (10) ausgebildet ist, die in einen Schlitz (15) im anderen Schenkel einführbar ist, wobei durch die mindestens eine in den Schlitz (15) eingreifende Zunge (10) die beiden Schenkel (1, 2) im Bereich zwischen dem Falz (3) und der Abknicklinie (8, 9) zusammengefaltet gehalten sind und weiters ein Aufschieben der Vorrichtung auf ein Blatt (16) begrenzt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zunge (10) an ihrem freien Ende von einem parallel zum Falz (3) verlaufenden Rand begrenzt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zunge (10) durch einen parallel zum Falz (3) verlaufenden Schnitt (17) durch das Material des Schenkels (1) und durch mit den Enden dieses Schnittes (17) verbundenen und zumindest abschnittsweise winkelig, vorzugsweise rechtwinkelig, hierzu verlaufenden Schnitten (18,19) gebildet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Schlitz (15), in den die Zunge (10) bzw. eine der Zungen (10) eingreift, durch einen parallel zum Falz (3) verlaufenden Schnitt (20) durch das Material des Schenkels (2) gebildet ist oder einen solchen umfasst.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mit den Enden des parallel zum Falz (3) verlaufenden Schnittes (20) zumindest abschnittsweise winkelig, vorzugsweise rechtwinkelig, zum Falz (3) verlaufende Schnitte (21,22) durch das Material des Schenkels (2) verbunden sind, wobei eine den Schlitz durch Ausbiegen aus der Ebene des Schenkels (2) freigebende Hilfszunge (23) gebildet wird.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfszunge (23) kürzer als die Zunge (10) ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zunge (10) und die Hilfszunge (23) im flach ausgelegten, vollständig auseinandergefalteten Zustand der Schenkel (1,2) mit ihren freien Enden in die gleiche Richtung weisen.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass beide Schenkel (1, 2) jeweils mit einer parallel zum Falz (3) verlaufenden und vorzugsweise im gleichen Abstand vom Falz (3) liegenden Abknicklinie (8, 9) versehen sind.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der mindestens einen Abknicklinie (8, 9) vom Falz (3) kleiner als die halbe Länge, vorzugsweise kleiner als ein Drittel der Länge des Schenkels (1, 2) ist, indem sie angeordnet ist.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Zunge (10) im Bereich der Abknicklinie (8, 9) des Schenkels (1, 2) bzw. des jeweiligen Schenkels (1,2) liegt.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Zunge (10) bzw. zumindest eine der Zungen (10) sich über die Abknicklinie (8) im Schenkel (1), indem die Zunge (10) ausgebildet ist, erstreckt. 5/8 österreichisches Patentamt AT 11 400 U1 2010-10-15
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Schlitz (15), der die Zunge (10) bzw. die jeweilige Zunge (10) aufnimmt, im Bereich der Abknicklinie (8, 9) des Schenkels (1, 2) bzw. des jeweiligen Schenkels (1,2) liegt.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 5 und nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfszunge (23) bzw. zumindest eine der Hilfszungen (23) sich über die Abknicklinie (9) im Schenkel (2), in dem die Hilfszunge (23) ausgebildet ist, erstreckt. Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 6/8
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