AT114320B - Wechselgetriebe. - Google Patents

Wechselgetriebe.

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AT114320B
AT114320B AT114320DA AT114320B AT 114320 B AT114320 B AT 114320B AT 114320D A AT114320D A AT 114320DA AT 114320 B AT114320 B AT 114320B
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Emil Juettner
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Emil Juettner
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  Wechselgetriebe. 



   Die Erfindung betrifft ein rein mechanisches Wechselgetriebe, welches die Leistung einer Welle auf eine andere vorteilhaft achsgleich   überträgt   und dabei die stetige Änderung   des Übersetzungs-   verhältnisses vom Vorwärtsgang über den Leerlauf zum Rückwärtsgang ohne Unterbrechung des Be- 
 EMI1.1 
 
Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass an einem zwischen der treibenden und der getriebenen Welle vorgesehenen Übertragungsgrad ein Organ vorgesehen ist, das nach Massgabe seiner axialen Ver- 
 EMI1.2 
 



   In der Zeichnung dient die schematische Fig. 1 zur Erläuterung der Wirkungsweise. Die Fig. 2 und 3 zeigen Achsenschnitt und Achsenansicht eines Getriebes gemäss der Erfindung mit Drehungshemmung durch Klemmung. Die Fig. 4 zeigt den Achsenschnitt und Fig. 5 den Schnitt senkrecht zur Achse durch ein Getriebe mit   Rückführung   des axial verschiebbaren Organes durch Differenzialwirkung. 



  Fig. 6 zeigt eine Drehungshemmung durch Verriegelung und die Fig. 7 und 8 Einzelheiten hiezu. 



   In der schematischen Fig. 1, die lediglich zur Erläuterung des Prinzipes dient, sind a und b zwei Zahnstangen, die an den zugekehrten Enden sich kreuzende Schrägschlitze a'und b'besitzen. Die Zahnstange a wird durch die treibende Welle c bewegt. Durch beide Schlitze a', b'ist der Gleitstein d geführt, der ausserdem in der an der Bewegung nicht teilnehmenden, in ihrer Schräglage durch Schwenken ver- 
 EMI1.3 
 
Die getriebene Welle f erhält ihre Drehung von den Zahnstangen b. Es ist ersichtlich, dass infolge der Verbindung durch den Stein   cl   die Stange b durch die Stange a gestossen wird.

   Da aber gleichzeitig der Stein infolge der Gleitführung e von oben nach unten   geführt wird,   wird relativ zur Stange a die Stange b zurückgeschoben, also zumindest langsamer als die Stange   a   fortschieben und demnach auch die Welle f mit kleinerer Drehzahl antreiben, als die Welle c besitzt. Durch entsprechende Neigung der Gleitführung e ist es möglich, das Übersetzungsverhältnis in jedem beliebigen Masse zu ändern über Stillstand der Welle f bis zur entgegengesetzten Drehung derselben gegenüber der Welle c. 



   Das Getriebe gemäss der Erfindung bezweckt nun, das dargestellte Prinzip für reine Drehbewegung zu benutzen. 



   In dem Getriebe nach den Fig. 2 und 3 ist 1 die treibende, 2 die getriebene Welle und 3 das das 
 EMI1.4 
 Diese Achsen sind ausserhalb der für die Planetenräder reservierten Schraubenspindeln mit Keilnutoder Vierkantführungen versehen, die in den frei drehbaren Scheiben 8 längsverschiebbar gelagert sind. Die Scheiben 8 sind aussen als Bremsscheiben, Wurmräder oder sonstige feststellbare Organe ausgebildet 
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 verschoben odr wie gezeichnet verschwenkt werden kann. Die exzentrische Bahn ersetzt die theoretisch richtige Spiralbahn. Befindet sich die Führungsbahn in der konzentrischen Stellung, so können sich die Achsen 7 und damit auch die Planetenräder 5 bei gesperrten Scheiben 8 nicht drehen, da sie keine axiale Verschiebung der Achsen bewirken können.

   Die stillstehenden Planetenräder werden also die Welle 2 mit der Drehzahl der Welle 1 mitnehmen. Übersetzungsverhältnis 1 : 1. Werden jedoch die Führungen 12 in die exzentrischen Stellungen 12'gebracht, so kann die Achse 7 bei gesperrter Scheibe 8 der Rückwirkung, die das Planetenrad am Rad 6 erfährt, nachgeben und wird herausgeschraubt. Hiedureh macht   das Planetenrad J   eine Drehung in dem Sinne, dass es sich teilweise am Rad 6 abrollt, dieses also nicht mit der vollen Drehzahl der Welle 1 mitnimmt u. zw. dies um so mehr, je grösser die Exzentrizität der Bahn 12'ist. Ist die Exzentrizität so gross, dass die Achse 7 gerade um dieselbe herausgeschraubt werden würde, wenn das Planetenrad 5 am Rad 6 frei über dessen halben Umfang abrollt, so erhält das Rad 6 keinen Antrieb mehr (Freilauf).

   Wird die Exzentrizität der Bahn 12'noch grösser und wird die Anordnung so getroffen, dass die Achse 7 durch die Bahn herausgezogen wird, so erfährt das Rad 6 einen 
 EMI1.6 
 

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 Achse in die Ausgangsstellung ist das diametral gegenüberliegende Planetenrad in Wirksamkeit. Die Zahl der Planetenräder ist natürlich nicht auf zwei beschränkt. Die Exzenterbahn muss   natürlich   dementsprechend in Segmente geteilt sein. 



   In der Ausführung nach den Fig. 4 und 5 sind die analogen Teile mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet, 1 ist die treibende, 2 die getriebene Welle, 3 das Gehäuse. 4 der Achslagerkörper, 5 die Planetenräder, 6 das getriebene Rad, 7 die radial verschiebbaren Achsen. Wie bei der   erstbeschriebenen     Ausführung,   sind auch hier die Planetenräder 5 als Muttern für das Gewinde   7'der   Achse ausgeführt, während die den Scheiben 8 entsprechenden Wurmräder 8'die   Längsverschiebbarkeit   der Achse bei gleichzeitiger Mitnahme in bezug auf Drehung zulassen.

   In die   Schneckenräder   8'greifen die Schnecken 13 ein, die über ein nachstehend beschriebenes Getriebe derart in Verbindung stehen, dass die eine Achse 7 durch Antrieb mittels ihres Schneckenrades   8'in   demselben Masse in ihrem Planetenrad 5 als Mutter nach einwärts geschraubt wird, als die andere Achse 7 entsprechend der Exzenterbahn 12 radial nach auswärts verschoben werden kann, so dass jeweils die radiale Verschiebung der einen Achse die andere im selben Masse gegen die Ausgangsstellung zurückführt. Die Wellen der   Schnecken-M   tragen Zahnräder 14 bzw.   15,   die in je ein Zahnrad 16 bzw.   17   eingreifen, die um die Welle 2 frei drehbar sind.

   Auf der Welle 2 bzw. auf der verlängerten Nabe der Zahnräder 6 sitzen auf radialen Achsen Planetenräder 18, die in Zahnkränze der Räder 16 und   17   eingreifen. Da die Relativverdrehung der Welle 2 gegenüber der Welle 1 nach Massgabe der Verschiebung der einen augenblicklich durch die exzentrische Bahn beeinflussten Achse 7 entsprechend deren jeweiliger Exzentrizität erfolgt, so wird diese Relativverdrehung durch das Planetenrad 18 im selben Verhältnis von der einen   Wurmsehraube   (Zahnrad 14) auf die andere (Zahnrad   15)   übertragen und die jeweils von der exzentrischen Bahn nicht beeinflusste Spindel 7 um dasselbe Mass   zurückgeschraubt,   demnach wieder in die Ausgangsstellung gebracht, gleichgültig, um welches Mass sie durch die Exzentrizität der Bahn 12 verschoben wurde.

   Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Klemmwirkung des Bügels 9 durch die Selbsthemmung der Schnecke 13 ersetzt. 



   Statt einer Klemmsperre wie in den Fig. 2 und 3 dargestellt, kann die abwechselnde Sperrung und Freigabe der Achse 7 in bezug auf Drehung durch eine Verriegelung erfolgen, die die Eigenschaft hat, dass der Riegel das Riegelloeh immer in entsprechender Stellung trifft. In Fig. 6 ist die Einrichtung teilweise im Schnitt dargestellt. Fig. 7 zeigt den Schnitt nach   A   B, Fig. 8 den Schnitt nach C D der Fig. 6. 



   In dem Achslagerkörper, der   bügelförmig   ausgebildet ist, ist die Planetenradachse 7 gelagert, die im Bereich der nicht dargestellten Planetenradnabe wieder als steilgängige Schraubenspindel ausgebildet ist. Auf der Achse 7 sitzt durch den Keil 19 gegen Drehung gesichert, jedoch die Längsverschiebung der Achse gestattend, der   Scheibenteil18   einer Art Klauenkupplung und der hülsenförmige Zapfenträger 20, der den radial zur Achse 7 stehenden Zapfen 21 trägt, der die mit dem Kegelrad 23 verbundene   Sehraubenspindel   22 drehbar hält. Das Kegelrad 23 greift in ein um die Achse 7 drehbares Kegelrad 24 ein, das zu einem mit   Riegellöchern   versehenen Sperrad ausgebildet ist (Fig. 7).

   Der zweite Teil der Klauenkupplung wird durch den Seheibenkörper 25 gebildet, der mittels der Rolle 26 (Fig. 8) eine nur linienförmige Anlage an den Keil 27 findet. Dieser Keil, der mittels des Greiferstückes 28 durch die Schraube 22 verschoben wird, stellt die Kupplung zwischen den Scheibenteilen 18 und 25 her, u. zw. in relativ zueinander verschieden verdrehten Stellungen, je nachdem, wie weit derselbe verschoben wird. Es ist daher möglich, durch entsprechendes, durch die Schraube 22 bewirktes Hineinschieben des Keiles zwischen die Scheibenteile 18 und   25,   letzteren so zu drehen, dass er in bezug auf den Körper 4 in Ruhe bleibt.

   Der   Scheibenkörper   25 ist analog dem Kegelradkörper 24 als Sperrad mit Riegellöchern ausgebildet. 
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 die mit der Achse 7 um die treibende Welle kreisen, abwechselnd so verschieben, dass sie die Körper 24 bzw. 25 festhalten oder freigeben. Die Funktion der Einrichtung ist folgende : Das axial verschiebbare Organ (Achse 7) wird während der Nichtbelastung einfach durch die Bahn (analog   12"Fig. 3) zurück-   geführt, hiebei schraubt sich die Achse zurück, dreht sich also. Solange sich die Riegel 29 und 30 in der gezeichneten Stellung befinden, erfolgt die Zurückschraubung und somit Drehung hemmungslos. 



   Kurz vor dem Übergang zur Arbeitsperiode läuft Riegel 29 auf eine Stufe und wird hiedurch das Kegelrad 24 verriegelt. Dadurch, dass die Achse 7 sieh aber weiterdreht, läuft Kegelrad 23 auf 24 ab, wodurch das Gewinde 22 sich dreht und dadurch wieder das Gabelstück 28 mit dem   Keilstück   27 verschoben wird. 



   Infolgedessen (natürlich bei richtiger Bemessung der Ganghöhe) kann sich die Achse 7 drehen 
 EMI2.2 
 auf den Körper 4 stillsteht. Nun kommt Riegel 30 auf einer fixstehenden Stufe zum auflaufen (da ja der Körper 4 sieh dreht) und ohne Widerstand den Teil 25 fixiert. In dieser Stellung kann sich die Achse 7 noch immer drehen. Wird nun aber Riegel 29 wieder durch Ablauf von der Stufe herausgezogen, so kann 23 auf 24 sich nicht mehr abrollen, es hört somit die Drehung der Schraube 22 auf, dadurch bleibt der Keil 27 stehen und die Achse 7 ist an der weiteren Verdrehung gehindert. In diesen Moment tritt die Arbeitsperiode dieses Teiles ein, er kann sich nur axial verschieben. 

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 werden. In diesem Momente   läuft wieder Riegel 30   von einer Stufe ab, dadurch kann Riegel 30 ohne Widerstand herauslaufen.

   Sodann tritt Riegel 29 in seine Anfangsstellung und das Organ dreht sich frei. 



   Eine Feder (nicht eingezeichnet) stellt alles in die Anfangsstellung, so dass kurz vor der Arbeits- 
 EMI3.2 
 greifen. Drehen sieh diese zahnstangenartigen Organe, so schrauben sie sich an den Zähnen nach Art von Schraubenspindeln, während sie an der Drehung gehemmt wie Zahnstangen wirken. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Wechselgetriebe,   dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Übertragungsrad des Getriebes ein Organ   (7J   vorgesehen ist, das nach Massgabe seiner axialen Verschiebung und dadurch mehr oder 
 EMI3.3 
 rad und dadurch geschwindigkeitsvermehrend oder vermindernd wirkt und nach Freigabe der Eigendrehungsmöglichkeit in die Ausgangsstellung   zurückgeführt   wird.

Claims (1)

  1. 2. Wechselgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Übertragungsrad als Planetenrad (5) ausgebildet ist.
    3. Wechselgetriebe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Organ eine axial verschiebbare Schraubenspindel (7) ist.
    4. Wechselgetriebe nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Planetenrad (5) als Mutter für die Sehraubenspindel (7) ausgebildet ist. EMI3.4 hemmung der Sehraubenspindel (7) durch ein'abwechselnd gedrehtes und gehemmtes Organ (8) gebildet ist.
    6. Wechselgetriebe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenspindel nach Art einer Zahnstange in eine mit dem Planetenradkörper verbundene Verzahnung eingreift.
    7. Wechselgetriebe nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Hemmung der Verschiebung des axial verschiebbaren Organes eine in der Exzentrizität veränderbare Bahn (12) vorgesehen ist.
    8. Wechselgetriebe nach Anspruch ?, dadurch gekennzeichnet, dass zur Veränderung der Exzentrizität der Bahn (12) diese um eine Achse schwenkbar angeordnet ist (Fig. 3).
    9. Wechselgetriebe nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hemmung der Eigendrehungsmöglichkeit des axial verschiebbaren Organes durch Bremsung (Klemmung) erfolgt.
    10. Wechselgetriebe nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hemmung EMI3.5 11. Wechselgetriebe nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hemmung der Eigendrehung des axial verschiebbaren Organes (7) durch ein selbsthemmendes Wurmrad (8') erfolgt.
    12. Wechselgetriebe nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückführung des axial verschiebbaren Organes durch eine exzentrische Bahn (12") erfolgt.
    13. Wechselgetriebe nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Rück- führung des axial verschiebbaren Organes durch den von der Differenzbewegung der treibenden und getriebenen Welle abgeleiteten Antrieb des Wurmrades (8') erfolgt.
    14. Wechselgetriebe nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch eine aus zwei Teilen (18 und 25) bestehende Kupplung mit einem die Kupplung bewirkenden Keil (27), der nach Massgabe seiner radialen Verschiebung eine relative Verdrehung der Kupplungsteile (18, 25) derart bewirkt, dass der eine Teil (25) gegenüber dem Achslagerkörper (4) stillsteht, während sich der andere mit der Achse (7) dreht, so EMI3.6 eines Kegelrades (23) in ein abwechselnd verriegeltes und freigegebenes Kegelrad (24) eingreift, das um die Achse (7) drehbar ist.
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