AT114377B - An einen Kleintransformator angeschlossener Trockengleichrichter. - Google Patents

An einen Kleintransformator angeschlossener Trockengleichrichter.

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AT114377B
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rectifier
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Reinhold Reichmann
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Siemens Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  An einen Kleintransformator angeschlossener   Trockengleichrichter.   
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 und darüber wieder ein gleichartiges Elektrodenpaar aus Kupfersulfür bzw. Aluminium übereinander. Auf den der Gleichstromableitung benachbarten Enden der Bleche 13, 14, d. h. auf der anderen kurzen Stirnseite des Transformators, liegen die Elektroden des Kontaktgleichrichters in gleicher Anzahl, aber entgegengesetzter Reihenfolge, so dass hier auf eine Aluminiumelektrode 31 zunächst eine Kupfersulfürelektrode 30, dann wieder eine Aluminium-und schliesslich eine Kupfersulfürelektrode folgt.

   Zum Zusammenhalten der Gleiehriehterelektroden, die als flache zylindrische Scheiben ohne Bohrung ausgebildet sind, dienen zwei auf die Schraubenbolzen 5 aufgesetzte Traversen 15 und 16 aus Messing, die ihrerseits durch eine noch innerhalb der Schutzhaube 9 befindliche Schraubenmutter 17 angepresst werden. 



   Die Verbindung der Gleiehrichterelektroden untereinander sowie mit der Sekundärspule des Transformators und den für die Gleichstromableitung bestimmten Klemmen ist besonders aus Fig. 3 zu ersehen, in welcher auch die Messingbleche 13 und 14 sowie die Traversen 15 und 16 angedeutet sind. Von den Enden der   Sekundärspule   2 führen Leitungen 18, 19 zu zwei auf den   Messingblechen j und-M   sitzenden Klemmschrauben 20, 21. Die Klemmschraube 20 ist durch eine Leitung 22 mit der   Traverse 15,   die Klemmschraube 21 durch eine Leitung 23 mit der Traverse 16 verbunden.

   Von der Traverse 15 führt ferner eine Leitung 24 zum Pluspol 26, und von der Traverse 16 eine Leitung 25 zum   Minuspol 9. 7   der   Gleiehstromableitung.'Vier   Paare hintereinander   geschalteter Kontaktgleichrichtereinheiten   sind auf die angegebene Weise in der bekannten Graetzschaltung miteinander und mit den Polen   28,   29 der Wechselstromzuleitung sowie den Polen 26, 27 der Gleichstromableitung verbunden. Es werden also bei der Gleichrichtung beide Halbwellen des dem Gleichrichter   zugeführten   Wechselstromes gleichmässig 
 EMI2.2 
 
Um eine gute Gleichrichterwirkung zu erzielen, müssen bekanntlich die Kontaktgleiehrichterelektroden unter einem Anpressungsdruck von mässiger Stärke gegeneinander gepresst werden.

   Dies geschieht, wie bereits erwähnt, durch Vermittlung der den Eisenkörper 3 des Transformators durchsetzenden Schraubenbolzen 5 sowie der Schraubenmuttern 17. Besonders vorteilhaft ist es, dass der aus den Transformatorblechen zusammengesetzte Eisenkörper 3 federnd wirkt, wodurch für den Gleichrichter ein dauernd   gleichmässiger Anpressungsdruck   gesichert ist. 



   Die beschriebene Anordnung unterscheidet sich von aussen gesehen in keiner Weise von einem normalen Kleintransformator, da zur Befestigung der Gleichrichtereinheiten die zum Zusammenhalten der Transformatorbleche dienenden, durch die Schutzhaube 9   hindurchgeführten   Schraubenbolzen 5 verwendet sind, und alle zum Aufbau des Gleichrichters dienenden Teile sowie die zugehörigen Verbindungsleitungen innerhalb der Schutzhaube Platz finden. Auch die Schutzhaube kann daher hinsichtlich ihrer Hauptabmessungen unverändert bleiben, was den besonderen Vorteil hat, dass ein in allen Teilen normaler Kleintransformator verwendet werden kann. Man erreicht hiedurch nicht nur einen gedrängten Aufbau von sehr geringem Platzbedarf, sondern auch eine äusserst einfach zu handhabende und   anzuschliessende   Einrichtung von gefälligem Aussehen. 



   Sobald die auf der einen Stirnseite des Kleintransformators angeordneten Klemmen an eine Wechselstromquelle angeschlossen sind, kann man den auf der anderen Stirnseite liegenden Klemmen Gleichstrom entnehmen. 



   Die Art und Weise der Befestigung der Gleichrichtereinheiten ermöglicht es, ohne Schwierigkeit nach einfachem Abschrauben der Schutzhaube 9 und der Traversen 15 bzw. 16 an die Gleichrichterelektroden heranzukommen und nötigenfalls die eine oder andere Elektrode auswechseln. 



   Die Erfindung ist natürlich nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel   beschränkt,   insbesondere ist man in der Wahl der für den Aufbau des Gleichrichters verwendeten Teile völlig frei, soweit es der zwischen der Schutzhaube und dem Eisenkörper vorhandene Raum zulässt. Es können daher an Stelle der beschriebenen Kontaktgleichriehter auch andere Trockengleichrichter verwendet werden, beispielsweise solche, bei denen Metallplatten und auf diesen-etwa durch Oxydieren-erzeugte Metallverbindungsschichten miteinander abwechseln. Auch sind an Stelle der beschriebenen Graetzschaltung   andere Schaltungsweisen möglich. 



  PATENT-ANSPRÜCHE:   
 EMI2.3 
 Gleichrichterelektroden erforderliche   Anpressungsdruck   durch Bolzen vermittelt wird, die den Eisenkörper des Transformators durchsetzen.

Claims (1)

  1. 2. Gleichrichteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die den Gleichrichter tragenden und den Anpressungsdruck für die Gleichrichterelektroden vermittelnden Bolzen zugleich zum Zusammenhalten der Transformatorbleche dienen.
    3. Gleichrichteranordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Gleichrichter auf den Bolzen so angeordnet ist, dass er völlig innerhalb der hinsichtlich ihrer Hauptabmessungen unver- änderten Schutzhaube des als normaler Kleintransformator ausgebildeten Transformators liegt. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 EMI3.2
AT114377D 1928-07-12 1928-08-20 An einen Kleintransformator angeschlossener Trockengleichrichter. AT114377B (de)

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