AT114621B - Hand- oder Winkelstück zum Einspannen von Bohr- und Schleifwerkzeugen, insbesondere für zahntechnische Zwecke. - Google Patents

Hand- oder Winkelstück zum Einspannen von Bohr- und Schleifwerkzeugen, insbesondere für zahntechnische Zwecke.

Info

Publication number
AT114621B
AT114621B AT114621DA AT114621B AT 114621 B AT114621 B AT 114621B AT 114621D A AT114621D A AT 114621DA AT 114621 B AT114621 B AT 114621B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
handpiece
angle piece
grinding tools
dental technology
clamping drilling
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Degussa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Degussa filed Critical Degussa
Application granted granted Critical
Publication of AT114621B publication Critical patent/AT114621B/de

Links

Landscapes

  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Bei Hand-oder Winkelstücken zum Einspannen von   Bohr-und Sehleifwerkzeugen,   insbesondere für zahntechnische Zwecke, wird der   Spannhülsenträger,   welcher die den Werkzeugschaft einklemmende Spannhülse trägt, von der   Handstückachse   im allgemeinen mittels Zahntrieb in Umlauf gesetzt. Diese Zahntriebe besitzen naturgemäss sehr geringe Abmessungen ; ihr Durchmesser bewegt sich bei einer Zähnezahl von ungefähr 8 bis 12 in den Grenzen von etwa 2 bis 6 mm. Aus der Tatsache, dass die Drehzahlen der Achsen in den Grenzen von 2500 bis 4000 Touren pro Minute liegen, ergibt sich die Notwendigkeit, dass der gegenseitige Eingriff der Zahnkronen auf das Genaueste eingestellt werden muss, da die feinen Zähne sonst ecken und dabei derart beansprucht würden, dass sie brechen. 



   Bisher war die Zahnkrone der Laufachse, welche   iiblicherweise als"Untertrieb"bezeichnet   wird, mit der   Laufaehse   starr verbunden oder aus dieser selbst herausgearbeitet. Infolgedessen hängt bei diesen bekannten Konstruktionen die Genauigkeit des Zahneingriffes zwischen Untertrieb und Obertrieb im wesentlichen von der Lagerung der Laufachse ab. Da aber mit Rücksicht auf eine gute Lagerung der Achse deren Lage nur in sehr engen Grenzen eingestellt werden kann, lässt es sich beim Zusammensetzen der einzelnen Teile häufig nicht erreichen, dass einerseits die Zahntriebe in idealem Eingriff stehen und anderseits die Laufachse richtig geführt ist.

   Aber selbst in den Fällen, wo dies durch langwieriges Aussuchen und Einstellen zusammenpassender Teile bei der Fabrikation der   Hand-oder Winkelstücke   gelungen ist, bereitet es doch bei einer Reparatur oder beim Reinigen des Instrumentes erfahrungsgemäss abermals grosse Schwierigkeiten, die Teile wieder so genau einzustellen wie zuvor. Insbesondere ist es ausgeschlossen, diese Arbeit dem Zahnarzt selbst zu überlassen, so dass er gezwungen ist, das Instrument, welches aus hygienischen Gründen naturgemäss einer häufigen Reinigung bedarf, zu diesem Zweck öfters in die Werkstatt einzusenden. 



   Alle diese Nachteile können gemäss der Erfindung dadurch behoben werden, dass die ineinandergreifenden Zahnkronen, oder nur eine von ihnen, vorzugsweise die Zahnkrone des Untertriebes, gelenkig angebracht sind. 



   Es mag überraschend sein, dass man gerade mit einer nachgiebigen Anordnung der Teile die hohe Präsizion bezüglich des   Zahneingriffes   und der Achslagerung erreichen kann, doch haben Versuche gezeigt, dass die ineinandergreifenden Zahnkronen bei ihrer Abwicklung von selbst bestrebt sind, sich gegenseitig so einzustellen, wie es in bezug auf ein möglichst reibungsloses Arbeiten am günstigsten ist. Man kann also den Eingriff der Zahnkronen unbesorgt sich selbst überlassen, wenn man nur gemäss der Erfindung mindestens eine von ihnen derart gelenkig anordnet, dass sie sich in bezug auf die andere frei einstellen kann. Hiedurch wird es zugleich möglich, die Laufachse ohne   Rücksicht   auf ihren Eingriff mit dem Obertrieb in ihr Lager genau einzupassen.

   Ein Hand-oder Winkelstück gemäss der Erfindung zeichnet sich daher durch auffallend geräuschlosen Lauf und geringen Energiebedarf aus. Seine Herstellungskosten sind trotz der Anordnung eines Gelenkes geringer als die Herstellungskosten der bisher bekannten Instrumente dieser Art, da ein solches Gelenk in kürzerer Zeit hergestellt werden kann als sie die genaue Feineinstellung der starren Teile erfordert. Insbesondere aber kann ein   Hand- oder Winkelstück   gemäss der Erfindung durch den Zahnarzt selbst auseinandergenommen werden, da auch beim Wiederzusammensetzen keinerlei Feineinstellung der einzelnen Teile erforderlich ist. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Von besonderer Wichtigkeit ist die Erfindung für sogenannte zerlegbare Winkelstücke oder Winkel-   stüeksätze,   bei denen Einzelteile verschiedener Abmessungen beliebig ausgewechselt und zu einem Winkelstück anderer Form oder Grösse zusammengesetzt werden können. Derartige untereinander auswechselbare 
 EMI2.1 
 zusetzen, dass sie reibungslos miteinander zusammenarbeiten. 



   Die Konstruktion des Gelenkes kann beliebig sein, sofern sie nur ein Nachgeben der Zahnkrone 
 EMI2.2 
 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Hand-oder Winkelstück   zum Einspannen von   Bohr- und Schleifwerkzeugen,   insbesondere für zahntechnische Zwecke, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer von je zwei ineinandergreifenden Zahntrieben derartig gelagert und gelenkig mit der antreibenden Welle bzw. mit dem angetriebenen Teil verbunden ist, dass er um den Gelenkpunkt frei drehen und sich in bezug auf den anderen Zahntrieb einstellen kann.

Claims (1)

  1. 2. Hand-oder Winkelstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnkrone der Laufaehse oder der Laufachsen mit dieser bzw. mit diesen gelenkig verbunden sind.
    3. Hand- oder Winkelstück nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnkrone und ihr Gelenk den Durchmesser der Achslagerfläc11e nicht übersteigt.
    4. Hand- oder Winkelstück nach den Ansprüchen l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnkronen kugelpfannengelenkartig angebracht sind.
AT114621D 1928-05-07 1928-05-07 Hand- oder Winkelstück zum Einspannen von Bohr- und Schleifwerkzeugen, insbesondere für zahntechnische Zwecke. AT114621B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT114621T 1928-05-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT114621B true AT114621B (de) 1929-10-25

Family

ID=3628854

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT114621D AT114621B (de) 1928-05-07 1928-05-07 Hand- oder Winkelstück zum Einspannen von Bohr- und Schleifwerkzeugen, insbesondere für zahntechnische Zwecke.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT114621B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE112019000100T5 (de) Abriebprüfmaschine zur Prüfung eines Verbundharzmaterials durch Kausimulation und deren Bedienungsverfahren
DE2057704A1 (de) Zahnpflegegeraet
EP0182098A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zur verwendungsfertigen, formgebenden Ausarbeitung eines individuell passenden Zahnrestaurationskörpers
DE7435411U (de) Bohr- bzw. Fräsapparat für die Bearbeitung lebenden Knochens, insbesondere für die Zahnheilkunde
DE1025564B (de) Gebiss-Artikulator
AT114621B (de) Hand- oder Winkelstück zum Einspannen von Bohr- und Schleifwerkzeugen, insbesondere für zahntechnische Zwecke.
DE508696C (de) Hand- oder Winkelstueck fuer Bohr- und Schleifwerkzeuge, insbesondere fuer zahnaerztliche Zwecke
CH291667A (de) Zahnsteinentferner.
DE2307548C3 (de) Vorrichtung zum zahnärztlichen Behandeln von Zähnen, insbesondere zum Schneiden, Bohren und Schleifen der Zähne
EP0140167B1 (de) Zahnärztliches Werkzeug
DE709290C (de) Fabrikmaessig hergestellter Modelltraeger aus Kunststoff fuer die zahnaerztliche Porzellantechnik
DE2641619C2 (de) Hochtouriges Bohrgerät für zahnmedizinische Zwecke
DE853992C (de) Kniegelenkwelle, insbesondere fuer die Motoren von zahnaerztlichen Bohrmaschinen
DE2813619A1 (de) Zahnaerztliches winkelstueck
DE2920335A1 (de) Fraeskopf zur kieferfassonierung
DE841184C (de) Instrument fuer Zahn- und Wurzelbehandlung
DE373475C (de) Verfahren zum genauen Einstellen von paar- oder gruppenweise zusammenarbeitenden Zahnraedern
DE711634C (de) Zahnaerztliches Winkelstueck mit einem im Winkelstueckkopf angeordneten Zahnradantrieb
DE608052C (de) Schleifvorrichtung fuer kuenstliche Gebisse
DE373360C (de) Stangenschraemmaschine
DE846001C (de) In Kautschuk- oder Kunstharzplatten fuer kieferorthopaedische Dehnungen und Regulierungen ausgearbeitete Dehnschraube und Verfahren zu ihrer Befestigung
DE835058C (de) Werkzeugkopf fuer Holzbearbeitungsmaschinen, bei welchem mindestens zwei Antriebswellen fuer Holzbearbeitungswerkzeuge vorgesehen sind
DE437085C (de) Viehputzbuerste
AT115013B (de) Winkelstücksatz, insbesondere für zahnärztliche Zwecke.
DE610593C (de) Maschine zum Schleifen und Glaetten auf Feinstmass