AT114655B - Ununterbrochen arbeitende Presse für Wein, Obst, Ölsamen, Rübenschnitzel, Torf usw. - Google Patents

Ununterbrochen arbeitende Presse für Wein, Obst, Ölsamen, Rübenschnitzel, Torf usw.

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AT114655B
AT114655B AT114655DA AT114655B AT 114655 B AT114655 B AT 114655B AT 114655D A AT114655D A AT 114655DA AT 114655 B AT114655 B AT 114655B
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AT
Austria
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press
press beam
conveyor belt
point
press according
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English (en)
Inventor
Georg Jr Ing Seitz
Original Assignee
Georg Jr Ing Seitz
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  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Bei der den Gegenstand der Erfindung bildenden Presse wird das Pressgut einem endlosen Förderband zugeführt, das keinen besonderen Antrieb erhält, sondern von dem Pressstempel selbst mitbewegt wird. Der Pressstempel ist als langer, in der   Längsrichtung über   dem Band liegender Pressbalken ausgeführt, der nicht nur eine auf-und abgehende Bewegung erhält, sondern auch gleichzeitig eine hin-und hergehende, so dass er greifend und schiebend auf das Gut einwirkt und dadurch auch das Förderband absatzweise in Bewegung setzt. Die Bewegung des Pressbalkens erfolgt in geschlossenen   länglichen   Kurven, deren Gestalt durch Veränderung des Antriebes mehr oder weniger flach ausgebildet werden kann.

   An der Unterfläche ist der Pressbalken mit einer Anzahl von Greifern versehen, die unmittelbar auf das Gut einwirken und es fassen und auseinanderziehen, wodurch zwischen jedem   Pressdruck   eine Auflockerung und Umlagerung des Gutes erfolgt. Dadurch wird die Ergiebigkeit beim Pressen erhöht. 



   Der Antrieb des Pressbalkens kann in jeder beliebigen Weise erfolgen, zweckmässig werden dafür Kurbeltriebe benutzt mit veränderlicher Winkelstellung einer oder mehrerer Kurbeln. 
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 die auf den festgelagerten Rollen 4 laufen und den Boden des Kanals 1 bilden. In diesem Kanal liegt ein Pressbalken   5,   dessen   Unterfläche   6   schräg ausgeführt und   mit Greifern 7 versehen ist. Die vorderen dieser Greifer können dabei mit Löchern 8 versehen sein. die zu einem quer hindurchgehenden Kanal 9 führen, um auch hier noch den Saft abzuführen. 
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 bzw. 14 führen. Diese Kurbelscheiben tragen Zahnräder 15, 16, von denen das Zahnrad 15 durch das Antriebszahnrad   17,   das mit dem Motor in Verbindung steht, in Umdrehung versetzt wird.

   Bei 18 greift eine dritte Schubstange 19 an dem Pressbalken an, die mit einer Kurbelscheibe 20 verbunden ist, die mit dem Zahnrad 21 in das Zahnrad 16 eingreift. Die Stangen 11, 12 und 19 mit den entsprechenden Kurbelscheiben 15, 14 und 20 und ihren   Antriebszahnrädern   sind, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, auf beiden Seiten der Maschine angebracht. Die Verbindung der Stangen 19 mit dem Pressbalken 5 bei 18 kann durch ein Querhaupt 22 erfolgen (Fig.   2),   das eine Schraubenspindel   23   trägt, die an dem Pressbalken 5 angreift. Dadurch ist es möglich, das hintere Ende des Pressbalkens 5 höher oder tiefer zu stellen und damit den Abstand dieses hinteren Teiles zu dem Boden der Rinne 1 zu verändern.

   Je geringer dieser Abstand ist, um so stärker wird an dieser Stelle der   Pressdruck   auf das Pressgut sein. 



   Die Wirkungsweise der Maschine ist so, dass an dem Ende 24 des Kanals 1 das Pressgut eingeführt 
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 und 19 eine hin-und hergehende und gleichzeitig auf-und abwärtsgehende Bewegung. In Fig. 1 sind bei 25 und 26 die Kurven der Bewegung der Punkte 10 und 18 des Pressbalkens eingezeichnet.. Bei 
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 EMI2.1 
 es weiter. Da die einzelnen Greifer 7 infolge der   Schrägstellung   des Pressbalkens sich immer mehr und mehr dem Förderband nähern, wird schliesslich, bei fortschreitendem Gut das Förderband absatzweise von dem Pressbalken über das Gut hin   mitgenommene Das   Pressgut kommt   schliesslich   an die eng & te Stelle zwischen Pressbalken und'Förderband und wird hier vollständig ausgepresst.

   Bei der weiteren so erzielten absatzweisen Bewegung des Förderbandes kommt dann   schliesslich   das Gut aus dem Bereich des Pressbalkens heraus, u. zw. als ausgepresste Trester und fällt am Ende der Förderbahn, gegebenenfalls unter Mithilfe eines entsprechenden Abstreifers, von dem   Förderband   herunter. So wandert das   bei : 24   aufgegebene Gut allmählich durch den ganzen Presskanal hindurch, wobei es durch die Greifer des Pressbalkens ständig weitergeführt und ausgezogen und aufgelockert wird unter gleichzeitiger absatz- 
 EMI2.2 
 durch die Bodenöffnung hindurchgehende Saft nach beiden Seiten zu den Rinnen 27, 28 fliessen kann. 



  Auch der Saft, der an den vorderen Greifern durch deren Löcher 8 in die Querkanäle 9 des Pressbalkens tritt, fliesst seitlich in die Rinnen 27, 28. 



   'Die Bewegungsverhältnisse des Pressbalkens sind in Fig. 3 nochmals dargestellt. Der Punkt 10 beschreibt dieKurve 25 und der Punkt 18 die Kurve 26, die sich durch eine einfache Konstruktion aus, den entsprechenden Punkten der   Kurbelscheiben. M,. M   und 20 ergeben. Wird der Kurbelwinkel der etwas grösseren Scheibe 14 verstellt, was etwa durch axiales Herausziehen dieser Scheibe und des zugehörigen Zahnrades 16 und Drehung des Rades um einige Zähne erfolgen kann, so kann dadurch die Gestalt der von   Punkt. M beschriebenen   Kurve des Pressbalkens 5 abgeändert werden. Beispielsweise lässt sich durch eine solche Versetzung eine viel flachere Kurve 30 erzielen, die eine grössere Bewegung des Pressbalkens in der   Längsrichtung   und damit ein weiteres Ausziehen des Gutes zur Folge hat.

   Durch Verstellung der Schrauben 23 und damit des Querhauptes 22 zu dem Pressbalken 5 (Fig. 2) lässt sich der   rückwärtige   Teil des Pressbalkens mehr oder weniger senken oder heben und damit gleichzeitig der vordere Teil des Pressbalkens heben oder senken. Gegebenenfalls kann man auch die Stangen 11, 12 und 19 mit Zwischengliedern versehen, die eine Verlängerung oder Verkürzung dieser Stangen gestatten. 



   Unter Umständen kann die Einrichtung auch so getroffen werden, dass, anstatt die Kurbelscheiben zu versetzen, deren Hub verändert wird, wodurch sich auch die Bewegungsverhältnisse ab- ändern lassen. Ebenso kann jedes andere Getriebe, das gleiche oder   ähnliche     Kurvenbewegungen des   Pressbalkens zu erreichen gestattet, Verwendung finden. 



   Der Pressbalken 5 kann auch aus zwei entweder voneinander getrennten Teilen. die je einen besonderen Antrieb erhalten, bestehen, oder man kann etwa in der Mitte des Pressbalkens auf seiner Unterseite eine Aussparung anbringen, durch die das Gut ohne Druck   hindurchläuft,   so dass hier ein weiteres Auseinanderziehen erfolgen kann. 



   An irgendeiner Stelle kann noch eine Drehbürste oder sonstige Reinigungsvorrichtung vorgesehen sein, die die Löcher der einzelnen Schlitten   3   ständig von Verstopfungen freihält. 



   Schliesslich können mehrere derartige Pressbalken nebeneinander entweder in einem gemeinsamen
Kanal oder in einzelnen nebeneinander liegenden Kanälen mit besonderen Förderbändern arbeiten, womit eine Vergrösserung der Presse zur   Zwillings-oder   Drillingspresse ermöglicht wird. 



   Bei der Ausführungsform nach den Fig. 4,5 und   G   ist der   Pressbalken     5   auf seiner Unterseite, etwa in der Mitte, mit einer Aussparung 1 versehen, in der das unter dem vorderen Teil des Pressbalkens   zusammengepresste   Gut sich wieder ausdehnen und auflockern kann. Zu diesem Zweck ist noch eine Auf-   'locke. r'-   oder Wendevorrichtung, z. B. in Gestalt eines pflugscharähnlichen Abstreifers. ? vorgesehen, der fest   über   dem Förderband angeordnet ist und das   Pressgut   von dem Förderband abnimmt, nach oben   in'. die Aussparung 31   hineinleitet und dann über seiner höchsten Spitze   herunterfallen lässt.

   Dadurch     'wird ein -gutes   Wenden und Auflockern des Gutes erzielt, bevor es erneut unter den Pressbalken kommt und von diesem bearbeitet wird. 



   Auch irgendeine andere Wendevorrichtung kann an dieser Stelle angebracht sein, etwa eine rotierende Walze mit Stacheln oder Bürsten daran usw. 



     - Es   können auch mehrere derartige Aussparungen an dem Pressbalken hintereinander vorgesehen   sein,-so-dass   das Gut mehrere Male nacheinander gepresst und wieder aufgelockert wird. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI2.3 Pressbalken und endlosem Förderband, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine Parallelführung alle Teile des Pressbalkens (5) eine Auf-und Abwärtsbewegung und gleichzeitig auch eine hin-und her- gehende Bewegung erhalten, so dass der Balken pressend und anderseits fördernd und auflockernd bzw, umlagernd auf das Pressgut einwirkt. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Pressbalken (5) in seiner Schräglage zur Pressbahn durch eine auch während des Pressens verstellbare Schraube (23) od. dgl. eingestellt werden kann.
    3. Presse nach den Anpruchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Förderband (2) bzw. der Fördertisch durch die schwingende Bewegung des Pressbalkens (5) selbst vorwärtsbewegt wird.
    4. Presse nach den vorhergehenden Ansprüchen, gekennzeichnet durch drei einstellbare Kurbeln (13,14,20) auf jeder Seite der Presse, von denen zwei (1. 3. durch gleichfalls einstellbare Schubstangen (11, 12) mit einem Punkt (10) des Pressbalkens (5) verbunden sind und die rückwärtige Kurbel (20) gleichfalls durch eine einstellbare Schubstange (19) mit einem am rückwärtigen Ende des Pressbalkens (5) liegenden Punkt (18) in Verbindung steht.
    5. Presse nach den vorhergehenden Ansprüchen, gekennzeichnet durch eine oder mehrere Aus- sparungen 01) an der Unterseite des Pressbalkens (5), die an diesen Stellen das Gut ohne Druck lassen.
    6. Presse nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Aussparungen (31) des Pressbalkens Wendevorrichtungen (32) über dem Förderband (2) angeordnet sind. die das Gut auflockern und umlagern. EMI3.1
AT114655D 1926-03-05 1927-03-04 Ununterbrochen arbeitende Presse für Wein, Obst, Ölsamen, Rübenschnitzel, Torf usw. AT114655B (de)

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