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Prüfvorrichtung an Aufnahmeapparaten von Tonfilmen.
Zur getreuen Aufnahme von Tonfilmen ist es erforderlich, dass jene Teile des} Apparates, die die Umsetzung der Schallwellen in Lichtschwankungen besorgen (Mikrophon, Verstärker, Lichtrelais) keine Verzerrungen verursachen und dass ferner die auf dem Film projizierte Lichtlinie veränderlicher Länge oder veränderlicher Lichtstärke hinreichend fein ist. Es handelt sich hier um zwei voneinander ganz unabhängige Erfordernisse, die beide erfüllt sein müssen, damit die Schallaufzeichnung brauchbar ist.
Denn wenn etwa die zweite Bedingung nicht erfüllt ist, gehen die höheren Obertöne infolge der optisch unzulänglichen Auflösung verloren, selbst wenn die übrigen Teile des Apparates zur kurvengetreuen Übertragung entsprechend hoher Frequenzen geeignet sind.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine Prüfvorrichtung, die es ermöglicht, während der Aufnahme selbst hinter dem laufenden Film zu beobachten, ob diese beiden notwendigen Bedingungen erfüllt sind.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass hinter dem Tonbildfenster des Aufnahmeapparates
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Okular eines Messmikroskops wirft.
Die Zeichnung veranschaulicht schematisch eine Ausführungsform der Erfindung. Hinter dem Tonbildfenster 1 des Aufnahmeapparates ist ein Mikroskopobjektiv 3 angebracht, das ein vergrössertes Bild der durch den Film 2 durchscheinenden Lichtlinie auf eine lichtempfindliche Zelle 4 projiziert, die in bekannter Weise an einen Kopfhörer angeschaltet ist. Der den akustischen Aufnahmeapparat bedienende Operateur kann dadurch während der Aufnahme selbst sogleich hören, wie der Film bei der Wiedergabe unter der Voraussetzung der Erfüllung der zweiten Bedingung wirken würde. Die Breite der Lichtlinie selbst spielt bei dieser akustischen Prüfung noch keine Rolle, infolgedessen liefert letztere auch keinen Anhaltspunkt dafür, ob die zweite Bedingung erfüllt ist oder nicht.
Um eine Beobachtung der Breite der Lichtlinie zu ermöglichen, wird erfindungsgemäss ein Mikroskoptubus 5 mit eingesetztem Okular 6 seitlich an dem Apparat so angebracht, dass seine Achse senkrecht zu jener des oberwähnten Mikroskopobjektivs 3 steht. Um nun von der akustischen Prüfung zur optischen überzugehen, wird ein in der Verlängerung des Tubus 5 angebrachtes totalreflektierendes Prisma 7 oder ein unter 45 geneigter Spiegel in den Strahlengang des Objektivs 3 vorgeschoben, so dass Objektiv 3, Prisma 7 und,, Okular 6 zusammen ein rechtwinkelig abgeknicktes Mikroskop bilden, mit dem mittels eines bekannten, nicht gezeichneten Okularmikrometers die Breite der auf dem Film sichtbaren Lichtlinie gemessen werden kann.
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Test device on recording apparatus for sound films.
For accurate recording of sound films, it is necessary that those parts of the} apparatus which convert the sound waves into light fluctuations (microphone, amplifier, light relay) do not cause any distortion and that the light line of variable length or variable light intensity projected on the film is sufficiently fine is. These are two completely independent requirements that must both be met in order for the sound recording to be useful.
Because if, for example, the second condition is not met, the higher overtones are lost as a result of the optically inadequate resolution, even if the remaining parts of the apparatus are suitable for the true-to-curve transmission of correspondingly high frequencies.
The subject of the present invention is a test device which makes it possible to observe during the recording even behind the running film whether these two necessary conditions are met.
The essence of the invention is that behind the sound image window of the recording device
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Throws eyepiece of a measuring microscope.
The drawing schematically illustrates an embodiment of the invention. A microscope objective 3 is attached behind the sound image window 1 of the recording apparatus and projects an enlarged image of the light line shining through the film 2 onto a light-sensitive cell 4 which is connected to headphones in a known manner. The operator operating the acoustic recording apparatus can thereby immediately hear during the recording how the film would work on playback provided the second condition is met. The width of the light line itself does not yet play a role in this acoustic test, as a result of which the latter does not provide any indication of whether the second condition is met or not.
In order to enable the width of the light line to be observed, according to the invention a microscope tube 5 with inserted eyepiece 6 is attached to the side of the apparatus so that its axis is perpendicular to that of the microscope objective 3 mentioned above. In order to move from the acoustic test to the optical one, a totally reflecting prism 7 attached to the extension of the tube 5 or a mirror inclined at 45 is advanced into the beam path of the objective 3 so that the objective 3, prism 7 and eyepiece 6 together Form a right-angled microscope with which the width of the line of light visible on the film can be measured by means of a known, not shown eyepiece micrometer.
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