AT114664B - Beleuchtungssystem. - Google Patents

Beleuchtungssystem.

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AT114664B
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light
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metal
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Joseph Carl Dr Pole
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Joseph Carl Dr Pole
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Description


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  Beleuchtungssystem. 
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 Zwecke besteht das Bedürfnis nach Beleuchtungssystemen. welche auf wirtschaftliche Weise die Er-   zielung   eines   weissen,   dem Sonnenlicht nahekommenden Lichtes von hoher   Kerzenstärke und kleiner     Flächenhelligkeit   gestatten. 
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 dampflampen) bedient, weil diese ein intensives und photochemisch wirksames Licht aussenden. Für sich allein können jedoch Lampen dieser Art wegen der   grünlichblauen   Farbe ihres Lichtes ihren Zweck nur sehr mangelhaft und in gewissen Fällen, beispielsweise für panchromatische Aufnahmen. überhaupt nicht erfüllen. 



   Die Erfindung geht nun von dem an sich bekannten Gedanken aus, den Metalldampflampen Lichtquellen anzugliedern, welche jene Strahlen, die dem Metalldampfspektrum im Vergleich zum Sonnenlicht fehlen, also insbesondere rote und gelbe Strahlen, liefern.   Erfindungsgemäss   werden Metalldampflampen und die Lampen mit an roten und gelben Strahlen reichem Spektrum derart nebeneinander angeordnet und ausgebildet, dass sie streifenförmige   Lichtbündel   aussenden.

   Diese streifenförmigen Lichtbündel können durch Lampenanordnungern erhalten werden, welche sehr einfach und billig in der Herstellung und in der Montage sind, eine gute   Ranmausnutzung bei grosser Lichtkonzentration   ermöglichen und insbesondere auch in ausserordentlich vollkommener Weise die richtige Mischung der versehiedenfarbigen Lichtstreifen zu einem   gleichmässigen,   dem Sonnenlicht nahekommenden weissen Licht gestatten. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigen die 
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 Zündung mittels   Hochspannungsstoss   dienen. 



   Abwechselnd mit den Quecksilberlampen 7 und 2 sind zwei Metallfadenlampen 3 und 4 angeordnet, 
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 sind. Die   MetalJfadenlamprn 3,   4 besitzen die Form langgestreckter   Röhren,   welche im   räumlichen   Sinne parallel zu den Quecksilberröhren liegen. In elektrischer Hinsicht sind die Metallfadeulampen 3, 4 in Serie mit den Quecksilberlampen 1, 2 geschaltet. Sie ersetzen auf diese Weise die sonst für die Queeksilberlampen nötigen   Vorsehaltwiderstände   entweder zur Gänze oder zumindest zu einem grossen Teil. so dass die sonst in den Vorschaltwiderständen verlorengehende Energie in Form von Licht nutzbar gemacht ist. 



   Die Quecksilberlampen und die Metallfadenlampen sollen zueinander parallele streifenförmige Strahlenbündel von vorzugsweise annähernd gleicher Länge aussenden. Im allgemeinen werden die   Quecksilberlampen grössere Rohrlänge haben müssen, als sie die Metallfadenlampen auch bei der dargestellten langgestreckten Röhrenform besitzen. Damit bei der vorliegenden Anordnung die Queck-   

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 U-förmig abgebogenes Rohr verwendet werden, in welch letzerem Falle für eine gegebene Länge der   Quecksilberröhre   ihre Bauhöhe auf die Hälfte dieser Länge verkürzt ist. 



   Anstatt die Metallfadenlampen nur seitlich von den Quecksilberlampen anzubringen, könnten solche Metallfadenlampen auch zwischen den Schenkeln der   abgebogenen Quecksilberröhren ange-   ordnet sein. 



   Jede der langgestreckten rohrförmigen Metallfadenlampen erzeugt einen einheitlichen Lichtstreifen von im Wesen derselben Länge wie die benachbarte Quecksilberlampe. Dieser einheitliche Lichtstreifen könnte gegebenenfalls auch durch eine Reihe von Lichtpunkten ersetzt sein, indem statt einer langgestreckten Röhre eine Reihe von in üblicher Weise, z. B. kugelförmig, ausgeführter Metallfadenlampen verwendet werden. Im allgemeinen wird jedoch den langen rohrförmigen Lampen der Vorzug zu geben sein. 



   Die in Verbindung mit den Queeksilberlampen zu verwendenden Glühlampen werden in der Regel so bemessen, dass sie je nach dem zu erzielenden Liehteffekt   25-75% der   Netzspannung verbrauchen, während der Rest (abgesehen von den Verlusten) auf die Quecksilberlampen entfällt. 



   Gemäss Fig. 2 sind geradlinige Quecksilberlampen 25,26, 27 und 28 vorgesehen, von denen je zwei in Serie geschaltet sind.   Um   bei der hier gegenüber der Anordnung nach Fig. 1 vorhandenen grösseren Bauhöhe der Quecksilberlampen durch   getallfadenlampen Lichtstreifen   von der gleichen Länge zu erhalten, wie sie die   Queeksilberlampen   aussenden, sind zwischen je zwei Queeksilberlampen 25 und 26 bzw. 27 und 28 je zwei Metallfadenlampen 29 und   30   bzw. 31 und 32 angebracht, welche gleichachsig zueinander angeordnet sind, so dass jedes der erwähnten Metallfadenlampenpaare 29   und 80 bzw.. 31 und. 32   Lichtstreifen von derselben Länge liefert, wie die benachbarten Quecksilberlampen.

   Die beiden Glühlampen jedes Paares sind untereinander parallel und zu den Quecksilberlampen in Serie geschaltet. 



  33, 34, 35 und 36 bedeuten die Kathoden, 37, 38, 39 und 40 die Anoden   und 41, 42, 48 und 44   die   Staniolbeläge   der   Queeksilberröhren.   45,   46,   47 und 48 sind die üblichen Induktanzen und 49 und. 50 kleine   Vorsehaltwiderstände   zur Ausgleichung kleiner Differenzen der Netzspannung. 51 und 52 sind 
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 sind mit 55,56, 57 und 58 bezeichnet. 



   Es ist klar, dass an Stelle der hier der Einfachheit halber gewählten Gleichstromqueeksilberlampen sinngemäss auch Wechselstromlampen verwendet werden können. Da sich solche Weehselstromlampen, abgesehen von ihrem elektrischen Zubehör, nur durch die Ausbildung ihrer Elektroden von Gleichstromlampen unterscheiden, so kann auf eine nähere Beschreibung einer solchen   Wechselstromanordnuna :   verzichtet werden. 



   Statt wie bisher beschrieben, zur Kompensation des   grünlichblauen   Lichtes der Quecksilberlampen Metallfadenlampen zu verwenden, können in gewissen Fällen auch Edelgasröhren, z. B. Neon-, Heliumoder Argonröhren Verwendung finden, welche gleichfalls Liehtquellen mit an roten und gelben Strahlen reichem Spektrum darstellen. Da die Stromstärke dieser Edelgasröhren bedeutend kleiner als die der
Quecksilberlampen ist, werden solche   Leuchtröhren   in der Regel nicht in Serie sondern parallel zu den
Quecksilberlampen geschaltet. 



   Das beschriebene Beleuchtungssystem kann in   Bele. uehtungsvorrichtungen verschiedenster   Art Verwendung finden. So ist in den Fig. 3 und 4 eine mit dem erfindungsgemässen Beleuchtungssystem ausgestattete   Bühnenlaterne   für Horizontalbeleuchtung dargestellt. Die Quecksilberlampen 25 usw. und die Metallfadenlampen 29 und. 30 usw. sind mit Klammern 59,60 bzw. Fassungen 61, 62 an einem Reflektor 63 befestigt. Dieser Reflektor bildet den hinteren Abschluss eines Blechgehäuse 64, welches einen Oberteil 65 und einen Unterteil 66 aufweist. Die ganze Laterne ist z. B. mittels Schellen 67, 68 auf rohrförmigen Trägern montiert. Vor dem Lampensystem ist eine Verteilungsseheibe 69 angebracht, welche in einem Rahmen 70, 71 festgehalten ist.

   Diese Verteilungsscheibe ist so ausgebildet, dass durch sie die von den Lampen verschiedenen Spektrums ausgehenden parallelen   Lichtstreifen   ausgebreitet werden, so dass sie einander in weitem Masse übergreifen, wodurch eine vollkommene Mischung der verschiedenfarbigen Lichtstreifen zu einem dem Tageslicht nahekommenden weissen Licht erzielt wird. Beispielsweise kann die   Verteilungsscheibe   69 zu dem angegebenen Zwecke in der   Längsrichtung,   die Lichtstreifen prismatisch gerieft sein. 



   Zur Ausbreitung der Lichtstreifen kann auch der Reflektor 63 herangezogen werden, indem dessen reflektierende Fläche geeignet gewellt oder gerieft ausgeführt wird. Selbstverständlich können der Reflektor   68 und   die aus Glas oder sonstigem durchsichtigem Material bestehende Verteilungsseheibe 69 auch gleichzeitig zur   zweckmässigen   Mischung der   verschiedenfarbigen   Lichtstreifen herangezogen werden. 



   Zur Darstellung von farbigem Licht können der die Mischung der verschiedenfarbigen   Liehtstreifen   besorgenden Verteilungsscheibe 69 Farbfilter 72 und 7. 3 vorgeschaltet werden, welche zweckmässig in 

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 bekannter Weise,   beispielsweise dureli Seilzüge 7-,'7- 5 auf-und abwärtsgezogen werden können. Die   Farbfilter   können   unmittelbar jene Farben besitzen, welche das von der   Beleuchtungsvorrichtung   ausgesandte Licht haben soll, u. zw. deshalb, weil durch die oben beschriebene Mischung der verschiedenfarbigen Lichtstreifen ein rein weisses Licht erzeugt wird, das demnach   zur Überführung   in bestimmte Farbtöne nicht erst der Verwendung von komplementärfarbigen Filtern bedarf. 



   Statt in der dargestellten   Bühnenlaterne   fix kann das erfindungsgemässe Beleuchtungssystem auch in einer Tragvorrichtung montiert sein, welche eine Einstellung der Lampen nach allen Richtungen, also nach oben und unten, nach der Seite und auch hinsichtlich des Neigungswinkels gestattet. Mit Vorteil könnte beispielsweise eine   Beleuehtungsvorrichtung   verwendet werden, wie sie in den Patenten Nr. 72804 und 84252 des Erfinders beschrieben ist. 



   Wie ersichtlich, kann man durch das Beleuchtungssystem gemäss der Erfindung sowohl rein weisses Lieht als auch Licht von jeder beliebigen Farbennuance auf sehr einfache und wirtschaftliche Weise erzielen, wobei das mit verhältnismässig sehr geringem Wattverbrauch erzeugte Licht grosse Kerzenstärke bei kleiner   Flächenhe11igkeit   besitzt. Das   Beleuchtungssystem   ist daher für die Ausleuchtung grosser Räume sowie für die Aufnahme grosser   Szenen   in Filmateliers auf panchromatischen Filmen in hervorragender Weise geeignet. 



   Wie vorher beschrieben wurde, werden die neben den Metalldampflampen verwendeten Metallfadenlampen oder   Edelgasröhren   in der Regel Liehtstreifen auszusenden haben, welche die gleiche Länge wie die Lichtstreifen der Metallfadenlampen besitzen. In manchem Falle kann es jedoch erwünscht sein, die Lampen verschiedenen Spektrums ungleich lang auszubilden, beispielsweise dann, wenn das 
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   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Beleuchtungssystem bestehend aus Metalldampflampen und Lampen mit an roten und gelben Strahlen reichem Spektrum, dadurch gekennzeichnet, dass die Lampen verschiedenen Spektrums derart nebeneinander angeordnet und ausgebildet sind, dass sie streifenförmige Lichtbündel aussenden.

Claims (1)

  1. 2. Beleuchtungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Verbindung mit den Metalldampflampen Metallfadenlampen in Form langgestreckter Röhren verwendet werden, die parallel (im räumlichen Sinne) zu den Metalldampfröhren angeordnet sind.
    3. Beleuchtungssystem nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die in Verbindung mit den Metalldampflampen verwendeten Lampen (röhrenförmige Metallfadenlampen oder Edelgasröhren) abwechselnd mit den Metalldampflampen angeordnet sind, wobei im Falle von Metallfadenlampen bei grösserer Bauhöhe der Metalldampflampenrohren zwei oder mehrere Metallfadenlampen gleichachsig zueinander angeordnet sind, so dass diese Metallfadenlampen zusammen einen Lichtstreifen von im Wesen derselben Länge liefern als die benachbarten Metalldampflampen.
    4. Beleuchtungssystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Metalldampflampenröhre zur Verkürzung der Bauhöhe bei gegebener Röhrenlänge abgebogen, z. B. doppelt U-förmig ausgebildet ist, um mit nur je einer neben der bzw. den Metalldampflampen angeordneten röhrenförmigen Metallfadenlampe einen Lichtstreifen von gleicher Länge, als ihn die Metalldampflampen aussenden, zu erhalten.
    5. Beleuchtungssystem nach den Ansprüchen 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, dass die von den Lampen verschiedenen Spektrums ausgehenden parallelen Lichtstreifen durch eine Verteilungsseheibe so ausgebreitet werden. dass diese Lichtstreifen einander in weitem Masse übergreifen, so dass eine vollkommene Mischung der verschiedenfarbigen Lichtstreifen zu einem dem Tageslicht nahekommenden Licht erzielt wird.
    6. Beleuchtungssystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verteilungsseheibe durch eine in der Längsrichtung der Lichtstreifen prismatisch geriefte Glas-od. dgl. Platte gebildet ist.
    7. Beleuchtungssystem nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen Reflektor, der so ausgebildet ist, dass er, gegebenenfalls auch in Verbindung mit einer Verteilungsscheibe gemäss Anspruch to oder 6, die von den Lampen verschiedenen Spektrums ausgehenden Lichtstreifen ausbreitet.
    8. Beleuehtungssysttem nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der die Mischung der verschiedenfarbigen Lichtstreifen besorgenden Verteilungsseheibe. zweckmässig in bekannter Weise verschiebbare, Farbfilter vorgeschaltet sind, deren Farbtöne selbst den jeweils ge- wiinsehten Farbtönen des von dem Beleuehtungssystem ausgesendeten Lichtes entsprechen.
AT114664D 1928-08-13 1928-08-13 Beleuchtungssystem. AT114664B (de)

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