AT114763B - Schalt- und Anlaßvorrichtung für elektrische Einzelantriebe mit reibungsschlüssiger Kraftübertragung. - Google Patents

Schalt- und Anlaßvorrichtung für elektrische Einzelantriebe mit reibungsschlüssiger Kraftübertragung.

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AT114763B
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Austria
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lever
brake
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tensioning roller
switching
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Inventor
Karl Ing Fanta
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Siemens Schuckertwerke Wien
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die Erfindung besteht in einer besonderen Ausbildung der   Schalt-und Anlassvorrichtung   eines elektrischen Einzelantriebes. Viele Arbeitsmaschinen (z. B. Spinnmaschinen) müssen bei Störungen rasch stillgesetzt werden können, um zu verhindern, dass die Störung grösseren Umfang annimmt. Zweck der Erfindung ist, bei elektrischen Einzelantrieben solcher Maschinen mit einfachsten Mitteln ohne Komplikation der Bedienung aber auch ohne Sehaltstösse am Motor ein solches rasches Stillsetzen zu erzielen. 



   Nach der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass bei dem elektrischen Einzelantrieb, der statt besonderer elektrischer   Anlasseinrichtungen   eine steuerbare mechanische Kraftübertragung enthält, von einem gemeinsamen Steuerhebel der Motor, die Arbeitsmaschine und eine die letztere stillsetzende Bremse betätigt werden. Zweckmässig wird hiebei, um eine Vergrösserung des Steuerhebelweges zu vermeiden, für die Betätigung der Bremsvorrichtung jener Teil des Steuerhebelweges benutzt, auf dem auch die Motorschalteinrichtung betätigt wird. 



   Die Zeichnung zeigt einen Spinnmasehinenantrieb nach der Erfindung. a ist der vom Rahmen n der Spinnmaschine getragene Motor mit der Riemenscheibe e, über die der Riemen d läuft ; e ist eine Spannrolle und o ihr am Spannrollenhebel f in bekannter Weise drehbar gelagerter Tragarm, der mittels einer Stütze p und einer Schlitzführung q verschieden eingestellt werden kann.

   Diese Einstellung ist sehr wichtig ; man kann damit die Spannrolle verschiedenen Riemenlängen anpassen und sie auch unabhängig von der Bremse einstellen, trotzdem beide vom gleichen Hebel f bewegt werden. b ist der Motorschalter ; dieser sowie der Spannrollenhebel f und der als Kurbel ausgebildete Handsteuerhebel   h   sind durch die Welle   m   der Steuerkurbel und durch die Kurvenführungen 1,   k   und   j   miteinander verbunden. s ist eine auf der Welle der Spinnmaschine sitzende Bremsscheibe einer Bandbremse ; als Spannhebel für diese Bremse dient zugleich der Spannrollenhebel f. Vorteilhaft ist diese Bremse eine nicht selbst hemmende Differentialbremse. 



   Die Kurvenführungen an der Steuerkurbel h und am Schalter b sind auch im Kreuzriss dargestellt, u.   zw.   von der Kurbelseite aus gesehen. Bei Auslegen der Kurbel h aus der Ruhelage   (Steuerweg   A) wird sowohl der Schalter b bewegt, als auch der   Spannrollenhebel f.   Während dieser Bewegung des Spannrollenhebels f wird jedoch nur die Bremse s gelüftet, ein Spannen des Riemens findet hiebei nicht statt. Auf dem   anschliessenden   Steuerweg B bleibt der   Schalterhebel     j   in Ruhe, dagegen wird der Spannrollenhebel 'weiter bewegt und spannt nun erst nach und nach den Riemen, bis die für den Betrieb nötige Riemenspannung erreicht ist.

   Wird zum Abstellen der Spinnmaschine der Steuerhebel wieder in seine Nullage zurückgedreht, so wird zunächst auf dem Steuerweg B durch den Spannrollenhebel f lediglich der Riemen d entspannt, auf dem weiteren Steuerweg A aber der Motor ausgeschaltet und zugleich auch die Spinnmaschine abgebremst. 



   In der Regel wird der Steuerweg   A   des Schalters auch zum Lüften und Festziehen der Bremse f 
 EMI1.2 
 über jenen Weg nach der einen oder anderen Seite hinausgehen oder auch überhaupt ganz ausserhalb des Steuerbereiches   A   liegen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Schalt- und Anlassvorrichtung für elektrischen Einzelantrieb, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Schalteinrichtung des Motors zusammen mit einer Bremsvorrichtung für die angetriebene Maschine und einer steuerbaren oder ein-und ausrückbaren Eiaftübertragung durch einen gemeinsamen Steuerhebel betätigt wird.
    2. Ausführungsform nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die Betätigung der Bremsvorrichtung der angetriebenen Maschine der Teil des Steuerweges benutzt wird, auf dem die Motorschalteinrichtung betätigt wird.
    3. Ausführungsform nach den Ansprüchen l und 2 für Spannrouenantrieb, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannrollenhebel zugleich als Bremshebel dient. EMI2.1 hemmende, durch den SpannroUenhebel betätigte Differentialbandbremse für die angetriebene Maschine.
    '-5. Ausführungsform nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannrolle (e) in an sich bekannter Weise auf dem Spannrollenhebel oder Bremshebel (f) verstellbar gelagert ist.
    6. Ausführungsform nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannrolle in an sich bekannter Weise von einem eigenen Arm (o) getragen wird, der gegen den Spannrollenhebel oder Bremshebel (f) verstellbar ist (z. B. mittels einer Stütze (p) und einer Schlitzführung (q).
    7. Ausführungsform nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass Schalter (b) Spannrolle (e) und Bremse (s) von einer gemeinsamen Steuerwelle (m) mittels Kurvenstücken (s, j) angetrieben werden. EMI2.2
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