AT115413B - Kathode für Elektronenröhren und Verfahren zur Herstellung derselben. - Google Patents

Kathode für Elektronenröhren und Verfahren zur Herstellung derselben.

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  Kathode für Elektronenröhren und Verfahren zur Herstellung derselben. 



   Vorliegende   Erfindung betrifft Kathoden fitr Elektronenröhren,   wie dieselben als Sende-oder Empfangsröhren für drahtlose Telegraphic, Telephonie und dergleichen Zwecke zur Anwendung gelangen. 



   Das Bestreben. Kathoden   von grosser Elektronenemission   herzustellen, hat dazu geführt, als aktives Material die stark elektropositiven Metalle der Alkalien. alkalischen Erden oder seltenen Erden, zu verwenden. Da diese Metalle in duktilem Zustand schwer herstellbar sind und ihre Anwendung infolge ihrer leichten Oxydierbarkeit und ihres niedrigen Schmelz- und Verdampfungspunktes auf grosse   Schwie-   rigkeiten stösst, so hat man versucht, dieselben auf andere Metalldrähte, beispielsweise auf Molybdän-   drähte,   niederzuschlagen. Hiebei zeigte sich   der tbelstand.   dass es nur schwer gelingt, einen gleich-   mässigen Überzug des   aktiven Metalls auf dem Trägerdraht zu erhalten.

   Auch haftet das aktive Metall an dem Träger nur schwer, löst sich oft ab und die Wirksamkeit der Kathode vermindert sieh, sobald die an der   Oberfläche   befindliche aktive Schicht durch Verdampfen   geschädigt   wird. 



   Vorliegende Erfindung betrifft   Metallkathoden.   die als aktives Material die Metalle der Alkalien, alkalischen Erden oder seltenen Erden enthalten und zufolge ihrer homogenen Beschaffenheit die geschilderten   Ubelstände nicht aufweisen.   



   Es hat sich gezeigt, dass die genannten elektropositiven Metalle infolge ihrer grossen chemischen   Affinität zum   Eisen mit demselben Legierungen   bilden   können, welche, in duktilen Zustand gebracht und zu Draht gezogen, ein vorzügliches Kathodenmaterial liefern. Eisen hat unter allen andern Metallen die grösste   Affinität   zu den genannten elektropositiven Metallen und liefert mit denselben zum Teil gut charakterisierte Legierungen, in denen das aktive Metall in fester chemischer Bindung vorhanden ist. 



  Infolge der bekannten physikalischen Eigenschaften solcher fester   Lösungen   ist der Dampfdruck, der sonst leicht flÜchtigen aktiven Metalle stark herabgesetzt. Darauf kommt es aber bei der Verwendung als Kathodenmaterial gerade an, denn das flüchtige aktive Metall soll möglichst lange im Kathodenmaterial verbleiben. 



   Gemäss der Erfindung besteht die Kathode aus einem gezogenen Draht einer homogenen Legierung von Eisen mit den Metallen der Alkalien, alkalisehen Erden oder seltenen Erden. Das Kathodenmaterial 
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 bestehen. Beispielsweise   können Legierungen   von Eisen mit Kalium.   Baryum   oder Lanthan zur Anwendung gelangen und liefern ein   vorzügliches Kathodenmaterial.   Ebenso erzielt man gute Resultate mit einer   Legierung von   Eisen mit beispielsweise Baryum und   Lanthan   oder mit anderen Metallen der oben-   genannten   Gruppen. 



   Die Herstellung der   erfindungsgcmässen   Kathoden kann auf folgende Weise erfolgen : Zunächst 
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 Metallen   herzustellen.     Hiebei geht man zweckmässig von   einem   kohlenstoffannen   Eisen aus. Am besten ist es. chemisch reines regulinisches Eisen herzustellen, u. zw. auf folgende Weise : Eisenoxyd wird mittels Wasserstoffes in der   Crlihhitze   zu pulverigem Eisen reduziert und dieses sodann im Kalktiegel vor dem   Knallgasgebläse geschmolzen, wodurch   ein Regulus aus chemisch reinem kohlenstoffreiem Eisen erhalten wird. Derartig hergestelltes Eisen ist weicher und   duktilem   als das weichste Stabeisen, so dass es sich ohne Mühe mit dem Messer schneiden lässt. 



   Derartig hergestelltes Eisen wird nunmehr am besten im Kalktiegel geschmolzen und das aktive Metall, beispielsweise Baryum. in einer zweckmässig   20%   nicht übersteigenden Menge in das   geschmolzene   Eisen eingebracht, wobei die Hauptmasse des Baryums sieh mit dem Eisen legiert und nur ein geringer 

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