AT115512B - Haarwellvorrichtung. - Google Patents

Haarwellvorrichtung.

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AT115512B
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Wenzel Karasek
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Wenzel Karasek
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Haarwellvorrichtung. 



   Elektrisch heizbare Haarwellapparate, bei denen der elektrisch heizbare halbzylindrische Mantel lösbar mit der Schutzkammer verbunden ist, sind bekannt. Die Erfindung besteht in einer neuen Aus- gestaltung derartiger   Dauerwellvorriehtungen,   bei welcher die aufgewickelten Haare sowohl vom Wickelbolzen als auch von dem den Haarwickel umgebenden Heizmantel geheizt werden, wobei der bewickelte Dorn durch in die   Schutzkdammer   eingelegte   Schutzläppchen   aus Leinwand od. dgl. vom äusseren Heizkörper getrennt sind. 



   Fig. 1 zeigt die Schutzvorrichtung in Draufsicht, u. zw. eine der Sehutzklappen nach innen eingelegt, die andere in offener Stellung gehalten, Fig. 2 den Mantelkörper mit   Leitungsanschluss   in Ansicht, Fig. 3 den Wickelbolzen, Fig. 4 den Mantelheizkörper in Seitenansicht, Fig. 5 die Schutzkammer mit beiden Sehutzklappen in offener Stellung, u. zw. im Schnitt und in Ansicht, und Fig. 5 a die Blechlappen mit Einleghaken für die aufklappbaren Blechteile. 

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Claims (1)

  1. Die in üblicherweise zangenartig ausgebildete Sehutzklammer besteht aus mit Korkhüllen 2 isolierten Blecheinlagen J !-zweckmässig aus Neusilber-, die an den beiden Enden je einen Lappen la und lb besitzen, die nach der oberen Seite der Korkhülle umgelegt sind und Stifte 7 und 12 aufnehmen. Die Einlagen 1 sind an dem einen Ende mit einem Scharnier, an dem andern Ende mit einer Sehliessvor- richtung 3 versehen. Mittels dieser Schutzkammer werden die Haare flach ausgebreitet gehalten, um die zu behandelnde Kopfseite vor strahlender Wärme zu schützen. Die Blecheinlagen 1 enden überdies an den Stirnseiten in Läppchen 4 mit Ösen 15 zur Aufnahme von Stahlstiften 5 des halbzylindrisch ausgebildeten Heizmantels 6.
    An Scharnieren, die um die Stifte 7 sich drehen, sind in ihrer offenen Stellung arretierbare, aufklappbare Teile 8 zur Aufnahme auswechselbarer Schutzstreifen 9 angebracht, um dadurch den Haaren auf der Aussenseite Schutz vor übermässiger Erhitzung durch den Mantel zu gewähren. Diese Klappen 8 halten gleichzeitig den Wickeldorn M an der Schutzklammer fest. Zum bequemen Einlegen der Leinwandschutzstreifen 9 in die Klappen 8 des Schützers sind in die Lappen 1 a einschiebbare Stifte 12 vorgesehen. In ausgelegtem Zustande werden diese Teile 8 durch Einleghaken 13 festgehalten, die an Blechlappen le, die an den Einlagen 1 befestigt sind, angeordnet sind. 14 sind Spiralfedern, welche die Klappenteile nach innen drehen.
    Der aus Neusilber, Aluminium od. dgl. hergestellte heizbare Halbzylinder 6 wird auf der Schutzkammer nach Aufwicklung des Haares und Schliessen der Klappenteile 8 aufgesetzt. Er besitzt an einem seiner Enden gewöhnliche Stifte, an dem andern Ende Stifte mit Federn, die in die Ösen 15 der Schutzkammer eingreifen, die entsprechend der jeweiligen Dicke des Haarwickels in mehrfacher Anordnung vorhanden sind und den Heizzylinder entsprechend der Dicke des Haarwickels auf dem zangenförmigen Schützer federnd festhalten. Der Heizwiderstand im Wickeldorn 10 wie auch im Mantel 6 des Heizzylinders ist beispielsweise nach Fig. 2 in Serie geschaltet.
    Der Anschluss erfolgt an die normale Lichtspannung, und es ist zu dem Zwecke in bekannter Weise ein Standapparat ausgebildet, der am Ende seiner oberen Ausladung einen Verteiler enthält, von welchem soviel Anschlüsse als Haarwellenapparate nötig sind, abgehen. Der Wickeldorn ist an beiden Seiten in bekannter Weise mit Verkanten versehen. Der äussere Heizkörper trägt eine isoliert angebrachte Steckdose 11 für normale Stecker M PATENT-ANSPRÜCHE : 1.
    Haarwellvorrichtung, bei der ein elektrisch heizbarer, halbzylindrisch ausgebildeter Mantel lösbar mit der Schutzklammer verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der Wickeldorn (10) <Desc/Clms Page number 2> als auch der Mantel (6) elektrisch heizbar ist, wobei der bewickelte Dorn in an sich bekannter Weise durch in die Schutzkammer eingelegte Schutzstreifen (9) aus Leinwand od. dgl. vom äusseren Heizkörper getrennt ist.
    2. Haarwellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Sehutzklammer aufklappbare Teile (8) angeordnet sind, die zur Aufnahme der Schutzstreifen (9) aus Leinwand od. dgl. dienen.
    3. Haarwellvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutz- klammerteils Blecheinlagen (1) besitzen, an welchen nicht nur die aufklappbaren Teile (8) angelenkt. sondern auch stirnseitige Lappen (4) mit mehreren Einlegelöchern (15) angeordnet sind, in welche an der Stirnseite des Mantels (6) angeordnete Stifte (5) federnd eingreifen, EMI2.1
AT115512D 1928-06-28 1928-07-11 Haarwellvorrichtung. AT115512B (de)

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