AT115527B - Verfahren zur Herstellung der Leitvorrichtung von axialen Dampf- oder Gasturbinen und darnach hergestellte Leitvorrichtung. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung der Leitvorrichtung von axialen Dampf- oder Gasturbinen und darnach hergestellte Leitvorrichtung.

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AT115527B
AT115527B AT115527DA AT115527B AT 115527 B AT115527 B AT 115527B AT 115527D A AT115527D A AT 115527DA AT 115527 B AT115527 B AT 115527B
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  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf axiale Dampf-oder Gasturbinen, bei denen die Begrenzungs-   flächen   der Leitkanäle nach Art von Flachgewinden aus   Rotationskörpern herausgearbeitet   sind, und hat eine Ausgestaltung sowie ein Verfahren zur Herstellung der Leitvorrichtungen   zum   (legegnstande, 
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 zusammengesetzten Leitvorrichtungen, die Vorteile einer Vereinfachung der Konstruktion sowie einer genaueren und dessenungeachtet wesentlich billigeren   Herstellung gewähren.

   Die Erfindung   besteht im wesentlichen darin, dass die nach Teilen von   flaehgängigen   Gewinden verlaufeuden Leitkanal- und die Passflächen der die   Leitkanäle   in radialer Richtung   schliessenden Abdeckorgane in zwei   oder mehrere 
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 indem diese Rotationskörper gleichaehsig aneinandergereiht und in leicht lösbarer Verbindung der fortlaufenden Bearbeitung durch das Schneidwerkzeug unterworfen werden. 



   Die Zeichnung zeigt in schematischer Darstellung mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung und veranschaulicht auch das Verfahren zur Herstellung der Leitvorrichtungen. Die Fig. 1 und 2 zeigen 
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 der Erfindung für Turbinen mit zwei   konzentrischen     Leitkanalreihen.   



   Die Leitkanäle b der   Leitscheiben   et verlaufen in bekanater Weise nach Teilch der Flachgewinde von vielgängigen Schrauben oder Schnecken, deren Steigung der Neigung, d. h. den Winkel ver-   hältnissen   der   L !'itschaufeln 1',   und deren   (tangbreite   der   Dicke und dem Abstand der Leitschaufeln e   entsprechen. Da die   Begrenzungsflächen   jedes Leitkanals nur einen sehr kleinen Teil eines Gewindeganges bilden, weichen sie von ebenen   Begrenzungsflächen   bloss um winzige Bruchteile von Millimetern ab, die in der Fig.3 der Zeichnung nicht zum Ansdruck kommen.

   Hiebei sind der Abstand und die Neigung der Leitschaufeln vorzugsweise derart gewählt, dass die Eintrittskante   d   jeder Leitschaufel c die Aus- 
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 dass scharfe Eintritts bzw. Austrittskanten entstehen. 



   Die   Leitkanäle   b werden in den Umfang der Leitscheiben a auf die gleiche Weise eingeschnitten, wie. bei einer vielgängigen Schraubenspindel die   flachgängigell   Gewinde oder bei einer Schnecke die Gänge hergestellt werden. Hiebei werden zwei oder mehrere   Leitscheiben K   bzw. die Leitscheiben einer Stufengruppe oder eines ganzen Turbinenteiles gleichachsig aneinandergereiht, und in leicht lösbarer Verbindung der gleichzeitigen Bearbeitung durch das Schneidwerkzeug unterworfen.

   Diese erfolgt nach in der Fig. 4 mit striehlierten Linien angedeuteten Schraubenlinien ; die Linien b deuten die einge-   sehnittenen   Leitkanäle an. die Linien c die als Teile von Gewindegängen verbleibenden   LeitschauJela,   
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   (Fig.   4) wird während des Vorschubes des Schneidwerkzeuges in axialer Richtung die   Schnittiefe     allmählich   vergrössert bezw. verkleinert. Es   können aber auch,   wie die Fig. 5 zeigt, Scheiben von allmählich zunehmendem Durchmesser aneinandergereiht und bei gleichbleibenden Aehsenabstand des Schneidwerk- 
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 zeitig die Schnittiefe geändert werden. 



   Statt in vollen Leitscheiben a können, wie die untere Hälfte der Fig. 1 zeigt, die Leitkanäle b auch in den Umfang eines Ringes r eingesechnitten werden, der auf eine volle   Leitscheibe   a1 aufgesetzt und mit dieser auf irgendeine Weise, beispielsweise mittels Nieten s, verbunden wird. 



   Die Abdeckung der aussen offenen Leitkanäle b kann entweder auf bekannte Weise mittels aneinandergereihter Deckstücke erfolgen oder, wie die Fig. 6 zeigt, mittels eines Deckringes g. Bei dieser Ausführungsform sind die Leitschaufeln c mit Fortsätzen   oder Köpfen   versehen, die in eine an der Innenfläche des zweiteiligen Deckringes g ausgefräste Ringnut eingreifen. 



   Vorzugsweise erfolgt aber die Abdeckung der Leitkanäle b mittels   Deekringe,   die auf die gleiche und einfache Weise hergestellt sind wie die Leitscheiben bzw. deren Leitkanäle. In die   Innenfläche   der Deckringe g1 (Fig. 7 und 8) werden nach Art von Teilen eines   flachgängigen   Muttergewindes Nuten i eingeschnitten, deren Neigung, Breite und Abstand der Neigung und Dicke der Leitsehaufeln c bzw. der Breite der Leitkanäle b entsprechen. Ein solcher Deckring g1 kann auf die zugehörige Leitscheibe in der Achsenrichtung aufgeschoben werden, indem er gleichzeitig nach Art einer   Schraubenmutter   der Steigung entsprechend gedreht wird. Die zwischen den Nuten i verbleibenden, gleichfalls nach 
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 aufeinanderfolgenden Leitseheiben verschieden gross gehalten werden kann. 



   Die Herstellung der   Deelringe   gl erfolgt auf die gleiche Weise wie die der Leitscheiben a ; es werden 
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 tiefe oder durch Aneinanderreihung von Ringen mit allmählich zunehmendem Durchmesser verschieden gross gemacht werden. 



   Bei der Ausführungsform nach den Fig. 10-14 werden die wieder nach Teilen von   vielgängigen     Flachgewinden verlaufenden Leitkanäle b   in die innere   Mantelfläche   eines Ringes keingeschnitten, so dass sie gegen die Achse hin offen sind. Die Abdeckung der Leitkanäle b erfolgt durch den Umfang der Leitseheibe a, auf welche der Ring 7c aufgeschoben wird. Die inneren Enden der Leitschaufeln   können,   wie die Fig. 10 zeigt, mit Fortsätzen oder Füssen 1 versehen werden, welche in eine auf dem Umfang der Leitscheibe a vorgesehene Ringnut eingreifen. Bei dieser   Ausführungsform     müssen   geteilte Leitkanalringe k verwendet werden. 



   Die die   Leitkanäle b aufweisenden   Ringe k können aber auch ungeteilt hergestellt und mit der Leitscheibe a (Fig. 13) auf die gleiche Weise verbunden werden wie bei der früher beschriebenen Aus- 
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 zeitiger leichter Drehung auf die Leitscheibe   agleichsam aufgesehraubt, wobei die Enden   der Leitschaufeln c mit den   Nuten i1 zum Eingriff   gelangen. Alsdann wird der   Leitkanabing   k auf geeignete Weise, bei-   spielsweise durch Verschweissen   mit der Leitscheibe      verbunden. 



   Die Leitkanalringe k (Fig. 10) und die Leitscheiben a (Fig. 13) werden auf die gleiche Weise hergestellt wie die vorher beschriebenen Ausführungsformen : zwei oder mehr Ringe 76 werden axial aneinandergereiht und aus dem dadurch gebildeten Hohlzylinder (Fig.   11   und   12) werden   die Leitkanäle b nach Art von vielgängigen Muttergewinden herausgeschnitten. Die Tiefe der   Leitkanäle   b kann durch Wahl allmählich zunehmender Scheibendurchmesser oder durch allmählich zunchmende Selmittiefe geändert werden. Auf die gleiche Weise erfolgt auch die gleichzeitige Herstellung mehrerer Leitscheiben a. 



   Auf die gleiche Weise wie die beschriebenen Leitvorrichtungen mit einfachen Leitkanälen können   Doppetsehaufeln   oder durch Querstege unterteilte Leitschaufeln hergestellt werden. Bei der   Ausführungs-   form nach den Fig.   14-16   sind die Leitkanälo   b1   des äusseren Dampfweges in die   äussere Mantelfläche   und die   Leitkanäle b2   des inneren Dampfweges in die Innenfläche eines Ringes m eingeschnitten, wobei die   Begrenzungsflächen   der Kanäle beider Reihen wieder nach Teilen von vielgängigen   Flachgewinden   verlaufen.

   Wie die Fig. 15 zum Teil im Schnitt und zum Teil in Ansicht zeigt, erfolgt die Herstellung der Leitkanäle   b1   und b2 in einem Arbeitsgange, indem mehrere Ringe   111   axial aneinandergereiht und die 
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 verlaufenden Nuten versehen sind, in welche die Enden der Leitschaufeln Cl und   C2   (Fig. 14) eingreifen. 



   Bei den Ausführungsformen nach den Fig. 17-19 sind die Leitkanäle bl in den Umfang der Leit- 
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   Paf3nnten   in dem   Zwischenring'11   erfolgt wieder bei mehreren Rotationskörpern zugleich. 



   Auf die gleiche Weise können selbstverständlich auch   Leitvorrichtungen   mit mehr als zwei konzentrischen   Dampfwegen   hergestellt werden, wobei die   Leitschaufeln   der einzelnen Dampfwege sowohl 
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   Die Herstellung von der Erfindung gemäss   ausgebildeten Leitvorrichtungen ist ausserordentlich   einfach und billig ; gegenüber der Methode der Zusammensetzung der Leitkränze aus Einzelsehaufeln gewährt sie überdies den Vorteil der Genauigkeit, da die zahlreichen Fehlerquellen bei der Erzeugung und der   Zusammensetzung   der Einzelschaufeln entfallen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung der Leitvorrichtung von axialen Dampf-oder Gasturbinen, dadurch 
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 flächen der die   Leitkanäle   in radialer Richtung   schliessenden   Abdeckorgane in zwei oder mehrere der diese Flächen aufweisenden Rotationskörper gleichzeitig eingeschnitten werden, indem diese Rotationskörper gleichachsig aneinandergereiht und in leicht lösbarer Verbindung der fortlaufenden Bearbeitung durch das Sehneidwerkzeug unterworfen werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass behufs Erzielung verschiedener Tiefen der nach Art von Teilen von vielgängigen Gewinden eingeschnittenen Leitkanal- bzw. Passflächen entweder Rotationskörper von ungleichem Durchmesser bei gleichbleibendem Achsenabstand des Schneidwerkzeuges zur gleichzeitigen Bearbeitung aneinandergereiht oder bei gleichem Durchmesser sämtlicher Rotationskörper eine in axialer Richtung zunehmende Schnittiefe oder beide Massnahmen gleichzeitig angewendet werden.
    3. Gemäss den Ansprüchen l und 2 hergestellte Leitvorrichtung für axiale Dampf-oder Gasturbinen, dadurch gekennzeichnet, dass die in dem Umfang der Leitscheiben (a) nach Art von Teilen flachgängiger Gewinde eingeschnittenen Leitkanäle (b) durch Deckringe (g1) abgedeckt sind, die auf ihrer Innenfläche mit nach einem vielgängigen Muttergewinde verlaufenden, der Dicke, der Neigung und dem Abstande der Leitschaufeln (e) entsprechenden Nuten (i) versehen und nach Art einer Gewinde- mutter auf die Leitscheibe (a) aufgeschraubt sind.
    4. Gemäss dem Verfahren nach den Ansprüchen l und 2 hergestellte Leitvorrichtung für axiale Dampf-oder Gasturbinen, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitkanäle (b) nach Art von flachgängigen Muttergewinden aus der Innenfläche von Ringen (k) herausgearbeitet sind, die auf den Umfang von vollen Leitscheiben (a) aufgesetzt sind.
    5. Leitvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Umfang der vollen Leitseheiben (a) mit nach vielgängigen Gewinden verlaufenden, der Dieke, der Neigung und dem Abstande der Leitschaufeln (e) entsprechenden Nuten (J versehen ist, in welche die Füsse der Leitschaufeln (e) nach Art von Gewinden eingreifen. EMI3.5 fläche von Ringen (m) horausgearbeitet und durch einen Deckring bzw. durch den Umfang der vollen Leitscheibe abgedeckt sind.
    7. Leitvorrichtung nach Anspruch 6 mit zwei oder mehr konzentrisehen Leitschaufelrihen, dadurch gekennzeichnet, dass die innerste Leitkanalreihe (b1) aus dem Umfang einer vollen Leitscheibe, die zweite und eventuell die folgenden Leitkanalreihen aus der Innenfläche bzw. der Aussenfläche von Leitkanalringen (k) nach Art von Teilen vielgängiger Gewinde herausgearbeitet sind, wobei die nach aussen und die nach innen offenen Leitkanäle je zweier Reihen durch einen gemeinsamen Zwischenring (n) od. dgl. verbunden und abgedeckt sind.
AT115527D 1927-03-29 1927-03-29 Verfahren zur Herstellung der Leitvorrichtung von axialen Dampf- oder Gasturbinen und darnach hergestellte Leitvorrichtung. AT115527B (de)

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