AT11572U1 - Ballschlägerkopf und ballschläger - Google Patents

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AT11572U1 AT0802110U AT80212010U AT11572U1 AT 11572 U1 AT11572 U1 AT 11572U1 AT 0802110 U AT0802110 U AT 0802110U AT 80212010 U AT80212010 U AT 80212010U AT 11572 U1 AT11572 U1 AT 11572U1
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Description

österreichisches Patentamt AT 11 572 U1 2011-01-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft einen Ballschlägerkopf bestehend aus einem Körper, insbesondere Metallkörper, mit einer Einrichtung zur Verbindung mit einem Stiel, auf welchem Körper eine erste Schlagfläche ausgebildet ist, und einem Belag, welcher mit Hilfe von Befestigungsmitteln auf der ersten Schlagfläche austauschbar angeordnet ist. Die Erfindung betrifft weiters einen Ballschläger mit einem solchen Ballschlägerkopf.
[0002] Eine Vielzahl von Spielen bzw. Sportarten wie Golf, Minigolf, Croquet etc. beruhen auf dem Einsatz von Schlägern, mit welchen ein am Boden liegender Ball geschlagen wird. Vielfach ist es dabei notwendig, die Eigenschaften des Ballschlägers an bestimmte Spielsituationen bzw. äußere Umstände anzupassen. So werden beim Golfsport üblicherweise in jedem Spiel mehrere Schläger verwendet, welche jeweils für unterschiedliche Witterungsbedingungen, Schlagweiten und Schlagarten geeignet sind.
[0003] Zum Einlochen eines Golfballes auf dem Grün wird beispielsweise ein sogenannter "Putter" gewählt, mit welchem der zielgerichtete Lauf des Balles auf dem Untergrund bewirkt werden soll. In der US 2008/0132349 A1 ist ein speziell für das "Putten" ausgebildeter Golfschläger mit gekrümmter Schlagfläche gezeigt, welcher eine verbesserte Richtungskontrolle beim Schlagen ermöglichen soll.
[0004] Zudem sind im Stand der Technik Ballschläger mit abgeschrägten Schlagflächen bekannt, welche das sogenannte "Chippen" erleichtern. Dabei wird der Ball derart geschlagen, dass er einen Teil der zurückgelegten Wegstrecke relativ flach über dem Boden in der Luft verbringt und den Rest der Strecke am Boden rollt. Ein solcher Schläger mit einer abgeschrägten Schlagfläche ist beispielsweise aus der US 3,578,325 A bekannt.
[0005] Im Hinblick auf eine Reduzierung der Anzahl der für jedes Spiel erforderlichen Schläger ist es aus dem Stand der Technik bekannt, auf der Schlagfläche Beläge austauschbar anzuordnen. Demnach kann der Spieler vor dem Schlagen einen für den jeweiligen Schlag geeigneten Belag auf die Schlagfläche aufbringen.
[0006] Aus der US 4,884,808 A ist beispielsweise ein Golfschläger bekannt, bei welchem die Schlagfläche durch einen austauschbaren Belag am Schlägerkopf gebildet ist. Zur lösbaren Befestigung weisen die Beläge Vorsprünge auf, mit welchen sie in entsprechenden Vertiefungen des Schlägerkopfs gehalten sind.
[0007] Austauschbare Beläge sind gut dazu geeignet, eine Feinab-Stimmung für einen bestimmten Schlag vorzunehmen, beispielsweise im Hinblick auf die gewünschte Schlagweite, ohne hierfür gleich einen oder mehrere gesonderte Schläger bereitzuhalten. Andererseits ist es jedoch nicht ohne weiteres möglich, nur mit dem Austauschen des Belags eine gänzlich andere Schlagcharakteristik zu bewirken. So kann beispielsweise eine für das "Putten" geeignete Schlagoberfläche nicht ohne weiteres, nur durch Austauschen des Belags, an die speziellen Anfordernisse beim "Chippen" angepasst werden. Es wäre demnach wünschenswert, mit einem Schläger zumindest zwei verschiedenartige Schlagcharakteristiken zu ermöglichen.
[0008] Vom Anmelder wurde überdies ein neues Ballschläger-Spiel unter dem Namen "Gosh" entwickelt, welches zwei grundlegend verschiedene Techniken zur Bewegung des Spielballs auf dem Spielfeld beinhaltet. Zum Ersten soll der Ball im Wesentlichen wie beim Golf bzw. Minigolf geschlagen werden können. Zusätzlich soll ein Schläger zur Verfügung gestellt werden, mit welchem eine dem Chippen verwandte Technik erzielbar ist. Bei dieser soll der Schläger an dem Ball zur Anlage gebracht und durch eine ruckartige Bewegung nach oben bzw. zur Seite angehoben bzw. gestoßen werden. Im Unterschied zum Chippen wird demnach der Ball nicht direkt geschlagen, sondern aus einer Kontakt-Stellung mit dem Schläger gestoßen und dabei gleichzeitig angehoben, so dass der Ball zumindest einen Teil der horizontalen Wegstrecke über dem Boden zurücklegt. Diese Technik ist wesentlich leichter zu erlernen als das vergleichsweise komplizierte Chippen, bei welchem eine gute Beherrschung der Schlagtechnik vorausgesetzt wird. Die neuartige Schlagtechnik ist keineswegs auf "Gosh" beschränkt, sondern 1/8 österreichisches Patentamt AT 11 572 U1 2011-01-15 kann allgemein bei Ballschläger-Spielen zum Einsatz kommen, bei welchen ein präzises Anheben des Balles bei gleichzeitigem horizontalen Impulsübertrag gewünscht ist. Eine solche Technik kann beispielsweise dazu verwendet werden, den Spielball über bereits am Spielfeld liegende Bälle hinweg zu befördern.
[0009] Ziel der vorliegenden Erfindung ist es demzufolge, einen Ballschlägerkopf der eingangs angeführten Art zu schaffen, welcher zumindest zwei unterschiedliche Schlagcharakteristiken, nämlich einerseits ein Schlagen des Spielballs und andererseits ein Stoßen und Anheben des Balles aus einer Kontakt-Stellung mit einem zugehörigen Spielball, ermöglicht.
[0010] Dies wird bei dem Ballschläger der eingangs angeführten Art durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils von Anspruch 1 erreicht.
[0011] Indem der Schlägerkopf neben einer ersten Schlagfläche zumindest eine zweite Schlagfläche aufweist, wobei diese zweite Schlagfläche konkav gekrümmt ist, können mit einem einzigen Schläger gleichzeitig zwei verschiedene Schlagcharakteristiken erzielt werden. Die erste Schlagfläche dient dazu, wie beim Golf bzw. Minigolf den Ball zu schlagen, indem durch eine schwunghafte Bewegung des Ballschlägerkopfs im Wesentlichen punktförmig ein Impuls auf den Spielball übertragen wird. Die konkav gekrümmte Schlagfläche ermöglicht hingegen eine hiervon verschiedene Schlagcharakteristik, indem durch die gekrümmte Ausführung der Kontakt mit dem Spielball gegenüber dem punktförmigen Kontakt bei ebenen bzw. konvex gekrümmten Flächen erhöht wird. Bei der bevorzugt mittels der konkav gekrümmten Schlagfläche bewerkstelligten Schlagtechnik, wie sie beispielsweise bei "Gosh" erforderlich ist, wird zunächst der Ballschlägerkopf an dem Spielball zur Anlage gebracht und daraufhin abrupt nach oben bzw. zur Seite bewegt, so dass der Spielball zumindest einen Teil seiner horizontalen Wegstrecke vom Untergrund abgehoben zurücklegt. Diese Technik ist beispielsweise dann von Vorteil, wenn bereits am Boden liegende Bälle überspielt werden sollen.
[0012] Hinsichtlich einer intuitiven Bedienung eines Ballschlägers mit dem erfindungsgemäßen Ballschlägerkopf ist es von Vorteil, wenn die zweite Schlagfläche im Wesentlichen gegenüberliegend der ersten Schlagfläche des Körpers angeordnet ist.
[0013] Ein linienförmiger Kontakt mit einem zugehörigen Spielball kann hergestellt werden, wenn die zweite Schlagfläche im Wesentlichen entsprechend einem Ausschnitt einer Zylindermantelfläche gekrümmt ist.
[0014] Um einen flächigen Kontakt mit einem zugehörigen Spielball zu ermöglichen, ist es günstig, wenn die zweite Schlagfläche im Wesentlichen entsprechend einem Ausschnitt einer Kugeloberfläche gekrümmt ist.
[0015] Eine besonders gute Führung des Spielballs beim Schlagen bzw. Stoßen kann erzielt werden, wenn der Krümmungsradius der zweiten Schlagfläche zumindest an der Kontaktfläche mit dem Spielball im Wesentlichen dem Radius des Spielballs entspricht.
[0016] Eine maximale Kontaktfläche mit dem Spielball kann erzielt werden, wenn die gesamte zweite Schlagfläche entsprechend dem Radius eines zugehörigen Spielballs gekrümmt ist.
[0017] Um weite Schläge mit hoher Präzision zu ermöglichen, ist es günstig, wenn die erste Schlagfläche im Wesentlichen eben ist.
[0018] Um ein Abrollen des Ballschlägerkopfs auf dem Boden zu ermöglichen, ist es günstig, wenn die Unterseite bzw. Sohle des Schlägerkopfs konvex gekrümmt ist.
[0019] Eine Feinabstimmbarkeit der zweiten Schlagfläche an die gegebenen Verhältnisse kann erzielt werden, wenn auf der zweiten Schlagfläche ein Belag austauschbar angeordnet ist.
[0020] Eine besonders stabile Befestigung eines Stiels am Ballschlägerkopf kann bewerkstelligt werden, wenn ein gabelförmiges Verbindungsteil vorgesehen ist, welches die Einrichtung zur Verbindung mit einem Stiel aufweist. Durch das gabelförmige Verbindungsteil, zwischen dessen Schenkeln eine Ausnehmung ausgebildet wird, kann zudem eine besonders gewichtssparende Ausführung des Ballschlägerkopfs erzielt werden. 2/8 österreichisches Patentamt AT 11 572 U1 2011-01-15 [0021] Um die Anzahl der mit dem Ballschlägerkopf erzielbaren Schlagcharakteristiken zu erhöhen, ist es günstig, wenn der Körper eine dritte Schlagfläche, eventuell eine vierte Schlagfläche, aufweist. Die dritte bzw. die vierte Schlagfläche können dabei eben oder gekrümmt ausgebildet sein. Im Fall einer gekrümmten dritten bzw. vierten Schlagfläche ist es günstig, wenn deren Krümmung von der Krümmung der zweiten Schlagfläche verschieden ist.
[0022] Die Erfindung umfasst weiters einen Ballschläger mit einem gemäß den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen ausgebildeten Ballschlägerkopf und einem damit verbundenen Stiel.
[0023] Um den Ballschlägerkopf rasch und unaufwendig austauschen zu können, beispielsweise im Fall eines Defekts, ist es von Vorteil, wenn der Stiel mit dem Ballschlägerkopf lösbar, insbesondere über eine Steckverbindung oder eine Schraubverbindung, verbunden ist. Indem der Ballschläger in Stiel und Ballschlägerkopf zerlegbar ist, kann der Ballschläger zudem auf besonders platzsparende Weise, insbesondere in einer speziell hierfür vorgesehenen Box, transportieren werden.
[0024] Um dem Spieler einen sicheren Halt beim Schlagen zu ermöglichen, ist es günstig, wenn an dem dem Ballschlägerkopf gegenüberliegenden Ende des Stiels ein Griff vorgesehen ist.
[0025] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispielen, auf die sie jedoch nicht beschränkt sein soll, noch weiter erläutert.
[0026] Im Einzelnen zeigen: [0027] Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Ballschlägerkopfs mit konkav gekrümmter zweiter Schlagfläche; [0028] Fig. 2 eine Rückansicht des Bällschlägerkopfs gemäß Fig. 1, aus welcher die erste
Schlagfläche ersichtlich ist; [0029] Fig. 3 eine Seitenansicht des Ballschlägerkopfs gemäß Fig. 1 und Fig. 2; [0030] Fig. 4 eine Draufsicht des Ballschlägerkopfs gemäß einer der Fig. 1 bis 3; und [0031] Fig. 5 eine perspektivische Detailansicht des Ballschlägerkopfs gemäß Fig. 1.
[0032] In den Fig. 1 bis 4 ist ein erfindungsgemäßer Ballschlägerkopf 1 gezeigt, welcher im Wesentlichen aus einem Körper 2, insbesondere einem einstückigen Metallteil, besteht. Die Unterseite bzw. Sohle des Körpers 2 ist konvex gekrümmt, so dass dieser auf einem Untergrund abrollbar ist, wie man es von herkömmlichen Golfschlägern gewohnt ist. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, weist der Körper 2 eine erste Schlagfläche 3 auf, welche eben bzw. konvex gekrümmt ausgebildet ist und ein Schlagen eines zugehörigen Spielballs wie beim Golf bzw. Minigolf ermöglicht. Auf der Schlagfläche 3 ist ein Belag 4 mit Hilfe von Befestigungsmitteln 5, beispielsweise einer Schraub- oder Steckverbindung, austauschbar bzw. lösbar befestigt. Zur Anpassung an die von Spiel zu Spiel bzw. von Schlag zu Schlag veränderlichen Faktoren, wie beispielsweise die jeweiligen Untergrund-Verhältnisse, die gewünschte Schlagweite oder dergleichen, kann erforderlichenfalls der lösbar befestigte Belag 4 abgenommen und durch einen für die gegebene Situation besser geeigneten Belag 4 ersetzt werden. Die einzelnen Beläge 4 können sich hierfür in ihren Materialeigenschaften wie Härte, Elastizität etc. unterscheiden. In einer bevorzugten Variante sind die Beläge 4 aus Kunststoff- bzw. Gummimischungen hergestellt, mit welchen auf besonders einfache und kostengünstige Weise eine Vielzahl von Belägen 4 mit unterschiedlichen Materialeigenschaften erzielt werden kann. Die Beläge 4 können andererseits aus Holz bzw. Metall gefertigt sein.
[0033] Auf der der ersten Schlagfläche 3 gegenüberliegenden Seite des Körpers 2 ist eine zweite Schlagfläche 6 vorgesehen, welche konkav gekrümmt ist, wie aus Fig. 1 ersichtlich. Die zweite Schlagfläche 6 ist entsprechend einem Ausschnitt einer Kugeloberfläche gekrümmt. In der Detailansicht des Schlägerkopfs 1 gemäß Fig. 5 wird diese Krümmung durch entsprechende, bogenlinienförmig verlaufende Linien veranschaulicht. Die Krümmung der zweiten Schlagfläche 6 entspricht dabei zumindest teilweise, nämlich an der Kontaktfläche mit einem zugehö- 3/8

Claims (14)

  1. österreichisches Patentamt AT 11 572 U1 2011-01-15 rigen Spielball, der Krümmung dieses Spielballs, d.h. der Krümmungsradius der zweiten Schlagfläche 6 ist an der Kontaktfläche gleich dem Radius des Spielballs. [0034] Alternativ zu einer entsprechend einem Ausschnitt einer Kugeloberfläche gekrümmten zweiten Schlagfläche kann diese auch wie bei einem Ausschnitt einer Zylinderoberfläche gekrümmt sein. In diesem Fall wird ein linienförmiger Kontakt beim Schlagen bzw. Stoßen hergestellt, im Unterschied zu einem punktförmigen Kontakt bei einer ebenen Fläche bzw. einem flächigen Kontakt bei einer Kugelfläche. Selbstverständlich sind hier auch noch weitere Arten von konkav gekrümmten Schlagflächen denkbar, beispielsweise eine hyperbolisch gekrümmte Schlagfläche. Wesentlich ist jedenfalls, dass mit der konkav gekrümmten zweiten Schlagfläche 6 ein gegenüber ebenen bzw. konvex gekrümmten Schlagflächen verbesserter Kontakt ermöglicht wird. Wie insbesondere aus Fig. 1 ersichtlich, ist die zweite Schlagfläche 6 im Wesentlichen in einem spitzen Winkel zur Sohle des Körpers 2 angeordnet, so dass der Körper 2 insgesamt eine Keilform aufweist. Zum Anheben bzw. Stoßen des Spielballs wird der Ballschlägerkopf 1 mit dessen Schlagfläche 6 teilweise unter den Spielball geschoben, woraufhin der mit dem Ballschlägerkopf 1 verbundene Stiel abrupt seitlich nach oben bewegt wird, so dass sowohl ein bezüglich des Spielfeldes horizontaler, als auch vertikaler Impuls auf den Spielball übertragen wird und der Spielball einen Teil seiner Wegstrecke relativ flach über dem Boden zurücklegt. Die zweite Schlagfläche 6 ist somit zum Chippen und insbesondere zu einem Anheben des Balls aus einer Kontakt-Stellung heraus geeignet. [0035] Auf der zweiten Schlagfläche 6 kann, wie bei der ersten Schlagfläche 4, ein in den Figuren nicht dargestellter Belag austauschbar angeordnet sein, um auch hier eine Feinabstimmbarkeit auf die jeweilig vorherrschenden Bedingungen zu ermöglichen. Diese Beläge können abgesehen von der notwendigen Anpassung an die gekrümmte Ausführung der zweiten Schlagfläche 6 entsprechend den auf der ersten Schlagfläche 3 vorgesehenen Belägen 4 ausgebildet sein. [0036] Mit dem Körper 1 ist ein gabelförmiger Verbindungsteil 7 zur Befestigung eines in den Figuren nicht dargestellten Schläger-Stiels verbunden, um auf diese Weise einen Ballschläger 9 zur Verfügung zu stellen. Der einstückig mit dem Körper 1 gebildete Verbindungsteil 7 weist Schenkel 8 auf, welche mit den beiden gegenüberliegenden Seitenflächen des Körpers 1 verbunden sind. Am zusammenlaufenden Ende der beiden Schenkel 8 des gabelförmigen Verbindungsteils 7 ist eine Einrichtung 10 zur Verbindung mit einem Stiel vorgesehen, mit deren Hilfe ein entsprechender Endbereich des Stiels über eine lösbare Verbindung, insbesondere eine Schraub- bzw. Steckverbindung 10', an dem Ballschlägerkopf 1 befestigbar ist. [0037] Zwischen den beiden Schenkeln 8 des gabelförmigen Verbindungsteils 7 bzw. dem Körper 1 wird eine Ausnehmung 11 ausgebildet, wodurch die Schlageigenschaften verbessert und das Gesamtgewicht des Ballschlägerkopfs 1 verringert wird. Indem die beiden Schenkel mit gegenüberliegenden Seitenflächen des Körpers 1 verbunden sind, wird zudem eine besonders stabile Anordnung erzielt. Der zugehörige Stiel kann in im Wesentlichen herkömmlicher Weise wie bei bekannten Golfschlägern oder dergleichen ausgebildet sein. Um einen guten Halt an dem Ballschläger zu ermöglichen, ist dabei ein Griff an jenem dem Ballschlägerkopf 1 gegenüberliegenden Endbereich des Stiels vorhanden. Ansprüche 1. Ballschlägerkopf (1) bestehend aus einem Körper (2), insbesondere Metallkörper, mit einer Einrichtung (10) zur Verbindung mit einem Stiel, auf welchem Körper (2) eine erste Schlagfläche (3) ausgebildet ist, und einem Belag (4), welcher mit Hilfe von Befestigungsmitteln (5) auf der ersten Schlagfläche (3) austauschbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (2) zumindest eine zweite Schlagfläche (6) aufweist, wobei diese zweite Schlagfläche (6) konkav gekrümmt ist.
  2. 2. Ballschlägerkopf (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Schlagfläche (6) im Wesentlichen gegenüberliegend der ersten Schlagfläche (3) des Körpers (2) angeordnet ist. 4/8 österreichisches Patentamt AT 11 572 U1 2011-01-15
  3. 3. Ballschlägerkopf (1) gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Schlagfläche (6) im Wesentlichen entsprechend einem Ausschnitt einer Zylindermantelfläche gekrümmt ist.
  4. 4. Ballschlägerkopf (1) gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Schlagfläche (6) im Wesentlichen entsprechend einem Ausschnitt einer Kugeloberfläche gekrümmt ist.
  5. 5. Ballschlägerkopf (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Krümmungsradius der zweiten Schlagfläche (6) zumindest in der Kontaktfläche mit einem zugehörigen Spielball im Wesentlichen dem Radius des Spielballs entspricht.
  6. 6. Ballschlägerkopf (1) gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die gesamte zweite Schlagfläche (6) entsprechend dem Radius eines zugehörigen Spielballs gekrümmt ist.
  7. 7. Ballschlägerkopf (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schlagfläche (3) im Wesentlichen eben ist.
  8. 8. Ballschlägerkopf (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite des Körpers (2) konvex gekrümmt ist.
  9. 9. Ballschlägerkopf (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass auf der zweiten Schlagfläche (6) ein Belag austauschbar angeordnet ist.
  10. 10. Ballschlägerkopf (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein gabelförmiges Verbindungsteil (7) vorgesehen ist, welches die Einrichtung (10) zur Verbindung mit einem Stiel aufweist.
  11. 11. Ballschlägerkopf (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper (2) eine dritte Schlagfläche, eventuell eine vierte Schlagfläche, aufweist.
  12. 12. Ballschläger (1) mit einem Ballschlägerkopf (1) und einem damit verbundenen Stiel, dadurch gekennzeichnet, dass der Ballschlägerkopf (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10 ausgebildet ist.
  13. 13. Ballschläger (1) gemäß Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Stiel mit dem Ballschlägerkopf (1) lösbar, insbesondere über eine Steckverbindung oder eine Schraubverbindung (10'), verbunden ist.
  14. 14. Ballschläger (1) gemäß Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass an dem dem Ballschlägerkopf (1) gegenüberliegenden Ende des Stiels ein Griff vorgesehen ist. Hierzu 3 Blatt Zeichnungen 5/8
AT0802110U 2009-05-15 2010-04-09 Ballschlägerkopf und ballschläger AT11572U1 (de)

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