AT115905B - Anordnung zur Speisung von mehreren Entladungsröhren mit Störkomponenten enthaltendem Strom. - Google Patents

Anordnung zur Speisung von mehreren Entladungsröhren mit Störkomponenten enthaltendem Strom.

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AT115905B
AT115905B AT115905DA AT115905B AT 115905 B AT115905 B AT 115905B AT 115905D A AT115905D A AT 115905DA AT 115905 B AT115905 B AT 115905B
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Fritz Dr Walter
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Siemens Ag
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  Anordnung zur Speisung von mehreren   Entladungsröhren   mit Störkomponenten enthaltendem Strom. 



   Wird der Speisestrom für Entladungsröhren einem Gleichstromnetz oder nach Gleichrichtung einem Wechselstromnetz entnommen, so machen sich   Geräusche,   die durch die dem Speisestrom überlagerten Weehselstromkomponenten verursacht werden, störend bemerkbar. Die Wirkung dieser Störströme wird mit zunehmender Röhrenanzahl so stark, dass man bisher nur in der Anwendung mehrerer grosser und daher unwirtschaftlicher Drosselspule und   Querkapazitäteil   ein Mittel zu ihrer Unterdrückung zu besitzen glaubte.

   Die Herstellungsschwierigkeiten solcher Spulenleitungen wurde durch den zum Betriebe grosser Endrohren notwendigen hohen Anodenstromverbrauch und dabei erforderlichen niedrigen 
 EMI1.1 
 
Man hat nun auch bereits sogenannte Widerstandsleitungen, bei denen die Drosselspulen durch einen Ohmschen Widerstand ersetzt sind, zur Filterung verwendet. Die Siebwirkung solcher Filter steigt mit der Grösse des Produktes aus Widerstand und Kapazität der benutzten Einheiten. Da die Verkleinerung des frequenzabhängigen Kapazitätswiderstandes nicht so vorteilhaft ist wie die Vergrösserung des Ohmschen Widerstandes, zieht man letzteres vor und erreicht z. B. bei Grossenordnungen von zirka 10000 Ohm bei Querschaltung von zirka 2   [JLF   eine ausreichende Filterwirkung.

   Die Anwendung solcher Widerstandsgrössen hat aber wiederum einen sehr hohen Spannungsabfall im Gefolge, so dass solche Filter nur wenige Milliampere gereinigten Stromes zum Betriebe der Röhren zur Verfügung stellen. 



   Gemäss der Erfindung werden nun diese Schwierigkeiten dadurch behoben, dass Mehrröhrenanordnungen, insbesondere solche mit hoher Endleistung, in einzelne mit je einer der Stromstärke und der nötigen Filterwirkung entsprechenden Siebkette versehene Röhren oder Röhrengruppen unterteilt 
 EMI1.2 
 
Die Eingangsröhren oder Röhrengruppen können mit Widerstandssiebketten bester Filterwirkung und hohem Widerstand versehen werden, da sie als Spannungsverstärker nur einen geringen Anodenstrom benötigen. Zweckmässig werden hiezu Röhren mit geringem Durchgriff verwendet und durch die bekannte Widerstandskapazitätskopplung untereinander verbunden.

   Durch den angewendeten hohen Widerstand dieser Widerstandsleistungen können die   Störströme   bis zur völligen Unhörbarkeit herausgefiltert werden, so dass sie auch durch die Verstärkung dieser und der folgenden Röhren sich nicht mehr störend bemerkbar machen können. 



   In den Siebketten der   nächstfolgenden   Röhren oder Röhrengruppen können dann bei höherem Anodenstrom und wegen der nicht mehr so hohen Verstärkungsziffern kleinere Widerstände und gegebenenfalls grössere Querkapazitäten verwendet werden. 



   Die letzten Röhren oder Röhrengruppen haben die Aufgabe, nicht mehr Spannungsschwankungen, sondern Stromschwankungen für den Verbraucherkreis zu liefern. Aus diesem Grunde verwendet man hier zweckmässig Röhren mit grossem Durchgriff, d. h. hoher Anodenstromleistung, aber geringer Verstärkung. Die Siebketten für diese Röhren werden daher gemäss der Erfindung als Spulenleitungen ausgebildet und können, da es auf besonders hohe Siebwirkung jetzt nicht mehr ankommt, leicht mit kleinen 

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 EMI2.1 
 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anordnung zur Speisung von mehreren   Entladungsröhren   mit   Störkomponenten   enthaltendem Strom, dadurch gekennzeichnet, dass die Röhrenanordnung in einzelne mit je einer der Stromstärke und der nötigen Filterwirkung entsprechenden Siebkette versehene Röhren oder Röhrengruppen unterteilt ist, denen die Anodenspannung getrennt zugeführt wird.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Siebketten der Eingangsröhren oder Röhrengruppen aus Widerstandsleitungen bestehen.
    3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Siebkettenwiderstände der vorangehenden Röhren grösser sind als die der folgenden.
    4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Widerstandsleitungen versehenen Röhren niedrigen Durchgriff haben und in an sich bekannter Weise durch Wider- standskapazitätskopplungen verbunden sind.
    5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Siebketten der letzten Röhren oder Röhrengruppen aus Spulenleitungen bestehen.
AT115905D 1926-08-04 1927-08-02 Anordnung zur Speisung von mehreren Entladungsröhren mit Störkomponenten enthaltendem Strom. AT115905B (de)

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