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Einrichtung zur Verhinderung bzw. Erkenntlichmachung unbefugter Benutzung von
Kraftfahrzeugen.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung, welche den Versuch einer unberechtigten Benutzung eines Kraftfahrzeuges durch Herstellung eines ein hör-oder sichtbares Signal kontinuierlich betätigenden Stromschlusses bei der Manipulation zur Ingangsetzung des Wagens anzeigt bzw. erkenntlich macht, und betrifft eine einfache, wohlfeil herzustellende und sicher funktionierende Einrichtung dieser Art, bei welcher die Einschaltung der Zündung eine Sperrvorrichtung eines Schalters in dem das Signal betätigenden Stromkreis auslöst, so dass letzterer geschlossen und das Signal in Funktion gesetzt wird.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Einrichtung für eine Boschanlage mit Boschhorn schematisch veranschaulicht.
Von der bei 1 an Masse angeschlossenen Batterie 2 führt eine Leitung 3 in den Schaltkasten 4, in welchem bei 5 der Schaltschlüssel eingesteckt wird und dadurch die Schalter 6 und 7 von Leitungen
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zum Boschhorn 14 und von dort durch Leitung 15 zur Masse 1 führt ; der andere Schalter 7 dagegen schliesst den Batteriestromkreis über die Leitung 3 an die Leitung 16, welche zum Magneten führt, von wo aus in bekannter Weise die Speisung der Zündkerzen erfolgt.
Nach der Erfindung ist nun von der Leitung 8 eine Zweigleitung 17 abgezweigt, welche über den Elektromagneten 18 eines Relais und einen Schalter 19 und Leitung 20 zu Masse führt. Der Schalter 19 ist mit Hilfe eines besonderen Schlüssels oder sonstwie derart verriegelt, dass seine Betätigung nur mit dem bestimmten Schlüssel bzw. bei Kenntnis des Verriegelungsmechanismus möglich ist.
Von der Batterie 2 führt weiter eine Leitung 21 über Sicherung 10 zu einem Kontakt 22, dem gegenüber sieh ein unter der Belastung einer Feder 23 befindlicher Kontaktschwinghebel 24 befindet, welcher normal vom Anker 25 des Relais gestützt und ausser Kontakt mit dem Kontaktstück 22 gehalten wird. Dieser Schwinghebel 24 ist ferner mit der Leitung 26 verbunden, welche, an die Leitung 13 anschlie- ssend, zum Boschhorn 14 führt. In diese Leitung 21 ist bei 27 ein Schalter eingebaut, welcher in seiner Normalstellung den Stromkreis geschlossen hält.
Wird der Wagen abgestellt, der Zündungssehlüssel abgezogen und mit Hilfe des vorerwähnten besonderen Schlüssels der Schalter 19 geschlossen, so ist die Einrichtung funktionsbereit gestellt. Wird nämlich in dieser Stellung der Schaltschlüssel bei 5 eingesteckt und werden dadurch die Kontakte 6 und 7 geschlossen, so läuft der Strom von der Batterie 2 über den geschlossenen Schalter 6, Leitung 8, 17 zum Elektromagneten 18, Schalter 19 und durch die Masse zurück. Hiebei wird der Elektromagnet erregt und zieht seinen Anker 25 an. Dadurch wird der Kontakthebel 24 seiner Unterstützung beraubt und durch die Feder 23 an das Kontaktstück 22 gelegt. In diesem Augenblick ist der Stromkreis : Batterie 2,
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Masse geschlossen, und das Bosehhorn beginnt zu tönen.
Wird der Schaltschlüssel auch aus 5 wieder herausgezogen und dadurch der Schalter 6 geöffnet, so bleibt nichtsdestoweniger der vorerwähnte Stromkreis geschlossen, d. h. die Hupe tönt ununterbrochen weiter. Dies ist auch im Grossstadtlärm sofort auffällig, und der Wagen wird angehalten werden.
Um das Bosehhorn abzustellen, wird es notwendig sein, den Sehalter 27 zu öffnen, und zur Wieder-
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Die einzelnen Leitungen sowie das Relais 18 samt Kontakthebel 24 und den Schaltern 27 und 19 werden für Unbefugte etwa durch Einschliessen in einen Kasten 29 unzugänglich gemacht bzw. werden die Leitungen in Stahlröhrchen verlegt, um das Durehzwicken zu verhindern. Statt den das Signal zur Funktion bringenden Stromkreis (den Signalstromkreis) von der Batterie der Zündanlage abzuzweigen, könnte selbstverständlich hiefür auch eine gesonderte Stromquelle in Verwendung treten. Auch kann selbstverständlich statt des üblichen Boschhorns eine andere Signalerzeugungsvorrichtung angewendet werden, welche in den Signalstromkreis geschaltet ist.
Als Signal kann neben oder anstatt des akustischen auch ein sichtbares Signal in Funktion gesetzt werden, oder es kann der Signalstromkreis auch zur Betätigung irgendeines mechanischen Anzeigemittels verwendet werden.
Die Sperrung des Schalters 19 derart, dass nur ein ganz bestimmtes Gerät zu seiner Funktion geeignet ist, kann in beliebiger, bekannter Weise erfolgen.
Es ist klar, dass die Einrichtung auch mit ruhendem Strom betätigt werden kann, derart, dass durch eine Unterbrechung ihrer Leitung die Auslösevorrichtung für den Signalstromkreis in Funktion kommt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Verhinderung bzw. Erkenntlichmaehung unbefugter Benutzung von Kraftfahrzeugen durch Herstellung eines ein hör-oder sichtbares Signal kontinuierlich betätigenden Stromsehlusses, gekennzeichnet durch eine bei Einschaltung der Zündung zur Auslösung gebrachte Sperreinrichtung (18, 25) eines Schalters (24) in dem das Signal betätigenden Stromkreis (Signalstromkreis), wodurch letzterer geschlossen und das Signal in Funktion gesetzt wird.