AT116321B - Schaltungsanordnung für Nebenstellenanlagen. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Nebenstellenanlagen.

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AT116321B
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AT
Austria
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circuit arrangement
connection
intercom
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arrangement according
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Application number
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Inventor
Arthur Spitzer
Gustav Schmidt
Original Assignee
Siemens Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltungsanordnung für Nebenstellenanlagen. 



   Bei Fernsprechnebenstellenanlagen, vorzugsweise   Reihenschaltanlagen,   insbesondere bei solchen mit Anschluss an S. A.-Fernspreehämter, ist es notwending, beim Abfragen der   Fernspreehleitung   durch eine andere als die   gewünschte   Sprechstelle der abfragenden Sprechstelle, welche auch als Zentralstelle (abfragende Beamtin) ausgebildet sein kann, das Einschalten der gewünschten Sprechstelle in die Fernsprechleitung bekannt zu geben. Wird dies unterlassen, so erfolgt beim Auflegen des Mikrotelephons an der abfragenden   Spreehstelje   vor dem Einschalten der jeweils gewünschten Sprechstelle auf dem Amt eine Trennung der Verbindung. Das gleiche gilt auch bei der Übergabe einer Fernsprechverbindung von einer Nebenstelle zur ändern.

   Zu diesem Zweck ist bereits vorgeschlagen worden, an jeder Sprechstelle der Anlage zwei Besetztzeichen anzuordnen und diese derartig zu steuern, dass eines der beiden Besetztzeichen das Einschalten der die   Fernspreeleitung   beim Anruf abfragenenden Sprechstelle anzeigt und für die Dauer der Aufrechterhaltung der   Fernsprechverbindung   eingeschaltet bleibt, während das zweite Besetztzeichen das von der abfragenden Sprechstelle veranlasste Einschalten der   gewünschten   Sprechstelle in die Fernspreehleitung bekannt gibt. Die abfragende oder die Fernsprechverbindung weitergebende Sprechstelle kann alsdann das Mikrotelephon ohne Gefahr der Unterbrechung der Verbindung auflegen.

   Eine solche Einrichtung mit zwei Schauzeichen besitzt namentlich beim Vorhandensein mehrerer Fernsprechleitungen den Nachteil einer erheblichen   Raumbeanspruchung.   



   Gemäss der Erfindung wird eine wesentliche Vereinfachung und eine gedrängtere Bauart derartiger Einrichtungen dadurch erzielt, dass bei Verwendung nur eines einzelnen Besetztzeichens für jede Verbindungsleitung das an sich bekannte Besetztzeichen derart ausgebildet ist, dass es das Einsehalten einer Sprechstelle in eine bestehende Verbindung durch veränderte Zeichengabe, vorzugsweise durch Flackern, anzeigt. Wird z.

   B. ein Amtsanruf durch eine andere als   die gewünschte Sprechstelle   bzw. eine Vermittlungsstelle entgegengenommen und vermittelt, oder wird eine bestehende Verbindung von einer Sprechstelle an eine andere weitergegeben, so wird durch das Auftreten eines Flackerzeichens od. dgl. an dem bereits eingeschalteten Besetztzeichen das Einschalten der   gewünschten   Sprechstelle und durch Wiederaufhören des Flackerns das Ausschalten der die Verbindung weitergebenden Stelle allen Sprechstellen angezeigt.

   Dabei bringen von den Tasten, vorzugsweise den   Sprech- und Rückfragetasten   abhängige Kontakteinrichtungen beim Einschalten der die Fernsprechverbindung übernehmenden   Sprech-   stelle in die Fernsprechleitung eine   Unterbrechervorriehtung   derart auf den Stromkreis der Besetztzeichen zur Einwirkung, dass die Besetztzeichen abwechselnd ein-und ausgeschaltet werden. 



   In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung eine Reihenanlage mit drei Sprechstellen unter Fortlassung aller mit der Besetztzeicheneinrichtung nicht unmittelbar im Zusammenhang stehenden Teile der Fernsprechanlage schematisch dargestellt. 



   A, B und (7 sind die Tasten der   Reihensprechstellen.   Jede Sprechstelle besitzt je eine Kontakteinrichtung D, E oder F mit Kontakten dl,   d2,   d3,    < , e e2, e3.e4 oder/i,//3,/4   sowie je ein als Schau- 
 EMI1.1 
 

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 in Reihe geschalteten Besetztzeichen   al,   bl, el an den Minuspol der Batterie J angeschlossen, deren Pluspol an Erde liegt. Von den andern Wicklungsenden der Relais G, H ist dasjenige des Relais   G   an den Kontakt h2 und dasjenige des Relais H an den Kontakt angeschlossen. 
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 b1, c1, J, Erde der Besetztzeichen a1, b1, c1 geschlossen. Diese werden also eingeschaltet.

   Wird nun die Amtstaste A in bekannter Weise durch Drücken einer Linientaste in die   Rüekfragestellung   und beispielsweise die Amtstaste C der gewünschten Reihensprechstelle in die Sprechstellung gebracht, so erfolgt eine Beeinflussung der Besetztzeichen a1, b1, c1 über die Relais G, H. 



   Vorerst wird der Stromkreis   Erde,/"d"d"g, H, J,   Erde geschlossen und das Relais H erregt. 



  Dieses öffnet den Kontakt hl und   schliesst   den Kontakt h2, wodurch der Stromkreis Erde,   h2,     G, J,   Erde geschlossen und das Relais G erregt wird. Dabei werden die Besetztzeichen al, i1, b1, c1 ausgeschaltet. Das anziehende Relais   G   öffnet den Kontakt g und damit den Erregerstromkreis des Relais H. Dadurch wird wiederum der Kontakt h2 geöffnet und der Kontakt h2 geschlossen. Die Besetztzeichen al, bl, Cl werden wieder eingeschaltet. Diese Vorgänge wiederholen sich ständig, so dass die Besetztzeichen hin und herpendeln und der die Amtsverbindung abgebenden Sprechstelle A anzeigen, dass die die Amtsverbindung übernehmende Sprechstelle C sich in die Amtsleitung eingeschaltet hat.

   Bringt jetzt die erste Sprechstelle die Amtstaste   A   von der Rückfragestellung in die Ruhestellung, so wird durch Öffnen des   Kontaktes dus   der Erregerstromkreis des Relais H dauernd unterbrochen. Die Besetztzeichen al, bl, Cl bleiben also 
 EMI2.3 
 dauernd unterbrochen wird. Die gleichen   Schaltvorgänge   spielen sich, wie bereits eingangs erwähnt, ab, wenn irgendeine der Sprechstellen der Reihenanlage die Amtsleitung an eine beliebige oder an eine jeweils verlangte andere Sprechstelle der Reihenanlage abgibt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung für Nebenstellenanlagen, bei denen jeder Verbindungsleitung in jeder Sprechstelle ein Besetztzeichen zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Einschalten einer Sprechstelle in eine bestehende Verbindung durch veränderte Zeichengabe an den der benutzten Leitung zugeordneten Besetztzeichen, vorzugsweise durch Flackern der Zeichen angezeigt wird.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Schaltmittel, vorzugsweise in Gestalt sich gegenseitig beeinflussender Relais (G, H) vorgesehen sind, welche bei Einschalten einer Sprechstelle in eine bestehende Verbindung, insbesondere im Falle der Weitergabe einer Verbindung durch eine andere als die gewünschte Sprechstelle bei Einschalten der gewünschten Sprechstelle wirksam werden und für die Dauer der gleichzeitigen Einschaltung beider Stellen die der benutzten Leitung zugeordneten Besetztzeichen zur Abgabe eines veränderten Zeichens, vorzugsweise eines Flaekerzeichens veranlassen.
    3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass von den Tasten oder Hebeln abhängige Kontakteinrichtungen jedesmal dann eine Unterbrechervorriehtung auf den Stromkreis der Besetztzeichen zur Einwirkung bringen, wenn eine der Tasten sich in Sprechstellung und die andere Taste sich in Rückfragestellung befindet.
    4. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Unter- brechervorriebtung zwei sich gegenseitig steuernde Relais (G, H) nch Art der an sich bekannten Relaisunterbrecher vorgesehen sind.
AT116321D 1927-10-07 1928-08-01 Schaltungsanordnung für Nebenstellenanlagen. AT116321B (de)

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