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Vorrichtung zur Reinigung von Elektroden bzw. Elektrodengrnppen an elektrischen
Gasreinigern durch Abklopfen.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Reinigung von Elektroden bzw. Elektrodengruppen an elektrischen Gasreinigern durch Abklopfen derselben und besteht in der Anordnung eines Wagens, der die Klopfvorrichtung und die Antriebsvorriehtung für den Wagen trägt. Die Fahrbewegung des Wagens wird während des Abklopfens natürlich unter gleichzeitiger Einschaltung der Klopfhämmer unterbrochen : nach Beendigung der Klopferperiode wird die Wagenbewegung unter gleichzeitiger Ausschaltung der Klopfhämmer erneut eingeschaltet. Dieser Vorgang wiederholt sich, bis sämtliche Elektroden behandelt sind, worauf der Wagen in die Anfangsstellung zurückläuft.
Für die Fahrbewegung und das Klopfwerk ist eine gemeinsame Antriebsvorrichtung vorgesehen Die Steuerung des Wagens erfolgt vorzugsweise durch einen oder mehrere Ansehläg ?, die den Wagen anhalten und den WaenaT1trieb auf den Klopfwerksantrieb umschalten,
Die Erfindung ist in den beigefügten Zeichnungen beispielsweise schematisch dargestellt, u. zw. zeigt : Fig. 1 eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Draufsicht.
Auf einem vierräderigen Wagen ist ein Elektrodenmotor 1 aufgesetzt. dessen Stromzuführung und Anlassvorrichtung nicht gezeichnet sind. Die Stromzuführung zu dem Wagen kann in bekannter Form mit Stromzuführungsschienen und Abnalmebügel oder durch ein bewegliches Kabel bewirkt werden.
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mechanisch wirkenden Hämmer. Letztere können auch als Pressluft- oder elektrisch betriebene Hämmer ausgeführt werden.
Die Beschreibung beschränkt sich auf die mechanische Klopfwerkausbildung. Die Arbeitsvorgänge, die der Wagen auszuführen hat, sind folgende :
Hinlauf = Vorwärtslauf + Klopfen (was sich entsprechend der Anzahl der zu reinigenden Elektroden entsprechend wiederholt) ; Rüekwärtslauf ohne Klopfen.
Der Vorgang spielt sich so ab, dass der Wagen bis zu der ersten abzuklopfenden Elektrode oder Elektrodengruppe vorwärts fährt ; dort wird er abgeschaltet. Während des Stillstandes arbeiten die Klopfhämmer ; nach Beendigung des klopfens werden die Hämmer ausgeschaltet ; der Wagen fährt weiter bis zur nächsten Gruppe. Der Vorgang wiederholt sich bei jeder Elektrode oder Elektrodengruppe in der gleichen Reihenfolge. Sobald die letzte Elektrode oder Gruppe abgeklopft ist. schaltet eine besondere Vorrichtung den Wagen auf Rüekwärtsgang. Der Wagen kehrt alsdann in seine Anfangsstellung vor der Gruppe 1 zurück und der ganze Vorgang wiederholt sieh von neuem. Bei der gezeigten Ausführungsform soll der Wagen über die abzuklopfenden Gruppen hinwegfahren.
Die Elektroden sind in der Zeichnung nicht angegeben ; die abzuklopfenden Flächen derselben befinden sieh jeweils unter den Hämmern 30.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Bei der Vorwärtsbewegung treibt der Motor 1 über zwei Kegelräder ein Vorgelege 4, das zur Herabsetzung der Drehzahl dient und die verhangsamte Bewegung vermittels der Kupplung 6 auf die Welle 11 überträgt. Diese Welle 11 ist in den Lagern 12 gelagert und auf der Innenseite der Laufräder 14 mit einer Bremsbandkupplung 1. 3 versehen. Das Bremsband ist so eingestellt, dass die erzeugte Reibung genügt, um die Laufräder des Wagens anzutreiben. Kommt der Wagen bei seiner Vorwärtsbewegung an die Gruppe, deren Elektroden geklopft werden sollen, so wird durch einen Anschlag 33 der Wagen angehalten, wobei das Bremsband der Kupplung 13 auf der Scheibe schleift.
Durch einen weiteren Anschlag 16 wird die Kupplungsstange 32 betätigt, welche die Kupplung 20 einlegt, so dass die Drehung des Motors 1 über die Ritzel 18, 19 und die Kupplung 20 auf die Welle 21 übertragen wird. Diese Welle 21
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überträgt. Der Hammer 30 kann in Form der bekannten Balanciedederhämmer ausgeführt sein. In der Zeichnung sind zwei solcher Hämmer 30 dargestellt.
Nach Beendigung des Abklopfens wird durch Zurückgehen des Anschlages 16 die Schaltstange. 32 freigegeben und die Kupplung 20 wieder ausgelöst ; dadurch werden die Hämmer 30 stillgesetzt. Der den Wagen anhaltende Anschlag 33 wird zurückgezogen und dadurch die Vorwärtsbewegung des Wagens unter Vermittlung der Bremsbandkupplung 13 freigegeben. Ist der Klopfwagen am Ende der Reihe der zu reinigenden Elektrodengruppen angekommen, so treten durch einen Anschlag die Schaltstange , 8, 9 in Wirkung. Diese Schaltstange rücken die Kupplung 7 ein und gleichzeitig die Kupph ng 6 aus.
Über die Ritzel 2, 3 und das Getriebe 5 wird der Achse 15 mit der Kupplung 7 eine der Drehung der Welle 11 entgegengesetzte Drehung erteilt und dadurch der Wagen in umgekehrter Richtung bewegt.
Es sind folgende Anschläge vorhanden : 33, 16 und 17 (Fig. 2). Diese Anschläge sind bei jeder einzelnen Elektrodengruppe vorhanden und werden durch das automatische Schaltwerk betätigt. Bei der betreffenden Gruppe, welche abgeklopft werden soll, wird der Anschlag. 33 in eine solche Stellung gebracht, dass die Fahrbewegung des Wagens gestopp * ; wird. Nachdem der Wagen zum Stillstand gekommen ist, wird-ebenfalls durch das Schaltwerk - der Anschlag 16 betätigt, u. zw. bewirkt dieser das Einschalten der Kupplung 20, wodurch der Motor 1 mit den Klopfhämmern gekuppelt wird.
Das Klopfwerk tritt darauf in Tätigkeit, bis durch Zurückziehen des Anschlages 16 mittels des Sehaltwerkes die
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Soll die Abklopfung einer Elektrodengruppe ausserhalb der gewöhnlichen Reihenfolge vorgenommen werden, so wird von Hand oder automatisch der Anschlag 17 betätigt. Dieser Anschlag 1"1 schaltet mit Hilfe der Stangen 10, 9 und 8 die Fahrbewegung des Wagens um, u. zw. dadurch, dass die Kupplung 6
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gekehrt.
Zusammengefasst : Der Anschlag 16 dient zur Einleitung und zur Beendigung des Betriebes
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