AT116655B - Schaltungsanordnung für Batterieladeeinrichtungen mit selbsttätiger Überwachung der Batteriespannung. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Batterieladeeinrichtungen mit selbsttätiger Überwachung der Batteriespannung.

Info

Publication number
AT116655B
AT116655B AT116655DA AT116655B AT 116655 B AT116655 B AT 116655B AT 116655D A AT116655D A AT 116655DA AT 116655 B AT116655 B AT 116655B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
battery
voltage
relay
charge
charging
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Kahowetz
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT116655B publication Critical patent/AT116655B/de

Links

Landscapes

  • Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)
  • Secondary Cells (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltnngsanordnung für Batterieladeeinrichtungen mit selbsttätiger Überwachung der Batteriespannung. 



   In kleinen   Fernsprechzentralen   gelangt aus wirtschaftlichen Gründen meist nur eine Batterie zur Aufstellung, welche ohne Aufsicht geladen wird. Die Spannungsüberwaehung kann durch ein Relais von üblicher Ausführung geschehen, das an die Batterieklemmen gelegt wird. Die auftretenden Klemmenspannungsschwankungen sind aber in diesem Fall relativ gering, da die Verwendung der Batterie zur Telephonspeisung eine grössere Schwankung   als + 2 Volt ausschliesst.   Bei einer Batterie von 24 Volt Spannung ergibt dies eine Schwankung von nicht ganz   =b     8#5%.   Die Justierung eines Relais, das auf eine Spannungsschwankung von 8'5% ansprechen soll, bereitet aber sehr erhebliche Schwierigkeiten. 



  Bei einer Batterie von 60 Volt Spannung macht die gleiche Spannungsschwankung von 2 Volt nur mehr 3'3% aus, die Schwierigkeiten sind also noch grösser. 



   Die Erfindung bezweckt eine Vergrösserung der relativen Spannungsschwankungen am Über-   wachungsrelais   D mit Hilfe eines Widerstandes von hohem Temperaturkoeffizienten, z. B. eines Eisenwasserstoffwiderstandes, zu erreichen. 



   Ein Zeitschaltwerk oder eine Uhr legt, wie aus der Figur ersichtlich, mittels der Nockenscheibe N einen Kontakt k in bestimmten Zeitabschnitten (z. B. jede halbe Stunde) um. Dadurch wird das Lade-   relais L abgeschaltet, falls es erregt war, und das Prüfrelais P eingeschaltet.   Dieses legt mit p1 einen Prüfstromkreis, bestehend aus Ohmschen Widerständen   M'i, ? 2   und w3 in Reihe mit einem Eisenwasserstoffwiderstand E. W. W. an die Batterieklemmen. Dieser hat einen solchen Wert, dass er den Nennstrom, für den er bemessen ist, bei der niedrigsten Batteriespannung und bei der höchsten vorkommenden Batteriespannung sicher einhält.

   Am Eisenwasserstoffwiderstand tritt dann ein   Spannungsabfall e 10   auf, der bei sinkender Batteriespannung kleiner, bei wachsender grösser wird, wobei jedoch im Prüfstromkreis stets ein Strom J von konstanter Stärke fliesst. Daher ist auch bei allen Batteriespannungen der Spannungsabfall an den Vorwiderständen für den Eisenwasserstoffwiderstand konstant. 



   Der konstante Prüfstrom J erzeugt in den Vorwiderständen   WI   und w2 einen Spannungsabfall E-ew = J (w1 +   wus), wobei   E die augenblickliche Batterieklemmenspannung ist und ew den 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 ist demnach den Batteriespannungsschwankungen im vollen Betrage ausgesetzt, liegt aber an einer mittleren Spannung, die nur einen kleinen Bruchteil der Batterieklemmenspannung ausmacht. Die Justierung des Relais für Nichtansprechen bzw. Ansprechen ist dadurch bedeutend erleichtert.

   Bedingung ist dabei nur, dass der über das Relais fliessende Zweigstrom klein ist gegen den den Eisenwasserstoffwiderstand durchsetzenden Prüfstrom, d. h. dass die Wicklung des Relais von hohem Widerstand ist, so dass der Strom im Prüfkreis für alle Batteriespannungswerte mit genügender Annäherung als konstant angesehen werden kann. 



   Eine weitere Erleichterung in der Justierung des Relais wird dadurch erreicht, dass die Magnetisierung durch den Zweigstrom, der bei normaler Batteriespannung die Relaiswicklung   durchfliesst,   durch einen Strom   i2, der   von einem Vorwiderstand   W1 abgezweigt wird   und eine zweite Relaiswicklung durchfliesst und eine Magnetisierung im entgegengesetzten Sinne bewirkt, aufgehoben wird. Da die Spannung 
 EMI2.2 
 und =   e, M,   ist, so wird der Zweigstrom   i2   ebenfalls konstant sein. Eine einmalige Einstellung des Betrages von W1 legt somit die Batteriespannung fest, bei der das Relais anspricht bzw. nicht anspricht. 



   Ist die Spannung der Batterie infolge Entladung gesunken, so dass nach dem Anlegen des Prüfstromkreises durch das Prüfrelais P über den Kontakt p1 das Überwachungsrelais D nicht anspricht, so kann das Laderelais L nicht zum Ansprechen kommen und die Ladung der Batterie geht über die Kontakte   12   und   13   weiter. 



   Hat aber die Batterie genügend Spannung, so spricht das Überwachtungsrelais D an, das Laderelais L spricht über   P2   und d an,   hält sich über   und schaltet mit   12   und   13   die Ladestromquelle ab, die Ladung wird unterbrochen. 



   Beim Anlegen der Ladespannung an die Klemmen der Batterie steigt deren Spannung sprunghaft, wodurch das Überwachungsrelais D ansprechen und die Ladung vorzeitig unterbrechen könnte. Dies kann dadurch verhindert werden, dass während der Ladung das Potential des   Eisenwasserstoffwiderstandes   und damit die Spannung   e, ,   an der das   Überwachungsrelais   liegt, erniedrigt wird. Das Überwachungsrelais D wird daher erst ansprechen, bis die Batteriespannung um einen Betrag höher ist als die Ruhespannung, der gleich ist dem Betrag der vorgenommenen Spannungsverlagerung im Prüfstromkreis. 



  Ein Mittel, eine solche Spannungsabnahme am Eisenwasserstoffwiderstand herbeizuführen, ist die Einschaltung eines zusätzlichen Widerstandes   Ws   in den Prüfstromkreis während der Ladung durch den Kontakt   14'Der   Prüfstrom J bleibt konstant,   der Widerstand M-'g nimmt   eine   Teilspannung   J.   M'g   auf, um welche die Spannung   e, o am   Eisenwasserstoffwiderstand erniedrigt wird. 



   Da bekanntlich der Ladungszustand einer Batterie durch ihre Klemmenspannung festgelegt ist, bietet die Veränderung von   g   innerhalb gewisser Grenzen ein einfaches Mittel, die Grösse der Aufladung der Batterie einzustellen. 



   -Der Widerstand W1 ist konstant für die jeweilige Batteriespannung. Es ist daher   möglich,   die Ladeeinrichtung für jede Batteriespannung durch Wahl eines entsprechenden Widerstandes   M'i einzu-   richten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung für Batterieladeeinrichtungen mit   selbsttätiger Überwachung   der Batteriespannung, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlegung der ladenden Stromquelle an die Batterieklemmen von der Grösse einer mit der Batterieklemmenspannung veränderlichen Spannung abhängt, die an den Enden eines Widerstandes von hohem Temperaturkoeffizienten (z. B. Eisenwasserstoffwiderstand   E. W. W. ), der vom Prüfstrom aus der Batterie durehflossen ist, auftritt und auf einen geeigneten Apparat,   z. B. auf ein Relais (D) einwirkt.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die Ladung steuernde Apparat als Differentialrelais (D) ausgebildet ist.
    3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Spannungsprüfung zur Feststellung des Ladungszustandes der Batterie die während der Aufladung der Batterie auftretende Spannung, auf die die Ladung steuernde Einrichtung (D) einwirkt.
    4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein vorzeitiges Abschalten der aufladenden Stromquelle infolge des raschen Anstieges der Batteriespannung beim Laden durch eine geeignete Veränderung des Prüfpotentials, z. B. durch Einschaltung eines zusätzlichen Widerstandes g in des Prüfstromkreis verhindert wird.
    5. Anordnung nach den Ansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Grösse der Batterieaufladung, bei der die Abschaltung der ladenden Stromquelle erfolgt, z. B. durch Veränderung des zusätzlichen Widerstandes (wu), im voraus eingestellt werden kann.
AT116655D 1928-12-05 1928-12-05 Schaltungsanordnung für Batterieladeeinrichtungen mit selbsttätiger Überwachung der Batteriespannung. AT116655B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT116655T 1928-12-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT116655B true AT116655B (de) 1930-03-10

Family

ID=3630003

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT116655D AT116655B (de) 1928-12-05 1928-12-05 Schaltungsanordnung für Batterieladeeinrichtungen mit selbsttätiger Überwachung der Batteriespannung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT116655B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT116655B (de) Schaltungsanordnung für Batterieladeeinrichtungen mit selbsttätiger Überwachung der Batteriespannung.
DE1163376B (de) Extremwert-Signalgeber
DE2539065C3 (de) Aufladeeinrichtung fur eine elektrische Speicherheizung
DE1751197A1 (de) Schaltungsanordnung zur UEberwachung einer Flamme
DE640150C (de) Elektrische Schalteinrichtung zur selbsttaetigen periodischen OEffnung und Schliessung eines Stromkreises durch ein Relais, dessen Spule mit einem Hauptwiderstand mit negativem Temperaturkoeffizienten in Reihe geschaltet ist
EP0043604A1 (de) Zeitschalter
DE695123C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen
DE677822C (de) Relaisschaltung
DE597866C (de) Schaltungsanordnung fuer die selbsttaetige Aufladung von Batterien
DE821517C (de) Elektromagnetische Regeleinrichtung fuer Stromerzeuger
DE515697C (de) UEberstromschaltung mit selbsttaetiger mehrmaliger Wiedereinschaltung
DE703517C (de) Vorrichtung fuer elektrische Zaehler, die innerhalaehler ausser Wirkung und bei UEberschreiten dieses Bereiches selbsttaetig den Zaehler in Wirkung setzt
DE274881C (de)
DE481261C (de) Selbsttaetige Wiedereinschaltvorrichtung
AT128755B (de) Einrichtung zur selbsttätigen Umschaltung von Verbrauchern bei verschiedener Spannung.
DE426299C (de) Selbsttaetige Wiedereinschaltvorrichtung fuer selbsttaetige Schalter
DE603108C (de) Schutzschaltung mit einem in Reihe mit einem UEberstromausloeser liegenden Relais, das beim UEber- oder Unterschreiten der zulaessigen Stromgrenze seine Kontakte schliesst
DE612343C (de) Einrichtung zur Ladung von hintereinandergeschalteten Sammlerbatterien
EP0096743B1 (de) Schaltungsanordnung zum Schliessen der Fernspeiseschleife einer Fernspeiseeinrichtung
DE633247C (de) Schaltungsanordnung fuer Stufenrelais in Fernsprechanlagen
DE551443C (de) Anordnung fuer Maximum- und Minimum-Kontaktrelais
DE210105C (de)
DE206793C (de)
DE2262711C3 (de) Übers tromschutzrelais
AT147426B (de) Verfahren zur Kurzschlußprüfung.