AT116688B - Einrichtung zur Spannungsreglung in Wechselstromnetzen mit langer Übertragungsleitung. - Google Patents

Einrichtung zur Spannungsreglung in Wechselstromnetzen mit langer Übertragungsleitung.

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AT116688B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Spannungsreglung in Wechselstromnetzen mit langer   Übertragungs-   leitung. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 wird, berücksichtigt werden. Die zur Berechnung des Spannungsabfalles eines Dreiwicklungstransformators massgebende Formel entsteht, wenn man die Summe der ohmschen und induktiven   Spannungs-   abfälle der in den Wicklungen fliessenden Ströme bildet. In Frage kommen der Strom   J12 und   der von dem Synchronkondensator erzeugte Strom Jn. Der Spannungsabfall des Dreiwicklungstransformators ergibt sich dann zu 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 



   Gemäss der Annahme, dass die Blindströme des Synehronphasenschiebers den Spannungsabfall, der durch den Belastungsstrom verursacht wird, gerade decken, gilt die Gleichung      +   Xac - ; tbc   = 0. 



  In diesem Falle ist der induktive Spannungsabfall des in der Wicklung 11 fliessenden Stromes J11 gleich Null. Die Spannungen in den   Sekundärwicklungen   11 und 12 seien mit   Eu und E12 bezeichnet.   Diese werden im wesentlichen in Phase miteinander sein. Dagegen werden die Ströme Ju   und J12 im   wesentlichen um 900 gegeneinander verschoben sein, und damit ist auch der Spannungsabfall   O. J11 gegen   die Spannung   EI2   der   Sekundärwicklung   12 um 900 phasenverschoben. 



   Da diese zweite Wicklung auf konstante Spannung geregelt wird, so folgt daraus, dass E10, die resultierende Spannung der   Primärwicklung     M,   leicht bei Wachsen der Last ansteigt. Dieser Anstieg wird indessen in der Regel nur 1% betragen. Wird daher der Laststromkreis 13 auf konstante Spannung geregelt, so wird hiedurch gleichzeitig die Primärspannung, d. h. die Spannung der Übertragungsleitung, selbst auf einem praktisch konstanten oder leicht ansteigenden Wert gehalten. 



   Die Schwankung der Primärspannung gegen den normalen Wert kann indessen gegebenenfalls noch weiter vermindert werden, wenn man den Wert   (a   +   Xac - Xbc)   um einen geringen Betrag von Null abweichen lässt. Das Vektordiagramm für diesen Fall zeigt Fig. 4. Bei Vollast würde ein mit der Übertragungsleitung verbundener Transformator einen voreilenden Strom vom Werte   J11 und   ferner einen Belastungsstrom von der Grösse J12 aufnehmen. Die Primärspannung würde dabei E10 sein. 



   Liegt keine Belastung vor, ist also J12 = 0, so erfordert die Übertragungsleitung einen nacheilenden Strom von der Grösse J'11 und die Primärspannung ergibt sich in diesem Falle zu   E'i.   Bei einer geeigneten Wahl der Werte   Xab   usw. könnten die Grössen der Spannungen E10 und E'10 bei voller Last und bei Leerlauf annähernd gleichgemacht werden. Für Zwischenwerte der Last würde die Primärspannung um einen unbedeutenden Betrag von diesen Werten abweichen. Infolgedessen wird die Spannung im Laststromkreis konstant gehalten und zugleich die primäre oder Linienspannung auch praktisch unabhängig von der Last ohne Schwankungen aufrechterhalten. 



   Es ist klar, dass der Transformator 6 gerade mit Rücksicht auf den Leistungsfaktor der Belastung bemessen werden könnte. 



   Wenn dieser Leistungsfaktor innerhalb bestimmter Grenzen schwankt, so wird dies auch eine Schwankung der Primärspannung zur Folge haben. Durch eine bestimmte Bemessung des Transformators selbst aber, kann die primäre Spannung fast unabhängig von solchen Schwankungen aufrechterhalten werden. 



   Die Erfindung ist naturgemäss nicht auf die spezielle Schaltung der Fig. 1 beschränkt ; insbesondere ist sie für Drehstrom anwendbar. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Spannungsregelung in Wechselstromnetzen mit langen Übertragungsleitungen, längs welchen die Verbraucher gruppenweise über Speisetransformatoren angeschlossen sind, mit Hilfe von Synchronphasenschiebern, welche gegebenenfalls an die   Tertiärwicklungen   der als Dreiwieklungstransformatoren ausgebildeten Speisetransformatoren für die einzelnen Verbrauchergruppen angeschlossen sind, wobei für die Synchronphasenschieber besondere gegebenenfalls selbsttätige Spannungsregler vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Aufrechterhaltung einer konstanten Verbraucherspannung die Spannungsregler   (9)   die Erregung   (15)   der Synchronphasensehieber in Abhängigkeit von der Verbraucherspannung beeinflussen.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine solche Bemessung der Speisetransformatoren, dass die von den Phasenschiebern abgegebenen Blindströme die durch die Verbrauchergruppen jeweils hervorgerufenen Spannungsabfälle gerade decken.
AT116688D 1925-11-09 1925-11-09 Einrichtung zur Spannungsreglung in Wechselstromnetzen mit langer Übertragungsleitung. AT116688B (de)

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