AT116821B - Einrichtung zum Senden oder Empfangen ultrakurzer Wellen. - Google Patents

Einrichtung zum Senden oder Empfangen ultrakurzer Wellen.

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AT116821B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Einrichtung   zum Senden oder Empfangen   ultrakurzer   Wellen. 



   Beim Aufbau von Sendern und Empfängern für kurze und ultrakurze Wellen sind besondere   Vorsichtsmassregeln   zu beachten, da die gesamten Schwingungskreise zu   ganz gewöhnlich   kleinen   Dimen-   sionen zusammenschrumpfen. Aus diesem Grunde ist es nicht   möglieh,   einen Apparat zum Schutze von äusseren störenden Einflüssen einfach in ein Metallgehäuse zu setzen und dasselbe zu erden. Beim Arbeiten mit längeren Wellenlängen ist dies ohne weiteres möglich, da man die   Antennenzuleitung   einfach aus dem Gehäuse isoliert herausführen kann, um sie mit der Antenne zu verbinden.

   Der   Antennenkreis   ist bei Geräten für ultrakurze Wellen jedoch nur einige Zentimeter lang und es würde ihm die gesamte Energie entzogen werden, falls man ihn in unmittelbarer   Nähe am Abschirmgehäuse anbringen   würde. Weitere Schwierigkeiten treten beispielsweise bei Flugzeugstationen auf, da man den   kleinen   Antennen- 
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 nicht angebracht werden können. In diesem Falle müsste man also die gesamte Apparatur ausserhalb des Flugzeuges aufstellen, wodurch die Bedienung derselben unmöglich   wülde.   



   Die geschilderten Nachteile werden erfindungsgemäss vermieden, indem die Niederfrequenz-,   Mittelfrequenz- und gleichstromführenden   Kreise in einem abgeschirmten geerdeten Metallgehäuse angeordnet sind und die Verbindung mit dem räumlich getrennten, hochfrequenzführendem Kreise galvanisch mittels durch eine metallische Schutzhülle abgeschirmter Zuleitungen, die keine   Hochfrequenz   führen, erfolgt. 



   In der beispielsweisen Abbildung des Erfindungsgegenstandes ist mit   HF   der Hochflequenzteil und mit   NF   der Modulations- bzw. Niederfrequenzteil bezeichnt, Der beispielsweise Hochfrequenzsender ist in der bei Kurzwellenstationen üblichen Weise geschaltet. Mit der Anode und dem Gitter der Röhre   R1   ist der abstimmbare Schwingungskreis   LCi   unter Zwischenschaltung des üblichen Kondensators   O2   verbunden. Die Anodenspannung wird dem neutralen Punkt des Zwischenkreises L zugeführt. 



  Die Zuführungsleitungen des   Heiz-und Anodenstromes   sind durch Kapazitäten   C3   und C4 überbrückt, um ein Fliessen von Hochfrequenz in denselben durch Schaffung des Kurzschlusses für Hochfrequenz zu verhindern. Der eigentliche Hoehfrequenzsender wird in einem geeigneten Gehäuse, das aus wetterfestem Material oder Isoliermaterial bestehen kann, eingebaut, um den Sender etwa auch ausserhalb des eingangs schon eiwähnten Flugzeuges anbringen zu können. 



   Die gesamten Batterien nebst Modulationseinrichtung oder   Tastenanordnung   befinden sich in 
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   Metallschlaueh   S, der mit dem Gehäuse G verbunden ist, befinden. Es ist selbstverständlich, dass sich im Gehäuse jede beliebige   Modulations-oder Tasteneinrichtung   befinden kann und dass die Verbindungsleitung zusammen mit dem Metallschlauch stöpselbar angeordnet weiden kann. Für besondere Zwecke ist es auch günstig, den Metallsehlaueh durch ein steifes Rohr zu ersetzen und durch das Rohr selbst den   Hochfrequenzsender   zu tragen. 

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 fest eingestellt werden, jedoch muss auf der Empfangsseite eine entsprechende Empfangsapparatur verwendet werden, die im   Hochfrequenzteil nicht   abgestimmt zu werden braucht.

   Entweder wird ein wenig selektiver Empfänger oder ein Überlagerungsempfänger oder   Superregenerativempfänger   verwendet, dessen Hilfsfrequenz ebenfalls durch Leitungen, die im Metallschlauch geführt werden, dem Hoeh- 
 EMI2.2 
 zu erläutern, da bei den   Kurzwellengeräten   die Sender-und Empfangsschaltung im Prinzip dieselbe und an sich bekannt ist. Es ist auch ohne weiteres möglich, bei besonderen Empfangsanordnungen den Mittelfrequenzteil ebenfalls im Metallgehäuse unterzubringen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum Senden oder Empfangen ultrakurzer Wellen, dadurch gekennzeichnet, dass die niederfrequenz-,   mittelfrequenz-und gleichstromfrequenzfnhrenden Kreise   in einem abgeschirmten geerdeten Metallgehäuse angeordnet sind und die Verbindung mit den räumlich getrennten hochfrequenzführenden Kreisen galvanisch mittels durch eine metallische Schutzhülle abgeschirmter, gegen Hochfrequenz gesperrter Zuleitungen erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuleitungen in einen flexiblen Metallschlalich geführt werden.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuleitungen in ein Metallrohr, das vorzugsweise zum Tragen des Hochfrequenzsenders dient, geführt werden. EMI2.3
AT116821D 1928-05-12 1929-02-09 Einrichtung zum Senden oder Empfangen ultrakurzer Wellen. AT116821B (de)

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