AT117053B - Mit körnigem Brennstoff zu betreibender Gaserzeuger für Kraftwagen. - Google Patents

Mit körnigem Brennstoff zu betreibender Gaserzeuger für Kraftwagen.

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AT117053B
AT117053B AT117053DA AT117053B AT 117053 B AT117053 B AT 117053B AT 117053D A AT117053D A AT 117053DA AT 117053 B AT117053 B AT 117053B
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    Mit lornigem Brennstoff'zu   betreibender Gaserzeuger für Kraftwagen. 



   Die Erfindung geht davon aus, dass sich der Betrieb von mit Gaserzeugern versehenen Kraftwagen nur über eine bestimmte Betriebsdauer während des Tages, beispielsweise zehn Fahrstunden, erstreckt. 



  Es hat sich gezeigt, dass unter solchen Umständen die Betriebsweise und die Abmessungen des Gaserzeugers bestimmten Bedingungen unterliegen, um bei äusserster Beschränkung des Gewichtes der Gasanlage eine möglichst grosse Entlastung des Fahrers von Massnahmen für die Gaserzeugung zu gewährleisten. Hiezu darf der Gaserzeuger während der täglichen Betriebsdauer nur einmal mit festem Brenn- 
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 Bedingungen benötigt der Gaserzeuger während der täglichen Betriebsdauer keiner weiteren Wartung durch den Fahrer. 



   Gemäss der Erfindung wird der mit körnigem Brennstoff zu betreibende Gaserzeuger in der Weise ausgestaltet, dass der Abstand zwischen der Oberfläche des Rostes, dessen Schlitze so bemessen sind, dass wesentliche Mengen von Brennstoff und Asche nicht hindurchfallen können, und der Unterkante 
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 im Vergaserschacht nur so weit steigen   kann ; dass die Höhe   der darüber verbleibenden Brennstoffschicht mit ihrer Reduktionszone noch für die Erzeugung eines guten Gases ausreicht. Dabei sind dem Bunker solche Abmessungen gegeben, dass sein Inhalt'an Brennmaterial auch in diesem Zeitpunkt noch genügt, um die Gasauslassöffnung dauernd durch Brennstoff bedeckt zu halten.

   Zweckmässig verwendet man einen Gaserzeuger, der sich durch die Kombination eines rechteckigen Gaserzeugerschachtes mit senkrechten Wänden ohne Durchbrechungen, mit einem den Schacht unten abschliessenden Planrost, einem über dem Gaserzeugerschacht angebrachten Bunker ohne unteren Verschluss und einer am unteren Bunkerende zentral angeordneten Gasfanggloeke auszeichnet. 



   In der Zeichnung ist eine   Ausführungsform   des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, u. zw. zeigt Fig. 1 die Breitenansicht des Gaserzeugers, Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch den Gaserzeuger 
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 einen waagrechten Schnitt nach der Linie   A-A   der Fig. 3. 



   Der untere Teil a des Gaserzeugers dient als Vergaser, der obere Teil b als Bunker. Bei c wird ein Luftdampfgemisch zugeführt und unter Druck oder Saugung wird bei g, d das Gas entnommen : eist die Aschentür   und f der Verschluss   der   Füllöffnung   für den Bunker, g ist eine Gasfanggloeke, die mit dem Abzugsrohr d in Verbindung steht (Fig. 3),   h   der eigentliche Vergasungsraum,   i   ein Planrost.   Mit   ist 
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 deutet die   Oberfläche   des Rostes an und die Ebene o-o veranschaulicht die Lage der Unterseite der Feuerzone nach Ablauf der täglichen Betriebsdauer. Bei einer Höhe   v   der Feuerzone stellt die Ebene   P-1Y   die Oberseite dieser Feuerzone nach Ablauf der Betriebsdauer dar.

   Die Ebene q-q, welche in der dauernd 
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 der Gasfangglocke liegt in der   Ebene 1'-1'.   Die Oberseite des Brennstoffes im Bunkerraum soll nach seiner Auffüllung in der Ebene s-s liegen. Die Art des zu verwendenden Brennstoffs ist beliebig, es kann sowohl teerhaltiger wie entteerter Brennstoff benutzt werden. Wichtig ist nur eine gewisse Körnung in dem Sinne, dass die Hauptmenge des Brennstoffs eine Korngrösse von mehr als 2   mtn   besitzt, weil andernfalls das System der Schachtvergasung technisch nicht nutzbringend angewendet werden könnte. Bei Wahl eines Brennstoffes ist sein Aschegehalt und sein Raumgewicht sowie das Raumgewicht der Vergasungsriickstände bekannt. Beispielsweise soll ein geeigneter teerfreier Braunkohlenschwelkoks von bestimmter Körnung bei der Vergasung 20% seines Gewichtes als Rückstände hinterlassen.

   Das Raumgewicht des Brennstoffes sei das gleiche wie dasjenige der   Rückstände   und betrage etwa 650   leg für 1 m3.   Wird die stündliche Belastung des Gaserzeugers beispielsweise mit   100 leg fÜr 1 m2 Querschnitt   und die   übliche   
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 Gasfangglocke soll dann erfindungsgemäss gewählt werden zu 0-31 +   0'15   +   0'15   =   0'61 m.   Wird sie im Gaserzeuger verwirklicht, so muss sich nach zehnstündiger Betriebsdauer ein Zustand einstellen, wie er in der Fig. 2 wiedergegeben ist, d. h. die Oberfläche der Feuerzone muss bis auf die Ebene p-p hinaufgewandert sein.   Dartiber   muss sich noch eine angemessene   Reduktionszone   bis zum Gasaustritt befinden.

   

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   Zur Ergänzung vorstehender   Vorschläge kann angenommen   werden, dass der waagrechte Querschnitt des Bunkerraumes etwa das Anderthalbfache des waagrechten Querschnitts des Vergaserraumes 
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 pro Quadratmeter und Stunde im Vergasungsraum nach dem vorliegenden Beispiel 100 kg Brennstoff. 



   100 Demgemäss müssen durch eine waagrechte Ebene des Bunkerraumes in einer   Stunde --5 =   rund 67 kg Brennstoff hindurehwandern. Während der Betriebsdauer von 10 Stunden also 670 kg. Da das Raum- 
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   = 1'03   m. Wird der Bunker also bei Beginn der Betriebszeit so hoch mit Brennstoff gefüllt, dass sich die Oberseite s-s 103 cm über der Ebene r-r einstellt, so wird nach der angenommenen zehnstündigen Betriebsdauer der Brennstoff bis zu dieser Ebene abgesunken sein. Erfindungsgemäss soll die Höhe des Bunkers mindestens so gewählt werden, dass es möglich ist, die Brennstoffhöhe x für die tägliche Betriebsdauer darin unterzubringen. 



   Die Abmessungen sind so gewählt, dass bei Beendigung des Tagewerks die Oberfläche des Brennstoffs im Bunker nicht bis zur Unterseite der   Gasfangglocke   absinkt, sondern nur etwa bis zum First der Glocke, so dass diese stets von Brennstoff bedeckt bleibt. Um einen ganz gleichmässigen Gasabzug unterhalb der Glocke zu gewährleisten, ist das Abzugsrohr cl bis zur Mitte der Gasfangglocke verlängert und hier an seinem Ende schräg abgeschnitten. 



   Der Gaserzeugerschacht h wird durch senkrechte glatte   Schachtwände   begrenzt, welche oberhalb des Rostes weder durch   Schlackentüren   noch andere Einrichtungen durchbrochen sind. Es hat sich gezeigt, dass alle solche Durchbrechungen der senkrechten   Schachtwände   Anlass zur ungleichmässigen Verteilung der Vergasungsluft über dem Brennstoffquerschnitt geben. Die höhere Reibung, welche die Luft in der dichteren Schüttung findet, veranlasst sie, jeweils den Weg des geringsten Widerstandes zu wählen. Bietet schon an sich die Trennfläche zwischen Brennstoff und Schachtwand der Luft einen geringeren Widerstand als die Mitte der Schüttung, so wird bei Unterbrechungen der Wände oberhalb des Rostes die Gefahr einer ungleichmässigen Windverteilung stark erhöht.

   Hier sollen für Fahrzeugvergaser mit rechteckigem Querschnitt alle solche Wanddurchbrechungen oberhalb des Rostes vermieden werden, d. h. der Vergasungsraum soll oberhalb des Rostes glatte geschlossene Wände aufweisen. 



   Um das bekannte Anbrennen an den Wänden weiterhin einzuschränken, soll die Länge z der Luftschlitze y des Planrostes kürzer als die lichte Schachtbreite gewählt werden, wie dies aus Fig. 2 zu erkennen ist. Hiedurch wird die Vergasungsluft vorzugsweise der Mitte des Brennstoffes zugeführt. Lediglich ein durch den Abstand des Planrostes von der Unterkante des Vergasungsraumes gebildeter schmaler Schlitz gestattet einer geringen Luftmenge an diesen Stellen   hochzusteigen.   



   Um die Asche bei Beendigung der Fahrt leicht entfernen zu können, sind die Roststäbe zu Gruppen vereinigt, und die so gebildeten Rostplatten ruhen auf waagrechten Leisten B von umgekehrt T-förmigem Querschnitt. Zur Entaschung können dann die einzelnen Rostplatten nacheinander durch Hin-und Herbewegung bzw. völliges   Zurückschieben   von der über ihr liegenden Asche befreit werden. Um während der Fahrt eine Verschiebung der Rostplatten zu verhindern, kann, wie in Fig. 2 dargestellt, ein um einen Bolzen 1 pendelnd aufgehängter Riegel 2 verwendet werden. Dieser Riegel 2 greift mit seiner Nase 3 in eine Nute 4 der Rostplatte, wenn er selbst durch die Tür e und einen an ihr befindlichen Anschlag 5 angehoben wird.

   Beim Öffnen der Tür weicht der Riegel pendelnd so weit nach unten aus. dass seine Nase 3 die Rostplatte freigibt und diese dann waagrecht bewegt werden kann. 



   Fig. 4 lässt insbesondere die rechteckige Form sowohl des Schachtes als auch der feuerfesten Ausmauerung m und des Dampfmantels   l   deutlich erkennen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Mit körnigem Brennstoff zu betreibender Gaserzeuger für Kraftwagen, dessen über dem Vergaserschacht angeordneter Bunker solche Abmessungen besitzt, dass er mindestens zur Aufnahme der für den normalen Tagesbedarf erforderlichen Brennstoffmenge ausreicht, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen der Oberfläche des Rostes, dessen Schlitze so bemessen sind, dass wesentliche Mengen von Brennstoff und Asche nicht hindurchfallen können, und der Unterkante der zentralen Gasauslassöffnung so gross ist, dass die Feuerzone am Ende der täglichen Betriebsdauer im Vergaserschacht nur so weit steigen kann, dass die Höhe der darüber verbleibenden Brennstoffsehicht mit ihrer Reduktionszone noch für die Erzeugung eines guten Gases ausreicht, wobei der Inhalt des Bunkers an Brennmaterial infolge seiner Abmessungen auch in diesem Zeitpunkt noch genügt,

   um die Gasauslassöffnung dauernd durch Brennstoff bedeckt zu halten.

Claims (1)

  1. 2. Gaserzeuger nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Kombination eines rechteckigen Gaserzeugerschachtes mit senkrechten Wänden ohne Durchbrechungen mit einem den Schacht unten ab- schliessenden Planrost, einem über dem Gaserzeugerschacht angebrachten Bunker ohne unteren Verschluss EMI2.3
AT117053D 1926-12-20 1927-05-19 Mit körnigem Brennstoff zu betreibender Gaserzeuger für Kraftwagen. AT117053B (de)

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