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Einrichtung zum Einschalten von Radioapparaten aus der Ferne.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Einsehalten von Radioapparaten aus der Ferne und besteht im wesentlichen darin, dass im Stromkreis der Heizbatterie ein Queeksilbersehalter untergebracht ist, dessen beweglicher Kontakt mit dem Anker eines Elektromagneten verbunden ist, der durch eine Hilfsbatterie, in deren Stromkreis die Momentschalter eingesetzt sind, betätigt wird.
Der Anker ist erfindungsgemäss als frei beweglicher doppelarmiger Hebel ausgebildet, der beim Drücken der einen Taste des Momentschalters im Sinne des Schliessens, beim Drucken der anderen Taste im Sinne des
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Schema der Schaltung, die Fig. 2 den Queeksilberkontakt mit Anker und Elektromagnet in Draufsicht, die Fig. 3 das Sehaltungsschema einer Anordnung, gemäss welcher neben dem Apparat auch die Antenne aus der Ferne geschaltet werden kann, und die Fig. 4 eine Ausführungsform eines Generalschalters ; die Fig. 5 und 6 betreffen die Lagerung des Quecksilberkontaktes.
In Fig. 1 bezeichnet H die Heizbatterie und A die Anodenbatterie eines Radioapparates ; B ist eine Hilfsbatterie, beispielsweise ein Trockenelement. Von einer Klemme des Trockenelementes führt je eine Leitung zu den Spulen 1 und 2 zweier Elektromagnete und von diesen über die Momentsehalter 3 und
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Kontakt des Queeksilberschalters 9 bildet. 10 ist ein Umschalter, der bei Berührung des Kontaktes 11 den Quecksilberschalter mit der Heizbatterie verbindet, und bei Berührung des Kontaktes 12 den Queck- silberschalter kurzschliesst. In der Mittelstellung ist der Radioapparat ausgeschaltet.
Wird der Schalter 10 auf den Kontakt 11 eingestellt, so kann der Apparat aus der Ferne dadurch eingeschaltet werden, dass die Taste : ; niedergedrÜckt wird. Dadurch wird die Spule 1 mit Strom versorgt und der Anker 5 so verdreht, dass die Spitze des Drahtes 8 in das Quecksilber des Schalters 9 untertaucht. Das Abschalten geschieht durch Drücken des Tasters 4. wodurch die Spule 2 für einen Augenblick mit Strom versorgt wird. Der Anker wird nun von der Spule 2 angezogen und so verdreht, dass der Quecksilberschalter den Strom zur Röhre unterbricht. Die den Queeksilberschalter betätigenden Spulen sind während des Betriebes des Radioapparates stromlos. Die Hilfsbatterie wird daher jeweils nur auf einen Augenblick belastet und behält für lange Zeit ihre Wirksamkeit.
Sollte die Hilfsbatterie verbraucht sein oder die Fernschaltereinrichtung aus irgendeinem anderen Grunde nicht funktionieren, so ist man an der Benutzung des Radioapparates nicht gehindert, weil die Fernschalteinriehtung durch den Umschalter 10 kurz geschlossen werden kann.
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Elemente derselben einstellbar angeordnet. Die Spulen 1 und 2 sind, wie aus Fig. 2 hervorgeht, auf einem gemeinsamen Tragbrett 13 untergebracht, das mit einem Längsschlitz 14 ausgestattet ist, durch den die Schraube 15 zur Befestigung des Tragbrettes an der Unterlage hindurchreicht. Das Tragbrett kann auf diese Weise sowohl verdreht als auch verschoben werden, um eine genaue Einstellung gegenüber dem Anker zu ermöglichen.
Der Ankerarm ist aus Isoliermaterial hergestellt und mit zwei Weieheisenblättchen
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armiert. An der Messingachse sind der Draht 8 und die Leitung'j'angeschlossen. Die Quecksilberpatrone (Fig. 5 und 6) des Schalters 9 wird zweckmässig aus einer Glasröhre hergestellt, die unten durch eine Metallkapsel-M verschlossen ist. Die obere Kappe 17 besteht aus Isoliermaterial und besitzt in der Mitte ein Loch, durch das das abgebogene Ende des Drahtes 8 durchgesteckt ist. Das Röhrchen ruht mit Ständern auf einer Platte 18, die in einer Klemme 19 gelagert ist, um deren Achse die Platte verdreht werden kann. Die Klemme ist in eine Hülse 20 eingesetzt, an der sie in der Höhenrichtung verstellt werden kann.
Die seitliehe Verstellung wird dadurch ermöglicht, dass die die Hülse 20 tragende Grundplatte 21 mit einem Längsschlitz ausgestattet ist, in welchen die Befestigungsschraube eingesetzt ist.
In Fig. 3 bezeichnet 22 die Antenne, die über einen Quecksilberschalter 2. 3 mit der Erde über einen Quecksilbersehalter 24 mit dem Radioapparat verbunden ist. Die beweglichen Kontakte beider Schalter sitzen an einem Anker 25. Die zugehörigen Spulen 26,27 sind in gleicher Art wie die Spulen 1 und 2 in den Stromkreis der Hilfsbatterie B eingeschaltet. Drückt man die Taste 4, so wird durch den Queek- silberschalter 9 die Verbindung zwischen Heizbatterie und Röhre hergestellt und die Antenne durch den Schalter 24 an den Apparat angeschlossen. Der Schalter 23 unterbricht gleichzeitig die Verbindung mit der Erde. Drückt man die Taste 3, so wird die Verbindung zwischen Heizbatterie und Röhre und ebenso auch die Verbindung zwischen Antenne und Apparat unterbrochen, gleichzeitig die Verbindung zwischen Antenne und Erde durch den Kontakt 23 hergestellt.
Der Vorzug der Anordnung besteht darin, dass die Antenne an die Erde angeschlossen und vom Apparat getrennt ist, wenn der Apparat ausser Tätigkeit ist.
In Fig. 4 ist ein Spezialheizschalter dargestellt, der aus zwei Kontaktfedern 30, 31 besteht, die in der Heizleitung liegen. 32 ist eine verschiebbare Stange aus Metall, in die ein Isolierstück 33 eingesetzt ist, das bei der dargestellten Lage der Teile die Verbindung der Kontaktfedern. 30, 31 unterbricht. Auf der
Stange 32 ist isoliert ein Zeigerkontakt 34 befestigt, der an den einen Pol der Hilfsbatterie angeschlossen ist. 35 ist eine Blattfeder mit zwei voneinander und von der Feder isolierten Kontakten 36, 37. Vom
Kontakt 37 führt eine Leitung 39 zu den Spulen 1 und 26 und vom Kontakt 36 eine Leitung 38 zu den
Spulen 2 und 27.
Wird die Stange 32 mittels des Knopfes 40 nach links verschoben, also herausgezogen, so wird durch den metallischen Kopf 41 zunächst die Verbindung zwischen den Federn 30, 31 hergestellt. Gleichzeitig berührt der Zeigerkontakt 34 den Kontakt 37, wodurch die beiden Spulen 1 und 26 an die Hilfsbatterie angeschlossen werden. Die beiden Anker 5 und 25 werden so verdreht, dass die Röhre an die Heizbatterie und die Antenne an den Apparat angeschlossen wird. Eine Berührung zwischen den Kontakten 34 und 36 findet nicht statt, obgleich der Zeiger 34 über den Kontakt 36 hinaus in seine Endstellung
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des Knopfes 40 einwärts. Dabei berührt der Zeigerkontakt 34 zunächst den Kontakt 36, wodurch die Antenne vom Apparat abgeschaltet und an die Erde angeschlossen wird. Die Verbindung zwischen Heizbatterie und Röhre wird durch den Kontakt 9 unterbrochen..
Unmittelbar darauf wird der Heizstrom unterbrochen, weil die beiden Federn 30, 31 durch das Isolierstüek 30 getrennt sind.
Der Spezialschalter hat den Zweck, auch bei Betätigung des Heizsehalters am Radioapparat selbst, automatisch die Erdung der Antenne herbeizuführen, sowie der Heizstrom unterbrochen wird. Soll der Apparat mittels der Taster 3,4 aus der Ferne geschaltet werden, so wird am Spezialschalter der Knopf 40 herausgezogen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zum Einschalten von Radioapparaten aus der Ferne, dadurch gekennzeichnet, dass
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schalter ausgebildet ist, um das Ein-und Ausschalten des Heizstromes mit Hilfe von Momentschaltel'l1 durchführen zu können.