AT117327B - Vorrichtung zur automatischen Betätigung der Starterklappe bei Vergasermotoren. - Google Patents

Vorrichtung zur automatischen Betätigung der Starterklappe bei Vergasermotoren.

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AT117327B
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starter flap
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August Dr Ing Herzfeld
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August Dr Ing Herzfeld
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  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Vorrichtung zur automatischen Betätigung   der Starterklappe bei Vergasermotoren. 



   Es ist bekannt, dass es beim Starten von Vergasermotoren im kalten Zustande meist notwendig ist, die Luftzufuhr zum Vergaser nahezu gänzlich abzusperren, um der Maschine das zum Starten nötige,   iiberreiehe   Gemisch zuzuführen. Dies wird heute meist so erreicht, dass eine von Hand aus betätigte Klappe, die sogenannte Starterklappe, die   Saugöffnung   des Vergasers nahezu gänzlich abschliesst, wodurch infolge des hohen auftretenden Unterdruckes im Vergaser die gewünschte Anreicherung des Gemisches erzielt wird. Dieser Vorgang ist jedoch nur so lange notwendig, als der Motor von der Anlassvorrichtung, u. zw. mit einer verhältnismässig geringen Drehzahl, angetrieben wird. Sobald der Motor mit eigener Kraft zu laufen beginnt, muss diese Starterklappe von Hand aus geöffnet werden.

   Sie ist daher in der Hand eines ungeübten Fahrers ein gefährliches Instrument, da ein verspätetes Öffnen allerlei Unzukömmlichkeiten und auch Störungen nach sich ziehen kann. Nicht nur, dass der Brennstoffverbrauch ein unzulässig hoher ist, wenn die Starterklappe im Betrieb nicht voll geöffnet ist, auch der Gang des Motors ist unregelmässig, weil eben viel zu reiches Gemisch angesaugt wird. 



   Es sind sogar Fälle bekannt, wo durch Fahren mit teilweise geschlossener Starterklappe die übermässig grossen angesaugten Brennstoffmengen, die aus Mangel an Sauerstoff nur zum geringen Teile verbrennen können, das Öl an reibenden Teilen, wie   Ventilschäften   und Kolben, auflösten und schwere mechanische Störungen auftraten. 



   Die vorliegende Erfindung soll diesen Übelständen abhelfen, indem die Starterklappe automatisch nur während der Funktion des Anlassens in Tätigkeit tritt. 



   In der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung schematisch für die heute   gebräuchlichste Art   von   Anlassvorrichtungen,   nämlich elektrisch betriebene, dargestellt. 1-1 ist der Vergaser, dessen Saug- öffnung 2 durch die bekannte Starterklappe 4 in beliebiger Anordnung geschlossen werden kann. Im vorliegenden Falle ist die Klappe um den Bolzen c) drehbar, so dass ihre Abwärtsbewegung die Saug- öffnung 2 schliesst. Eine Feder 5 hält sie dauernd offen. Durch ein   Gestänge   6 ist die Klappe mit dem Anker 7 eines Solenoides oder Magnetes 8 verbunden.

   Die Enden der Wicklung dieses Solenoides oder Magnetes 9 und 10 sind derart an die elektrische   Anlassvonichtung   angeschlossen, dass beim   Schliessen   des Anlasserstromkreises (Drucken auf den Anlasserknopf) die Wicklung 8, 9, 10 ebenfalls Strom erhält. 



  Hiedurch wird der Anker 7 angezogen, wodurch sich mit Hilfe des Gestänges 6 die Starterklappe 4 abwärts bewegt und die Saugöffnung 2 des Vergasers 1 schliesst. Sobald der Motor mit eigener Kraft zu laufen beginnt, die Tätigkeit des Anlassers also beendet ist und derselbe stromlos wird, wird auch der Stromkreis, an dem die Wicklung   8,   9, 10 angeschaltet ist, geöffnet. die Zugwirkung auf den Anker 7 hört auf, die Feder 5 zieht die Klappe 4 wieder nach aufwärts in die gezeichnete Lage zurück, wodurch der volle
Querschnitt der Saugöffnung 2 freigegeben wird. 



   Das gleiche kann z. B. bei pneumatischen   Anlassvorrichtungen   durch einen an die Druckleitung angeschlossenen kleinen Zylinder erreicht werden. 



   Die Art und Anordnung der Starterklappe ist hiebei ohne Belang, sie kann, wie in der Zeichnung 
 EMI1.1 
 artig um eine Achse drehbar u. dgl. m. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zur automatischen Betätigung der Starterklappe bei Vergasermotoren, dadurch gekennzeichnet, dass die Starterklappe selbsttätig durch die den Anlasser treibende Energiequelle dann geschlossen wird, wenn der Anlasser in Tätigkeit tritt. <Desc/Clms Page number 2>
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Starterklappe nach Beendigung der Tätigkeit des Anlassers durch Einwirkung einer Feder die Ansaugöffnung des Vergasers wieder freigibt.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und -2, dadurch gekennzeichnet, dass bei elektrischen Anlassern die Starterklappe derart mit dem Anker eines. Magnetes oder Solenoides verbunden ist, dass beim Schliessen des Stromkreises, an welchen die Wicklung dieses Magnetes oder Solenoides angeschlossen ist, die Starterklappe die Ansaugöffnung des Vergasers ganz oder teilweise schliesst.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnet oder Solenoid nach Anspruch 3 derart an die elektrische Anlassvorrichtung geschaltet ist, dass er nur dann Strom erhält, wenn der Anlasser unter Strom steht. EMI2.1
AT117327D 1929-04-30 1929-04-30 Vorrichtung zur automatischen Betätigung der Starterklappe bei Vergasermotoren. AT117327B (de)

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