AT117350B - Fett fördernde Schmierpumpe. - Google Patents
Fett fördernde Schmierpumpe.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Fett fördernde Schmierpumpe. Die Erfindung betrifft eine Fett fördernde Schmierpumpe, an der in einem auf dem Pumpengehäuse sitzenden Vorratsbehälter eine vom Pumpenantrieb betriebene Förderschnecke oder ein Förderflügel umläuft. Um bei derartigen Schmierpumpen das Pumpensystem herausnehmen zu können ohne den Vorratsbehälter entleeren zu müssen, ist gemäss der Erfindung das Pumpensystem als zusammenhängendes Ganzes seitlich in das Pumpengehäuse eingeschoben, so dass die Achse der Antriebswelle der Förderschnecke senkrecht zur Achse der Pumpenwelle verläuft. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Längsschnitt dar- EMI1.1 bildlich Darstellung der Förderschnecke mit dem daran befestigten Arm. Fig. 3 ist eine Draufsicht auf die in Fig. 2 dargestellte Schnecke samt Arm, wobei die strichpunktierten Linien eine Abwicklung des Armes andeuten. Das an einem Deckel a angeordnete Pumpensystem b ist als eine für sich zusammengebaute Gruppe seitlich in ein Gehäuse c eingesetzt. Der Antrieb der Pumpen wird durch eine Welle d eingeleitet und über ein Schraubenradgetriebe e und f auf eine Welle g übertragen, die an der dem Deckel a gegenüberliegenden Gehäusewand gelagert ist. Von der den einen Teil der Pumpenwelle bildenden Welle g aus wird über eine Klauenkupplung h der Antrieb auf den ändern Teil i der Pumpenwelle weitergeleitet. Das gegossene Gehäuse c trägt an seiner Decke einen zylindrischen Ansatz k, in den ein den Vorratsbehälter für das Fett bildender Bleehzylinder rn eingesteckt und eingebördelt ist. Die Wand zwischen dem Behälter und dem Gehäuse besteht aus einem radartigen Körper, dessen Kranz n mit seiner Nabe o durch Arme p verbunden ist. Der Kranz n ruht mit seiner unteren Stirnfläche auf einer Ringschulter q auf. Auf seine obere Stirnfläche, die abgeschrägt ist, drücken die konischen Enden von Schrauben r, die in den zylindrischen Ansatz k von aussen her eingeschraubt sind. In der Nabe o der Zwischenwand ist eine Welle s gelagert, die an ihrem in den Behälter ragenden Ende eine Förderschnecke t und an ihrem in das Gehäuse hineinstechenden Ende ein gegossenes Kron-, Stift-oder Zapfenrad u trägt. Dieses kämmt mit einem auf der Welle g sitzenden Rad'0 und empfängt von ihm seinen Antrieb. Bei der niederen Umlaufzahl der immer in der gleichen Richtung sich drehenden Förderschnecke EMI1.2 laufen. Die Art des gewählten Winkeltriebs erlaubt ein Herausnehmen des Rades v, ohne dass das Gegenrad ausgebaut zu werden braucht. Bei Verwendung eines Kegelradgetriebes wäre der Ausbau wesentlich erschwert. Auf die Oberseite der Zwischenwand ist ein Sieb IV so gelegt, dass alles Fett, das die Förderschnecke in das Pumpengehäuse drückt, durch das Sieb hindurch muss, so dass Verunreinigungen zurückgehalten werden. Die Zwischenwand samt Sieb, sowie Welle s, Förderschnecke und Zahnrad kann von oben her als fertig zusammengebaute Gruppe in den Behälter eingeführt und darin durch die Schrauben r fest- gespannt werden. An dem radial abgeschnittenen oberen Ende der Förderschnecke ist ein Arm befestigt, der bis an den oberen Behälterrand reicht, und beim Betrieb ganz in der Nähe der Innenwand des Behälters vorbeistreicht. Die der Behälterinnmwand entlang laufende Seite des Arms steigt in einer steilen, mit <Desc/Clms Page number 2> der Richtung der Förderschnecke gleichlaufenden schraubenlinienartigen Kurve an. Ausserdem ist die gegen das Fett drückende Fläche des Armes spiralförmig verwunden, u. zw. so, dass die Projektion der Armbreite auf eine senkrecht zur Achse gedachten Ebene vom freien Armende bis zur Befestigungsstelle an der Förderschnecke immer zunimmt. Beim Betrieb trennt die in der Drehrichtnng zuvorderst liegende, der Behälterwand entlang geführte Armkante das Fett von der Wand los und die spiralig verwundene Fläche des Arms schiebt und ballt den über der Förderschnecke liegenden Fettinhalt zusammen, so dass er sieh mitbewegt und der Förderschnecke von selbst durch sein eigenes Gewicht und durch die Schubwirkung der verwundenen Armfläche zugeführt wird. Die dargestellte und beschriebene Form des Armes ist besonders vorteilhaft. Man könnte jedoch im Rahmen der Erfindung den Arm als geraden Stab ausbilden, der das Fett an der Wand des Behälters loslöst. Zwischen dieser einfachsten Form und der dargestellten sind noch viele Formen für die Ausbildung des Armes möglich. Wesentlich ist dabei nur, dass der Behälterfüllraum durch den Arm nicht beein- trächtigt wird, wie das z. B. der Fall wäre, wenn die Förderschnecke bis an den oberen Rand des Vorrats- behälters fortgesetzt wäre. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Fett fördernde Schmierpumpe, an der in einem auf dem Pumpengehäuse sitzenden Vorrats- behälter eine vom Pumpenantrieb betriebene Förderschnecke oder ein Förderflügel umläuft, der das Fett zu den Ansaugstellen der Pumpen drückt, dadurch gekennzeichnet, dass das Pumpensystem als zusammenhängendes Ganzes seitlich in das Pumpengehäuse eingeschoben ist, und die Achse der Antriebswelle der Förderschnecke senkrecht zur Achse der Pumpenwelle verläuft.
Claims (1)
- 2. Schmierpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Förderschnecke von der Pumpenwelle aus erfolgt, u. zw. über ein Kron- oder Zapfenradgetriebe.3. Schmierpumpe nach Anspruch 1 mit einem zylindrischen Vorratsbehälter, dadurch gekenn- zeichnet, dass an der Förderschnecke ein bis etwa an den oberen Behälterrand reichender, ganz in der Nähe der Innenwand des Behälters vorbeistreichender Arm befestigt und so geformt ist, dass er den Behälterfüllraum nicht beeinträchtigt und beim Betrieb den über der Förderschnecke liegenden Fett- zylinder von der Behälterwand lostrennt.4. Schmierpumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die der Behälterinnenwand entlang laufende Seite des Armes in einer steilen, mit der Richtung der Förderschnecke gleichlaufenden Schraubenlinie ansteigt, so dass das Fett wie mit einer Bohrersehneide von der Zylinderwand losgetrennt wird.5. Schmierpumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die gegen das Fett drückende Fläche des Armes spiralförmig verwunden ist, u. zw. so, dass die Projektion der Armbreite auf eine senkrecht zur Achse gedachte Ebene vom freien Armende bis zur Befestigungsstelle an der Förderschnecke zunimmt.6. Sehmierpumpe nach Anspruch 5 mit einer eingängigen Förderschnecke, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm an dem radial abgeschnittenen oberen Ende der Förderschnecke befestigt ist.7. Schmierpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Durchbrüchen versehene Wand zwischen dem Pumpengehäuse und dem Vorratsbehälter, an der die Förderschnecke und ein Teil ihrer Antriebsglieder angeordnet sind, von oben her in den unteren Teil des Vorratsbehälters eingesetzt und darin befestigt ist.8. Schmierpumpe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Vorratsbehälter eingesetzte Zwischenwand durch Schrauben, welche die Behälterwand durchdringen, festgehalten wird.9. Schmierpumpe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsschrauben mit konischen Enden in den Behälter ragen und damit gegen eine entsprechende Absehrägung am oberen Rand der Zwischenwand drücken.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE117350T | 1928-07-16 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| AT117350B true AT117350B (de) | 1930-04-10 |
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|---|---|---|---|
| AT117350D AT117350B (de) | 1928-07-16 | 1929-05-10 | Fett fördernde Schmierpumpe. |
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1929
- 1929-05-10 AT AT117350D patent/AT117350B/de active
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