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Elektrode aus Blei für elektrische Akkumulatoren.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Bleiplatten, welche die positiven Elektroden bei elektrischen Akkumulatoren bilden und dazu bestimmt sind, unmittelbar mit dem Elektrolyt in Wechselwirkung zu treten, d. h. die Erfindung bezieht sich auf Bleiplatten, welche mit fremder aktiver Masse nicht versehen sind. Die Erfindung hat eine Bleielektrode jener Type zum Gegenstande, bei welcher flügelartig ausgebildete Lappen auf jeder Seite der Platte durch Rippen getrennte Reihen bilden und bei welchen die Lappen mit Bezug auf die vorerwähnten Rippen vorspringen.
Auf diese Weise entsteht eine Elektrode, welche eine sehr ausgedehnte Berührungsfläche mit dem Elektrolyten aufweist, wobei die auf den beiden Seiten der Platte einander entsprechend angeordneten Reihen von Lappen zwischen sich eine Rinne lassen, zu welcher der Elektrolyt freien Zutritt besitzt.
Gegenstand der Erfindung bildet auch die Teilung der Platte in Felder und die Anordnung der Lappen mit gleicher Richtung in ein und demselben Felde, wohingegen die Richtung dieser Platten in benachbarten Feldern verschieden ist, so dass die Dilatationen in keinem Felde behindert sind, jedoch in der Platte als Ganzes betrachtet kompensiert werden.
In der anliegenden Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform einer Bleielektrode nach der Erfindung dargestellt.
Fig. 1 ist eine Vorderansicht eines Teiles der Elektrode, Fig. 2 stellt einen Schnitt nach der Linie 2-2
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der Oberfläche einer kompletten Elektrode, die in Felder geteilt ist, in welchen die Lappen verschiedene Richtungen aufweisen.
Wie aus Fig. 1-3 ersichtlich, weist die Elektrode auf ihren entgegengesetzten Seiten in Reihen stehende Lappen 1, l'auf, wobei jede dieser Reihen von der benachbarten Reihe durch volle Rippen 2 getrennt ist und die Gesamtheit der Reihen durch einen Rahmen. 3 begrenzt wird. In jeder Reihe werden die Lappen 1 voneinander durch unter sich gleiche Zwischenräume 4 getrennt, mit denen auf der andern Seite befindliche Lappen l'korrespondieren, wobei die Zwischenräume 4'zwischen den Lappen l'ihrerseits Lappen 1 gegenüberstehen.
Die Lappen 1 und l'der gegenüberliegenden Reihen sind auch gegenüber den Lappen 1 und r der benachbarten Reihen versetzt, wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist. Die inneren Begrenzungsflächen der Lappen 1 und l'ruhen derart auf voneinander abstehenden Oberflächen auf, dass die auf den beiden Seiten der Elektrode befindlichen miteinander korrespondierenden Lappen 1, T zwischen sich ebenso viele Rinnen 5 frei lassen, deren jede durch die inneren Wände der Lappen 1 und l'und durch zwei angrenzende Rippen 2 begrenzt ist.
Diese Ausgestaltung der Platte kann in leichter Weise durch Pressung einer Bleiplatte erzielt werden. Mit Vorteil benutzt man zur Erreichung dieses Zweckes eine Patrize und eine Matrize, welche beiden Stücke je durch ein Element gebildet werden, welches vor allem der Gestalt des Rahmens 3 entspricht und ferner Messer, deren Dimensionen denen der Lappen 1, l'entsprechen, wobei alle diese Messer6, 6'gleichzeitig gegen die Bleiplatte gepresst werden, nachdem dieselbe zwischen dem Rahmen entsprechenden Elementen eingeklemmt werden, wie dies schematisch in Fig. 2 und 3 dargestellt ist.
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Eine auf die geschilderte Art hergestellte Elektrode ist infolge der in geringer Distanz voneinander verlaufenden Rippen offensichtlich äusserst widerstandsfähig. Gleichzeitig besitzt die Elektrode infolge der zwischen den Lappen frei gelassenen Zwischenräume und infolge der zwischen den Rippen 2 und den Flügeln 1, j !' entstehenden Rinnen eine sehr ausgebreitete Oberfläche und eine grosse Durchlässigkeit für den Elektrolyten. Überdies kann infolge der Stellung und der Gestalt jedes Lappens 1 und l'zwischen
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die Lappen frei nach aussen krümmen können. Auf jeden Fall ist eine Vergrösserung der Lappen 1 und l' jederzeit möglich, da jedem Lappen ein Intervall 4, 4'zwischen den zwei benachbarten Reihen entspricht.
Die Volumszunahme des Bleies verursacht daher keinerlei Druck, der sich auf die Seitenteile des Rahmens übertragen könnte.
Um die Möglichkeit gefährlicher Deformationen bei den beschriebenen Elektroden und besonders bei beträchtlichen Dimensionen auszuschliessen, kann man die in Fig. 4 dargestellte Anordnung benutzen,
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l'aufweist, wohingegen die Richtung der Lappen in den benachbarten Feldern verschieden ist.
Die Rahmen 3 jedes Feldes 7 bilden auf diese Art Verstärkungsrippen für die Platte, welche ihrerseits durch einen Rahmen begrenzt ist, welcher Vorsprünge 9 für die Unterstützung der Platte und die Fahne 10 für den Anschluss der Platte an den äusseren Stromkreis aufweist.
Bei dieser Ausbildung der Platte sind die in einem Felde 7 auftretenden Deformationen senkrecht gerichtet zu den Deformationen des angrenzenden Feldes, so dass sie sich nicht addieren und ein Werfen des Rahmens 3 und der Platte nicht stattfinden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Positive, vollkommen aus Blei bestehende Elektrode für elektrische Sammler, bei der Vorsprünge mit Einkerbungen abwechseln, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge zwischen Stegen Reihen bilden und sich in bezug auf die Stege abwechselnd nach beiden Seiten erheben und dass die Vorsprünge in derselben Reihe auf beiden Seiten der Elektrode gegeneinander versetzt sind in der Richtung der Dicke der Elektrode.