AT117619B - Filter für unter Druck stehende Flüssigkeiten. - Google Patents

Filter für unter Druck stehende Flüssigkeiten.

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AT117619B
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Austria
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bracket
shell
housing
under pressure
filters
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Inventor
Gregori Javitch
Simon Javitch
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Gregori Javitch
Simon Javitch
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Filter für unter Druck stehende   Flüssigkeiten.   



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Filter für unter Druck stehende Flüssigkeiten, bestehend aus einem zweiteiligen Gehäuse und einer aus einem filtrierenden Element und einem Sieb bestehenden Filtriervorrichtung, deren Element und Sieb zwischen den beiden, das Gehäuse bildenden Schalen übereinander angeordnet sind, wobei die verschiedenen Teile durch einen mit Druckschraube versehenen Bügel zusammengehalten werden, der einen wirksamen Druck auf die zwischen den beiden Schalen angeordnete Dichtung ausübt. 



   Die Einrichtung ist ausserdem durch eine die Filtrierung anzeigende Vorrichtung, die aus einer seitlichen Öffnung im Gehäuse des Filters besteht, aus der ein dünner Flüssigkeitsstrom sickert, sobald der Druck des Bügels für die vollkommene Filtrierung ungenügend ist. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht,   u.   zw. zeigt :
Fig. 1 ein Filter gemäss der Erfindung in Vorderansicht mit teilweisem Schnitt. Fig. 2 im Schnitt nach der Linie   Agi   der Fig. 1. Fig. 3 die   Dichtungs-und Kontrollvorriehtung   im Schnitt. Fig. 4 dieselbe Vorrichtung in Ansicht. 



   Das Filter gemäss der Erfindung besteht im wesentlichen aus einem aus zwei   Schalen-/,   2 zusammengesetzten Gehäuse ; die Schale 1 besitzt im mittleren Teil ihrer äusseren Fläche einen mit Gewinde versehenen Ansatz   i,   mittels dessen die Vorrichtung an einen Flüssigkeit unter Druck verteilenden Hahn angeschraubt werden kann. 



   Auf der andern Seite besitzt die Schale 1 einen   Ringflanseh   4, mittels dessen dieselbe in die Schale 2 eingeschoben wird, sowie einen ringförmigen Absatz 5 zum Zusammendrücken des Randteiles eines zwischen den beiden Schalen im Innern derselben angeordneten Filtrierelementen 6, dessen mittlerer Teil durch einen von der Schale 1 getragenen, mit Flüssigkeitsverteilungsöffnungen 15 versehenen Ring 14 zusammengedrückt wird. 



   Die Schale 2 des   Gehäuses I   besitzt ein kreisförmiges Sieb 7, das auf einen in der Masse der Schale 2 über einer Kammer 8a vorgesehenen Sitz 8 aufruht. In der Kammer 8a sammelt sich die filtrierte Flüssigkeit an, bevor dieselbe durch den seitlich an der Schale 2 vorgesehenen Stutzen 9 abfliesst. 



   Eine plastische Ringdichtung 10 ist im Innern der Schale 2 zwischen letztere und den Ansatz 4 der Schale 1 angeordnet. 



   Die Schale 2 besitzt an ihrem äusseren Rand   12   eine Vertiefung 11 mit korbartigem Fortsatz 13, durch die die unter Druck stehende Flüssigkeit entweichen kann, sobald die   Schalen 1,   2 nicht fest genug aufeinander gedrückt sind und der Druck des Flansches   4   auf die plastische Dichtung 10 nicht zur Erzielung einer vollkommenen Filtrierung ausreicht. Dieser Druck wird mittels eines Bügels 16 erzielt, der zwischen seinen am Ende hakenförmig 19 ausgebildete Schenkeln   17, 18   die Schalen   1,   2 aufnehmen und mittels einer Druckschraube 21   zusammendrücken   kann ; die Schraube 21 stützt sich auf die Stütz-   fläche   16 des Bügels und ist mit einem Griff 22 versehen. 



   Der Haken 19 am Ende des einen Bügelsehenkels ist mit einem Ansatz   2 : ; mit Schlitz 24   versehen, mittels dessen der   Bügel 16 durch   einen Bolzen 25 mit der Schale 1 derart verbunden ist, dass die Schale 1 noch um den Bolzen 25 herum zum Abnehmen der Vorrichtung drehbar ist. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist nun folgende : Nachdem das filtrierende Element 6 in die Schale 1 über das Sieb 7 eingesetzt ist, wird die Schale 2 über die Schale 1 geschoben, wobei die 
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 das Gehäuse auf-diese Weise geschlossen ist, wird dasselbe zwischen die Schenkel 17, 18 des Bügels. 16 durch eine Verdrehung um den Bolzen 25 herum geschoben, wodurch der Mittelpunkt der Schale 2 unter die   Druckschraube   21 gebracht wird, die dann derart gedreht wird, dass das Gehäuse gegen die haken- 
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 die unter Druck stehende Flüssigkeit zuleitenden Hahn angesehraubt. Wenn die Wirkung der Schraube 21 ungenügend ist, so steilt sich ein Entweichen der   Flüssigkeit bei.

   M   ein, das anzeigt, dass die Schraube fester angezogen werden muss ; ist die Wirkung jedoch ausreichend, so wird die bei 3 einströmende Flüssigkeit durch die Öffnungen 15 des Ringes 14 über die Oberfläche des Elementes 6 verteilt, die Flüssigkeit filtriert durch letzteres und sammelt sich in der Kammer 8a an, aus der sie durch den Stutzen 9 abfliessen kann.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Filter für unter Druck stehende Flüssigkeiten, bestehend aus einem zweiteiligen Gehäuse und einer in demselben angeordneten, aus einem filtrierenden Element und einem Sieb bestehenden Vorrichtung, wobei das Dichtschliessen des Gehäuses durch einen Bügel bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Bügel (16) zwei am Ende hakenförmig ausgebildete Schenkel (17, 18) aufweist, die die beiden Schalen (1, 2) des Gehäuses aufnehmen und vermittels einer sich auf die Stützfläche (16) des Bügels EMI2.2 einem mit Schlitz (24) ausgebildeten Ansatz (23) versehen ist, mittels dessen der Bügel durch einen Bolzen (25) mit der Schale (1) derart verbunden ist, dass diese Schale noch um den Bolzen (25)
    herum zum Abnehmen der Vorrichtung drehbar ist. EMI2.3
AT117619D 1928-04-05 1929-03-29 Filter für unter Druck stehende Flüssigkeiten. AT117619B (de)

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