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Vorrichtung zum Strom-bzw. Wattsparen für elektrische Beleuchtung.
Die Erfindung bezweckt die Strom-bzw. Wattersparnis bei elektrischen Glühlampen von Beleuchtungsanlagen. Normalerweise wird den Glühlampen während ihrer Brenndauer dauernd Strom zugeführt.
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dem Schaltschema Fig. 2 vom Netz kommende Strom passiert den Zähler 1, die Sicherung m und wird an die Zuleitungsbürste i geführt. Die Ableitungsbürste k ist mit den parallel oder in Serie geschalteten Glühlampen verbunden.
Sobald der ebenfalls vom Netz gespeiste Motor a in Betrieb gesetzt ist, wird der Strom durch die AbleitungsbÜrste 7c in rascher Aufeinanderfolge unterbrochen und dann erst über die Glühlampen n geleitet, um wieder in das Netz zurückzufliessen. Infolge der hohen Tourenzahl des Motors ist die Unterbrechungsdauer der Lampen n so kurz, dass infolge der Trägheit des Lampenfadens ein dauerndes Aufleuchten derselben stattfindet.
Bei den ausgeführten Versuchen ergab sich bei 15% Einschaltezeit und 85% (54 bzw. 306 Schleifsegmente) Ausschaltzeit bei einer Tourenzahl des Unterbrechermotors a mit zirka 30facher Unterbrechung in der Sekunde, ein zuckungsfreies dauerndes Aufleuchten der Lampen. Da nun aber der Strom nur im Augenblicke des Einschalten fliessen kann und die zum Glühen gebrachte Lampe infolge Trägheit des Glühfadens im Bereiche der Unterbrechungszeit nicht erkaltet, sondern im glühenden Zustande verbleibt, so ergibt sich eine wesentliche Wattersparnis. Fig. 3. Die Stromaufnahme bei Glühlampen ist bekanntlich vom kalten Zustande bis zum vollständigen Erglühen eine wesentlich höhere als während des Glühens.
Das Verhältnis der Einschaltzeit zur Unterbreeherzeit kann, um eine möglichst hohe Stromersparnis zu erzielen, beliebig variiert werden durch Veränderung des Bogenwinkel des Schleifsegmentes c.
Fig. 4 zeigt eine Anordnung des Unterbrecheraggregates bei der die Bürste o isoliert auf die Motorachse f aufgesetzt ist. Die Schleifringplatte p ist auf der Grundplatte g festmontiert. Der innere Schleifring q ist als Vollring in die Isolierplatte p eingelassen und mit einem rückwärtigen Leitungsanschluss versehen. Aussen befinden sich in diesem Falle 8 auf den Umfang verteilte Schleifringsegmente s, welche alle mit einem rückwärtigen Leitungsanschluss versehen sind. Die Bürste o hat zwei Schleifstellen, wovon die eine auf dem inneren Schleifring q und die andere auf den äusseren Schleifsegmenten s schleift.
Das Unterbreeheraggregat, Fig. 4, wird nach Schaltschema 5 hinter der Sicherung m eingeschaltet, u. zw. wird der vom Netz kommende Strom an den inneren Schleifring q angeschlossen, während die Lampen n parallel mit getrennten Ableitungen an die Schleifsegmente s angeschlossen sind. Bei Inbetriebsetzung des Unterbrechermotors a wird der Strom für jede Lampe nacheinander unterbrochen, so dass nur immer eine Lampe im Augenblick Strom bekommt. Der Netzstrom fliesst hiedurch dauernd gleichmässig und verteilt sich nacheinander über die Lampenserie. Man kann auch bei grösserer Lampenanzahl (Fig. 5) mehrere Lampen an eine Verteilerleitung legen.
Bei grosser Lampenanzahl kann man entweder die Sehleifsegmente s vermehren, oder mehrere Unterbrecher mit verlängerter Motorwelle auf der Grundplatte g hintereinander setzen. Die Wattersparnis bei dieser Anordnung erfolgt auf dieselbe Art wie Schaltung Fig. 1.
Das Unterbreeheraggregat kann sehr klein gehalten werden, da lediglich das durch den Bürstendruck verursachte Drehmoment zu überwinden ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Strom-bzw. Wattsparen für elektrische Beleuchtungsanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass in die stromführende Zuleitung ein, von einem Motor angetriebener Unterbrecher so angeordnet wird, dass die Einschaltungsdauer gegenüber der Aussehaltungsdauer so gering gehalten wird, dass infolge der hohen Tourenzahl des Motors noch ein zuekungsfreies, dauerndes Licht der Glühlampen entsteht, wodurch infolge der Unterbrechungsdauer eine wesentliche Wattersparnis erzielt wird.
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