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Im Innern eines Gebäudes aufgestellter mit einer auf der Strasse befindlichen verschliessbaren Einwurföffnung verbundener Geldschrank, Wertbehälter od. dgl.
Angemeldet am 28. März 1929.-Beginn der Patentdauer : 15. Dezember 1929.
Die Erfindung bezieht sieh auf einen im Innern eines Gebäudes, etwa eines Bankgebäudes, auf gestellten Geldschrank, Wertbehälter od. dgl., der etwa durch einen Schacht mit einer auf der Strasse befindlichen verschliessbaren Einwurföffnung verbunden ist.
Gemäss vorliegender Erfindung ist an der die Einwurföffnung verschliessenden Schiebetüre ein vorne und hinten offenes, den Aufnahmsraum für die Kassette od. dgl. bildendes Rohrstück seitlich fest angebracht, das bei geöffneter Türe rückwärts abgeschlossen ist, und vorne mit der Einwurföffnung in Übereinstimmung liegt, so dass in das Rohrstück eine Kassette eingelegt werden kann und das bei in die Verschlusslage verschobener Türe mit dem in den Behälter führenden Schacht in Übereinstimmung zu liegen kommt, wodurch die in das Rohrstück eingelegte Kassette in den Schacht bzw.
den Wertbehälter abfallen kann, wobei in der Offenstellung der Sehiebetüre die Eintrittsöffnung in den Schacht hinter einem Wandteil des die Gesamteinrichtung enthaltenden Kastens liegt und in der SeliessstelIung der
Schiebetüre das Rohrstüek hinter vorgenannte Wandteil des Kastens zu liegen kommt.
Die Erfindung erstreckt sich ferner auf die Anordnung eines beim Schliessen der Türe sich schräg nach unten stellenden Rohrstückbodens, der das sichere Abrutschen der Kassette in den Überleitungs- kanal bewirkt und auf eine Sperre, die beim Steckenbleiben der Kassette im Rohrstück die geschlossene
Tür verriegelt, so dass sie nicht mehr geöffnet werden kann.
In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. Die
Fig. 1 und 2 zeigen eine Einrichtung mit an der SchiebetÜre angebrachtem Rohrstück im Horizontalschnitt bei geschlossener bzw. geöffneter Türe. Fig. 3 zeigt die Anordnung eines schräg stellbaren Bodenteiles des Rohrstückes. Der Kasten 1 dient dazu, Kassetten, in welchen Wertgegenstände oder Wertpapiere untergebracht sind, von aussen in einen im Bankgebäude befindlichen Wertbehälter oder Tresor zu über- leiten. Der Kasten 1 hat zu diesem Zwecke eine Tür 2, die nach dem Aufsperren geöffnet werden kann, um einen Raum von aussen zugänglich zu machen, in den die Kassette. 3 eingeschoben werden kann, welch letztere sodann nach dem Schliessen der Türe durch einen Schacht 4 in den Wertbehälter od. dgl. gelangt.
Gemäss vorliegender Erfindung sind folgende Anordnungen getroffen : Nach Fig. 1 und 2 ist die Schiebetüre. 2 mit einem vorne und rückwärts offenen Rohrstück 5 verbunden, das bei geschlossener
Türe (Fig. 1) hinter der Vorderwand 6 des Kastens, also von aussen unzugänglich liegt und hiebei mit dem Schacht 4 korrespondiert. Wird die Türe 2 in die Offenstellung verschoben (Fig. 2), so wird die
Vorderöffnung des mitverschobenen Rohrstückes 5 in Gleichstellung zur Vorderöffnung 7 des Kastens 1 gebracht. Diese Vorderöffnung 7 liegt also nicht in Richtung des Schachtes 4 sondern gegen ihn um den Hub der Türe versetzt, die genannte Vorderwand 6 überragt demnach die Mündung des Schachtes 4.
Bei geöffneter Türe 2 kann die genannte Kassette. 3 in das Rohrstück 5 eingeschoben werden und
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in den sie rutscht, um durch denselben in den Wertbehälter oder Tresor zu gelangen.
Zweckmässig ist der Bodenteil J' (Fig. 3) des Rohrstückes 5 beweglich bzw. um ein Scharnier kippbar.
Der Bodenteil 5'liegt bei geöffneter Türe horizontal und wird beim Schliessen derselben in bekannter
Weise freigegeben oder so geführt, dass er herabsinkt bzw. sich schräg nach unten stellt, so dass die Kassette sicher in den Schacht 4 abrutscht. Beim Wiederöffnen der Türe wird der Bodenteil 5'wieder horizontal gestellt.
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Es kann vorkommen, dass sich die eingeschobene Kassette verklemmt oder steckenbleibt. In diesem Falle tritt eine Sperre in Wirksamkeit, um das Wiederöffnen der Türe und eine widerrechtliche Entnahme des Kästchens zu verhindern.
In vorliegendem Falle besteht die Sperre aus einer Schnappfeder 9 mit hakenförmigen, abgeschrägtem Kopf 10, der normal unbeeinflusst bleibt. Ist aber die Kassette steckengeblieben, so geht
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aber nach dem Verschieben hinter der Kassette sofort ein, so dass die Türe nicht mehr geöffnet werden kann.
Der Kasten 1 kann auch mit einer Vorrichtung versehen sein, die etwa mittels eines beim Schliessen der Schiebetüre ausgelösten Hammers 11 die Kassette in den Überleitkanal stösst.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Im Innern eines Gebäudes aufgestellter mit einer auf der Strasse befindlichen verschliessbaren Einwurföffnung verbundener Geldsehrank, Wertbehälter od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass an der die Einwurföffnung verschliessenden Schiebetüre ein vorne und hinten offenes, den Aufnahmeraum für die Kassette od. dgl. bildendes Rohrstück seitlich fest angebracht ist, das bei geöffneter Türe rückwärts abgeschlossen ist, und vorne mit der Einwurföffnung in Übereinstimmung liegt, so dass in das Rohrstück eine Kassette eingelegt werden kann, und das bei in die Verschlusslage verschobener Türe mit dem in den Behälter führenden Schacht in Übereinstimmung zu liegen kommt, wodurch die in das Rohrstück
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