AT117636B - Im Innern eines Gebäudes aufgestellter mit einer auf der Straße befindlichen verschließbaren Einwurföffnung verbundener Geldschrank, Wertbehälter od. dgl. - Google Patents

Im Innern eines Gebäudes aufgestellter mit einer auf der Straße befindlichen verschließbaren Einwurföffnung verbundener Geldschrank, Wertbehälter od. dgl.

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AT117636B
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Wertheim & Comp Kassen Und Auf
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  Im Innern eines Gebäudes aufgestellter mit einer auf der Strasse befindlichen   verschliessbaren Einwurföffnung verbundener Geldschrank,   Wertbehälter od. dgl. 



   Angemeldet am 28. März   1929.-Beginn   der Patentdauer : 15. Dezember 1929. 



   Die Erfindung bezieht sieh auf einen im Innern eines Gebäudes, etwa eines Bankgebäudes, auf gestellten Geldschrank, Wertbehälter od. dgl., der etwa durch einen Schacht mit einer auf der Strasse befindlichen verschliessbaren Einwurföffnung verbunden ist. 



   Gemäss vorliegender Erfindung ist an der die   Einwurföffnung   verschliessenden   Schiebetüre   ein vorne und hinten offenes, den Aufnahmsraum für die Kassette od. dgl. bildendes Rohrstück seitlich fest angebracht, das bei geöffneter Türe   rückwärts   abgeschlossen ist, und vorne mit der Einwurföffnung in Übereinstimmung liegt, so dass in das Rohrstück eine Kassette eingelegt werden kann und das bei in die Verschlusslage verschobener Türe mit dem in den Behälter führenden Schacht in Übereinstimmung zu liegen kommt, wodurch die in das   Rohrstück   eingelegte Kassette in den Schacht bzw.

   den Wertbehälter abfallen kann, wobei in der   Offenstellung der Sehiebetüre   die Eintrittsöffnung in den   Schacht   hinter einem Wandteil des die Gesamteinrichtung enthaltenden Kastens liegt und in der   SeliessstelIung   der
Schiebetüre das   Rohrstüek   hinter vorgenannte Wandteil des Kastens zu liegen kommt. 



   Die Erfindung erstreckt sich ferner auf die Anordnung eines beim   Schliessen   der Türe sich   schräg   nach unten stellenden Rohrstückbodens, der das sichere Abrutschen der Kassette in den Überleitungs- kanal bewirkt und auf eine Sperre, die beim Steckenbleiben der Kassette im Rohrstück die geschlossene
Tür verriegelt, so dass sie nicht mehr geöffnet werden kann. 



   In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. Die
Fig. 1 und 2 zeigen eine Einrichtung mit an der SchiebetÜre angebrachtem Rohrstück im Horizontalschnitt bei geschlossener bzw. geöffneter Türe. Fig. 3 zeigt die Anordnung eines schräg stellbaren Bodenteiles des Rohrstückes. Der Kasten 1 dient dazu, Kassetten, in welchen Wertgegenstände oder Wertpapiere untergebracht sind, von aussen in einen im Bankgebäude befindlichen Wertbehälter oder Tresor zu über- leiten. Der Kasten 1 hat zu diesem Zwecke eine Tür 2, die nach dem Aufsperren geöffnet werden kann, um einen Raum von aussen zugänglich zu machen, in den die Kassette. 3 eingeschoben werden kann, welch letztere sodann nach dem Schliessen der Türe durch einen Schacht 4 in den Wertbehälter od. dgl. gelangt. 



  Gemäss vorliegender Erfindung sind folgende Anordnungen getroffen : Nach Fig. 1 und 2 ist die   Schiebetüre.   2 mit einem vorne und rückwärts offenen Rohrstück 5 verbunden, das bei geschlossener
Türe (Fig. 1) hinter der Vorderwand 6 des Kastens, also von aussen unzugänglich liegt und hiebei mit dem Schacht   4   korrespondiert. Wird die Türe 2 in die Offenstellung verschoben (Fig. 2), so wird die
Vorderöffnung des mitverschobenen Rohrstückes 5 in Gleichstellung zur Vorderöffnung 7 des Kastens 1 gebracht. Diese Vorderöffnung 7 liegt also nicht in Richtung des Schachtes 4 sondern gegen ihn um den Hub der Türe versetzt, die genannte Vorderwand 6 überragt demnach die Mündung des Schachtes 4. 



   Bei geöffneter Türe 2 kann die genannte Kassette. 3 in das Rohrstück 5 eingeschoben werden und 
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 in den sie rutscht, um durch denselben in den Wertbehälter oder Tresor zu gelangen. 



    Zweckmässig   ist der Bodenteil J' (Fig. 3) des Rohrstückes 5 beweglich bzw. um ein Scharnier kippbar. 



   Der Bodenteil 5'liegt bei geöffneter Türe horizontal und wird beim   Schliessen   derselben in bekannter
Weise freigegeben oder so geführt, dass er herabsinkt bzw. sich schräg nach unten stellt, so dass die Kassette sicher in den Schacht 4 abrutscht. Beim Wiederöffnen der Türe wird der Bodenteil 5'wieder horizontal gestellt. 

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   Es kann vorkommen, dass sich die eingeschobene Kassette verklemmt oder steckenbleibt. In diesem Falle tritt eine Sperre in Wirksamkeit, um das Wiederöffnen der Türe und eine widerrechtliche Entnahme des Kästchens zu verhindern. 



   In vorliegendem Falle besteht die Sperre aus einer Schnappfeder 9 mit   hakenförmigen,   abgeschrägtem Kopf 10, der normal unbeeinflusst bleibt. Ist aber die Kassette steckengeblieben, so geht 
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 aber nach dem Verschieben hinter der Kassette sofort ein, so dass die Türe nicht mehr geöffnet werden kann. 



   Der Kasten 1 kann auch mit einer Vorrichtung versehen sein, die etwa mittels eines beim   Schliessen   der Schiebetüre ausgelösten Hammers 11 die Kassette in   den Überleitkanal stösst.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l. Im   Innern eines Gebäudes aufgestellter mit einer auf der Strasse befindlichen verschliessbaren Einwurföffnung verbundener   Geldsehrank,   Wertbehälter od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass an der die Einwurföffnung verschliessenden Schiebetüre ein vorne und hinten offenes, den Aufnahmeraum für die Kassette od. dgl. bildendes   Rohrstück seitlich   fest angebracht ist, das bei geöffneter Türe rückwärts abgeschlossen ist, und vorne mit der   Einwurföffnung   in Übereinstimmung liegt, so dass in das Rohrstück eine Kassette eingelegt werden kann, und das bei in die Verschlusslage verschobener Türe mit dem in den Behälter führenden Schacht in Übereinstimmung zu liegen kommt, wodurch die in das Rohrstück 
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Claims (1)

  1. 2. Geldschrank, Wertbehälter od. dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden des Aufnahmeraumes (5) für die Kassette beweglich angeordnet ist und sich beim Sehliessen der Schiebetüre gegen den Schacht hin senkt, um das Abrutschen der Kassette in den Schacht zu bewirken.
    3. Geldschrank, Wertbehälter od. dgl. nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Sperre, die beim Steckenbleiben einer Kassette das Wiederöffnen der geschlossenen Schiebetüre verhindert.
    4. Geldsehrank, Wertbehälter od. dgl. nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperre aus einem federnden Schnapper (9, 10) besteht, der beim Steckenbleiben einer Kassette (3) in die Bahn der letzteren reicht, so dass diese durch Anstossen an den Schnapper das Öffnen der Türe verhindert.
AT117636D 1929-03-28 1929-03-28 Im Innern eines Gebäudes aufgestellter mit einer auf der Straße befindlichen verschließbaren Einwurföffnung verbundener Geldschrank, Wertbehälter od. dgl. AT117636B (de)

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