AT117691B - Verfahren zur Unterbrechung von leitenden Verbindungen in Vakuumröhren. - Google Patents

Verfahren zur Unterbrechung von leitenden Verbindungen in Vakuumröhren.

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AT117691B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Unterbrechung von leitenden Verbindungen in Vakuumröhren. 
 EMI1.1 
 

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   Die Anoden 7 und 8 der Systeme 2 und 3 sind durch eine Brücke 9-vorteilhaft aus Magnesium, beispielsweise aus einem Stück   Magnesiumband-in   der Weise miteinander verbunden, dass die Anode 7 mit dem Halter 10, die Anode 8 mit dem Halter 11 in leitender Verbindung   stellt, während zwischen   den Halter 10 und 11 das Metallband 9 angeordnet ist. Dieses Metallband weist ein   kreisförmiges-   durch Stanzen leicht   herstellbares - Loch 12   auf, so dass in den Metallenen 13 und 14 die Unterbrechung des Metalls erfolgen kann. 



   Ein Stück Glimmer 15 ist zwischen dem Metallband 9 einerseits und den drei Elektrodensystemen   2,   3 und 4 anderseits schirmähnlich angeordnet. 



   Während des Entgasen der Anoden ist die Verbindung der Anoden 2 und 3 untereinander nützlich ; soll sie jedoch nach Fertigstellung der Röhre wiederum getrennt werden, so wird um die Röhre eine wechselstromführende Spule gelegt. Nach kurzer Einwirkungszeit der Hochfrequenzströme ist das Metallband 9 an den Stellen 13 und 14 unterbrochen. Die Zerstäubung des Magnesiums hat im Gegensatz zu andern   Unterbrechungsmöglichkeiten   noch den besonderen Vorteil, dass dadurch die Röhre nicht verschlechtert wird, im Gegenteil, das Vakuum wird sogar verbessert. 



   Durch den Schirm 15 wird erreicht, dass beim Zerstäuben des Magnesiums keine metallischen Niederschläge auf den aus Isoliermaterial hergestellten Elektrodenträgern erfolgen. 



   Die Erfindung ist nicht auf die Herstellung von Unterbrechungen leitender Verbindungen selbst beschränkt. Es kann unter Umständen nützlich sein, Nichtleiter, die an einer Stelle eines Vakuumgefässes vorhanden sind, von dort zu entfernen. Dies kann ebenfalls durch die Erfindung geschehen, etwa in der Weise, dass der betreffende Nichtleiter durch metallische Halter, wie Magnesiumbänder, anfangs festgelegt wird, während man ihn nachher durch Wirbelstromverdampfung frei macht.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Unterbrechung von leitenden Verbindungen im Inneren von Vakuumröhren, dadurch gekennzeichnet, dass die leitende Verbindung aus einem verdampfbaren oder im Vakuum zerstäubungsfähigen Material in Form eines mit zur Hervorrufung der nötigen Wirbelstromdichten in den belassenen Randteilen hinreichend grossen Löchern versehenen Bandes hergestellt und sodann durch Wirbelströme zur Zerstäubung oder Verdampfung gebracht wird. EMI2.1
AT117691D 1927-10-27 1928-10-20 Verfahren zur Unterbrechung von leitenden Verbindungen in Vakuumröhren. AT117691B (de)

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