AT117790B - Steuereinrichtung für mit Gleichstrom betriebene Zugmotoren. - Google Patents
Steuereinrichtung für mit Gleichstrom betriebene Zugmotoren.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Es ist bekannt, eine Motordynamo, mit deren Hilfe die Netzspannung unterteilt werden kann, mit einem oder mehreren Zugmotoren mit Compounderregung derart zu verbinden, dass die Motoren während des Anfahrens stufenweise anwachsenden Spannungen unterworfen werden. Man erhält dabei ein Anfahren des Zuges, ohne dass Widerstände benutzt zu werden brauchen. Ferner ist es bei der genannten Einrichtung bekannt, das Fahrzeug bis zu seinem völligen Anhalten dadurch zu bremsen, dass man die Motoren derselben Stufenleiter denselben Spannungen, aber in fallender Reihenfolge unterwirft. Weit erhin ist es auch bekannt, diesen Effekt unter Wiedergewinnung der kinetischen Energie des Zuges zu erhalten, wobei diese Wiedergewinnung vollkommen automatisch erzielt wird. d. h.. dass zur Wiedergewinnung keine besonderen Handlungen nötig sind, und dies in Anbetracht der Tatsache, dass dieselben Stellungen des Kontrollers sowohl für das Anfahren als auch für die Bremsung dienen. Der Fahrer kann bei der Wieder- gewinnung von einer beliebigen Stellung des Kontrollers ausgehen. Schliesslich ist bekannt, dass es in vielen Fällen notwendig ist, in den Ankerstromkreis der Motoren einen kleinen Widerstand einzuschalten, welcher während des Überganges von einer Spannung zu einer andern in den Stromkreis eingeschaltet bleibt und der durch ein besonderes Differentialrelais kurz- geschlossen wird. sobald der Strom unter eine gewisse Grenze gesunken ist. Der Zweck dieser Einrichtung besteht darin, die Stromspitzen von den Motoren fernzuhalten und dadurch unangenehme Stösse auf die Passagiere zu vermeiden. Die Erfindung hat den Zweck, die Stromspitzen, die beim Übergang von einer Spannung zur andern auftreten, noch weiterhin zu verringern. um die Fahrt sowohl beim Anfahren als auch beim Bremsen vollkommen stossfrei zu machen. Denn die Stromkurve, welche in den Motoren beim Übergang von einer Spannung zur andern auftritt, besitzt immer noch, trotz der zeitweiligen Einschaltung von Widerständen, eine sehr steile Front. Denn während des genannten Überganges wird der Motor wegen der Unterbrechung des Stromes und infolge der Compoundwirkung teilweise beim Anfahren unter- erregt und beim Bremsen übererregt. d. h. er unterliegt also solchen Bedingungen, die zum Ertragen des Spannungssprunges, welcher beim Anfahren positiv und beim Bremsen negativ ist, die denkbar schlechtesten sind. Durch die Einrichtung gemäss der Erfindung werden diese Nachteile ausgeschaltet, da durch eine einfache Einrichtung die Motorerregung während der Kommutierung automatisch erhöht wird, wenn man von einer niedrigeren zu einer höheren Spannung übergeht, wie dies beim Anfahren stattfindet, und automatisch verringert, wenn man von einer höheren zu einer niedrigeren Spannnng übergeht. In Fig. 1 der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Zur besseren Verständ- lichkeit sind alle Teile und zusätzlichen Apparate, die mit dem Erfindungsgedanken nichts zu tun haben, fortgelassen. Zur Vereinfachung sei auch noch vorausgesetzt, dass e3 sich um die Regelung eines einzigen Motors A handle, der beispielsweise vier verschiedenen Spannungssprüngen, u. zw. zwischen den Spannungen 0-125-250-375-500 Volt beim Anfahren und umgekehrt zwischen den Spannungen 500-375-250-125-0 Volt beim Bremsen, unterworfen wird. Es sei angenommen, dass die Bürsten 0,125, 375, 500 der Kontrollerwalze C dauernd unter einer Spannung von 0,125, 375 und 500 Volt stehen und dass die weiteren Bürsten J ! und 8 derselben Walze C die Enden des Ankerstromkreises des Motors A darstellen. Man erhält dann folgende fünf Stellungen : <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 Es muss zuletzt noch hervorgehoben werden, dass ein in Reihe erregter Motor sieh genau wie ein gewöhnlicher Widerstand verhält. Darum kann man sogar den Widerstand R gänzlich oder teilweise durch einen in Reihe erregten Motor ersetzen, welcher zur Erzeugung einer passenden gegenelektromotorischen Kraft geeignet ist und auf derselben Welle, welche die als Spannungsteiler wirkende dynamomotorische Gruppe trägt, aufgekeilt ist. Dieser Motor wird in den Stromkreis an der gleichen Stelle eingeschaltet, welche der Teil des Widerstandes R, welchen er ersetzt, einnimmt. In diesem Falle wird die Leistung, welche dem Motor zugeführt wird, nicht gänzlich durch Umwandlung inWärme verloren, sondern wiedergewonnen und dem Stromkreis durch die als Spannungsteiler wirkende dynamomotorische Gruppe, die mit dem Hilfsmotor mechanisch verbunden ist, da er auf derselben Welle aufgekeilt ist, wieder zugeführt. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Steuereinrichtung fürZugmotoren, die mitGleichstrom betrieben werden und mit einerCompound- wicklung versehen sind, wobei gleichzeitig eine Motordynamo zur Teilung der. Spannung Anwendung findet, dadurch gekennzeichnet, dass in Serie mit der Nebenschlusserregerwicklung ein Widerstand derart angeordnet ist, dass er während des Schaltvorganges beim Anfahren eingeschaltet bleibt, so lange sich der Kontroller in einer Stromsehlussstellung befindet, und ausgeschaltet wird, während der Kontroller von einer Stellung zur nächsten übergeht, dagegen beim Bremsen ausgeschaltet ist, während sich der Kontroller in einer Stromsehlussstellung befindet und eingeschaltet wird, während der Kontroller von einer Stellung zur andern übergeht.
Claims (1)
- 2. Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Widertand (r) an Bürsten (10, 11) angeschlossen ist, die sich gegen eine mit ICurzschlusskontakten (12') versehene Hilfswalze (C') legen, welche durch eine geeignete Kupplung mit der Hauptkontrollerwalze (C) verbunden ist (Fig. 1). EMI4.2 Drehrichtung einmal herbeigeführt wird, wenn die Kontakte (12) der Hauptwalze (C) geschlossen sind, und ein anderes Mal, wenn die Hauptwalze von einer Stellung zur ändern übergeht.4. Steuereinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, mit einem Umschaltwiderstand im Ankerstrom- kreis der Motoren, der beim Übergang von einer Spannungsstufe zur andern eingeschaltet bleibt und z. B. durch ein Differentialrelais kurzgeschlossen werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil des Umschaltungswiderstandes (R) in der Weise angeordnet und mit geeigneten Schaltmitteln versehen ist, dass er bei jeder in beliebiger Richtung stattfindenden Drehung des Kontrollers (C) (also sowohl beim Anfahren als auch beim Bremsen) in der ersten Stellung (z. B. 1, II, III, IV) der doppelt- breit ausgeführten Kontakte (12) des Kontrollers (C) eingeschaltet ist, während er in der jeweils nächst- folgenden Stellung (z.B. 1', 11', 111', IV') dieser Kontakte kurzgeschlossen ist (Fig. 2).5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der nicht vom Differentialrelais gesteuerte Teil des Umsehaltungswiderstandes (R) mit Bürsten (6, 7) versehen ist, welche mit geeignet angebrachten Kurzschlusskontakten (12") einer zweiten Hilfswalze (C") zusammenwirken, die mit der Hauptkontrollerwalze (C) mittels einer andern Zahnkupplung (N) gekuppelt ist, deren Zähne unter sich ein Spiel aufweisen, welches dem Winkelabstand zwischen den beiden Stellungen der Doppel- kontakte (12) des Hauptkontrollers (C) gleich ist, so dass durch die Kurzschlusskontakte (12") der Hilfs- walze (C") der genannte Teil des Umsehaltungswiderstandes (R) bei jeder in beliebiger Richtung statt- findenden Drehung des Kontrollers (sowohl beim Anfahren als auch beim Bremsen)in der jeweils ersten Stellung der Doppelkontakte (12) des Kontrollers eingeschaltet ist, während er in deren nächstfolgenden Stellung kurzgeschlossen ist.6. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil des Umschaltungswiderstandes durch einen mit den Triebmotoren in Reihe geschalteten Reihenschlussmotor ersetzt ist, welcher auf der Welle der als Spannungsteiler wirkenden Motordynamogruppe auf- gekeilt ist.
Applications Claiming Priority (1)
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1929
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