AT117845B - Kühlsole aus Kalziumchlorid und Magnesiumchlorid. - Google Patents

Kühlsole aus Kalziumchlorid und Magnesiumchlorid.

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AT117845B
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  Kühlsole aus   Kalziumchlorid   und Magnesiumchlorid. 



   Es ist bekannt, Kühlsolen aus wässerigen Lösungen von   Kalziumchlorid     (CaCI)   und Magnesium- chlorid   (MgCI2)   oder aus einer Mischung beider herzustellen. Die   Kalziumchloridlösung   reagiert alkalisch, färbt somit z. B. Phenolphtalein rot ; die   Magnesiumchloridlösung   zeigt mit ihrem Altern das Auftreten einer hydrolytischen Spaltung und zunehmende Azidität. Durch Mischen der beiden Lösungen kann man zwar eine für einige Zeit ausgesprochen neutrale Kühlsole erhalten, jedoch kann die Wasserstoff- ionenkonzentration infolge geringfügiger Ursachen, z. B. bei Gegenwart bestimmter Metalle, leicht so geändert werden, dass die Sole entweder sauer oder alkalisch reagiert. 



   Dies kann gemäss der Erfindung vermieden werden, indem man entweder der fertigen Kühlsole (d. h. der   Magnesiumchlorid-Kalziumchloridlösung)   oder jedem ihrer Bestandteile für sich, chemische
Puffer beisetzt, die als Regulatoren wirken. 



   Dabei versteht man unter chemischen Puffern oder Regulatoren gelöste Stoffe, welche die Eigen- schaft haben, die ihnen von Haus aus eigene Wasserstoffionenkonzentration immer wieder zwangsläufig herzustellen, wenn man
1. sie mit Säuren versetzt,
2. sie mit Laugen versetzt,
3. sie mit   H'oder   OH'-Ionen-bindenden Stoffen versetzt oder
4. sie verdünnt. 



   Nach ihrem qualitativen Pufferungsvermögen teilt man sie ein in
1. Säurepuffer, wenn sie nur die Wirkung von Säuren abzupuffern vermögen, wie   sekundäre   Phosphate oder Natriumazetat,
2. Laugenpuffer, wenn sie nur die Wirkung von Laugen abzupuffern vermögen, wie primäres Phosphat, Essigsäure. 



   3. Ampholyte, die sowohl die Wirkung von Säuren als auch von Laugen regulieren, u. zw. : a) System "schwache Säure + Salz dieser Säure", z. B. Essigsäure + Natriumazetat, b) System "schwache Base + Salz dieser Base", z. B. Ammoniak + Salmiak, e) Amphotere. Stoffe, a) anorganische : Zinnhydroxyd, Aluminiumhydroxyd,   Zinkhydroxyd,   organische : reine Aminosäuren und Polypeptide, d. h. die Abbauprodukte der Eiweisskörper. 



   Gemäss der Erfindung setzt man nun
1. entweder der fertigen Sole a) sowohl einen Säurepuffer als auch einen Laugenpuffer oder b) einen Ampholyten zu ; oder
2. beim Anfertigen der Sole dem einen Bestandteil, z. B. der Kalziumehloridlösung, den Laugenpuffer und dem andern Bestandteil, d. i. dann der Chlormagnesiumlösung, den Säurepuffer zu. 



   Die an sich bekannte Beigabe von Schutzkolloiden geeigneter Art, z. B. Dextrine, Gelatine usw. kann auch bei der erfindungsgemäss hergestellten Kühlsole Verwendung finden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kühlsole aus Kalziumchlorid und Magnesiumchlorid, dadurch gekennzeichnet, dass sie sowohl einen Säurepuffer (z. B. sekundäre Phosphate) als auch einen Laugenpuffer (z. B. primäres Phosphat) enthält. 

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Claims (1)

  1. 2. Kühlsole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ihr ein Ampholyt (z. B. reine Aminosäure) beigegeben ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT117845D 1928-09-24 1928-09-24 Kühlsole aus Kalziumchlorid und Magnesiumchlorid. AT117845B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1007290B (de) * 1955-01-20 1957-05-02 Dr Theodor Schmidt Verfahren zur Herstellung einer zur Bereitung von Kuehlsole geeigneten, aus Calciumchlorid und Magnesiumchlorid bestehenden Salzmischung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1007290B (de) * 1955-01-20 1957-05-02 Dr Theodor Schmidt Verfahren zur Herstellung einer zur Bereitung von Kuehlsole geeigneten, aus Calciumchlorid und Magnesiumchlorid bestehenden Salzmischung

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