AT118067B - Verfahren zur Herstellung von Hohlziegeln mit einseitig verschlossenen Hohlräumen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Hohlziegeln mit einseitig verschlossenen Hohlräumen.Info
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Description
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Verfahren zur Herstellung von Hoblziegeln mit einseitig verschlossenen Hohlräumen.
Hohlziegel mit durchgehenden Hohlräumen müssen, um volle Bemörtelungsflächen in der Lagerfuge zu haben, bei liegender Anordnung der Hohlräume verlegt werden, was die Druckfestigkeit beeinträchtigt. Überdies muss die Verlegung mit sogenannten Sehliessgriffen erfolgen, um an den die Mündungen der Hohlräume enthaltenden Stossflächen den Mörtel voll auftragen zu können. Beim Trocknen bröckelt der Mörtel jedoch leicht von den Mündungen ab, wodurch Verbindungen zwischen den Hohlräumen und der Wärmeisolierung der Mauer abträgliche Luftströmungen hervorgerufen werden.
Hohlziegel mit verschlossenen Hohlräumen können bei aufrechter Stellung derselben verlegt werden und besitzen die erwähnten Nachteile nicht. Ihre Herstellung auf der Strangpresse begegnet jedoch Sshwierigkeiten, wenn sie, wie bisher, durch den Einbau von beweglichen Kernen in das Mundstück der Strangpresse erfolgt. Der austretende Strang weist dann stellenweise Hohlräume und dazwischen mehr oder weniger vollen Querschnitt auf, woselbst er durchschnitten wird. Die Kerne stören den Vorschub des Stranges, erwärmen infolge der Reibung die Strangmasse, was häufige Unterbrechungen der Arbeit nach sich zieht. Die Struktur des Ziegels ist trotz des notwendiger Weise verwendeten hochwertigen Materials unregelmässig und führt zu Rissbildungen beim Trocknen.
Der gegenüber der gewöhnlichen, Vollziegel liefernden Strangpresse wesentlich langsamere Vorschub des Stranges bedingt eine geringe Arbeitsleistung, was die Marktfähigkeit eines derartigen Massenerzeugnisses in Frage stellt.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Hohlziegeln mit einseitig verschlossenen Hohlräumen, die neben allen Vorteilen allseitig geschlossener Hohlziegel noch den geringeren Gewichtes besitzen. Die Herstellung der Ziegel erfolgt unter Verwendung der Strangpresse u. zw. mit der Höchstleistung von Vollziegel erzeugenden Strangpressen.
Im wesentlichen besteht die Erfindung darin, dass die Bildung der Hohlräume getrennt von der Formgebung der Ziegel erfolgt, indem an den von der Strangpresse gelieferten, noch weichen Vollziegeln durch nur teilweise in dieselben eindringende Bohr-, Fräs-, Schneid- oder ähnliche Werkzeuge Hohlräume ausgearbeitet werden. Die die so geschaffenen Hohlräume begrenzende Wand des Ziegels ergibt eine einheitliche Fläche zum Auftragen des Mörtels.
Die Trennung der Formgebung von der Herstellung der Hohlräume gestattet es, die volle Leistung der gewöhnlichen Strangpressen beizubehalten, wenn nur dafür gesorgt wird, dass die Arbeit der Werkzeuge nicht mehr Zeit beansprucht als die fortlaufende Erzeugung der Vollziegel. Um die Arbeitsgeschwin- digkeit der Werkzeuge nicht zu sehr steigern zu müssen, kann statt einer einzelweisen Bearbeitung der von der Strangpresse kommenden Vollziegel eine gruppenweise Bearbeitung erfolgen, indem eine Anzahl der vom Strang abgeschnittenen Ziegel gleichzeitig mit den Hohlräumen versehen wird. Dadurch kann die auf den einzelnen Ziegel entfallende Arbeitszeit für die Herstellung der Hohlräume leicht soweit herabgedrückt werden, dass die letztere mit der Strangpresse gleichen Schritt halten kann.
Der Kraftaufwand für den Antrieb der Werkzeuge ist naturgemäss geringer als derjenige für im Mundstück der Presse angeordnete Kerne. Die Struktur der von den Werkzeugen nicht erfassten Teile des Ziegels erleidet keine Beeinträchtigung. Die Ziegel können mit aufrecht stehenden Hohlräumen vermauert werden, so dass die Belastungsrichtung mit der Pressdruckrichtung im Strang zusammenfällt, was der Druckfestigkeit zugute kommt. Die Hohlziegel haben geringes Gewicht, können auch aus gewöhnlichem Material hergestellt werden und sind billig im Preise. Das neue Verfahren erfordert keine Umgestaltung bestehender Anlagen, sondern nur eine zusätzliche Einrichtung.
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Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Hohlziegeln mit einseitig verschlossenen Hohlräumen mittels der Strangpresse, dadurch gekennzeichnet, dass die Bildung der Hohlräume getrennt von der Formgebung der Ziegel in der Art erfolgt, dass an den von der Strangpresse gelieferten, noch weichen Vollziegeln durch nur teilweise in dieselben eindringende Bohr-, Fräs-, Schneid-oder ähnliche Werkzeuge Hohlräume ausgearbeitet werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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| AT118067B true AT118067B (de) | 1930-06-10 |
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| AT118067D AT118067B (de) | 1928-03-12 | 1928-03-12 | Verfahren zur Herstellung von Hohlziegeln mit einseitig verschlossenen Hohlräumen. |
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1928
- 1928-03-12 AT AT118067D patent/AT118067B/de active
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