AT118271B - Vorrichtung zur Veranstaltung von Hunderennen. - Google Patents

Vorrichtung zur Veranstaltung von Hunderennen.

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AT118271B
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Frederick Henry Nixon
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Frederick Henry Nixon
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Description


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  Vorrichtung zur Veranstaltung von Hunderennen. 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Veranstaltung von Hunderennen und bezweckt, einen als Köder dienenden Läufer, um seine Bewegung natürlich   zu gestalten, schienenlos,   mittels eines ortsfesten Antriebes zu bewegen, so dass der Bewegungszustand des Läufers überwacht werden kann. 



   Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem beliebigen ortsfesten Antrieb, einer ange- triebenen Seiltrommel od. dgl. und einem auf diese aufgewickelten Seil od. dgl., an dem der Läufer befestigt ist. 



   Bei einer Ausführungsform der Erfindung sitzt die Seiltrommel auf einer Welle und ist unter
Zwischenschaltung eines Getriebes mit einer oder mehreren Kurbeln für Hand-oder Fussantrieb ver- sehen. Das Übersetzungsverhältnis ist der Umlaufgeschwindigkeit der Seiltrommel für den vorliegenden
Zweck angepasst. Um Unregelmässigkeiten in der Umlaufgeschwindigkeit auszugleichen, kann ein Schwung- rad eingebaut werden. Ferner kann eine Bremse zum Abbremsen oder Stillsetzen der Vorrichtung mit dem
Schwungrad oder einem anderen Teil der Transmission verbunden werden. Mit der Seiltrommel ist ein
Seil od. dgl. von bestimmter Länge verbunden und an dessen freiem Ende der Läufer, z. B. in Form eines
Hasen befestigt. An einer Stelle in der Nähe der Seiltrommel läuft das Seil durch eine oder mehrere
Führungen, die vorzugsweise mit Rollen od. dgl. versehen sind.

   In der Nähe dieser Führung ist ein
Aufnahmebehälter oder Käfig für den Läufer angeordnet, der z. B. eine Falltür od. dgl. enthält. 



   Wird nun das Seil mit dem Läufer von der Seiltrommel abgewickelt und geradlinig ausgelegt, um den Läufer nahe zum Startplatz der Hunde zu bringen, der Motor angelassen und damit das Seil auf die Trommel aufgewickelt, dann beginnt der Läufer sich vorwärts zu bewegen. Hat der Läufer den
Käfig erreicht, wird er hineingezogen und die Falltür schliesst sich. Um zu verhindern, dass der Läufer mit dem Seil auf die Trommel aufgewickelt wird, wird das Seil, sobald der Läufer seinen Bestimmungsort erreicht hat, abgetrennt. Zu diesem Zwecke ist vor dem Läufer auf dem Seil ein Anschlag od. dgl. angebracht, der durch einen in der obengenannten Führung vorgesehenen Schlitz nicht hindurch kann. Das
Seil kann auch durch Verwendung eines selbsttätig wirkenden Messers od. dgl. abgetrennt werden. 



     BeieinerweiterenAusführungsform kann die Anordnung so getroffen werden,   dass die Laufbahn des Läufers abgelenkt wird. 



   Zur Regelung der Geschwindigkeit des Läufers kann ein Geschwindigkeitsmesser vorgesehen sein, der so   geeifht   ist, dass er die Geschwindigkeiten für Hunde verschiedener Rassen anzeigt. Bei derartiger Anordnung ist es nicht notwendig, dass sich der Läufer während eines Rennens in Sichtweite befindet. Auch kann mit der Übertragungsanordnung eine Einrichtung verbunden sein, welche die Entfernung anzeigt, die der Läufer zurückgelegt hat. 



   Wenn die von den Hunden durchlaufene Strecke rund, dreieckig oder von anderer Gestalt ist, wird das Seil über besondere Führungsrollen geleitet, die dort angebracht sind, wo Richtungswechsel stattfindet. Diese Führungsrollen drehen sich um senkrechte oder winkelig zum Boden angeordnete Achsen. Um zu verhindern, dass der Läufer mit den Führungsrollen in Berührung kommt, sind zur Seilrichtung geneigte Führungsplatten vorgesehen, die den Läufer, wenn er mit einer solchen Platte in Berührung kommt, nach aussen, d. h. nach dem Umfang der Führungsrolle ablenken, so dass er frei um die Führungsrolle   herumschwingt.   In manchen Fällen sind Führungsplatten od. dgl. angeordnet, um die Schwingbewegung des Läufers zu begrenzen und diesen in seiner richtigen Bahn   zu halten.

   Die Führungs-   

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   platte ist auf der zur Führungsrolle näheren Seite zweckmässig geschlitzt, um zu verhindern, dass das Seil gleichzeitig mit dem Läufer von der Führungsrolle abgedrängt werde, sondern die Rolle in immer gleichbleibender Bogenlänge umschlingt. Um die Seilbruehgefahr zu verringern, wenn der Läufer sich einer Führungsrolle nähert und um diese herumschwingt, kann in das Seil vor dem Läufer ein elastisches Glied, z. B. eine Schraubenfeder eingeschaltet werden. Der Läufer selbst bewegt sieh schienenlos. 



  Seine Bewegungen erfolgen gemäss den natürlichen Unebenheiten des Bodens und der Nachgiebigkeit des Seiles. Der Läufer kann sich derart vollkommen frei sowohl senkrecht als auch seitlich bewegen, so dass seine Bewegungen denen eines Hasen od. dgl. ähnlich sind. 



  Um zu vermeiden, dass der Läufer infolge seiner unregelmässigen Bewegungen umkippt und um seine eigenewagrechte Aehserollt, sitzter beispielsweiseauf einer Achse, dieinnerhalb eines Käfigs von zylindrischer oder anderer Form angeordnet ist und unter Einfluss eines Gegengewichtes steht, so dass er in normaler, aufrechter Stellung gehalten wird oder in diese schnell zurückkehrt, wenn der Käfig über den Boden rollt. In anderer Ausführungsform kann der Läufer die Form eines Kegels haben, der über den Boden gezogen wird und mit einer Welle versehen ist, auf der Bleehschaufeln od. dgl. befestigt sind, auf denen beispielsweise Kopf, Ohren, Glieder und Schwanz des Köders derart abgebildet sind, so dass eine Drehung des Läufers von den Hunden nicht wahrgenommen wird. Auch ein aufgeblasener Balg od. dgl. kann verwendet werden.

   Wird ein Käfig benutzt, in dem der Läufer lagert, kann der Käfig vorteilhaft mit konischem Vorderende versehen sein. 



  Der hintere Teil des Läufers oder des Käfigs kann belastet werden, um aussergewöhnlich grosse, senkrechte, von den Bodenunebenheiten herrührende Bewegungen zu verhindern. Ferner kann hinter dem Läufer oder dem Käfig ein Gewicht od. dgl. angehängt werden, das beim Herumschwingen des Läufers um eine Führungsrolle bestrebt ist, geradlinig weiterzulaufen und derart den Läufer beim Herumschwingen unterstützt. 



  Da die Vorrichtung mit Ausnahme der Führungsrollen und der Führungsplatten in einem Gehäuse od. dgl. untergebracht werden kann, ist es möglich, z. B. die Antriebsmaschine eines Kraftwagens zu benutzen und die Seiltrommel durch Verwendung einer Transmission in Umdrehung zu versetzen. Ferner sind Einrichtungen zum Entkuppeln von Seiltrommel und Motor und ein Getriebe vorgesehen, um entweder das Auslegen des Seiles zu erleichtern oder die Seiltrommel abzubremsen. 



  Der Schlitten'oder Wagen für den Läufer kann mit Rädern oder Kufen versehen sein. Ein solcher Schlitten oder Wagen läuft über die natürlichen Unebenheiten des Bodens hinweg ohne umzukippen oder um seine Längsachse zu rollen. Ist die Laufbahn geradlinig, erfolgt die Verbindung des Seiles in der Mitte des Wagens, so dass der Wagen in einer Linie mit dem Seil läuft. 



  Ist die Laufbahn aber beliebig geformt, wird das Seil am Wagen einseitig befestigt, d. h. seitlich der Wagenmitte, zum Erümmungsmittelpunkt hin verschoben. Wenn bei dieser Anordnung die Befestigungsstelle seitlich der MitTellinie versetzt ist, dann folgt der Wagen nicht in der Seilrichtung, sondern läuft schräg nach der einen Seite zu und das Seil wird vor dem Wagen in kurzer Entfernung durch den Wagen abgelenkt. Daraus folgt, dass sich der Wagen selbst längs einer der Bahn des Seiles im wesentlichen parallelen Bahn bewegt.. Wenn daher das Seil um eine Führungsrolle läuft, kommt der Wagen selbst mit dieser nicht in Berührung. Daher können Führungsplatten zur Richtunggebung des Läufers, wenn dieser sich einer Führungsrolle nähert, weggelassen werden, wodurch die gesamte Einrichtung vereinfacht wird. 



  Damit der Wagen in der oben beschriebenen Weise läuft, kann z. B. dem Wagen auch durch Anordnung eines Gewichtes eine schräge Stellung, gegeben werden. Ferner kann ein durch die Bodenoberfläche oder den Luftwiderstand beeinflusstes Steuerruder zur Verwendung kommen. Auch kann die Form des Wagens selbst entsprechend beschaffen sein. Die Achsen des Wagens können z. B. im Winkel liegen. 



  Um dem Wagen eine gewisse Schrägstellung zu geben, kann letzterer endlich mit einer schräg verlaufenden Fläche versehen sein, Ein weiterer Vorteil dieser Ausführungsformen ist, dass der Läufer gezwungen werden kann, eine spiralförmige Bahn entlang zu laufen, derart, dass er beim Laufen ein oder mehrere Male in den Gesichtskreis der Hunde kommt. Diese Anordnung bedingt auch gewisse Veränderungen in den Laufstrecken, die regelmässige oder asymmetrische Form haben können. In allen Fällen können abnehmbare Drahtnetze od. dgl. benutzt werden, um zu verhindern, dass die Hunde, quer über die Kurven laufend, die vorgeschrieben Laufbahn verlassen.   
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 zu erzeugen. Es kann z. B. Anis od. dgl. in die Luft geblasen oder in Spuren fortlaufend oder intermittierend am Boden abgelegt werden. 



   Allenfalls   können.   auch die Glieder des Läufers bewegt werden, wenn der Läufer   z.   B. die Form eines Hasen oder anderen Tieres hat. 



   Der Läufer kann auf einen Schlitten gesetzt werden, der mit einem Seilzug od. dgl. verbunden ist, der über auf Achsen gelagerte   Führungsrollen   läuft. 



   Einige dieser Rollen od. dgl. werden gesondert angetrieben, aber von einem Orte aus gesteuert,   so dass   ihre Umfangsgeschwindigkeiten ständig dieselben sind. Diese Treibrollen können z. B. durch 

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 Elektromotoren mit gemeinsamem Kontroller angetrieben werden. Wenn erwünscht, kann jeder Stromkreis einen unabhängigen Rheostaten enthalten, um zu ermöglichen, dass die Motoren bezüglich der Umlaufgeschwindigkeit unabhängig voneinander eingestellt werden können. Bei einer weiteren Ausführungsform können einer oder alle Motoren mit veränderlichen Geschwindigkeiten umlaufen, um die Geschwindigkeit der Vorwärtsbewegung des Läufers in gewissen Zeiträumen zu beschleunigen und zu verzögern. 



  Derart kann der Läufer in einer bestimmten Strecke angetrieben werden, die von Führungsrollen begrenzt wird, deren Geschwindigkeiten entsprechend eingestellt werden können. Bei dieser Ausführungsform kann das Seil auch über dem Erdboden verlaufen. Jedenfalls soll die Verbindung zwischen Läufer und Seil derart angeordnet sein, dass der Läufer parallel zum Seil läuft und beim Vorbeilaufen die Fünrungsrollen in keiner Weise behindert. 



   Um die Seilspannung einzustellen, können eine oder mehrere Führungsrollen seitlich verschiebbar gelagert und unter Federdruck oder Gewichtswirkung   auswärts gedrückt werden. Auch   unter Federbelastung stehende oder in anderer Weise schräg eingestellte Führungsräder können in das System eingebaut werden, um den Seildurchhang aufzunehmen. Eine weitere Ausführungsform zur Aufnahme des Seildurchhanges besteht darin, in das Seil ein Stück elastischen Materials einzuschalten, z. B. eine Schraubenfeder, einen Gummistrang od. dgl. 



   In anderer Ausführungsform kann das beispielsweise endlose Seil in einem längsgeschlitzten Rohr oder einer Rinne untergebracht werden, die sich im Erdboden befindet. Die Verbindung zwischen Seil und Läufer erfolgt ähnlich wie oben beschrieben. 



   Ferner kann der Läufer mit dem Seil durch eine nachgiebige Verbindung an einem einzigen Punkt gekuppelt sein. Zwischen diesem Punkt und dem Läufer ist eine Stange befestigt, die den Läufer mit dem Seil verbindet. Diese Anordnung hindert, dass der Läufer auf abschüssiger Bahn das Seil von den Treibrollen nach vorne abzieht, wenn er in eine Kurve kommt. Der Läufer kann unmittelbar am Ende der Stange angebracht oder mit dieser durch ein Seil od. dgl. verbunden werden. Um Beanspruchungen aufzunehmen, die durch Schwingungen der Stange eintreten, wenn sie um eine Führungsrolle läuft, kann die Stange selbst nachgiebig oder federnd und ihre Verbindung mit dem Seil'elastisch hergestellt werden, indem eine Feder od. dgl. eingesetzt wird. Die Stange kann auch mit Rädern versehen werden. 



   Bei allen Ausführungsformen der Erfindung ist der Läufer in dem Sinne unabhängig von einer Schienenlaufbahn, dass er eine vom Seil nur wenig abhängige, den Unebenheiten des Bodens entsprechende Bewegung, sowohl in senkrechter Richtung als auch seitlich, ausführen kann. 



   Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigen Fig. 1 die schematische Ansicht eines Antriebes zur Steuerung des Läufers, Fig. 2 eine schematische Darstellung der Rennbahn für die Hunde, Fig. 3 eine andere Ausführungsform einer Rennbahn und Fig. 4 eine Ansicht einer Führungs-und Spannrolle ; Fig. 5 und 6 sind Einzelheiten verschiedener Ausführungsformen, die z. B. bei der Einrichtung nach der Fig. 3 Verwendung finden können, und Fig. 7 ist eine Seitenansicht und Draufsicht auf einen Läufer in Form eines Hasen. 



   Ein Getriebe 1 wird von Hand aus durch die Kurbel 2 oder durch einen beliebigen Motor in Umdrehung versetzt und treibt mittels einer Welle 3 und einer Kupplung 4 eine Seilscheibe 5   od :   dgl. an, wodurch das Seil od. dgl., das zur Bewegung des Läufers dient, betätigt wird. Vorteilhaft zwischen Kupplung 4 und Scheibe 5 sitzt eine beliebige Bremsvorrichtung 6, z. B. eine Bandbremse. 



   Der Läufer 7 ist am Seil 8 od. dgl. befestigt, dessen eines Ende mit der Seilscheibe 5 verbunden ist. 



  Das Seil läuft um eine Reihe Führungsrollen 9, die entlang der Rennbahn verteilt sind. Wenn die Welle 3 in Umdrehung versetzt wird, dreht sich die Seilscheibe 5 und der Läufer 7 wird mit der entsprechenden
Geschwindigkeit zur Seilscheibe 5 hingezogen und läuft um die Führungsrollen 9 herum. Hat der Läufer eine Stellung kurz vor dem Start 10 erreicht, werden die Hunde freigelassen und können dem Läufer längs der Rennstrecke folgen. Um die Rennstrecke zu begrenzen, können Einfriedungen 11 und 12 vorgesehen werden. Wenn der Läufer sich vorwärts bewegt, kann er durch Bodenunebenheiten nach der einen oder anderen Seite hin abgelenkt werden. Um nun nicht mit der ersten der Führungsrollen 9 zusammenzustossen, ist eine besondere Führungsplatte 13 angeordnet (Fig. 2).

   Wenn der Läufer gegen die Führungsplatte stösst, wird er von der ersten Führungsrolle 9 abgedrängt und bleibt in dieser von den Rollen 9 abgedrängten Lage, bis er das Ziel 14 erreicht hat, wo er hinter einem Vorhang   15,   einer Falltür od. dgl. verschwindet. 



   Um zu vermeiden, dass der Läufer gegen jede der Führungsrollen 9 stösst, ist er in besonderer Weise gebaut und mit dem Seil 8 verbunden. 



   Beispielsweise ist der Läufer 16 auf einem Schlitten angebracht, der aus einem rechteckigen Glied 17 besteht und mit Längsträgern 18 versehen ist, auf denen der Läufer 16 sitzt. Dieser Schlitten ist mit dem
Seil   8,   z. B. durch ungleich lange Verbindungen 19 und 20 verbunden. Die Anordnung ist so getroffen, dass der Läufer ständig das Bestreben hat, sich auf seiner Laufbahn nach der Aussenseite der Kurve zu zu bewegen. 



   Wird die Seilscheibe 5 angetrieben, dann nimmt die   Zugkraft zunächst   den Seildurchhang auf, bevor der Läufer sich zu bewegen beginnt. Zur Erleichterung der Startbewegung kann eine Feder 21 in das Seil 8 eingesenaltet werden. Wenn die Seilscheibe sieh nun zu drehen beginnt, wird der Läufer 

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 kann er an einem endlosen Seil 2 od. dgl. so angebracht werden, dass er eine geschlossene Bahn   durchläuft   (Fig. 3). Das Seil wird durch eine   Anzahl Treibrollen 2J unter Verwendung   besonderer Führungsrollen angetrieben.   Diese Treibrollen. 3. 3   werden von einem Orte 24 zentral, z. B. mittels elektrischer Leitungen 25 und   26,   gesteuert. Zur Seilspannung können unter Federwirkung stehende Führungsrollen 27 vorgesehen sein, die z.

   B. auf einem Hebel 28 gelagert sind, der bei 29 angelenkt ist und die Rolle 27 durch eine Feder 30 gegen das Seil 22   drückt   (Fig. 4). Der Läufer 8 kann mit dem Seil   22 durch   ein einfaches
Seil 31 od. dgl. verbunden sein, das mit einer zusätzlichen Verbindung 19, 20 ausgerüstet ist (Fig. 7). 



  Die Verbindung des Läufers mit dem Seil 22 kann auch derart erfolgen, dass der Läufer 7 an einem starr mit dem Seil 22 verbundenen Arm 33, durch besondere Verbindungsstücke   34   und   35   versteift, befestigt ist (Fig. 5 und 6). Bei dieser Ausführungsform kann in eines der beiden Verbindungsstücke eine Feaer   35   eingeschaltet werden, die irgendwie auftretende Zugbeanspruchungen aufnimmt, wenn der Läufer sich durch eine Kurve bewegt. Der Läufer kann mit dem Arm 33 durch eine nachgiebige Verbindung 37 gekuppelt sein, die eine gewisse   Schräglage   des Schlittens mit dem Läufer veranlasst, derart, dass der
Schlitten frei um die Führungsrollen läuft. 



   Ein Geschwindigkeitsmesser 35 (Fig. 2) und eine nicht dargestellte   Messvorrichtung   zur Anzeige des jeweiligen Aufenthaltsortes des Läufers sind zur Bedienung der Vorrichtung vorgesehen. 



   Durch exzentrische Lagerung der Seilscheibe 5 kann das Seil 8 intermittierend beschleunigt werden, so dass der Läufer vorwärts gerichtete Springbewegungen mit vergrösserter Geschwindigkeit ausführt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Veranstaltung von Hunderennen, dadurch gekennzeichnet, dass der den Hunden als Köder dienende frei bewegliche (schienenlose) Läufer mit seiner Antriebsvorrichtung durch ein nachgiebiges Organ, z. B. ein Seil verbunden ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das nachgiebige Organ, Seil od. dgl. an einem Ende mit der Antriebsvorrichtung, zweckmässig einer Seiltrommel, am anderen Ende mit dem Läufer verbunden ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das nachgiebige Organ als endloses Seil od. dgl. ausgebildet und mittels Treibrollen bewegbar ist, deren jede, zweckmässig mittels eines eigenen Elektromotors angetrieben wird, wobei die Drehzahlregelung aller Elektromotoren von einer Stelle aus erfolgen kann.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Spannung des nachgiebigen Organes, Seiles od. dgl. unter Feder-oder Gewichtswirkung stehende Führungsrollen vorgesehen sind.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Läufer nachgiebig mit dem umlaufenden Seil verbunden ist, um ihm bei der Mitnahme durch das Seil eine gewisse Beweglichkeit um das Seil zu ermöglichen.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das endlose Seil eine zweckmässig versteifte Stange od. dgl. trägt, mit welcher der Läufer unmittelbar oder mittels eines Zugorganes verbunden ist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Läufer mit dem nachgiebigen Organ durch zwei ungleich lange Seilstücke verbunden ist, um eine Schrägstellung des Läufers in bezug auf die Längsrichtung des Seiles zu erreichen.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Einrichtungen zur Feststellung der Seil-oder Läufergeschwindigkeit vorgesehen sind.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Einrichtungen zur Feststellung der vom Läufer jeweils zurückgelegten Strecke an einer beliebigen Stelle, z. B. im Bedienungsstand, vorgesehen sind.
AT118271D 1927-07-27 1928-07-09 Vorrichtung zur Veranstaltung von Hunderennen. AT118271B (de)

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