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Aus ebenen Gummiblättern erzeugte, aufblasbare Spielzeugfigur sowie Verfahren und
Stanze zu dessen Herstellung.
Es sind aus ebenen Gummiblättern erzeugte, aufblasbare Spielzeugfiguren bekannt, bei denen-wie aus dem in Fig. 1 dargestellten geschnittenen Schaubild ersichtlich-zwischen zwei der Seitenumriss-
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teilen a, a1 verbinden, ferner die Naht c, die die beiden Lappen bund b1 des Einsatzstückes miteinander vereinigt.
Diese letztere in der Mittelebene der aufblasbaren Figur liegende Naht erschien bisher als unum- gänglich notwendig, um die naturgetreue Formwiedergabe zu erzielen, und bildet einen wesentlichen Fortschritt gegenüber jener Art derartiger Figuren, bei denen das zweilappige Einsatzstück aus einem einzigen gefalteten Gummiblatt besteht. Bei dieser letzteren Herstellungsart weist das Einsatzstück eine geradlinige Faltkante auf, die sich nicht den Rundungen der Figur anschmiegen kann. Selbst wenn sich derartige Einlagen nur auf einen sehr beschränkten Abschnitt der Umrisslinie erstrecken, verursacht der geradlinige Verlauf der Faltkante eine mehr oder weniger störende Verunstaltung.
Bei Verwendung eines aus zwei längs einer krummlinigen Naht zusammengeschweissten Teilen bestehenden Einsatzstückes wird zwar dieser Nachteil der geradlinig gefalteten Einsatzstücke vermieden, doch nur um den Preis der Vermehrung der Nähte und damit auch der Anzahl der schwachen Stellen des Spielzeuges. Insbesondere neigt die die beiden Lappen bund b1 miteinander vereinigende Schweissnaht c zum Bersten, weil infolge der praktischen Herstellungsweise der Grat t der Schweissnaht c des Einsatzstückes dem Hohlraum der Figur zugekehrt ist. Elfahrungsgemäss leistet aber eine Naht mit nach innen gekehrtem Grat weniger Widerstand als eine Naht mit nach aussen gekehrtem Grat.
Zur Verstärkung der Schweissstelle werden zweckmässig flanschenartige Schweissnähte d (Fig. 2) verwendet, bei denen die zusammengeschweissten Blätter a und b nicht nur an ihrem Querschnitt, in einer diesem entsprechenden
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Gesichtsprofil einer menschlichen Figur zu folgen hat.
Gemäss der vorliegenden Erfindung werden nun die Vorteile des aus einem Stück bestehenden, gefalteten Einsatzstüekes mit den Vorteilen des aus zwei, längs einer krummen Naht verbundenen Blättern bestehenden Einsatzstückes vereinigt und die Nachteile beider Ausführungsarten des Einsatzstückes beseitigt.
Bei der Erfindung kommt es darauf an, dass das Zwischenstück aus einem längs einer krummlinigen
Kante gefalteten nahtlosen Stück besteht. Die Herstellung erfolgt dabei am zweckmässigsten dadurch, dass das aus einem Band von einer dem jeweiligen Breitenbedarf der einzelnen Stellen des Einsatzstückes angepasster wechselnder Breite bestehende Einsatzstück vor seiner Verbindung mit den Seitenteilen um
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Die Formkante wird durch einen teilweise auf den inneren Umfang aufgelöteten Draht q gebildet, der einen geringeren Durchmesser als die Breite des Stanzdrahtes i zwischen den beiden Schneidkanten p, p besitzt und nur an denjenigen Abschnitten an den Stanzdraht i angelötet ist, an denen die Formkante 0 parallel mit der Stanzkante p verläuft,
während an den Stellen, wo eine Divergenz zwischen den beiden Kanten eintritt, der Formdraht q den Stanzdraht i verlässt.
Dadurch, dass das Einsatzstüek auf der Stanze in seiner richtigen Stellung festgelegt ist, kann man statt eines einzigen, auf den ganzen Umfang der Stanze sich erstreckenden Einsatzstückes, auch ein Einsatzstück oder deren mehrere benutzen, die sich bloss auf kürzere Abschnitte der Stanze erstrecken.
Beim beschriebenen Beispiel wird das Einsatzstück durch Auflegen eines unvulkanisierten Kautschukblattes auf die Stanze gebildet, doch kann man die Stanze auch in an und für sich bekannter Weise mittels anderer Verfahren, z. B. durch Tauchen mit einer unvulkanisierten Kautschukschicht bekleiden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Aus ebenen Gummiblättern erzeugte, aufblasbare Spielzeugfigur, die aus zwei der Seitenumrisslinie der darzustellenden Figur angepassten Seitenblättern und einem zwischen diese eingefügten zweilappigen Zwischenstück zusammengesetzt ist, welches die der Mittelebene der Figur zugewendeten Seiten der Gliedmassen oder Fortsätze bildet, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenstück aus einem längs einer krummlinigen Kante gefalteten nahtlosen Stück besteht.