AT118316B - Elektrische Überwachung für Weichen- und Signalstellwerke. - Google Patents

Elektrische Überwachung für Weichen- und Signalstellwerke.

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AT118316B
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  • Testing Of Short-Circuits, Discontinuities, Leakage, Or Incorrect Line Connections (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrische Überwachung für   Weichen-und Signalstellwerke.   



   Bei den Kraftstellwerken werden zur Überwachung der Weichen und Signale Magnete angewendet, deren Stromkreise bei Übereinstimmung der Lagen der Bedienungshebel mit denen der Weichen oder
Signale geschlossen sind. Die angezogenen Anker der Überwachungsmagnete zeigen durch Farbscheiben die Ruhelage an und in abgefallenem Zustande Störung. Ausserdem steuern sie Überwachungskontakte in den Stromkreisen der abhängigen Fahrstrassen und Signale, deren Sperrmagnete nur dann zur Freigabe Strom erhalten, wenn die Überwachungskontakte geschlossen sind. 



   Um Falschmeldungen der   Überwachungsmagnete   durch Kleben ihrer Anker zu vermeiden, wodurch Fahrstellung der Signale bei falschen Weichenstellungen möglich wären, werden die Anker beim Umlegen der Bedienungshebel abgedrüekt, ohne dadurch volle Betriebssicherheit der Überwachungseinrichtungen zu erreichen. Auch ist es bei Verwendung von Wechselstrom für die Überwachung schwierig, die Vibration der Magnetanker zu vermeiden, die in der Ruhelage dauernd angezogen sind. 



   Es ist daher von besonderem Vorteil, statt der   Mechanisierung'des elektrischen Stromes durch   magnetische Steuerung der Überwachungselemente, sie induktiv auf die Signalstromkreise wirken zu lassen, indem bei richtiger Weichenlage Strom in den Signalstromkreis induziert wird zur Freigabe des
Signals bei erregtem Sperrmagneten. Bei falscher Weichenlage dagegen kann die Induktionsspule im Signalstromkreis drosselnd wirken. 



   Am einfachsten ist es, Transformatoren zu verwenden, deren Primärwicklungen in den Überwachungsstromkreisen liegen, während ihre Sekundärwicklungen je nach Bedarf in die Signal-und Abhängigkeitsstromkreise eingeschaltet werden, um die Signal-und Fahrstrassensperrmagnete zu erregen, wenn Überwachungsstrom bei übereinstimmender Hebel- und Weichenstellung fliesst, dagegen bei unterbrochenem Überwaehungsstrom als Drossel in den Magnetstromkreisen wirken. 



   In den Stromlaufübersichten nach Fig.   1#4   ist Drehstrom zum Betriebe zweier Weichen W 50 und W 51 angenommen, die beispielsweise mit ihrer Überwachung auf drei Fahrstrassen   a1, as und as   Einfluss haben. Hiefür wird eine Phase des Drehstromes benutzt. Es kann   selbstverstänalich   auch Wechselstrom angewendet werden oder auch bei Gleichstrombetrieb für die Weichenumstellungen Wechselstrom für die induktive Überwachung mittels eines Umformers erzeugt werden. 



   Die jeweils geschlossenen Kreise für Primärströme sind durch stark ausgezogene Linien und die für   Sekundärströme   durch stark punktierte Linien gekennzeichnet, während die stromlosen Leitungen durch schwache Linien entsprechend angedeutet sind. 



   D ist der Drehstrommotor im Weichenantrieb, der mit den Leitungen 1 : 3 und 2 : 4 an den zwang- 
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 die Phasen 1 und 11 an die Leitungen 1 und   5'bei   und   , Fig. l angeschlossen   werden, läuft der Weichenmotor in der einen Richtung und beim Anschluss 2 und   4   in der entgegengesetzten Richtung, Fig. 2, zum Umstellen der Weiche, vorausgesetzt, dass die Leitungen   1,   3 und 2,4 bei   Wl   und   M   an den Motor angeschaltet sind. Die Phase   111   ist durch Leitung 7 dauernd mit dem Motor verbunden. Nach beendeter Umstellung werden die Stelleitungen im Antrieb jeweils vom Motor abgeschaltet, wie bei   M   und   M'g   in Fig. 1 und bei   wu   und   104   in Fig. 2.

   Bei Beginn der Antriebsbewegung werden die Leitungen im Antrieb sofort wieder angeschaltet, so dass in den Zwischenlagen des Antriebes alle fünf Stelleitungen an den Motor angeschlossen sind zur beliebigen Umkehrung der Antriebsbewegung durch Zurücklegen des 
 EMI1.2 
 

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 EMI2.1 
 liegt u. zw. erhält der Transformator 8 nur Strom, wenn bei + = Lage des Hebels, wo Leitung 1 an Phase I angeschlossen ist, auch Leitung 1 im Antrieb an den Transformator 8 angeschlossen ist, entsprechend der + = Lage der Weiche, Fig.   1.. In der - =   Lage des Hebels bei der Verbindung der Phase   I   mit Leitung 2 durch      muss auch im Antrieb Leitung 2 mit 8 durch      verbunden sein, entsprechend der Lage der Weiche. 



   Die   Sekundärwicklung   des Transformators 8 überträgt dann den   Überwachungsstrom   mit den Leitungen   5   und 6 auf Transformatoren 9, 10 und 11 im Stellwerk, deren   Primärwicklungen   parallel an dem Überwachungsstromkreis 5, 6 liegen. Mit dem Transformator 10 wird die Überwachungslampe 12 gespeist, die bei übereinstimmender   Hebel-und Weichenlage,   Fig. 1 und   2,   aufleuchtet. Der Transformator   11,   dessen Sekundärwicklung mit dem des andern Weichenhebels in Reihe geschaltet ist, erzeugt mit diesem gemeinsam eine Spannung im Transformator 13, wodurch die des Klingeltransformators 14, weil entgegengerichtet, aufgehoben wird. Die Klingel 15 ist demzufolge stromlos und tönt nicht. 



   Wird die Ruhelage einer der beiden Weichen, beispielsweise an   Weiche W 50 gestört,   so dass wie in Fig. 3 dargestellt, der Antriebskontakt   w,   den Stromkreis des Transformators 8 unterbricht und die Transformatoren im Stellwerk auch stromlos werden, so erlischt die Überwachungslampe 12, und die 
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 Leitung 18 hintereinander geschaltet sind. Wird der   Fahrstrassenhebel     a1 umgelegt, Fig.   4, so unterbricht der mit   a1   bezeichnete Fahrstrassenhebelkontakt die Verbindung zum Transformator 9 der Weiche W 51 
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 Strom erhält, sofern der Transformator 9 bei übereinstimmender Hebel- und Weichenlage durch den Antriebstransformator 8 gespeist wird.

   Ist aber bei falscher Weichen ! age der die Leitung 1 mit dem Transformator 8 verbindende Kontakt W 1 im Antrieb der Weiche W 50 unterbrochen, so wird der Transformator 9 nicht gespeist, der Sperrmagnet 16 nicht erregt. und der Fahrstrassenhebel oder das Signal nicht stellbar. 



   In diesem Falle ist, aber der Transformator 9 nicht nur stromlos, sondern er hat auch eine drosselnde Wirkung im Stromkreise des   Sp. errmagneten 16,   so dass bei   mehreren Transformatoren   in der Sperr-   magnetleitung 18   der Magnet J6 nicht wirksam erregt werden kann, wenn einer. der Transformatoren nicht gespeist wird. Die drosselnde Wirkung der Transformatoren kann also die Unterbrechung der Über- 
 EMI2.4 
 
Wenn der Fahrstrassenhebel a2 umgelegt wird, so schliesst der Kontakt   U22   den Transformator 9 der Weiche W 50 aus und nur   die Weiche W 51   ist dann in dem   Sperrmaginetstromkreis.   Nur für die Fahrstrasse   a,   kommen beide Weichen in Frage. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrische Überwachung für Weichen-und Signalstellwerke   mit Überwachlmgselementen   der Weichen in den Signalstromkreisen, dadurch   gekennzeichnet,   dass der wechselnde Zustand der Über-   wachungse1emente   bei der Überwachung der Weichen-und Signalstellungen induktiv auf die Signalstromkreise wirkt.

Claims (1)

  1. 2. Elektrische Überwachung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass. als Überwachungseinrichtungen Transformatoren verwendet werden, deren Primärwicklungen in den Überwachungsstromkreisen liegen, während ihre Sekundärwicklungen je nach Bedarf in die Signal -und Abhängigkeitsstromkreise eingeschaltet werden, um die Signal- und Fahrstrassensperrmagnete zu erregen, wenn Überwachungsstrom bei übereinstimmender Hebel-und Weichenstellung fliesst, dagegen bei unterbrochenem Über- wachungsstrom als Drossel in. den Magnetstromkreisen wirken.
    . 3. Elektrische Überwachung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigevorrichtung (Überwaehungslampe,'Glocke) induktiv beeinflusst werden, indem hiefür Transformatoren in Reine mit demjenigen des Überwachungselementes in den Überwachungsstromkreis eingeschaltet werden.
AT118316D 1928-08-18 1929-08-06 Elektrische Überwachung für Weichen- und Signalstellwerke. AT118316B (de)

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