AT118350B - Anzeigevorrichtung für Badebassins zur Feststellung Ertrinkender. - Google Patents

Anzeigevorrichtung für Badebassins zur Feststellung Ertrinkender.

Info

Publication number
AT118350B
AT118350B AT118350DA AT118350B AT 118350 B AT118350 B AT 118350B AT 118350D A AT118350D A AT 118350DA AT 118350 B AT118350 B AT 118350B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
display device
safety system
another
basin
rod
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dr Dukes
Karl Ing Blitz
Original Assignee
Karl Dr Dukes
Karl Ing Blitz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Karl Dr Dukes, Karl Ing Blitz filed Critical Karl Dr Dukes
Application granted granted Critical
Publication of AT118350B publication Critical patent/AT118350B/de

Links

Landscapes

  • Rehabilitation Tools (AREA)
  • Audible And Visible Signals (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Anzeigevorrichtung für Badebassins zur Feststellung Ertrinkender. 



   Iniolge des grossen Aufschwunges, den der Schwimmsport genommen hat, häufen sich Ertrinkungsunfälle selbst in geschlossenen Schwimmbassins, in welchen, infolge der grossen Zahl der Badenden und der   Undurchsiehtigkeit   des Wassers in   grösseren   Tiefen, das   1Tntergehen   des Verunglückten oft nicht bemerkt wird, so dass dieser ertrinkt. Wenn es möglich wäre, den   Verungliickten   in den ersten Minuten an die Oberfläche zu bringen und   W ; ederbelebuns'sversuche anzustellen,   so könnte er in vielen Fällen gerettet werden. 
 EMI1.1 
 gemeldet und sofort die Stelle angezeigt wird, an welcher der   Verunglückte   am   Bassinboden   liegt. 



   Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes. Fig. l zeigt eine Ausfüh- 
 EMI1.2 
 dieser Böcke ist eine Klemmvorrichtung      od. dgl. zum Festhalten eines Seiles, Bandes, einer Stange oder eines Drahtes h angeordnet, so dass das Seil, Band, Draht usw. knapp über dem Boden gespannt werden kann. 



   Werden nun die   Böcke/* bewegt,   so wird das Band, Seil usw. h mitbewegt, so dass es in einer Höhe von einigen Zentimetern über den Boden des tiefen Bassinteiles hinwegstreicht, so lange kein die Bewegung hemmender Körper sich vorfindet. Trifft das Band, Seil usw. bei seiner Bewegung auf einen schweren Körper, z. B. auf den Leib einer Person i, die bewusstlos am Boden liegt, so wird, falls das Band, Seil, Draht hsw. genügend Festigkeit   besitzt, der Antriebsmotor & mit grösserer   Kraft arbeiten, um das Hindernis 
 EMI1.3 
 Stromstärke äussern. 



   Diese   Stromerhöhung   kann-eventuell unter Verwendung eines Relais-optisch (durch eine 
 EMI1.4 
 
Man kann aber auch die Spannung, die das Seil beim Auftreffen auf den am Boden Liegenden erhält, dazu benutzen, um auf den Lagerböcken oder anderswo befindliche Kontaktorgane elektrischer oder   mechanischer Natur   zu betätigen, die wieder eine optische und akustische   Signalvorrichtung   auslösen. 
 EMI1.5 
 auch unmittelbar durch das Gewicht bzw. den Widerstand des Ertrinkenden betätigt werden. Hiezu kann die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform verwendet werden, bei der der Körper   h   aus aneinandergereihten Hartgummistäben   l   besteht, die eine   Metallseele m   enthalten, deren Enden in geeigneter Weise als Kontakte ausgebildet sind.

   Zwei aneinanderstossende Stabteile sind durch Überschieben eines Gummi-   schlauehstüekes   n und einer Spiralfeder o derart beweglich, aber wasserdicht miteinander verbunden, dass der Kontakt nur vorhanden ist, wenn die zwei Stabteile in einer geraden Linie liegen. Werden sie aus der Geraden gebogen (siehe Fig. 2), was der Fall ist, wenn das Stabgebilde auf einen Körper trifft, so werden die aneinander anliegenden Stabenden voneinander entfernt, wobei die mechanische Verbindung beider Stäbe gleichwohl durch das Schlauchstück aufrecht erhalten bleibt, der Kontakt zwischen den Teilen m aber unterbrochen wird. Die Stabglieder sind ein Teil eines Stromkreises einer Batterie von 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 wenigen Volt, der durch die Metallseele fliesst.

   Die Unterbrechung dieses Stromkreises in oben geschilderter Weise kann wieder zur Betätigung einer Signalvorrichtung herangezogen werden. 



   Ist die Festigkeit des Körpers   h   gering, so wird er durch die Antriebskraft beim Auftreffen auf den am Boden Liegenden zerreissen, was wieder. optisch und akustisch merkbar gemacht werden kann, indem z. B. der Draht einen Teil eines Stromkreises einer Batterie von wenigen Volt bildet, dessen Unterbrechung angezeigt wird. 



   Die beschriebenen Anlagen lassen nur erkennen, dass sich eine Person am Boden des Bassins befindet, während der Ort, wo der Verunglückte liegt, noch ungewiss ist. Zu dessen Anzeige kann man bei allen vorher beschriebenen Ausführungsformen, parallel mit den   Gleitböeken   und in mechanischer Verbindung mit denselben eine Signalmarke in geeigneter Höhe über dem Bassin bewegen, die die jeweilige Stelle des stab-,    band- oder. drahtförmigen   Körpers anzeigt, während sie im Falle des Stehenbleibens die Lage des Verunglückten bezeichnet. 



   Im weiteren Verfolge des Erfindungsgedankens kann man auch zwei oder mehrere Stäbe, die an ihrem einen Ende schwenkbar gelagert sind und um beispielsweise   1800 ausschwingen,   in einer Höhe von wenigen Zentimetern über dem Boden des tiefen Bassinteiles anordnen. Die von den Stäben bestrichenen halbkreisförmigen Flächen können sich teilweise überdecken, während die Bewegung derselben so reguliert wird, dass sie miteinander nicht zusammenstossen können. Wird ein Stab in seiner Bewegung durch einen fremden Körper aufgehalten, so kann dies in geeigneter Weise durch eine Signalanlage optisch und akustisch sichtbar gemacht werden. 



   Es kann aber auch der Boden des tiefen Bassinteiles mit Platten, Stäben, feinmaschigen Metalldrahtnetzfläche usw. ausgerüstet werden, die bei einem bestimmten Druck einen elektrischen Kontakt betätigen. 



  Die Steuerung der Anzeigeeinrichtung kann derart ausgebildet sein, dass sie nicht bereits durch kurze Berührung eines Tauchers, sondern erst bei einem längere Zeit anhaltenden Druck die   Anzeigeeinrichtung   betätigt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anzeigevorrichtung für Badebassins zur Feststellung Ertrinkender, dadurch gekennzeichnet, dass nahe dem Boden des Bassins ruhende   oder ständig   bewegte Suchorgane angeordnet sind, die unter dem Einfluss des Widerstandes des zu Boden gesunkenen Körpers Anzeigevorrichtungen (Signale) ober Wasser betätigen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere gerade gestreckte Körper (Stab, Band oder Seil) ständig über dem Boden des Bassins bewegt werden und beim Auftreffen auf den Körper eines Verunglückten infolge des erhöhten Bewegungswiderstandes die Anzeigevorrichtung betätigen.
    3. Sicherl1eitsanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erhöhte Bewegungswiderstand des gerade gestreckten Körpers eine erhöhte Stromaufnahme des Antriebsmotors bewirkt, die optische oder akustische Anzeigevorrichtungen in Tätigkeit setzt.
    4. Sieherheitsanlage nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der gerade gestreckte Körper aus einer Kette von Stabgliedern besteht, die nachgiebig miteinander verbunden sind und eine stromführende Metallseele besitzen, so dass beim Auftreffen auf einen Körper die einander berührenden Stabglieder in ihrem Verbindungspunkt geknickt werden und die metallische Seele unterbrochen wird.
    5. Sicherheitsanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stabglieder elastisch miteinander verbunden sind und sich bei Auftreffen auf einen Körper voneinander entfernen.
    6. Sicherheitsanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehrere Stäbe an ihrem einen Ende schwenkbar gelagert sind und den Boden des Bassins bestreichen.
    7. Sicherheitsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden des Bassins mit ruhenden Stäben, Platten, Netzen usw. ausgerüstet ist, die unter dem Einfluss des Gewichtes des Körpers eine Anzeigevorrichtung betätigen.
    8. Sicherheitsanlage nach Anspruch l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der gerade gestreckte Körper mit einer Anzeigevorrichtung gekuppelt ist, die dessen jeweilige Stellung anzeigt.
    9. Sicherheitsanlage nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Verzögerung : einrichtung, welche bewirkt, dass die Anzeigevorrichtung nicht durch die kurze Berührung des Suchorganes durch eine tauchende Person, sondern erst nach einer bestimmten Zeit, während der der Druck durch den Körper des Verunglückten anhält, in Tätigkeit tritt.
AT118350D 1929-04-23 1929-04-23 Anzeigevorrichtung für Badebassins zur Feststellung Ertrinkender. AT118350B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT118350T 1929-04-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT118350B true AT118350B (de) 1930-07-10

Family

ID=3630942

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT118350D AT118350B (de) 1929-04-23 1929-04-23 Anzeigevorrichtung für Badebassins zur Feststellung Ertrinkender.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT118350B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE933560C (de) Muelltonnen-Schuettung mit einer Einrichtung zur Stossdaempfung
DE403098C (de) Scherbrett mit Schwimmkoerper
AT17346B (de) Einrichtung an Geländerstangen oder dgl.
DE348922C (de) Vorrichtung zum Schneiden von Schilf oder anderen Wasserpflanzen vom Boote aus
AT102354B (de) Einrichtung zur Dämpfung der Energie abströmender Wassermassen.
DE221049C (de)
DE752908C (de) Druckluftsenkkasten mit unten offenem Foerderschacht
AT66377B (de) Signalvorrichtung für Schulen.
DE1190849B (de) Vorrichtung zum Schwimmen
DE421618C (de) Verfahren zur Verhuetung des Kesselsteinansatzes in Dampfkesseln, Verdampfern, Vorwaermern u. dgl.
AT100165B (de) Pult, Schrank od. dgl.
DE977973C (de)
AT55365B (de) Flugschule.
DE596540C (de) Versenkbare, den Sarg haltende, in einer Sarghebe- und -senkvorrichtung gefuehrte Stange
AT167563B (de) Selbsttätige Ausklinkvorrichtung für Zughaken von Seilpflügen
AT235558B (de) Verfahren zum Auffinden bzw. Feststellen des Verlaufes eines Kamines in einer Wand und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE455741C (de) Eisenbahnhuelsenpuffer
DE510724C (de) Vorrichtung zur Fernsteuerung optischer Zeichen
AT89738B (de) Anzeigevorrichtung.
DE463743C (de) Schnalle mit festem Dorn
DE474845C (de) Vorrichtung zur Verbindung der Schuettelrutschen mit ihrem Motor
Grill Studies in the text and theology of the book of Lamentations. With a critical edition of the Peschitta-text. Lund, CWK Gleerup, 1963
DE226766C (de)
DE558920C (de) Vorrichtung zum Starten und Landen von Flugzeugen auf Land und Wasser
DE343540C (de) Lasthebemagnet