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Anzeigevorrichtung für Badebassins zur Feststellung Ertrinkender.
Iniolge des grossen Aufschwunges, den der Schwimmsport genommen hat, häufen sich Ertrinkungsunfälle selbst in geschlossenen Schwimmbassins, in welchen, infolge der grossen Zahl der Badenden und der Undurchsiehtigkeit des Wassers in grösseren Tiefen, das 1Tntergehen des Verunglückten oft nicht bemerkt wird, so dass dieser ertrinkt. Wenn es möglich wäre, den Verungliickten in den ersten Minuten an die Oberfläche zu bringen und W ; ederbelebuns'sversuche anzustellen, so könnte er in vielen Fällen gerettet werden.
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gemeldet und sofort die Stelle angezeigt wird, an welcher der Verunglückte am Bassinboden liegt.
Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes. Fig. l zeigt eine Ausfüh-
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dieser Böcke ist eine Klemmvorrichtung od. dgl. zum Festhalten eines Seiles, Bandes, einer Stange oder eines Drahtes h angeordnet, so dass das Seil, Band, Draht usw. knapp über dem Boden gespannt werden kann.
Werden nun die Böcke/* bewegt, so wird das Band, Seil usw. h mitbewegt, so dass es in einer Höhe von einigen Zentimetern über den Boden des tiefen Bassinteiles hinwegstreicht, so lange kein die Bewegung hemmender Körper sich vorfindet. Trifft das Band, Seil usw. bei seiner Bewegung auf einen schweren Körper, z. B. auf den Leib einer Person i, die bewusstlos am Boden liegt, so wird, falls das Band, Seil, Draht hsw. genügend Festigkeit besitzt, der Antriebsmotor & mit grösserer Kraft arbeiten, um das Hindernis
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Stromstärke äussern.
Diese Stromerhöhung kann-eventuell unter Verwendung eines Relais-optisch (durch eine
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Man kann aber auch die Spannung, die das Seil beim Auftreffen auf den am Boden Liegenden erhält, dazu benutzen, um auf den Lagerböcken oder anderswo befindliche Kontaktorgane elektrischer oder mechanischer Natur zu betätigen, die wieder eine optische und akustische Signalvorrichtung auslösen.
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auch unmittelbar durch das Gewicht bzw. den Widerstand des Ertrinkenden betätigt werden. Hiezu kann die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform verwendet werden, bei der der Körper h aus aneinandergereihten Hartgummistäben l besteht, die eine Metallseele m enthalten, deren Enden in geeigneter Weise als Kontakte ausgebildet sind.
Zwei aneinanderstossende Stabteile sind durch Überschieben eines Gummi- schlauehstüekes n und einer Spiralfeder o derart beweglich, aber wasserdicht miteinander verbunden, dass der Kontakt nur vorhanden ist, wenn die zwei Stabteile in einer geraden Linie liegen. Werden sie aus der Geraden gebogen (siehe Fig. 2), was der Fall ist, wenn das Stabgebilde auf einen Körper trifft, so werden die aneinander anliegenden Stabenden voneinander entfernt, wobei die mechanische Verbindung beider Stäbe gleichwohl durch das Schlauchstück aufrecht erhalten bleibt, der Kontakt zwischen den Teilen m aber unterbrochen wird. Die Stabglieder sind ein Teil eines Stromkreises einer Batterie von
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wenigen Volt, der durch die Metallseele fliesst.
Die Unterbrechung dieses Stromkreises in oben geschilderter Weise kann wieder zur Betätigung einer Signalvorrichtung herangezogen werden.
Ist die Festigkeit des Körpers h gering, so wird er durch die Antriebskraft beim Auftreffen auf den am Boden Liegenden zerreissen, was wieder. optisch und akustisch merkbar gemacht werden kann, indem z. B. der Draht einen Teil eines Stromkreises einer Batterie von wenigen Volt bildet, dessen Unterbrechung angezeigt wird.
Die beschriebenen Anlagen lassen nur erkennen, dass sich eine Person am Boden des Bassins befindet, während der Ort, wo der Verunglückte liegt, noch ungewiss ist. Zu dessen Anzeige kann man bei allen vorher beschriebenen Ausführungsformen, parallel mit den Gleitböeken und in mechanischer Verbindung mit denselben eine Signalmarke in geeigneter Höhe über dem Bassin bewegen, die die jeweilige Stelle des stab-, band- oder. drahtförmigen Körpers anzeigt, während sie im Falle des Stehenbleibens die Lage des Verunglückten bezeichnet.
Im weiteren Verfolge des Erfindungsgedankens kann man auch zwei oder mehrere Stäbe, die an ihrem einen Ende schwenkbar gelagert sind und um beispielsweise 1800 ausschwingen, in einer Höhe von wenigen Zentimetern über dem Boden des tiefen Bassinteiles anordnen. Die von den Stäben bestrichenen halbkreisförmigen Flächen können sich teilweise überdecken, während die Bewegung derselben so reguliert wird, dass sie miteinander nicht zusammenstossen können. Wird ein Stab in seiner Bewegung durch einen fremden Körper aufgehalten, so kann dies in geeigneter Weise durch eine Signalanlage optisch und akustisch sichtbar gemacht werden.
Es kann aber auch der Boden des tiefen Bassinteiles mit Platten, Stäben, feinmaschigen Metalldrahtnetzfläche usw. ausgerüstet werden, die bei einem bestimmten Druck einen elektrischen Kontakt betätigen.
Die Steuerung der Anzeigeeinrichtung kann derart ausgebildet sein, dass sie nicht bereits durch kurze Berührung eines Tauchers, sondern erst bei einem längere Zeit anhaltenden Druck die Anzeigeeinrichtung betätigt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anzeigevorrichtung für Badebassins zur Feststellung Ertrinkender, dadurch gekennzeichnet, dass nahe dem Boden des Bassins ruhende oder ständig bewegte Suchorgane angeordnet sind, die unter dem Einfluss des Widerstandes des zu Boden gesunkenen Körpers Anzeigevorrichtungen (Signale) ober Wasser betätigen.