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Laufwerk, insbesondere für Sprechmaschinen.
Die Erfindung betrifft ein Laufwerk, insbesondere für Sprechmasehinen, bei welchem der Antrieb der Plattentelleraehse wahlweise durch ein Federwerk oder durch einen Elektromotor erfolgt und bei dem der gemeinsame Fliehkraftregler auf der Achse des Rotors des Elektromotors sitzt. Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, dass der für die beiden Antriebswerke gemeinsame Fliehkraftregler eine Ausschaltvorrichtung in Tätigkeit setzt, die den Stromkreis zum Elektromotor unterbricht, sobald infolge eines gemeinsamen Antriebs der Tellerachse sowohl durch das aufgezogene Federwerk als auch durch den in Betrieb gesetzten Elektromotor die Geschwindigkeit des Reglers die bei dem Antrieb der Tellerachse nur durch ein Antriebswerk normalerweise auftretende Maximalgeschwindigkeit überschreitet. Die Erfindung kennzeichnet sich ferner dadurch,
dass die Ausschaltvorrichtung gegenüber dem Fliehkraftregler bzw. dem Bremssteller desselben verstellbar ist, um den Augenblick ihrer Betätigung für verschiedene Reglergeschwindigkeiten einstellen zu können. Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung ist, dass die zum Aufziehen der Feder dienende Kurbel eine Schaltvorrichtung beeinflusst, derart, dass bei eingeführter Kurbel der Stromkreis zum Elektromotor unterbrochen, bei abgezogener Kurbel dagegen geschlossen ist.
Die Erfindung kennzeichnet sich noch dadurch, dass bei Laufwerken der vorgeschriebenen Art, bei welchen in die Zahnradübersetzung zwischen Federwerk und Telleraehse eine im Normalbetrieb durch den Zahndruck des Federhaustreibrades mit der Platten welle in Eingriff gehaltene automatisch ausrückbare Zwischenwelle eingebaut ist, das Ausrücken der Zwischenwelle beim Aussetzen der Triebwirkung des Federwerkes entweder durch das Eigengewicht der pendelnd angeordneten Zwischenwelle oder dadurch erfolgt, dass die letztere in einer drehbaren Brücke'unter Federwirkung schwenkbar gelagert ist.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigt : Fig. l eine Seitenansicht des Laufwerkes und Fig. 2 eine Draufsicht. Fig. 3-10 zeigen zwei Ausführungsformen von Auslösevorrichtungen zwischen Tellerachse und Federwerk in den einzelnen Stellungen in Seitenansieht und Grundriss. Fig. 11 und 12 zeigen eine besonders geeignete Art der Lagerung für den Elektromotor sowie einen mit dem Lager in Verbindung stehenden automatischen Stromunterbrecher. Fig. 13 und 14 zeigen einen mechanischen Stromunterbreeher.
In der Zeichnung bezeichnet 1 die Telleraehse, deren Zahnrad 2 mit dem Zahnrad 3 der Zwischenwelle 4 kämmt. Ein Zahnrad 5 der letzteren kämmt mit dem Zahnrad 6 des Federgehäuses. Auf der Tellerachse 1 sitzt ein Schneckenrad 7, welches mit der Schnecke 8 in Eingriff steht. Auf der Welle der Schnecke 8sitzt der Regulator 9mit der bekannten Brrmsscheibe 10und der Rotor 11 des Elektromotors 12.
Die Feder wird in bekannter Weise durch eine Kurbel aufgezogen, die die mit einer Sperrvorrichtung versehene Welle 13 in Umdrehung versetzt. Auf der Welle 13 sitzt eine Schnecke 14, welche mit dem
Schneckenrad 15 kämmt.
In Fig. 11 bezeichnet 10 den Bremssteller, der in bekannter Weise auf der Achse 20, Fig. 1, verschiebbar ist. Wenn die Gewichte des Regulators zu weit ausschwingen, so drückt der Bremssteller 10 gegen einen drehbaren Hebel 21, dessen Kontakt 22 hiedurch von dem Kontakt 23 abgezogen wird, wodurch der Stromkreis zum Elektromotor unterbrochen wird. Durch Drehen der Gewindespindel 24 mittels des Knopfes 25 kann die Kontaktvorrichtung 21, 22, 2. 3 gegenüber dem Bremsteller 10 verschoben werden.
In Fig. 13 und 14 ist eine beispielsweise Ausführungsform eines mechanischen Stromunterbrechers dargestellt. Es bezeichnet 26 die Kurbel, die im vorliegenden Falle in die zum Aufziehen der Feder vorgesehene Welle 13 eingeschraubt ist. Bei dieser Manipulation wird der unter der Wirkung der Feder 27
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stehende Hebel 85 so verschoben, dass sein Kontakt 29 nicht mit dem Kontakt 30 des festen Teiles in Berührung kommt, so dass der Stromkreis zum Elektromotor unterbrochen ist. Erst nach vollständigem Herausschrauben oder-ziehen der Kurbel wird der Hebel 28 durch die Feder 27 wieder so bewegt, dass die Kontakte 29 und 30 sich berühren.
In den Fig. 3-10 sind zwei Ausführungsformen-der Auslösung zwischen Tellerachse und Federwerk dargestellt.
Wie aus den Fig. 3-6 ersichtlich ist, ist die Zwischenwelle 4 mit ihrem oberen Ende in einem kegelförmigen Loch 31 der oberen Werkplatte 32 und mit ihrem unteren Ende in einem Schlitz 33 der unteren Werkplatte 34 gelagert. Wird das Federwerk 35 aufgezogen und freigegeben, so drückt das Zahnrad 6 gegen das Zahnrad 5, so dass die Zwischenwelle 4 eine Kippbewegung ausführen muss, wodurch das Zahnrad 3 mit dem Zahnrad 2 in Eingriff gelangt, so dass nunmehr die Plattentellerachse 1 durch das Federwerk angetrieben wird. Hört die Kraft des Federwerkes 35 auf, so stellt sich die Zwischenwelle 4 automatisch in die lotrechte Lage, in welcher das Zahnrad 3 ausser Eingriff mit dem Zahnrad 2 ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 7-10, welche die günstigere ist, befinden sich die Zwischenwelle 4 und die Zahnräder 5 und 3 in Eingriff mit dem Zahnrad 2 der Plattentellerachse 1, wenn die Zwischenwelle 4 sich in der lotrechten Lage befindet, während die Zwischenwelle 4 eine zur lotrechten geneigte Lage einnimmt, wenn das Stirnrad 3 ausser Eingriff mit dem Stirnrad 2 sich befindet.
Es wird dies dadurch erreicht, dass die Zwischenwelle 4 mit ihrem unteren Ende in einer drehbaren Brücke 36
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Die Wirkungsweise dieser Auslösevorrichtung ist'folgende : Ist das Federwerk 35 aufgezogen und freigegeben, so ist es imstande, das Zahnrad 5 und somit das Zahnrad 3 entgegen der Wirkung der Feder 37 so weit zu verschieben, dass das Zahnrad 3 mit dem Zahnrad 2 der PlattenteIIeraehse- in Eingriff gelangt, so dass die letztere durch den Federmotor in Umdrehung gesetzt wird. Hört der Druck des Zahnrades 6 gegen das Zahnrad 5 nach Entspannen der Feder auf, so bewirkt die Feder 37 eine Drehbewegung der Brücke 36, wodurch das Zahnrad 3 ausser Eingriff mit dem Zahnrad 2 gebracht wird und die Zwischenwelle 4 eine zur lotrechten geneigte Lage einnimmt.
Die Zwischenwelle 4 läuft mit ihrem oberen Ende zweckmässig auf einer Kugel 38, die sich in einer geeigneten Kapsel 39 der oberen Werkplatte 32 befindet.
In Fig. 11 und 12 ist ein geeignetes Lager für den Elektromotor darstellt. Es besteht aus einem in sich geschlossenen, rahmenartigen Träger 40, der mit zentrischen Lagerstellen 41, 42 für die Rotorwelle ausgestattet ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Laufwerk, insbesondere für Sprechmaschinen, bei welchem der Antrieb der Plattentellerachse wahlweise durch ein Federwerk oder durch einen Elektromotor erfolgt und bei dem der gemeinsame Fliehkraftregler auf der Achse des Rotors des Elektromotors sitzt, dadurch gekennzeichnet, dass der für die beiden Antriebswerke gemeinsame Fliegkraftregler eine Aussehaltvorrichtung in Tätigkeit setzt, die den Stromkreis zum Elektromotor unterbricht, sobald infolge eines gemeinsamen Antriebs der Tellerachse sowohl durch das aufgezogene Federwerk als auch durch den in Betrieb gesetzten Elektromotor die Geschwindigkeit des Reglers die bei dem Antrieb der Telleraehse durch nur ein Antriebswerk normalerweise auftretende Maximalgeschwindigkeit überschreitet.