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Fernseheimichtullg.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Fernsehen oder ähnliche Zwecke, wie Fernbild- übertragung, Fernkinos u. dgl. Die Zerlegung des Bildes im Aufnahmeapparat erfolgt durch Lochreihen, die in einer undurchsichtigen, rotierenden Unterlage, der Abtastscheibe, spiralig verlaufen. Um das Bild auf einfachste Weise in mehrere, gesondert übertragbare Bildgruppen zu zerlegen, werden mehrere Spirallochreihen nebeneinander angeordnet, von denen jede Spirale für sieh einen Teil des Bildes abtastet. Erfindungsgemäss werden die Lochreihen hinter einer Rasterfläehe vorbeibewegt, deren parallele Rasterlinien das Bild eindimensional in Streifen zerlegen.
Bewegt sich ein Loch der Lochreihe annähernd senkrecht zu dem Streifenraster, so entstehen hintereinander Lichtpunktwirkungen, deren Dichte von der Anzahl der Rasterlinien abhängt und damit auch die Frequenz der überlagernden Welle bestimmt.
Die Rasterfläche, welche durchsichtig ist, kann auch senkrecht zu den Rasterlinien beweglich sein, wodurch die Rasterfeinheit willkürlich änderbar wird, u. zw. in der Weise, dass bei gleichgerichteter
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Richtung die Rasterbreite scheinbar verkleinert wird. Vorteilhaft besitzt jede Rasterlinie die Breite des Lochdurchmessers.
Die Lichteindrücke jeder Spiralreihe werden in bekannter Weise auf Lichtreaktionszellen konzentriert ; der hiedurch erregte elektrische Impuls wird verstärkt und mit seiner spezifischen Wellenlänge der Senderwelle überlagert. Die verschiedenen Wellenlängen jeder Loehspirale werden dadurch hervorgebracht, dass die von der Spirale abgetastete Bildfläche für jede Spirale verschiedene Rasterfeinheit besitzt, so dass erfindungsgemäss die Anzahl der Lichteindrüeke pro Zeiteinheit für jede Spirale variiert und dadurch verschiedene Frequenzen erzeugt werden.
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u. zw. zeigt Fig. 1 die Aufnahmsscheibe mit mehreren Spiralloehreihen in Ansicht, Fig. 2 die Rasterscheibe in Ansicht, Fig. 3 das Sehaltungsschema der Filtriereinrichtung mit piezoelektrischen Kristallen.
Die Einrichtung, mit welcher das zu sendende Bild abgetastet wird, besteht in dem Ausführungsbeispiel aus einer Scheibe 1, kann jedoch auch als Trommel ausgebildet sein. In der Scheibe 1 befinden sich vier Spirallochreihen 2, 3, 4, J. Es müssen jedoch mindestens zwei Spiralreihen vorgesehen sein,
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Spiralen tastet einen besonderen Teil, im vorliegenden Falle ein Viertel des Bildes 6 ab. Zwischen den Lochreihen und dem Bilde liegt eine durchsichtige Rasterscheibe 7, deren parallele Rasterlinien 8, welche zweckmässig die Breite des Durchmessers der Löcher in den Spiralen besitzen, bewirken, dass der durch die Löcher durchgehende Lichtstrahl so oft beim Bestreichen der Bildfläche unterbrochen wird, als sich Rasterlinien hinter dem Bilde befinden.
Die Rasterfläche muss so ausgebildet sein, dass die Entfernung der Rasterlinien voneinander für jede von einer Spirale bestrichen Fläche verschieden ist, um auf diese Weise der durch die Lichtimpulse hervorgebrachten elektrischen Erregung verschiedene Frequenzen zu erteilen. Beispielsweise sind die vier Rastergruppen 9, 10, 11 und 12 stetig zunehmend mit gröberem Raster ausgestattet. Da sich die Rasterlinienentfernung beliebig verändern lässt, wird auf diese Weise eine ausreichende Abstufung der Frequenzen für jede Spirallinienwelle möglich.
Jeder Rasterteil für jede Spirale kann auch für sich beweglich sein, u. zw. senkrecht zu den Rasterlinien, um auf diese Weise die Rastelfeinheit verändern zu können, je nachdem, ob die Bewegung in der Richtung der Loehbewegung oder entgegengesetzt dazu erfolgt,
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Die Empfangsvorrichtung besitzt, eine wie senderseits gleichgestaltete Lochscheibe oder Loch- trommel, durch deren Locher das Licht von in ihrer Anzahl der Spiralenzahl entsprechenden Lampen fällt, das an gleichgelegenen Stellen wie am Sender an Intensität gleiche Lichterregungen bewirkt.
Die am Empfänger ankommenden, verschiedene Frequenz besitzenden Erregerwellen werden filtriert und gesondert je einer Lampe zugeführt. von welchen jede die ihr zugehörige Lochspirale durchleuchtet. Das Filtrieren der Schwingungen aus der Trägerwelle wird erfindungsgemäss mittels piezoelektrischer Kristalle vorgenommen, zweckmässig mit abgestimmten Quarzkristallen.
Es ist bekannt, dass piezoelektrische Kristalle eine sehr hohe Eigenfrequenz besitzen, so dass die Dimensionierung der Quarzkristall übermässig gross wäre, wenn man sie unmittelbar auf die Eigenfrequenz der niederfrequenten Wellen abstimmen würde. Um diese übergrosse Dimensionierung zu umgehen und mit kleinen Kristallen auskommen zu können, werden diese auf die harmonischen Oberschwingungen der Niederfrequenz abgestimmt. Demgemäss spricht jeder Kristall mit sehr hoher Eigenfrequenz spezifisch auf eine bestimmte Niederfrequenz an, weil die verschiedenen Niederfrequenzen ganz bestimmte, jedoch wesentlich höhere, ein Vielfaches der Niederfrequenz darstellende obere Frequenzen erregen.
In Fig. 3 ist das Schaltungssehema der Kristalle dargestellt. Die ankommenden Wellen bestehen
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Fernseheinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Abtastscheibe mehrere SpiraHocl1- reihen vorgesehen sind, welche entsprechend der Anzahl der Lochreihen das Bild gleichzeitig gruppenweise abtasten, wobei jede Lochreihe für sich Wellen erzeugt, deren Frequenzen voneinander scharf unterschieden sind, u. zw. dadurch, dass Raster vorhanden sind und für jede Lochreihe die Rasterlinienentfernung verschieden ist.