AT118868B - Einrichtung zur Verhütung des schädlichen Einflusses von mechanischen Schwingungen von Freileitungen. - Google Patents

Einrichtung zur Verhütung des schädlichen Einflusses von mechanischen Schwingungen von Freileitungen.

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AT118868B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Verhiitung des schädlichen Einflusses von mechanischen Schwingungen von Freileitungen. 



   Mechanische Schwingungen von an Tragmasten aufgehängten Freileitungen bedeuten eine zusätzliche Beanspruchung des leitenden Materials, können   Beschädigungen   der Leiter hervorrufen und setzen die Dauerhaftigkeit der Leitungen herab. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, welche die schädliche Wirkung der Schwingungen beseitigen soll. Zu diesem Zwecke werden zu beiden Seiten der Tragklemmen bzw. der Anspannklemmen auf den Leitungen eine Anzahl massiver Körper angebracht. Diese können von verschiedener   Grösse   und in derartiger Reihenfolge befestigt sein, dass die Körper von grösserer Masse dicht an den Tragklemmen und, von diesen entfernt, kleiner werdende Massen zur Verwendung kommen (Fig. 1). Durch diese Massnahme wird die Energie der Schwingungen auf verteilt angeordnete Massen übertragen, allmählich gedämpft und zum Abklingen gebracht. Durch die vorgesehene Reihenfolge von Körpern, mit nach den Tragmasten zu zunehmenden Massen wird die unmittelbare Reflexion der Schwingungen verhütet.

   Derselbe Erfolg kann auch erzielt ewerden, wenn man Körper von gleicher Grösse und Masse ver- 
 EMI1.1 
 zu beiden Seiten derselben allmählich vergrössert (Fig. 2). Jeder dieser massiven Körper ist in der Mitte mit einer dem Leitungsdurchmesser entsprechenden Bohrung versehen und in Richtung der Leitung geteilt. 



  Die praktische Anordnung gestaltet sich derart, dass die beiden Hälften eines jeden Körpers auf die Leitung   nachträglich   aufgesetzt und durch Schrauben festgeklemmt werden. Die Anzahl und das Gewicht der genannten Körper richtet sich nach dem Gewichte der betreffenden Freileitung und der Spannweite zwischen den Masten. Zweckmässig werden diese Grössen durch Erprobung der dämpfenden Wirkung 
 EMI1.2 
 Gestalt, können aber auch irgendeine   zweckmässige   andere Form haben. Bei Verwendung von metallischen Körpern für   Hochspannungsfreileitungen geschieht   die Formgebung mit Rücksicht auf die Vermeidung von Strahlungsverlusten. Als Material für diese Körper kommt ein solches mit hohem spezifischen Gewicht in Frage, welches zu dem Leitungsmaterial keine oder nur geringe Spannungsdifferenz besitzt. 



   In den Fig. 1 und 2, die beispielsweise Ausführungen der erfindungsgemässen Anordnung in schema-   tischer   Darstellung zeigen, sind die   Tragklemmen   an den Leitungsstützen mit a, die Freileitung mit b, 
 EMI1.3 
 



  Die Fig. 3 und 4 zeigen beispielsweise im Schnitt und in Ansicht einen einzelnen Metallkörper, der aus zwei Teilen   d   und e besteht und durch   Schrauben f   zusammengehalten wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Verhütung des schädlichen Einflusses der mechanischen Schwingungen von Freileitungen, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Seite der Leitungsaufhängepunkte (a) auf den Leitungen (b) eine Mehrzahl massiver Körper   (c)   angebracht ist. 

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Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Gewicht und Grösse der auf den Leitern angebrachten Körper gegen die Aufhängepunkte zunehmen. <Desc/Clms Page number 2>
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die auf den Leitern angebrachten Körper gleiches Gewicht und Grösse besitzen und die Abstände zwischen je zwei Körpern in der Nähe der Aufhängepunkte am kleinsten sind und mit wachsender Entfernung von diesen zunehmen, EMI2.1
AT118868D 1926-12-27 1927-12-19 Einrichtung zur Verhütung des schädlichen Einflusses von mechanischen Schwingungen von Freileitungen. AT118868B (de)

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