AT11917U1 - Transportverpackung für rollbehälter - Google Patents

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AT11917U1
AT11917U1 AT0014010U AT1402010U AT11917U1 AT 11917 U1 AT11917 U1 AT 11917U1 AT 0014010 U AT0014010 U AT 0014010U AT 1402010 U AT1402010 U AT 1402010U AT 11917 U1 AT11917 U1 AT 11917U1
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Abstract

Wieder verwendbare Transportverpackung (10) für Rollbehälter (1), wobei die Rollbehälter (1) einen rollenbestückten Boden (2) und zumindest zwei an dem Boden (2) angeordnete Seitenwände (3) aufweisen, wobei die Transportverpackung (10) zumindest teilweise -vorzugsweise im Wesentlichen vollständig - aus einem textilen Flächengebilde (11) ausgebildet ist.

Description

österreichisches Patentamt AT11917U1 2011-07-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft eine wiederverwendbare Transportverpackung für Rollbehälter, wobei die Rollbehälter einen rollenbestückten Boden und zumindest zwei an dem Boden angeordnete Seitenwände aufweisen.
[0002] Derartige Transportverpackungen sind bereits bekannt und schützen die Ware auf dem Transportweg vor Umwelteinflüssen, Beschädigung, Verunreinigung und Mengenverlust.
[0003] Eine bekannte Variante für eine Transportverpackung ist die Ausführung als Folie, bei der diese Folie mehrfach um den Rollbehälter herumgewickelt wird und selbsttätig an diesem haftet. Diese Folie ist meist durchsichtig ausgebildet und muss bei ihrer Entfernung zerschnitten werden.
[0004] Eine weitere - wiederverwendbare - Variante einer Transportverpackung ist derart ausgebildet, dass diese als Überzug fungiert und über den Rollcontainer gestülpt wird.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, eine gegenüber dem Stand der Technik verbesserte wiederverwendbare Transportverpackung für Rollbehälter anzugeben.
[0006] Dies wird bei der erfindungsgemäßen Transportverpackung durch das Kennzeichen des Anspruchs 1 gelöst.
[0007] Textile Flächengewebe bestehen aus einem flexiblen Material, das aus einem Verbund von Fasern besteht. Dieser Faserverbund ist üblicherweise speziell auf Zug in zumindest eine Richtung stabil. Weiters weisen textile Flächengewebe eine lange mögliche Verwendungsdauer auf und sind strapazierfähig.
[0008] Somit wird ein langlebiges Produkt geschaffen, welches mehrfach - im bevorzugten Fall hunderte Male - zum Einsatz kommen kann und somit den Rollbehälter bzw. die Ware auf diesen Rollbehältern gezielt und lösbar schützen kann.
[0009] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
[0010] Als besonders vorteilhaft hat es sich herausgestellt, wenn die Transportverpackung zumindest teilweise - vorzugsweise im Wesentlichen vollständig - aus einem textilen Flächengebilde ausgebildet ist. Sowohl durch die Ausbildung als Gewebe - bei der die Fäden gekreuzt werden - und auch bei einer Ausbildung als Gewirke - bei dem durch das Fadensystem Maschen gebildet werden - ist eine hohe Stabilität des textilen Flächengebildes erzielbar.
[0011] Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass die Fasern des textilen Flächengebildes - vorzugsweise im Wesentlichen vollständig - als Kunstfasern ausgebildet sind. Kunstfasern weisen eine lange Haltbarkeit auf und sind resistent gegen Umwelteinflüsse.
[0012] Weiters kann bevorzugt vorgesehen sein, dass die Fasern des textilen Flächengebildes -vorzugsweise im Wesentlichen vollständig - aus einem thermoplastischen Kunststoff -vorzugsweise Polyethylen - ausgebildet sind. Thermoplaste lassen sich in einem bestimmten Temperaturbereich einfach verformen und tragen so dazu bei, dass die Transportverpackung auf einfache Art und Weise hergestellt werden kann. Die vorzugsweise Verwendung von Polyethylen als thermoplastischen Kunststoff bringt Vorteile wie hohe Zähigkeit, eine Temperaturbeständigkeit von -85°C bis +90°C, eine sehr geringe Wasseraufnahme und eine hohe Beständigkeit gegen Säuren, Laugen und anderen Chemikalien.
[0013] Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn das textile Flächengebilde luftdurchlässig ausgebildet ist. Dadurch, dass das Flächengebilde luftdurchlässig ist, kann eine Überhitzung des Transportgutes auf dem Rollbehälter vermieden werden, da eine Frischluftzufuhr ermöglicht wird.
[0014] Besonders bevorzugt kann vorgesehen sein, dass das textile Flächengebilde eine Flächenmasse zwischen 50 g/m2 und 250 g/m2 - vorzugsweise zwischen 130 g/m2 und 150 g/m2 - 1 /12 österreichisches Patentamt AT11917U1 2011-07-15 aufweist. Durch die Verwendung eines textilen Flächengebildes mit einer derart ausgebildeten Flächenmasse wird eine stabile Konstruktion einer Transportverpackung -insbesondere einer reißfesten Transportverpackung - erzielbar.
[0015] Als besonders vorteilhaft hat es sich dabei herausgestellt, wenn das textile Flächengebilde zumindest eine, vorzugsweise mehrere, Verstärkung aufweist. Somit kann an besonders beanspruchten Stellen - wie etwa an den Rändern und an den Ecken des Rollbehälters -eine erhöhte Stabilität der Transportverpackung erzielt werden.
[0016] Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass das textile Flächengebilde einstückig ausgebildet ist. Durch die Einstückigkeit sind geringe Montagezeiten am Rollbehälter erreichbar.
[0017] Als vorteilhaft hat es sich weiters herausgestellt, dass der Rollbehälter einen Raum aufspannt und der Raum zumindest vier Seitenflächen und eine Deckfläche aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportverpackung den Raum des Rollbehälters an vier Seitenflächen im Wesentlichen vollständig bedeckt. Somit ist ein Schutz des Rollcontainers bzw. des darauf befindlichen Gutes an allen Seitenflächen des Rollbehälters gewährleistbar.
[0018] Die Erfindung betrifft weiters eine wiederverwendbare Transportverpackung für Rollbehälter, wobei die Rollbehälter einen rollenbestückten Boden und zumindest zwei an dem Boden angeordnete Seitenwände aufweisen, wobei die Transportverpackung vier einstückig miteinander verbundene Seitenwände aus flexiblem Material aufweist, mit denen die vier Seitenflächen des Rollbehälters abdeckbar sind, und dass die Transportverpackung weiters einen einstückig mit einer Seitenwand verbundenen Deckel aufweist mit dem die Deckfläche des Rollbehälters abdeckbar ist, wobei der Deckel lediglich entlang einer seiner Seitenkanten mit einer Kante einer Seitenwand verbunden ist. Durch die Verwendung eines mit einer Seitenwand der Transportverpackung verbundenen Deckels kann auf einfache Art und Weise die Deckfläche des Rollbehälters bedeckt und somit vor Umwelteinflüssen geschützt werden.
[0019] Bevorzugt kann weiters vorgesehen sein, dass die Transportverpackung zumindest eine Befestigungsvorrichtung aufweist, mit der die Transportverpackung am Rollbehälter lösbar befestigbar ist.
[0020] Gemäß einem möglichen Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass die Befestigungsvorrichtung als Klettverschluss ausgebildet ist. Klettverschlüsse sind auf einfache und schnelle Art verschließ- und öffenbar und somit gut geeignet, als Befestigungsvorrichtung für die Transportverpackung zu dienen.
[0021] Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein, dass die Transportverpackung im am Rollbehälter unmontierten Zustand flach und überlappungsfrei ausbreitbar ist. Somit wird es ermöglicht, dass die Transportverpackung im unmontierten Zustand flach stapelbar ist und dadurch eine Vielzahl dieser Transportverpackungen übereinander anbringbar ist. Ebenso ist es natürlich vorstellbar, die Transportverpackung zusammenzufalten und - eine oder mehrere - in einem Rollbehälter abzulegen.
[0022] Dabei ist besonders bevorzugt vorgesehen, dass die Transportverpackung am Rollbehälter im Wesentlichen vollständig flach aufwickelbar und wieder abwickelbar ist. Durch das Umwickeln des Rollbehälters mit der Transportverpackung wird sowohl eine schnelle Montage als auch die Montage der Transportverpackung am Rollbehälter ermöglicht.
[0023] Als besonders vorteilhaft hat es sich herausgestellt, wenn die Transportverpackung zumindest eine Spannvorrichtung aufweist mit der ein Teil der Transportverpackung über die Deckfläche des Raumes des Rollbehälters spannbar ist. Mittels der Spannvorrichtung kann erzielt werden, dass der Teil der Transportverpackung, der über die Deckfläche des Raumes des Rollbehälters spannbar ist, dort positionsgenau verharren kann und somit die Ware im Rollbehälter dauerhaft gegen Umwelteinflüsse schützbar ist.
[0024] Die Erfindung betrifft weiters ein Verfahren zum Anbringen einer Transportverpackung an einem Rollbehälter, wobei der Rollbehälter einen rollenbestückten Boden und zumindest zwei an dem Boden angeordnete Seitenwände aufweist und der Rollbehälter einen Raum auf- 2/12 österreichisches Patentamt AT11917U1 2011-07-15 spannt der zumindest vier Seitenflächen und eine Deckfläche aufweist, insbesondere für eine Transportverpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Verfahrensschritt vier Seitenflächen des Rollbehälters mit Seitenwänden der Transportverpackung durch einfaches Umwickeln des Rollbehälters im Wesentlichen vollständig bedeckt und lösbar befestigt werden und in einem weiteren Verfahrensschritt die Deckfläche des Rollbehälters mit einem Deckel der Transportverpackung im Wesentlichen vollständig bedeckt und lösbar befestigt wird.
[0025] Dieses Verfahren ermöglicht eine rasche Anbringung der Transportverpackung am Rollbehälter, was zu geringen Montagezeiten führt. Weiters sind auch die Demontagezeiten, bei der die Verfahrensschritte in umgekehrter Reihenfolge ausgeführt werden, rasch ausführbar.
[0026] Schutz wird auch begehrt für einen Rollbehälter mit einer Transportvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15 und einem Verfahren zur Anbringung der Transportverpackung nach Anspruch 16.
[0027] Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der Figurenbeschreibung unter Bezugnahme auf die in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele im Folgenden näher erläutert. Darin zeigen [0028] Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Rollcontainers nach dem Stand der
Technik, [0029] Fig. 2 eine Draufsicht auf eine ausgebreitete Transportverpackung, [0030] Fig. 3 bis Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines Rollbehälters mit teilweise angeord neter Transportverpackung, [0031] Fig. 6 eine perspektivische Ansicht eines Rollbehälters mit durch die Trans portverpackung geschlossenen Seitenflächen des Rollbehälters, [0032] Fig. 7 eine perspektivische Darstellung wie in Fig. 6 mit geöffnetem Deckel, [0033] Fig. 8 eine perspektivische Darstellung wie in Fig. 6 mit geschlossenem De ckel und [0034] Fig. 9 eine weitere Draufsicht auf eine ausgebreitete Transportverpackung.
[0035] Figur 1 zeigt einen Rollbehälter 1 nach dem Stand der Technik. Ein derartiger Rollbehälter 1 weist normalerweise einen rollenbestückten Boden 2 und zwei an dem Boden angeordnete Seitenwände 3 auf. Manchmal sind derartige Rollbehälter 1 auch mit Zwischenböden 4 ausgestattet. Auf der Unterseite des Bodens 2 befinden sich üblicherweise die Rollen 5 und 5', wobei die Rollen 5' zumeist lenkbar ausgebildet sind, um den Rollbehälter 1 leichter verschieben zu können.
[0036] Derartige Rollbehälter 1 werden meist zum Transport von Waren verwendet, wie z.B. um Waren von einem Auslieferungslager in ein Lebensmittelgeschäft zu transportieren. Dazu werden die Rollbehälter 1 auf ein geeignetes Transportmittel - wie etwa einen LKW -verladen und am Bestimmungsort von diesem wieder entladen und in den Verkaufsbetrieb geschoben.
[0037] Während des Transports müssen die Rollbehälter 1 durchaus auch manchmal im Freien zwischenzeitlich abgestellt werden. Dies führt dazu, dass die Rollbehälter 1 dadurch den dort vorherrschenden Umweltbedingungen ausgesetzt sind, wie etwa Sonneneinstrahlung bzw. Niederschlag.
[0038] Um die auf dem Rollbehälter 1 befindlichen Waren gegen diese Umwelteinflüsse zu schützen und um ebenso die Waren während des Transports vor dem Fierausfallen aus dem Rollbehälter 1 zu bewahren, werden die Rollbehälter 1 normalerweise mit einer Transportverpackung 10 (hier nicht dargestellt) versehen.
[0039] Der Rollbehälter 1 weist dabei die Seitenflächen 3a, 3b, 3c und 3d auf, wobei die Seitenflächen 3a und 3c im Wesentlichen ident mit den beiden Seitenwänden 3b und 3d sind. Oben weist der Rollbehälter 1 die Deckfläche 3e auf. Die Seitenflächen 3a, 3b, 3c und 3d und die Deckfläche 3e des Rollbehälters 1 ergeben sich aus dem Raum, den der Rollbehälter 1 auf- 3/12 österreichisches Patentamt AT11917U1 2011-07-15 spannt.
[0040] Figur 2 zeigt eine Darstellung einer aufgebreiteten und wieder verwendbaren Transportverpackung 10 für Rollbehälter 1 (nicht dargestellt).
[0041] Das Material der Transportverpackung 10 ist dabei vornehmlich ein textiles Flächengebilde 11. Dieses Flächengebilde 11 wird vorzugsweise als Gewirke ausgebildet - da dies besonders positive Eigenschaften in Bezug auf Stabilität und Reißfestigkeit aufweist - aber ebenso ist es natürlich vorstellbar, dass das textile Flächengebilde 11 als Gewebe ausgebildet ist.
[0042] In diesem Ausführungsbeispiel sind die Fasern des textilen Flächengebildes als Kunstfasern ausgebildet, da diese besonders witterungsbeständig sind. Als bevorzugte Kunstfaser hat sich dabei Polyethylen bewährt, welches zu der Gruppe der thermoplastischen Kunststoffe gehört. Ebenso sind auch andere thermoplastische Kunststoffe bevorzugt einsetzbar.
[0043] Das textile Flächengebilde 11 wird dabei vorzugsweise einstückig ausgebildet, da es somit zu kurzen Montagezeiten der Transportverpackung 10 am Rollbehälter 1 ermöglicht.
[0044] Aus dieser Draufsicht auf die Transportverpackung 10 ist gut ersichtlich, dass diese Transportverpackung 10 - im unmontierten Zustand - flach und überlappungsfrei ausbreitbar ist. Dadurch wird sie auch zusammenfaltbar, was zu geringen Packmaßen führt.
[0045] Die Transportverpackung 10 besteht dabei hauptsächlich aus dem textilen Flächengebilde 11. Diese Transportverpackung 10 weist eine Befestigungsvorrichtung 17 auf (nicht dargestellt), welche in diesem Ausführungsbeispiel als ein Klettverschluss 13, 14 ausgebildet ist. Nach dem Umwickeln der Transportverpackung 10 um den Rollbehälter 1 werden die beiden Teile des Klettverschlusses 13 und 14 lösbar miteinander verbunden.
[0046] Der Deckel 12 der Transportverpackung weist in diesem Ausführungsbeispiel drei überlappbare Enden 16 auf, welche - nachdem die Transportverpackung 10 an einem Rollbehälter 1 angebracht wurde - sich über die Seitenwände 11a, 11c und 11 d überragen. Somit wird eine nahezu vollkommene Abdeckung des Rollbehälters 1 erreicht. An den überlappbaren Enden 16 des Deckels 12 ist die Spannvorrichtung 15 angeordnet, mit der der Deckel 12 hinuntergespannt werden kann, wodurch ein unbeabsichtigtes Abheben des Deckels 12 (wie etwa durch einen Windstoß) vermieden werden kann.
[0047] In Figur 3 bis Figur 6 wird nun der Vorgang des Umwickelns des Rollbehälters 1 mit der Transportverpackung 10 gezeigt, in Figur 7 und Figur 8 wird das Schließen des Deckels 12 der Transportverpackung 10 überden Rollbehälter 1 beschrieben: [0048] Als erster Schritt wird die Seitenwand 11a des textilen Flächengebildes 11 der Transportverpackung 10 an einer Seitenwand 3 des Rollbehälters 1 angeordnet. Der Deckel 12 hängt dabei - verbunden mit der Seinwand 11b der Transportverpackung 10 - herunter.
[0049] In Figur 4 ist in weiterer Folge dargestellt, dass die Seitenwand 11b der Transportverpackung 10 an einer der offenen Seitenflächen des Rollbehälters 1 angeordnet ist. Die beiden Seitenwände 11c und 11 d der Transportverpackung 10 sind noch nicht mit dem Rollbehälter 1 verbunden, somit ist die Hälfte der Seitenflächen des Rollbehälters 1 von der Transportverpackung 10 umwickelt.
[0050] In Figur 5 wird eine weitere Seitenwand 3 des Rollbehälters 1 mit der Seitenwand 11c der Transportverpackung 10 umwickelt.
[0051] Figur 6 zeigt, dass in diesem vierten Schritt der Rollbehälter 1 nun vollständig durch die Transportverpackung 10 umwickelt ist. Anschließend wird über die Befestigungsvorrichtung 17, welche vorzugsweise als Klettverschluss 13 und 14 ausgebildet ist, geschlossen.
[0052] Somit wird durch die Transportverpackung 10 der Raum des Rollbehälters 1 an all seinen vier Seitenflächen 3a, 3b, 3c und 3d (nicht dargestellt) vollständig bedeckt.
[0053] Figur 7 zeigt nun, wie der Deckel 12 - verbunden mit der Seitenwand 11b der Transportverpackung 10 - nach oben geklappt wird, um anschließend - wie in Figur 8 dargestellt - den Rollbehälter 1 auch von der Oberseite her zu verschließen. 4/12 österreichisches Patentamt AT11917U1 2011-07-15 [0054] Der Deckel 12 weist dabei überlappbare Enden 16 auf, welche über die Spannvorrichtung 15 nach unten gespannt werden können und somit ein ungewünschtes Öffnen des Deckels 12 verhindern können.
[0055] Somit wurde in einem Verfahrenschritt die Seitenflächen 3a, 3b, 3c und 3d (siehe Figur 1) des Rollbehälters 1 mit den Seitenwänden 11a, 11b, 11c und 11d (siehe Figur 2 bis Figur 6) der Transportverpackung 10 durch einfaches Umwickeln des Rollbehälters 1 im Wesentlichen vollständig bedeckt und lösbar befestigt (durch die Befestigungsvorrichtung 17). In einem weiteren Verfahrensschritt wurde die Deckfläche 3e (siehe Figur 1) des Rollbehälters 1 mit dem Deckel 12 der Transportverpackung 10 (siehe Figur 7 und Figur 8) im Wesentlichen vollständig bedeckt und an der Transportverpackung 10 bzw. dem Rollbehälter 1 lösbar befestigt.
[0056] In diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist das textile Flächengebilde 11 luftdurchlässig ausgebildet, was den positiven Effekt bewirkt, dass ein Luftaustausch zwischen dem Innenraum des Rollbehälters 1 und dem Außenraum stattfinden kann, wodurch ein Hitzestau im Innenraum des Rollbehälters 1 vermieden werden kann und weiters die Frischluftzufuhr für den Rollbehälter aufrecht bleibt.
[0057] Die Winddurchlässigkeit liegt dabei in diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel bei etwa 20%, ebenso weist die Transportverpackung 10 hier einen Schattierwert von etwa 80% auf. Die Flächenmasse des textilen Flächengebildes 11 liegt üblicherweise zwischen 50 g/m2 und 250 g/m2. In diesem hier vorliegenden bevorzugten Ausführungsbeispiel liegt die Flächenmasse bei etwa 140 g/m2.
[0058] Speziell an den Seitenkanten der Transportverpackung 10 sind dabei Verstärkungen versehen, um die Transportverpackung 10 und somit den Rollbehälter 1 speziell gegen mechanische Einwirkungen in diesen beanspruchten Bereichen zu schützen.
[0059] Durch Öffnen des Klettverschlusses 13 und 14 der Befestigungsvorrichtung 17 kann die Transportverpackung 10 wiederum einfach von dem Rollbehälter 1 abgewickelt werden. Vor der Abwicklung wird üblicherweise der Deckel 12 der Transportverpackung 10 abgedeckt, wobei vorher die Spannvorrichtung 15 gelöst wird. Dies kann natürlich auch ebenso nach dem Abwickeln der Seitenwände 11a, 11b, 11c und 11 d der Transportverpackung 10 von dem Rollbehälter 1 erfolgen.
[0060] Figur 9 zeigt eine Draufsicht auf eine flach ausgebreitete wieder verwendbare Transportverpackung 10 für einen nicht dargestellten Rollbehälter 1. Die Transportverpackung 10 weist dabei vier einstückig miteinander verbundene Seitenwände 11a, 11b, 11c und 11 d auf, mit denen die vier Seitenflächen 3a, 3b, 3c und 3d (siehe Figur 1) eines Rollbehälters 1 (nicht dargestellt) abdeckbar sind. Die Transportverpackung 10 ist dabei aus einem flexiblen Material ausgebildet. Weiters weist die Transportverpackung 10 einen mit einer Seitenwand 11b verbundenen Deckel 12 auf, mit dem die Deckfläche 3e (nicht dargestellt, siehe Figur 1) des Rollbehälters 1 abdeckbar ist.
[0061] Der Deckel 12 ist dabei entlang einer Seitenkante D seiner Seitenkanten A, B, C, D mit einer Kante E der Seitenwand 11b der Transportverpackung 10 verbunden. Der Deckel 12 ist nicht mit den Seitenkanten F, G und H der Transportverpackung 10 verbunden.
[0062] In diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Transportverpackung 10 aus einem flexiblen Material ausgebildet. Bevorzugt könnte dabei vorgesehen sein, dass das flexible Material als textiles Flächengebilde ausgebildet wird.
[0063] Wenn auch die Erfindung anhand des gezeigten Ausführungsbeispiels komplett beschrieben wurde, versteht es sich von selbst, dass der Anmeldungsgegenstand nicht auf dieses Ausführungsbeispiel beschränkt ist. Vielmehr versteht es sich von selbst, dass Maßnahmen und Abwandlungen, die dazu dienen, den Erfindungsgedanken umzusetzen, durchaus denkbar und erwünschenswert sind. 5/12

Claims (19)

  1. österreichisches Patentamt AT11917U1 2011-07-15 Ansprüche 1. Wieder verwendbare Transportverpackung (10) für Rollbehälter (1), wobei die Rollbehälter (1) einen rollenbestückten Boden (2) und zumindest zwei an dem Boden (2) angeordnete Seitenwände (3) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportverpackung (10) zumindest teilweise - vorzugsweise im Wesentlichen vollständig - aus einem textilen Flächengebilde (11) ausgebildet ist.
  2. 2. Transportverpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das textile Flächengebilde (11) zumindest teilweise als Gewebe oder zumindest teilweise als Gewirke ausgebildet ist.
  3. 3. Transportverpackung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fasern des textilen Flächengebildes (11) - vorzugsweise im Wesentlichen vollständig - als Kunstfasern ausgebildet sind.
  4. 4. Transportverpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Fasern des textilen Flächengebildes (11) - vorzugsweise im Wesentlichen vollständig -aus einem thermoplastischen Kunststoff - vorzugsweise Polyethylen -ausgebildet sind.
  5. 5. Transportverpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das textile Flächengebilde (11) luftdurchlässig ausgebildet ist.
  6. 6. Transportverpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das textile Flächengebilde (11) eine Flächenmasse zwischen 50 g/m2 und 250 g/m2 - vorzugsweise zwischen 130 g/m2 und 150 g/m2 - aufweist.
  7. 7. Transportverpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das textile Flächengebilde (11) zumindest eine, vorzugsweise mehrere, Verstärkung aufweist.
  8. 8. Transportverpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das textile Flächengebilde (11) einstückig ausgebildet ist.
  9. 9. Transportverpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei der Rollbehälter (1) einen Raum aufspannt und der Raum zumindest vier Seitenflächen (3a, 3b, 3c, 3d) und eine Deckfläche (3e) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportverpackung (10) den Raum des Rollbehälters (1) an vier Seitenflächen (3a, 3b, 3c, 3d) im Wesentlichen vollständig bedeckt.
  10. 10. Wieder verwendbare Transportverpackung (10) für Rollbehälter (1), wobei die Rollbehälter (1) einen rollenbestückten Boden (2) und zumindest zwei an dem Boden (2) angeordnete Seitenwände (3) aufweisen, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportverpackung (10) vier einstückig miteinander verbundene Seitenwände (11a, 11b, 11c, 11 d) aus flexiblem Material aufweist, mit denen die vier Seitenflächen (3a, 3b, 3c, 3d) des Rollbehälters (1) abdeckbar sind, und dass die Transportverpackung (10) weiters einen einstückig mit einer Seitenwand (11b) verbundenen Deckel (12) aufweist mit dem die Deckfläche (3e) des Rollbehälters (1) abdeckbar ist, wobei der Deckel (12) lediglich entlang einer (D) seiner Seitenkanten (A, B, C, D) mit einer Kante (E) einer Seitenwand (11b) verbunden ist.
  11. 11. Transportverpackung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die vier miteinander verbundenen Seitenwände (11a, 11b, 11c, 11 d) zwei längere und zwei kürzere Seitenwandkanten aufweisen, wobei der Deckel (12) an einer der beiden längeren Kanten (E) der Seitenwand (11 b) ausgebildet ist.
  12. 12. Transportverpackung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (12) - vorzugsweise drei - Enden (16) aufweist welche im zugeklappten Zustand des Deckels die Seitenwände (11a, 11c, 11 d) überlappen.
  13. 13. Transportverpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportverpackung (10) zumindest eine Befestigungsvorrichtung (17) aufweist, mit 6/12 österreichisches Patentamt AT11917U1 2011-07-15 der die Transportverpackung (10) am Rollbehälter (1) lösbar befestigbar ist.
  14. 14. Transportverpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung (17) als Klettverschluss (13, 14) ausgebildet ist.
  15. 15. Transportverpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportverpackung (10) im am Rollbehälter (1) unmontierten Zustand flach und überlappungsfrei ausbreitbar ist.
  16. 16. Transportverpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportverpackung (10) am Rollbehälter (1) im Wesentlichen vollständig flach aufwickelbar und wieder abwickelbar ist.
  17. 17. Transportverpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportverpackung (10) zumindest eine Spannvorrichtung (15) aufweist mit der ein Teil (12) der Transportverpackung (10) über die Deckfläche (3e) des Raumes des Rollbehälters (1) spannbar ist.
  18. 18. Verfahren zum Anbringen einer Transportverpackung (10) an einem Rollbehälter (1), wobei der Rollbehälter (1) einen rollenbestückten Boden (2) und zumindest zwei an dem Boden (2) angeordnete Seitenwände (3) aufweist und der Rollbehälter (1) einen Raum aufspannt der zumindest vier Seitenflächen (3a, 3b, 3c, 3d) und eine Deckfläche (3e) aufweist, insbesondere für eine Transportverpackung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass - in einem Verfahrensschritt vier Seitenflächen (3a, 3b, 3c, 3d) des Rollbehälters (1) mit Seitenwänden (11a, 11b, 11c, 11d) der Transportverpackung (10) durch einfaches Umwickeln des Rollbehälters (1) im Wesentlichen vollständig bedeckt und lösbar befestigt werden und - in einem weiteren Verfahrensschritt die Deckfläche (3e) des Rollbehälters (1) mit einem Deckel (12) der Transportverpackung (10) im Wesentlichen vollständig bedeckt und lösbar befestigt wird.
  19. 19. Rollbehälter (1) mit einer Transportverpackung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 17 und einem Verfahren zur Anbringung der Transportverpackung (10) nach Anspruch 18. Hierzu 5 Blatt Zeichnungen 7/12
AT0014010U 2010-03-09 2010-03-09 Transportverpackung für rollbehälter AT11917U1 (de)

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