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Die Erfindung handelt von einer Antriebsanordnung für ein Ein- satzfahrzeug mit einer in der hinteren Fahrzeughälfte unterge- brachten Antriebsmotoreinheit, einem davor liegenden Zwischen- getriebe und einem Hilfsaggregat. Unter Einsatzfahrzeugen sind vor allem Feuerwehrfahrzeuge, aber auch Berge- Reinigungs- oder andere Kommunalfahrzeuge zu verstehen.
Bei solchen Fahrzeugen müssen beste und dem Verwendungszweck möglichst gut angepasste Raumausnutzung mit guten Fahreigen- schaften, sowohl bei schneller Strassenfahrt als auch im Ge- lände, vereinbart werden. Das erfordert auch entsprechende An- triebsanordnungen, die ausserdem noch so flexibel sein sollen, dass ein Chassis verschiedenen Varianten und Verwendungszwecken angepasst werden kann.
Eine Antriebsanordnung für einen der beschriebenen Zwecke ist aus der DE-OS 35 27 150 bekannt. Bei dieser ist der Antriebsmo- tor zunächst nur mit einem Getriebemodul verbunden, in dem erst die Antriebskräfte auf eine im Bug des Fahrzeuges angeordnete
Löschmittelpumpe und auf die vordere und hintere Triebachse verteilt werden. Diese Anordnung bietet bei Anordnung der
Löschwassertanks in Längsmitte des Fahrzeuges optimale Ge- wichtsverteilung.
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Der Getriebemodul ist aber eine sehr aufwendige und sperrige
Sonderkonstruktion, da er die Funktionen Schaltgetriebe und Verteilergetriebe für den Pumpenantrieb und noch dazu für den Achsantrieb in einer Baugruppe vereint. Sein Raumbedarf in
Fahrzeugmitte vermindert den Nutzraum empfindlich. Zudem stellt die nur dispositionsbedingte (die Pumpe wird ja auf Motordreh- zahl ausgelegt) Übertragung der für die Pumpe erforderlichen
Leistung durch den Getriebemodul hindurch eine vermeidbare Mehrbeanspruchung für diesen und einen Leistungsverlust dar.
Zudem ist die Anordnung der Pumpe für das Löschmittel im Bug- bereich des Fahrzeuges aus löschtaktischen Gründen umstritten : die Schlauchtrommeln sind ja im Heckbereich des Fahrzeuges un- tergebracht und die Zugänglichkeit ist bisweilen unzureichend, weshalb die Pumpe dort auch nach vorne ausfahrbar ist. Ein wei- terer Nachteil der im Bug angeordneten Pumpe ist, dass kein se- rienmässiges Fahrerhaus verwendet werden kann. Die Motoran- ordnung in der hinteren Fahrzeughälfte schliesslich vermindert in einem Extremfall den für die Schlauchhaspeln im Heck zur
Verfügung stehenden Raum und im anderen Extremfall den für das
Löschwasser in Fahrzeugmitte zur Verfügung stehenden Raum. Die- ser Raumbedarf wird durch sperrige Motornebenaggregate wie - Luftfilter, Kühler und Auspuff noch vergrössert.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Antriebs- anordnung vorzuschlagen, die bei optimaler Gewichtsverteilung die Anwendung einfacher serienmässiger Komponenten und beste
Raumausnutzung eines damit ausgerüsteten Einsatzfahrzeuges ge-
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stattet.
Erfindungsgemäss wird das dadurch erreicht, dass der Antriebsmotor mit an seiner vorderen Stirnseite angeflanschtem Schaltgetriebe über der hinteren Fahrachse und das Hilfsaggregat hinter dem Antriebsmotor angeordnet ist.
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Ersteres bedeutet, dass der längsliegende Antriebsmotor in dem
Fahrzeugbereich untergebracht ist, dessen lichter Querschnitt durch die Hinterachse und die Radkästen bereits vermindert ist.
Das kommt den Wasserbehältern zugute und lässt im Heck noch ge- nug Raum für die Schlauchhaspeln und die Pumpe, die zudem un- mittelbar benachbart sind. Die Anordnung der Pumpe hinter dem
Antriebsmotor wieder hat den Vorteil, dass das volle Motormoment auf die Pumpe übertragen werden kann und dass der gesamte Fahr- antriebstrakt im Pumpbetrieb nicht beansprucht wird.
Bei dieser Anordnung kann weiters ein serienmässiges Fahrerhaus, das nicht einmal kippbar zu sein braucht, und ein relativ klei- nes und serienmäBiges Zwischengetriebe verwendet werden. So ist es auch leicht, je nach Wahl des Zwischengetriebes, eine zwei- rad- oder eine vierradangetriebene Ausführung anzubieten.
Im letzteren Fall ist das Zwischengetriebe ein Verteilerge- triebe, von dem aus Gelenkwellen zu den beiden antreibbaren
Fahrachsen führen (Anspruch 2). Zur Anpassung an andere Anwen- dungsfälle kann am Verteilergetriebe eine weitere Kraftabnahme für ein an der Vorderseite des Fahrzeuges angeordnetes weiteres
Hilfsaggregat (etwa eine Seilwinde) vorgesehen sein (Anspruch
3). Die Kraftabnahme kann je nach Ausführungsvariante des Ver- - teilergetriebes eine Ölpumpe für ein mit Drucköl angetriebenes weiteres Hilfsaggregat oder eine leichte Gelenkwelle sein.
Für die Verbindung zwischen der Rückseite des. Antriebsmotors und dem Hilfsaggregat, beispielsweise einer Löschmittelpumpe gibt es verschiedene Möglichkeiten. Verbindung mittels einer
Gelenkwelle (Anspruch 4) bietet den Vorteil der Flexibilität bei der Auswahl des Hilfsaggregates und entkoppelt Schwingungen
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mige Motorhilfsaggregate (Ansaugfilter für die Verbrennungsluft, Kühler mit Ventilator oder Auspuffanlage) über dem Antriebsmotor angeordnet (Anspruch 5). Dadurch verringert sich
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die vom Motor in Anspruch genommene Fläche ganz erheblich und es wird der Raum genutzt, der sonst doch verloren und ausserdem thermisch stark beansprucht wäre.
Die Erfindung handelt weiters von einem Einsatzfahrzeug mit ei- ner erfindungsgemässen Antriebsanordnung, bei dem eine möglichst praktische und gute Raumausnutzung erreicht werden soll.
ErfindungsgemäB befindet sich dazu der Löschmitteltank zwischen den beiden Fahrachsen und die Löschmittelpumpe und die
Schlauchhaspeln im Heck des Fahrzeuges (Anspruch 6). Es ist besonders vorteilhaft, den Fahrzeugaufbau über den Rädern der hinteren Fahrachse mit seitlich ausschwenkbaren Kästen auszu- statten. Damit wird nicht nur weiterer Stauraum für Werkzeug und Gerät in einem sonst nicht genutzten Raum geschaffen, son- dern es gewährleistet auch besonders gute Zugänglichkeit des
Motors für Wartungsarbeiten.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Abbildungen eines
Ausführungsbeispieles erläutert. Es stellen dar : Figur l : Schematisch ein Chassis mit der erfindungsgemässen
Antriebsanordnung,
Figur 2 : Schematisch ein auf das geringfügig abgewandelte
Chassis der Fig. l aufgebautes Einsatzfahrzeug,
Figur 3 : Eine schematische Draufsicht auf das Fahrzeug der
Figur 2.
Das in Fig. l dargestellte Chassis wird von einem Rahmen 1 mit einer Vorderachse 2 und einer Hinterachse 3 gebildet. Die Ach- sen 2, 3 stützen sich über nicht dargestellte Blattfedern auf
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Federkonsolen 4, 5 ab und sind von Stabilisatoren 6, 7 geführt.
Ein mit 8 bezeichnetes Lenkgetriebe ist nur angedeutet.
In diesem Chassis 1 ist ein Antriebsmotor 10 mit angeflanschtem
Schaltgetriebe 11 in üblicher Weise, gegebenenfalls leicht vor- wärts-abwärts geneigt, abgestützt. Er treibt einerseits über eine erste Gelenkwelle 12 ein Verteilergetriebe 13. Von diesem führt eine zweite Gelenkwelle 14 zur Hinterachse 3 und ggf eine dritte Gelenkwelle 15 zur Vorderachse 2. Andererseits stellt auf der Rückseite des Motors eine vierte, direkt oder über eine im Detail nicht dargestellte Kupplung, an der Kurbelwelle ange- schlossene Gelenkwelle 16 die Antriebsverbindung zu einem
Hilfsaggregat 17, hier einer Löschmittelpumpe, her. Am Vertei- lergetriebe 13 kann auch noch eine Ölpumpe 18 für die Versor- gung eines weiteren nicht dargestellten Zusatzgerätes ange- flanscht sein.
Schliesslich befindet sich über dem Antriebsmotor
10 noch ein Filter 20 für die angesaugte Verbrennungsluft, ein
Kühler 21 mit Ventilator und ein Auspuff 22.
Das Chassis in Figur 2 ist im Wesentlichen dasselbe wie in
Fig. l. Es unterscheidet sich von diesem nur dadurch, dass vom
Verteilergetriebe noch eine fünfte Gelenkwelle 28 für den An- trieb einer Seilwinde 29 (Figur 3) oder eines anderen Zusatz- - gerätes mit relativ geringer Leistungsaufnahme führt. Hier ist aber der Aufbau hinzugefügt, wodurch in den Fig. 2 und 3 die gute Raumausnutzung im gesamten Fahrzeug deutlich wird.
Mit 30 ist eine GroBraumkabine bezeichnet, die serienmässig sein kann und nicht kippbar sein muss, weil sich unter ihr ja keine 'wartungsbedürftigen Aggregate befinden. In dem hinten daran an- schliessenden Aufbau 31 ist zuerst der (oder sind die) Wasser- tank (s) 32 untergebracht. Er kann den gesamten Mittelraum aus- füllen ; unbeengt von Motor oder einem umfangreichen Getriebemo- dul, oder, wie gezeigt, im hinteren Teil zugunsten von Gerä- teräumen 36 zurücktreten. Im Heck sind die Pumpe 17 und die
Schlauchhaspeln 34 untergebracht. Direkt über der Pumpe findet auch noch ein Behälter 33, etwa für Löschschaum, Raum.
Im Raum
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zwischen Wassertank 32 und Pumpe 17 ist zwischen den Trägern des Rahmens 11 der Antriebsmotor 10 angeordnet, darüber befindet sich noch ein Grobluftfilter 35. Über den Rädern der Hinterachse 3 und beiderseits des Motors sind um Angeln 38 schwenkbare Staukästen 37 angebracht. Sie nutzen den Raum über den Radkästen und gewähren in geöffnetem Zustand 37'bequem Zugang zum Antriebsmotor.
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The invention relates to a drive arrangement for an emergency vehicle with a drive motor unit accommodated in the rear half of the vehicle, an intermediate gear in front of it and an auxiliary unit. Emergency vehicles are primarily fire-fighting vehicles, but also mountains cleaning vehicles or other municipal vehicles.
In such vehicles, the best use of space with good driving characteristics, which is best suited to the intended use, must be agreed, both for fast road travel and in the field. This also requires appropriate drive arrangements, which should also be so flexible that a chassis can be adapted to different variants and uses.
A drive arrangement for one of the purposes described is known from DE-OS 35 27 150. In this case, the drive motor is initially only connected to a transmission module in which the drive forces are first directed to one arranged in the bow of the vehicle
Extinguishing agent pump and be distributed on the front and rear drive axle. This arrangement offers when the
Fire water tanks in the center of the vehicle, optimal weight distribution.
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The gear module is a very complex and bulky
Special design because it combines the functions of manual gearbox and transfer case for the pump drive and, moreover, for the axle drive in one assembly. Its space requirement in
The center of the vehicle significantly reduces the usable space. In addition, the only transfer-related transfer (the pump is designed for engine speed) provides the transfer required for the pump
Performance through the transmission module represents an avoidable additional stress for this and a loss of performance.
In addition, the arrangement of the pump for the extinguishing agent in the bow area of the vehicle is controversial for reasons of fire fighting: the hose drums are located in the rear area of the vehicle and accessibility is sometimes insufficient, which is why the pump can also be extended to the front. Another disadvantage of the pump located in the bow is that it is not possible to use a standard cab. Finally, in an extreme case, the motor arrangement in the rear half of the vehicle reduces that for the hose reels in the rear
Available space and in the other extreme case for that
Extinguishing water available in the center of the vehicle. This space requirement is further increased by bulky engine ancillaries such as - air filter, radiator and exhaust.
The invention is therefore based on the object of proposing a drive arrangement which, with optimum weight distribution, the use of simple standard components and the best
Space utilization of an emergency vehicle equipped with it
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equips.
According to the invention, this is achieved in that the drive motor is arranged with the gearbox flanged on its front end face above the rear driving axle and the auxiliary unit is arranged behind the drive motor.
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The former means that the longitudinal drive motor in the
Vehicle area is housed, the clear cross section through the rear axle and the wheel arches is already reduced.
This benefits the water tanks and leaves enough space in the rear for the hose reels and the pump, which are also directly adjacent. The arrangement of the pump behind the
The drive motor again has the advantage that the full motor torque can be transferred to the pump and that the entire traction drive system is not used in pump operation.
With this arrangement, a standard driver's cab, which does not even have to be tiltable, and a relatively small and standard intermediate gearbox can also be used. It is also easy, depending on the choice of the intermediate gear, to offer a two-wheel or a four-wheel drive version.
In the latter case, the intermediate gear is a distributor gear, from which drive shafts to the two can be driven
Lead driving axes (claim 2). To adapt to other applications, a further power take-off can be made on the transfer case for another one arranged on the front of the vehicle
Auxiliary unit (such as a winch) can be provided (claim
3). Depending on the design of the transfer case, the power take-off can be an oil pump for an additional auxiliary unit driven by compressed oil or a light propeller shaft.
There are various options for the connection between the rear of the drive motor and the auxiliary unit, for example an extinguishing agent pump. Connection by means of a
PTO shaft (claim 4) offers the advantage of flexibility in the selection of the auxiliary unit and decouples vibrations
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Mige engine auxiliary units (intake filter for the combustion air, cooler with fan or exhaust system) arranged above the drive motor (claim 5). This will decrease
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the area occupied by the motor is considerable and the space is used that would otherwise be lost and also thermally stressed.
The invention further relates to an emergency vehicle with a drive arrangement according to the invention, in which the most practical and good use of space is to be achieved.
According to the invention, the extinguishing agent tank is located between the two driving axles and the extinguishing agent pump and the
Hose reels in the rear of the vehicle (claim 6). It is particularly advantageous to equip the vehicle body above the wheels of the rear driving axle with boxes that can be swung out to the side. This not only creates additional storage space for tools and equipment in an otherwise unused room, but also ensures that the
Motors for maintenance work.
In the following the invention with reference to illustrations of a
Embodiment explained. FIG. 1: Schematically shows a chassis with the one according to the invention
Drive arrangement,
Figure 2: Schematic of a slightly modified
Chassis of Fig. 1 built emergency vehicle,
Figure 3: A schematic plan view of the vehicle of the
Figure 2.
The chassis shown in FIG. 1 is formed by a frame 1 with a front axle 2 and a rear axle 3. The axes 2, 3 are supported by leaf springs, not shown
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Spring brackets 4, 5 and are guided by stabilizers 6, 7.
A steering gear designated 8 is only hinted at.
In this chassis 1 is a drive motor 10 with flanged
Manual transmission 11 is supported in the usual way, possibly inclined slightly forward-downward. On the one hand, it drives a transfer case 13 via a first drive shaft 12. From this a second drive shaft 14 leads to the rear axle 3 and possibly a third drive shaft 15 to the front axle 2 Coupling, drive shaft 16 connected to the crankshaft the drive connection to one
Auxiliary unit 17, here an extinguishing agent pump. An oil pump 18 for supplying a further additional device, not shown, can also be flanged to the distributor gear 13.
Finally located above the drive motor
10 another filter 20 for the intake of combustion air
Radiator 21 with fan and an exhaust 22nd
The chassis in FIG. 2 is essentially the same as in FIG
Fig. L. It differs from this only in that
Transfer case still a fifth drive shaft 28 for driving a cable winch 29 (Figure 3) or other additional - leads with relatively low power consumption. Here, however, the structure is added, whereby the good use of space in the entire vehicle is evident in FIGS.
30 designates a large-capacity cabin, which can be standard and does not have to be tiltable, because there are no units requiring maintenance below it. The (or the) water tank (s) 32 is first accommodated in the structure 31 adjoining it at the rear. It can fill the entire middle room; unconstrained by the engine or an extensive transmission module, or, as shown, step back in favor of equipment compartments 36 in the rear part. In the rear are the pump 17 and
Hose reels 34 housed. There is also a container 33 directly above the pump, for example for fire-fighting foam.
In the room
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Between the water tank 32 and the pump 17, the drive motor 10 is arranged between the supports of the frame 11, and there is also a coarse air filter 35 above it. They use the space above the wheel arches and, when open, allow 37 'easy access to the drive motor.