AT120234B - Einrichtung für Durchschreibe-Buchführung. - Google Patents

Einrichtung für Durchschreibe-Buchführung.

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AT120234B
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Albert Kohler
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Albert Kohler
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  Einrichtung für   Dnrchschreibe-Buchführung..   



   Wollte man sich bei den bisher bekannten   Durchsr1n'eibebuchfÜhrungen   der Vorteile des Mehrkolonnen- (des sogenannten amerikanischen) Journals bedienen, war es erforderlich, mit Hilfe komplizierter mechanischer Einrichtungen die das Kontoblatt haltende Schiene, je nach der Zugehörigkeit des betreffenden Kontos zu den Kolonnen des Journals, in Richtung der Breite des Journalblattes zu verschieben. Dabei musste man den Nachteil in Kauf nehmen, dass die Beschreibung des Originalblattes restlos auf das darunter liegende Journalblatt (Buchungsblatt) durchgesehrieben wurde.

   Wollte man dies vermeiden, so musste man jeweils das zwischen dem Kontoblatt und dem Journalblatt liegende Kohlepapier entfernen oder man musste zuerst das Originalblatt mit der Beschreibung, die nicht auf dem Journalblatt durehgesehrieben werden sollte, ausfüllen und dieses erst   nach dem Ausfüllen auf   das Journalblatt bringen. Diese Nachteile waren für eine   rasche und genaue Buchführung nur hinderlich.   



   Die Erfindung beseitigt die angeführten Mängel. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Buchführungseinrichtung dargestellt, in welcher Fig. 1 ein   Journalblatt mit-mehrren Kolonnen   für alle gewünschten Buchungsoperationen nach beliebigen Kontogruppen, z. B. Debitoren, Kreditoren, Gewinn-und Verlust-, Bestandkonti usw. zeigt ; Fig. 2-5 zeigen die verschiedenen Kontiblätter, welche alle verschieden verteilte Kontogruppen haben und auf der Rückseite an entsprechenden Stellen mit einem kopierenden Beleg, z. B. mit Kohlepapier oder mit dem im Handel unter dem   Namen"Transcrit"bekannten Belag belegt   sind, was durch die gestrichelten Felder angedeutet ist. 



   Die Kontoblätter sind nur auf der Vorderseite mit Kolonnen bedruckt, u. zw. bloss mit den ihnen zugehörigen Kolonnen, die an der gleichen Stelle stellen wie die entsprechenden Kolonnen des Jorunalkontos, so dass mithin die Kolonnen der   Kontoblätter   je nach ihrer Zugehörigkeit gegeneinander in Richtung der Breite des Blattes von Blatt zu Blatt versetzt sind. An den durchzuschreibenden Stellen, u. zw. nur an diesen, sind die Kontoblätter mit einem Farbbelag versehen, so dass, wenn das Journalblatt und Kontoblatt in die   Durehschreibstellung   gebracht wird, nur bestimmte Eintragungen und diese an richtiger Stelle auf das Journal   durchgesehrieben   werden. 



   Zum Festklemmen der Blätter dient eine in den Fig. 6-8   dargestellte Einspanneinrichtung,   die derart ausgeführt ist, dass, wenn das untere Buchungsblatt 1 eingespannt ist, das obere Blatt 2 leicht und ohne Lockern des unteren aus-und eingespannt werden kann. indem man den die Klemmen 4 tragenden Hebel 6 entgegen der Wirkung der Feder   8   ein wenig   hinunterdrückt,   so dass er in die strichpunktierte Stellung (4', 6', Fig. 7) gelangt.

   Zum Auswechseln beider   Buehungsblätter   wird der Hebel 6 ganz   hinuntergedrückt,   wobei er den U-förmigen Bügel 7 entgegen der   Wirkung   der Federn 9 und 10 mitnimmt und mithin auch die Klemme 3 aufhebt (Fig.   8).. -  
Das Blatt 1 wird nach dem Auflegen auf die Unterlage 5 an die Riehtleiste 11 angelegt und durch Nachlassen des Hebels 6 durch die Klemme 3 festgeklemmt ; nun wird das Blatt 2 an die Klemmleiste. 3 
 EMI1.1 
 nach Ausrichten der horizontalen Linien gibt man den Hebel 6 frei, so dass die Klemmleiste 4   nunmehr   das Blatt 2 klemmt. 



   Die Umsatzbilanz der   sämtlichen Kontogruppen   wird gleichzeitig mit der   Bucllll11g erstellt. Eine   selbsttätige Kontrolle aller Buchungen ergibt sich von selbst, denn alle Sollposten   müssen   der   Summe   aller Habenposten entsprechen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung für Durchschreibebuchführung bei einer aus einem Mehrkolonnenjournal (dem sogenannten amerikanischen Journal) und einzelnen Kontoblättern bestehenden Buchführung, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontoblätter bloss die ihnen zugehörigen Kolonnen tragen und bloss an denjenigen Stellen, die durchgeschrieben werden sollen, an der Rückseite mit einem kopierenden Belag versehen sind, so dass, wenn das Journalblatt und Kontoblatt in die Durchschreibestellung gebracht wird, nur bestimmte Eintragungen und diese an richtiger Stelle auf das Journal durchgesehrieben werden. EMI2.1
AT120234D 1928-01-23 1929-01-12 Einrichtung für Durchschreibe-Buchführung. AT120234B (de)

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