AT120357B - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Trieurblechen. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Trieurblechen.Info
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Description
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Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Trieurblechen.
Die bekannten, durch Fräsen aus Eisenblech hergestellten Trieurbleche haben den Nachteil, dass die Innenwand der Zellen und äusseren Ränder nicht vollkommen glatt ausfallen, indem die erstere Rillen und die letzteren einen harten Grad aufweisen. Durch diese Fehler wird oft ein Verstopfen oder Verlegen der Zellen mit Staub und Unkiaut herbeigeführt, auch werden gute Getreidekörner duieh die rauhen Zellenr nder in die Mulde gerissen.
Dazu kommt noch, dass die Herstellung durch Fräsen ziemlich kostspielig ist und die für die gute Wirksamkeit des Trieurs besonders wichtige Unterscheidung der steileren Zellenseite durch Fräsen nicht erzielt werden kann.
Beim Stanzen von Trieurblechen wird das Material seitlich von den Zellen weggedrängt, weshalb besondere Vorkehrungen getroffen werden müssen, um das örtliche Anhäufen des Materials und so die Bildung tieferer Zellen als an andern Stellen zu verhindern.
Gefräste und gestanzte Trieurbleche können ebenso wie die gedrückten nur aus verhältnismässig weichem Material hergestellt werden, sind also leicht dem Verschleiss unterworfen.
Um diese Übelstände zu vermeiden und die leichte und rasche Herstellung von Trieurblechen selbst aus härtestem Material zu ermöglichen, erfolgt diese Herstellung durch eine Walzoperation, d. h. unter Benutzung von Walzen, von denen eine (die Patrizenwalze) die den Zellen (Taschen) des Trieurbleches entsprechende und ihnen entsprechend ausgeteilte Erhöhungen oder Zähne besitzt, die beim Walzen in das verhältnismässige weiche Material dringen und die Zellen formen.
Eine mit dieser Patrizenwalze zusammenwirkende Gegenwalze kann entweder glatt oder als Matrizenwalze mit Vertiefungen zur Aufnahme der durch die Erhöhungen aus dem Blech gedrückten Teile ausgebildet sein.
Hiebei ist die mit Erhöhungen oder Zähnen versehene Walze so geformt, dass jeder Walzenzahn, nachdem der vorhergehende Zahn eine Zelle gebildet hat und aus ihr austritt, das auf einer Seite dieser Zelle befindliche Material derart einwärts, d. h. gegen diese vorher gebildete Zelle hin verdrängt, dass eine Kantenunterschneidung erzielt wild.
Fig. 1 der Zeichnung veranschaulicht den Querschnitt eines durch Walzen hergestellten Trieurbleches 1 mit unterschnittener Zelle 2, Fig. 2 den Querschnitt durch die zusammenwirkenden Teile einer Pat, rizenwalze 3 und Matrizenwalze 4. Erstere besitzt die zum Formen der Zellen 2 dienenden Er- höhungen J und letztere die entsprechenden Vertiefungen 6. Soll das Trieurblech aber nur einseitig geformt werden, also die durch die gestrichelte Linie in Fig. 1 angedeutete glatte Begrenzung auf der Aussenseite erhalten, so wird statt der Matrizenwalze eine glatte Walze benutzt.
Die Vorteile, die das Walzverfahren bietet, sind folgende :
1. Es kann das härteste Material, also selbst der härteste Stahl verwendet, also ein Minimum an Abnutzung erzielt werden.
2. Es wird eine vollkommene Gleichmässigkeit der Zellen im Durchmesser (Weite), in der Tiefe und Form erzielt.
3. Es können Zellenformen und Profile gebildet werden, die durch die bekannten Verfahren nicht
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auf der steileren Seite 7 der Zelle. Durch das unterscheiden wird die Zelle in erhöhtem Masse wirksam.
4. Erzielung einer vollkommenen ebenen Oberfläche auf der Zellenseite.
5. Daq Trieurblech kann beim Walzen gleichzeitig rund gebogen werden, d. h. die in beliebiger Weise eingerichtete Walzvorrichtllng m : t einer. Biegevorrichtung" hek'1Unter. \rt kombiniert werden.
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-6. Es besteht die, Möglichkeit die Zellen so nahe als möglich zu setzen, so dass Zellen innerhalb einer gegebenen Fläche in grösserer Anzahl als bisher vorgesehen sein können, wodurch die Leistung
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aber auch jedes andere Profil erhalten.
PATENT-ANSPRÜCHE : .. 1. Verfahren zur Herstellung von Trieurblechen, dadurch gekennzeichnet, dass dieselben durch eine Walzoperation mit den Zellen versehen werden.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch zwei gegebenenfalls gekühlte Walzen, von denen eine die Patrizenwalze, die den Zellen entsprechende und ihnen entsprechend ausgeteilte Zähne besitzt, während die zweite Walze entweder glatt oder mit zur Aufnahme der ausgedrückten Blechteile dienenden Vertiefungen versehen ist.- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Vorsprüngen oder Zähnen versehene Walze so geformt ist, dass jeder Walzenzahn, nachdem der vorhergehende Zahn eine Zelle gebildet hat und'aus ihr austritt, das auf einer Seite dieser Zelle befindliche. Material derart einwärts, EMI2.2 EMI2.3
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