AT120462B - Vorrichtung zur Verbesserung des Propulsionswirkungsgrades und zum Steuern von Schraubenschiffen. - Google Patents

Vorrichtung zur Verbesserung des Propulsionswirkungsgrades und zum Steuern von Schraubenschiffen.

Info

Publication number
AT120462B
AT120462B AT120462DA AT120462B AT 120462 B AT120462 B AT 120462B AT 120462D A AT120462D A AT 120462DA AT 120462 B AT120462 B AT 120462B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
screw
rudder
water
improving
propulsion efficiency
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Leo Ing Costanievich
Original Assignee
Leo Ing Costanievich
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Leo Ing Costanievich filed Critical Leo Ing Costanievich
Application granted granted Critical
Publication of AT120462B publication Critical patent/AT120462B/de

Links

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Verbesserung des   Propulsiollswirkullgsgrarles     und   zum Steuern   von     Schraubenschi1fen.   



   Den Gegenstand der Erfindung bildet ein tropfenförmiger oder ähnlich gestalteter Körper, welcher getrennt von der Schraube, hinter dieser entweder direkt als Steuerruder oder an einem vorhandenen
Steuerruder mit diesem um den Ruderschaft ganz oder nur teilweise drehbar angebracht ist. 



   Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass das Wasser nicht parallel zur Schraubenwelle, sondern in schraubenförmigen Bahnen die Schraube verlässt. 



   Die Wasserfäden, z. B. unmittelbar an der Nabe, werden somit in   schraubenförmigen   Bahnen nach rückwärts beschleunigt. Die Gestalt dieser   schraubenförmigen   Bahnen ist bedingt durch die
Steigung H und durch die Drehzahl n der Schraube sowie durch die Schiffsgeschwindigkeit Vs. Die
Hintereinanderfolge   dieser schraubenförmig   rotierenden vornehmlich aus der Nähe der   Sehraubennabe   kommenden Wasserfäden und das Fehlen von Wasser im Bereich der Nabe selbst wird hinter der Nabe einen-nahezu spiegelbildlich zu dieser gestalteten-Hohlraum bilden. 



   Noch bevor diese Erkenntnis gewonnen war, hatte man längst erkannt, dass Naben, welche in 'einer spitz zulaufenden Kappe enden, sehr gute Ergebnisse liefern, im Vergleich zu Ausführungen, wo die Schraube durch eine   gewöhnliche   Mutter gesichert wird. Die richtige Länge dieser Kappen ist gleichfalls eine Funktion   von 11,   Vs und dem Nabendurehmesser sowie von H. Der nachteilige Einfluss der
Hohlraumbildung auf den Wirkungsgrad der Schraube wird um so geringer, je enger die Ablöseste le der schraubenförmig rotierenden und durch die Auswirkung des Kontinuitätsgesetzes verengten Hohlraum- bildung durch oberwähnte Wasserfäden vor der Nabenkappe ist.

   Die Nabe darf deshalb für normale
Verhältnisse nicht zu lang sein, denn ist sie es, dann erfolgt die   Ablösung   wirbelbildend im Bereiche der verlängerten Nabe selbst. 



   Es muss deshalb Sorge getragen werden, dass die Ablösestelle in einer günstigen Entfernung von der Schraube, möglichst vom Ende der Nabenkappe erfolge und dass der spindelförmige, kontinuierlich sich bildende Hohlraum-welcher sogbildend dem Schiffe nachfolgt-durch einen dazu ähnlichen
Körper ausgefüllt werde. Dieser Körper muss zufolge obiger Ausführungen nach vorne zu tropfenförmig ausgebildet sein, er muss seinen grössten Durchmesser gemäss den Erfahrungen der modernen Stromlinientheorie je nach der Schiffsgeschwindigkeit und der Austrittsgeschwindigkeit des Wassers aus der
Schraube mehr oder weniger entfernt von der Schraube haben und muss derselbe erfahrungsgemäss etwas grösser sein als der Nabendurchmesser der Schraube, wenn die ganze Hohlraumbildung hintangehalten werden soll.

   (Hohlraumbildung ist gleichbedeutend mit Sogbildung und diese gleichbedeutend mit   Widerstandserhöhung. ) Von der Lage seines grössten Durchmessers ab verläuft dieser Leitkörper tropfen-   förmig nach rückwärts sich verjüngend. Entlang der Oberfläche dieses Leitkörpers strömen nun insbesondere die vom Nabenbereich der Sehraube   schraubenförmig   rotierenden Wasserfäden in geordneter, wirbelfreier Strömung nach   rückwärts   und assimilieren sich der   zurückgelassenen Wassermasse.   Von Vorteil wird es sein, wenn aus dem vordersten Teil der"Birne"-ohne grossen Druck-Wasser austritt, welches Wasser förmlich als eine Art "Schmierung", d. h.

   als Zusatzwasser den eventuell noch verwirbelten Wasserfäden dienen soll, um diese in möglichst störungsfreier Strömung nach   rückwärts   zu geleiten. 



   Nachdem die Vorrichtung derart im Herzen des nun wirbelfreie Austrittsstromes der Schraube sitzt, kann damit auch sehr gut gesteuert werden, besonders, wenn man den Leitkörper wie eingangs beschrieben anordnet. Die tropfenförmige oder ähnlich gestaltete Vorrichtung wird dabei in der Höhe 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 der Schraubenachse an einem Ruderschaft befestigt, um welchen ober-und unterhalb der Vorrichtung ein stromlinienförmiger Körper zur Verringerung des Widerstandes des runden Ruderschaftes angeordnet ist. 



   Bei Zwei-oder Mehrschraubenschiffen wird die Vorrichtung   ähnlich wie   bei   Einschraubenschiffel1   hinter den Schrauben angeordnet und am   Schiffskörper   z. B. mittels Armen befestigt, welche Arme eventuell zum Ausrichten der weiter nach aussen liegenden Wasserfäden auch etwas verwunden sein können, und wenn einarmig ausgebildet (normale Ausführung), kann der Arm etwas nach unten verlängert werden, um beim Stampfen und insbesondere beim Rollen des Schiffes das plötzliche Ein-und Austreten des runden Leitkörpers zu verhindern ; der vorragende Arm, welcher mit einer grösseren Hohlkehle sich am Leitkörper anschliesst, wird für den möglichst störungsfreien Ein-und Austritt Sorge tragen. 



   Fig. 1 zeigt die Anordnung des tropfenförmigen Leitkörpers für ein Einschraubenschiff, u. zw. stellt 1 die Schiffsschraube, 2 den tropfenförmigen Leitkörper, 3 den Ruderschaft und 4 den oberen und unteren Ruderteil dar. 5 ist ein Kanal zur Zuführung des Wassers. 2'stellt den Leitkörper dar, jedoch mit etwas nach oben gebogenem   Schwanzstück.   Begründung : Sollten die durch die Vorrichtung soweit als möglich entwirbelten Wasserfäden dennoch zuletzt noch etwas Luft in sich enthalten, so beschreiben derartige leichte Wirbelzöpfe nach ihrer Loslösung vom Leitkörper etwa Parabelbahnen nach oben zu, 
 EMI2.1 
 körpers soll nun diese restlichen Wirbelzöpfe möglichst störungsfrei in ihrer Bahn nach oben geleiten. 



  Dies geschieht alles darum, damit jede Sogwirkung   bintange'1a'ten   werde, denn der Sog beeinflusst in sehr ungünstiger Weise den Wirkungsgrad der Propulsion. Fig. 2 zeigt die schematische Anordnung für Zwei und Mehrschraubenschiffe. 6 stellt wieder die Schiffsschraube dar, 7 sind die Propulsionskörper (Leitkörper), welche mittels Armen 8 vom Schiffskörper getragen werden. Fig. 3 stellt eine andere Aus-   führungsmöglichkeit   dieser Vorrichtung dar. Fig. 4 zeigt die Anordnung der Vorrichtung bei schon vorhandenen Steuerrudern, wobei z. B. der Vorderteil des Leitkörpers am Rudersteven festsitzt und der übrige Teil am Ruderblatt befestigt sein kann.

   Die Fig. 4 zeigt zwar nur einen kompakten Leitkörper, und dies in schematischer Darstellung, derselbe muss jedoch zweiteilig sein, da der vorderste Teil auf dem Rudersteven, welcher festsitzt und die Ruderfingerlinge trägt, während der   rückwärtige   Teil mit dem Ruderblatte vereinigt ist, welches Ruderblatt mittels der Fingerlinge sich um den Rudersteven nach links oder rechts dreht. 



     PATENT-ANSPRPCHE   :
1. Vorrichtung zur Verbesserung des Propulsionswirkungsgrades und zum Steuern von Schraubenschiffen, dadurch gekennzeichnet, dass hinter der   S3l'raube     lnd   von dieser getrennt, ein tropfenförmiger oder ähnlich gestalteter-nach hinten sich   verjüngender-Hohlkörper angebracht   ist. 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. gerichteten Ende des Hohlkörpers ein durch das Steuerruder führender Kanal (5) ausmündet, durch den Wasser gegen die Schraube gepresst wird.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper (2) mit dem Steuerruder ganz oder teilweise vereinigt ist.
    4. Geänderte Ausführungsform der Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper mit seinem hinteren Ende etwas nach aufwärts gebogen ist, um die nach aufwärts strebenden restlichen Wirbelfäden möglichst s örungslos für den Propulsionswirkungsgrad zur Ablösung zu bringen.
AT120462D 1928-07-25 1928-07-25 Vorrichtung zur Verbesserung des Propulsionswirkungsgrades und zum Steuern von Schraubenschiffen. AT120462B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT120462T 1928-07-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT120462B true AT120462B (de) 1930-12-27

Family

ID=3631987

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT120462D AT120462B (de) 1928-07-25 1928-07-25 Vorrichtung zur Verbesserung des Propulsionswirkungsgrades und zum Steuern von Schraubenschiffen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT120462B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2591994B1 (de) Vorrichtung zur Verringerung des Antriebsleistungsbedarfs eines Wasserfahrzeuges
DE344976C (de) Schraubenpropeller mit Mantel
EP2570341B1 (de) Propellerdüse
EP2994379B1 (de) Vorrichtung zur verringerung des antriebsleistungsbedarfs eines wasserfahrzeuges
DE202007016164U1 (de) Hochleistungsruder für Schiffe
DE3005682A1 (de) Schiff mit mindestens einer schiffschraube
AT120462B (de) Vorrichtung zur Verbesserung des Propulsionswirkungsgrades und zum Steuern von Schraubenschiffen.
DE3901672C2 (de)
DE503962C (de) Leitkoerper zur Verbesserung des Propulsionswirkungsgrades von Propellern
DE911469C (de) Hinter einer Schiffsschraube angeordneter Staukoerper
DE806206C (de) Stromlinienruder fuer Wasserfahrzeuge
DE2202564A1 (de) Schiffsschraubenduese
DE516085C (de) Hinter dem Schiffsantrieb angeordnetes Stromlinienruder
DE409450C (de) Hydraulische Triebanordnung
DE426521C (de) Ganz oder teilweise den Schraubenstrom einhuellender Leitmantel
DE651579C (de) Wasserfahrzeug
DE663286C (de) Wasserfahrzeug mit Antrieb durch Schraube und Duese
AT139524B (de) Schiffsantrieb für Schraubenschiffe.
DE112012007098T5 (de) Schiffantriebsvorrichtung und mit einer solchen Vorrichtung versehenes Schiff
DE495063C (de) Ruderanordnung mit drei oder mehr Ruderflaechen
DE902468C (de) Schraubenpropeller, insbesondere fuer Schiffsantrieb
DE436910C (de) Leitmantel fuer Schraubenpropeller
DE400415C (de) Freischwingendes Balancierruder
AT205872B (de) Nachstromruder
DE352640C (de) Rudersteven fuer Schraubenschiffe