AT12053U1 - Zählboard - Google Patents

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AT12053U1
AT12053U1 AT0048510U AT4852010U AT12053U1 AT 12053 U1 AT12053 U1 AT 12053U1 AT 0048510 U AT0048510 U AT 0048510U AT 4852010 U AT4852010 U AT 4852010U AT 12053 U1 AT12053 U1 AT 12053U1
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zählboard
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AT0048510U
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Its Mediaservice Gmbh
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    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
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    • G09B19/00Teaching not covered by other main groups of this subclass
    • G09B19/02Counting; Calculating

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Description

österreichisches Patentamt AT12053U1 2011-09-15
Beschreibung
ZÄHLBOARD
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Zählboard bzw. eine Anzeigetafel, mittels derer im weitesten Sinne sich wiederholende Vorgänge nummerisch und symbolisch erfass- und darstellbar sind.
[0002] Grundsätzlich sind für diese Zwecke in einfachster Form Schiefertafeln, Whiteboards mit einem entsprechenden Stift, aber auch Abakusse oder sogar Handzähler bzw. Stückzähler verwendbar.
[0003] Um jedoch beispielsweise in der Kindererziehung ein spielerisches Belohnungssystem zu erfassen und darzustellen, sind die bekannten, oben aufgeführten Zählmöglichkeiten nicht optimal geeignet. Dieses Belohnungssystem sieht vor, für Pflichten, Aufgaben aber auch für sonstige von den Eltern geschätzte Tätigkeiten der Kinder Punkte zu vergeben, vorzugsweise in gestaffelter Form. Bei Erreichung einer vorher festgelegten Gesamtpunkteanzahl steht dem Kind die Erfüllung eines Wunsches oder ein Geschenk zu, der bzw. das vorzugsweise ebenfalls vorher gemeinsam festgelegt worden ist.
[0004] Herkömmliche, oben aufgeführte Zählmöglichkeiten stellen unter Umständen den Zählstand verklausuliert oder nur für eine jeweilige Bedienperson ersichtlich dar. Nachteilig ist für die beschriebenen Zwecke weiterhin, dass zur Motivierung des Kindes zum Punktesammeln - und der nummerischen Erfassung und Darstellung der bereits gesammelten Punkte - keine vorzugsweise integrierte Darstellungsmöglichkeit der Belohnung, sprich des etappenweise zu erreichenden Zieles und der hierfür insgesamt nötigen Punkteanzahl vorgesehen ist.
[0005] Des Weiteren stellt es für die beschriebenen Zwecke bzw. für die Motivierung eines Kindes einen Nachteil dar, wenn keine weitere Darstellungsmöglichkeit einer leicht verständlichen Legende vorgesehen bzw. integriert ist. Das Kind sollte idealerweise aus eigenem Antrieb - und nicht durch jeweilige Vorgabe der Eltern - sich beliebig eine zu erfüllende Pflicht, Aufgabe oder Tätigkeit aussuchen können, je nachdem, wie viel Punkte es „ergattern" will, aber auch anhand der Staffelung der Punkte die Bedeutung, die Gewichtung oder Schätzung der jeweiligen Erledigung einer Pflicht, Aufgabe oder Tätigkeit erkennen können.
[0006] Weiterhin nachteilig kann sein, dass die oben aufgeführten Zählmöglichkeiten vor Manipulationen nicht geschützt sind.
[0007] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, ein Zählboard bzw. eine Zähleinrichtung zu stellen, die unter weitestgehender Vermeidung der oben angeführten Nachteile optimal für die beschriebenen Zwecke geeignet ist.
[0008] Die Lösung der Aufgabe besteht zunächst in der Konzeption und Ausgestaltung eines Zählboards, das mindestens ein Zählfeld bzw. eine Zählvorrichtung und mindestens ein Beschriftungsfeld bzw. eine Darstellungsoberfläche umfasst.
[0009] Das Zählfeld kann in seiner einfachsten Form erstrecht ein Beschriftungsfeld sein, ist jedoch vorzugsweise als eine Zählvorrichtung mit einzelnen Zählelementen ausgestaltet. Diese Zählvorrichtung ist vorzugsweise in einen Rahmen des Zählboards einstückig integriert und weist vorzugsweise annähernd waagerecht angeordnete Führungsschienen auf, in denen die einzelnen Zählelemente mittels eines Führungsschuhs verschiebbar sind. Zur Vermeidung einer allzu leichten, gar selbsttätigen Verschiebung der Zählelemente können die Führungsschuhe relativ passgenau in den Führungsschienen eingesetzt sein, es kann aber auch eine federbewehrte Feststellklemme an jedem Zählelement vorgesehen sein.
[0010] Eine alternative Ausgestaltungsvariante einer vorzugsweise ebenfalls in den Rahmen des Zählboards integrierten Zählvorrichtung weist Stäbe oder Drähte auf, auf die, ähnlich wie bei einem Abakus, die Zählelemente mittels eines Führungslochs aufgereiht sind.
[0011] Die Führungsschiene oder der Führungsstab können auch gebogen sein, sodass die 1 /15 österreichisches Patentamt AT12053U1 2011-09-15 Zählelemente, die auf eine „Haben-Seite" verschoben worden sind, nicht selbsttätig zurückrutschen können.
[0012] Gemäß einer weiteren Ausgestaltungsvariante einer vorzugsweise ebenfalls in den Rahmen des Zählboards integrierten und erfindungsgemäßen Zählvorrichtung ist mindestens eine Führungsstange bzw. Achse vorgesehen, an der einzelne Zählelemente einzeln schwenkbar aufgereiht sind. Durch das Schwenken um die Achse um annähernd 180 Grad eines einzelnen Zählelements ist in einer Stellung des Zählelements eine nicht näher gekennzeichnete Rückseite sichtbar, und in einer zweiten, geschwenkten Stellung eine Vorderseite, die beispielsweise farblich, mit einem Symbol oder einer Ziffer gekennzeichnet ist. Auf diese Weise ist anhand der geschwenkten Zählelemente ein Punktestand visuell darstellbar.
[0013] Es können drei Achsen für jeweils eine Einer-, Zehner- und Hunderter-Reihe, aber auch eine einzige Achse vorgesehen sein, an der durch Begrenzungen ein Einer-, ein Zehner- und ein Hunderter-Block von Zählelementen gebildet sind.
[0014] Die Schwenkbewegung der einzelnen Zählelemente ist vorzugsweise mittels eines wiederum schwenkbaren Sperrbügels oder mittels eines verschiebbaren Sperrriegels sperrbar.
[0015] Eine weitere Ausgestaltungsvariante einer vorzugsweise ebenfalls in den Rahmen des Zählboards integrierten Zählvorrichtung sieht Drucktasten vor. Jede dieser Drucktasten kann mindestens zwei unterschiedliche Positionen einnehmen, sodass erkennbar ist, ob sie gedrückt worden ist oder nicht. Das Ein- bzw. Ausrasten jeder Drucktaste kann beispielsweise mittels eines bekannten Drehmechanismus mit Rückstellfeder bewerkstelligt sein. Weiterhin optional können die Drucktasten mittels einer Batterie oder eines Akkus und Leuchtdioden beispielsweise in der gedrückten Position leuchten.
[0016] Des Weiteren kann eine Zählvorrichtung einzelne Zählelemente aufweisen, die magnetisch an einer Metalltafel oder mittels eines Klettverschlusses auf einer entsprechenden Oberfläche anheftbar sind. Die einzelnen Zählelemente können hierbei grundsätzlich in einem abschließbaren Vorratsbehältnis untergebracht sein, das vorzugsweise ebenfalls in den Rahmen des Zählboards integriert ist.
[0017] Eine weitere Ausgestaltungsvariante einer vorzugsweise ebenfalls in den Rahmen des Zählboards integrierten Zählvorrichtung sieht mindestens ein annähernd senkrecht angeordnetes Gefäß oder mindestens einen ebenfalls annähernd senkrecht angeordneten Tragrahmen zum reihenförmigen Aufnehmen der einzelnen Zählelemente vor. Grundsätzlich ist es auch möglich, ein Gefäß vorzusehen, das mit einer Flüssigkeit befüllt ist. Durch den Einwurf von flüssigkeitsverdrängenden Zählelementen ist am Flüssigkeitsstand an einer Skala der Punktestand ablesbar.
[0018] Weiterhin optional kann in den Rahmen des Zählboards als Zählvorrichtung eine Drehscheibe integriert sein, die ein Sichtfenster aufweist und auf der Drehscheibe entsprechende Ziffern. Auch eine zylinderförmige Trommel wie bei einem Kombinationsschloss oder einem einstellbaren Datumsstempel kann Bestandteil einer Zählvorrichtung für ein erfindungsgemäßes Zählboard sein.
[0019] Im Rahmen der Offenbarung der vorliegenden Anmeldung liegt jedoch auch ein Zählwerk, das bei einem Druck auf eine Zählwerk-Taste auf die nächsthöhere Nummer springt. Dieses Zählwerk kann ebenfalls in den Rahmen des Zählboards integriert sein, ist jedoch gemäß einer weiteren Ausgestaltungsvariante eines erfindungsgemäßen Zählboards abnehmbar und transportabel und somit zum Fortführen des aktuellen Punktestandes unterwegs oder im Urlaub geeignet. Wieder daheim, kann der aktuelle Punktestand an dem Zählboard manuell nachgeführt werden.
[0020] Die einzelnen Zählelemente können kugel-, halbkugel-, aber auch eckförmig ausgestaltet sein, sind jedoch vorzugsweise im Querschnitt zylindrisch. Sie sind des Weiteren vorzugsweise unterschiedlich gefärbt, beispielsweise in drei Farben, um Einer, Zehner und Hunderter darzustellen, alternativ oder zusätzlich mit einer Eins, einer Zehn oder einer Hundert beschriftet. 2/15 österreichisches Patentamt AT 12053 U1 2011-09-15 [0021] Gemäß einerweiteren Ausgestaltungsvariante eines erfindungsgemäßen Zählboards ist das Zählfeld als ein Parcours ausgestaltet. Dieser Parcours kann beliebig ausgestaltet sein oder aber auch einfach nur eine Aneinanderreihung von Löchern oder Stiften sein, in die oder auf die Spielfiguren oder Symbole ein- oder aufsteckbar sind. Optional können auch Dekorationselemente vorgesehen sein, die beliebig zwischen die Spielfiguren zusätzlich ein- oder aufsteckbar sind. Mit unterschiedlichen Spielfiguren sind nicht nur ein unterschiedlicher Punktestand auf dem Start-Ziel-Parcours darstellbar, sondern auch unterschiedliche Punktestände von mehreren Kindern.
[0022] Eine weitere Ausgestaltungsvariante eines erfindungsgemäßen Zählboards sieht eine Zählvorrichtung mit einem Zählfeld vor, auf das einzelne Zählelemente vorzugsweise in Form von Klebeetiketten aufklebbar sind. Weiterhin vorzugsweise können die einzelnen Klebeetiketten ähnlich wie die Pixel eines Bildes, ein durch das Sammeln entstehendes Gesamtbild oder einen Schriftzug ergeben. Hierfür können die Klebeetiketten weiterhin beispielsweise aus einem beliebigen Bild ausgestanzt sein und mit Nummern versehen sein, die wiederum vorgeben, in welches korrespondierend nummerierte Klebefeld das Klebeetikett hingehört.
[0023] Eine weiterhin erfindungsgemäße Zählvorrichtung sieht ein Zählfeld vor, in das einzelne Zählelemente einsteckbar sind, beispielsweise ein Beet darstellend, in das Blumen eingesteckt werden.
[0024] Sämtliche offenbarten Ausgestaltungsvarianten einer erfindungsgemäßen Zählvorrichtung können geschlossen oder offen sein. D.h., dass einerseits eine bestimmte Anzahl von Zählelementen von vornherein innerhalb der Zählvorrichtung vorgesehen sein kann. Der Punktestand ergibt sich aus der Position der Zählelemente. Andererseits hingegen können die einzelnen Zählelemente auch lose ausgestaltet sein und beispielsweise dem Kind bei Erledigung einer Aufgabe ausgehändigt werden. Das Kind oder ein Elternteil fügt das lose Zählelement dann in die Zählvorrichtung ein. Der Punktestand ergibt sich somit aus der Anzahl von Zählelementen. Auf diese Weise ist allen Zählvorrichtungen gemein, dass sie erfindungsgemäß nicht nur zum Zählen geeignet sind, sondern gleichzeitig visuell den gezählten Punktestand darstellen.
[0025] Das Beschriftungsfeld bzw. die Darstellungsoberfläche ist vorzugsweise ebenfalls in den Rahmen eines erfindungsgemäßen Zählboards integriert und ist in seiner einfachsten Ausgestaltungsvariante ein Papier, ein Karton oder ein Notizblock, das oder der mittels einer Klemmhalterung oder einer Stecklasche oder einem Klettverschluss am Rahmen des Zählboards befestig- und auswechselbar ist.
[0026] Gemäß einer alternativen Ausgestaltungsvariante eines erfindungsgemäßen Zählboards ist das Beschriftungsfeld bzw. die Darstellungsoberfläche eine Korkfläche, in die mittels Pinn-Nadeln Papier, Karton oder Kunststofffolien anheftbar sind.
[0027] Eine bevorzugte Ausgestaltungsvariante eines erfindungsgemäßen Zählboards sieht jedoch ein Whiteboard als Beschriftungsfeld bzw. als Darstellungsoberfläche vor. Dieses White-board kann hierfür in den Rahmen eingearbeitet sein oder an der Unterseite des Rahmens befestigt sein, der schablonenartig mindestens eine Ausnehmung aufweist. Ein Whiteboard, das vorzugsweise aus Metall gefertigt ist, kann einerseits mit entsprechenden Stiften beschrieben werden, die Beschriftung kann mit einem Schwamm oder Vlies wieder gelöscht werden und andererseits kann mittels eines Magneten beispielsweise auch ein Bild des Kindes oder des festgelegten Geschenkes fixiert werden.
[0028] Statt eines Whiteboards ist auch eine Magnetfolie gut einsetzbar, die vorzugsweise beschreibbar ist und an der nicht nur metallische Gegenstände anheftbar sind, sondern dank des Magnetismus das ganze Zählboard an metallischen Wänden, einer metallischen Türe oder beispielsweise an einer Kühlschranktüre anheftbar ist.
[0029] Ein Beschriftungsfeld bzw. eine Darstellungsoberfläche eines erfindungsgemäßen Zählboards ist vorzugsweise in fünf Unterfelder unterteilt. Ein erstes Unterfeld ist vorzugsweise beschreibbar und für die Auflistung derjenigen Pflichten, Aufgaben und Tätigkeiten gedacht, die 3/15 österreichisches Patentamt AT12053U1 2011-09-15 mit Hilfe eines Elternteiles oder gar beider Elternteile für eine bestimmte Punkteanzahl erledigt werden sollen. Ein zweites Unterfeld ist vorzugsweise ebenfalls beschreibbar und für die Auflistung derjenigen Pflichten, Aufgaben und Tätigkeiten gedacht, die das Kind selbständig - unter Gewährung einer jeweiligen Punkteanzahl - erledigen möge. So kann beispielhaft im ersten Unterfeld „Hausaufgaben" (mit Hilfe eines Elternteiles) mit einem Punkt angegeben sein, im zweiten Unterfeld jedoch (selbständig) mit zwei Punkten.
[0030] Nebst „Hausaufgaben" können beispielhaft andere Aufgaben wie etwa „Bett machen", „Zähne putzen" oder „Tisch abräumen" usw. angeführt sein.
[0031] Ein drittes Unterfeld kann ebenfalls einfach beschriftet werden, ist jedoch vorzugsweise zur Aufnahme einer bildlichen Darstellung des Geschenkes ausgelegt. Es ist häufig der Fall, dass diese Abbildung aus einem Prospekt stammt und sich somit eine Kork-Pinnwand als drittes Unterfeld besonders gut eignet.
[0032] Dieses dritte Unterfeld kann optional eine oder mehrere Unterteilungen aufweisen, so-dass auch die schriftliche oder bildliche Darstellung von Zwischenzielen möglich ist. Zwischenoder Etappenziel bedeutet, dass beispielsweise ein Fahrrad als Endziel beim Erreichen einer Gesamtpunkteanzahl von 200 Punkten vereinbart worden ist; damit das Sammeln dieser 200 Punkte unter Umständen jedoch nicht zu einer langwierigen „Durststrecke" wird, kann beispielsweise bei 100 Punkten als Zwischenziel ein ganztägiger Besuch in einem Freizeitpark definiert sein.
[0033] Ein viertes und fünftes Unterfeld sind in ihrer einfachsten Form ebenfalls einfach beschreibbar, vorzugsweise jedoch dafür ausgelegt, vorgefertigte Etiketten bzw. Täfelchen passgenau und auswechselbar aufzunehmen. In diese Unterfelder sind vorzugsweise der Name des Kindes bzw. die für das abgebildete Geschenk zu erreichende Gesamtpunktzahl ersetzbar.
[0034] Die beschriebenen Unterfelder können weiterhin optional jeweils mit einer Überschrift versehen sein, beispielsweise „Aufgabe", „To-do", „Ziel", „Geschenk", „Name", „Gesamtpunkteanzahl", „Punkte", etc.
[0035] Eine weitere Ausgestaltungsvariante eines erfindungsgemäßen Zählboards sieht nicht nur für das dritte, vierte und fünfte Unterfeld den Einsatz eines Täfelchens vor, sondern auch für das erste und das zweite Unterfeld. Weiterhin erfindungsgemäß kann ein Zählboard nämlich austauschbare Täfelchen vorsehen, auf denen Aufgaben vorgedruckt sind. Diese Vordrucke können den Eltern als Anleitungen dafür dienen, was für Aufgaben sie ihren Kindern auferlegen sollen. Gleichzeitig erhalten die Eltern einen Maßstab bzw. einen Leitfaden für eine sinnvolle Gewichtung der Aufgaben. Die Vordrucke sind vorzugsweise durch pädagogisches Fachpersonal erstellt.
[0036] Der Rahmen eines erfindungsgemäßen Zählboards ist vorzugsweise aus Holz gefertigt, es kommen jedoch auch Materialien wie Kunststoff, Metall oder Kork in Betracht. Der Rahmen weist vorzugsweise eine Aufhängevorrichtung auf, mittels derer das Zählboard, gut sichtbar für alle Familienmitglieder, beispielsweise an einer Wand in der Küche oder in dem Wohn- oder Kinderzimmer aufgehängt werden kann.
[0037] Eine weitere Ausgestaltungsvariante eines erfindungsgemäßen Zählboards ist mit einer Sperre ausgestattet, die ein Verstellen der Zählvorrichtung bzw. ein Verschieben der Zählelemente nur in einem entsperrten Zustand erlaubt.
[0038] Die Sperre kann gemäß einer einfachsten Basis- Variante aus einem Riegel bestehen, der in den Zwischenraum zwischen verschobene und nicht verschobene Zählelemente ersetzbar ist. Die Einsetzbarkeit dieses Riegels kann optional durch eine federbewehrte Klemme unterstützt sein.
[0039] Gemäß einer weiteren Ausgestaltungsvariante ist der Riegel vorzugsweise mit einem simplen Einrastmechanismus ausgestattet, der wiederum mit einem Schlüssel betätigbar ist.
[0040] Dieser Einrastmechanismus kann beispielsweise mindestens eine Rastnase umfassen, die im gesperrten Zustand in ein hierfür in dem Rahmen des Zählboards vorgesehenes Profil 4/15 österreichisches Patentamt AT 12053 U1 2011-09-15 eingreift.
[0041] Bei einer weiteren Ausgestaltung einer Sperre ist eine Zahnstange durch eine Betätigung des Schlüssels um ihre Längsachse drehbar. Die Zähne der Zahnstange werden dadurch in rückseitige Ausnehmungen an den Zählelementen hineingedreht und verhindern so ihre Verschiebung.
[0042] Gemäß einerweiteren Ausgestaltungsvariante einer Sperre drehen sich die Zählelemente beim Verstellen, weil sie im entsperrten Zustand mit einem rückseitigen Zahnrad auf einer fix angeordneten Zahnstange laufen. Im gesperrten Zustand der Zählvorrichtung hingegen greifen Zähne einer zweiten, erneut durch die Schlüsselbetätigung um ihre Längsachse drehbaren Zahnstange in diejenigen Zähne der Zahnelement-Zahnräder, die den führenden Zähnen in der ersten Zahnstange diametral gegenüberliegen.
[0043] Ein erfindungsgemäßes Zählboard bringt folgende Vorteile: [0044] - Es ist für die beschriebenen Zwecke eines spielerischen Belohnungssystems optimal geeignet.
[0045] - Es stellt das Ziel und die „Entfernung" zum Ziel unverklausuliert und leicht verständlich auf einen Blick für alle Beteiligten dar.
[0046] - Es stellt eine Legende für die Punkte dar, sodass das Kind die Gewichtung der Aufgaben erkennen kann.
[0047] - Sofern das Zählboard eine Sperre aufweist, sind Manipulationsmöglichkeiten wirksam unterbunden.
[0048] - Es unterstützt ein Belohnungssystem und kein Bestrafungssystem.
[0049] - Es fördert die Kommunikation zwischen Eltern und Kindern.
[0050] - Es unterstützt die Kinder zu freiwilliger Mithilfe und dem Befolgen von Regeln.
[0051] - Es fördert die Kinder zu Selbständigkeit.
[0052] - Es kann altersgerecht für jedes Kind ab ca. 3 Jahren eingesetzt werden.
[0053] - Es kann individuell für jedes Kind angepasst werden.
[0054] - Die Pflichten, Aufgaben oder Tätigkeiten können jederzeit angepasst, ergänzt oder korrigiert werden und es sind Zwischenziele definierbar.
[0055] - Es motiviert Kinder und demzufolge auch die Eltern.
[0056] - Es vereinfacht die Kindererziehung.
[0057] - Es unterstützt die Vorgabe von erzieherischen Richtlinien, indem die Kinder genau wissen, was von ihnen gewünscht oder verlangt wird.
[0058] - Es verursacht Spaß bei den Kindern, mitzuhelfen und die Regeln einzuhalten.
[0059] - Es fördert das Zählen- und Rechnenlernen.
[0060] Die beschriebenen unterschiedlichen Ausgestaltungsvarianten eines erfindungsgemäßen Zählboards sind miteinander kombinierbar. So ist beispielsweise durch Kombination der beschriebenen Ausgestaltungsvarianten ein Kombi-Zählboard für zwei oder mehrere Kinder realisierbar, aber auch bei einem Einzel-Zählboard können beispielsweise die beschriebenen unterschiedlichen Ausgestaltungsvarianten einer Zählvorrichtung bzw. eines Zählfeldes mit den beschriebenen unterschiedlichen Ausgestaltungsvarianten einer Darstellungsoberfläche bzw. eines Beschriftungsfeldes beliebig kombinierbar sein, sowie mit den beschriebenen unterschiedlichen Ausgestaltungsvarianten der Zählelemente und den beschriebenen unterschiedlichen Ausgestaltungsvarianten eines Rahmens. Die beschriebenen Sperren hingegen sind lediglich mit denjenigen Ausgestaltungsvarianten von Zählelementen bzw. Zählvorrichtungen kombinierbar, mit denen sie technisch auch funktionieren können. 5/15 österreichisches Patentamt AT 12053 U1 2011-09-15 [0061] Des Weiteren sind die offenbarten Ausgestaltungsvarianten eines erfindungsgemäßen Zählboards mit denjenigen elektronischen Ausgestaltungsvarianten kombinierbar, die in einer Anmeldung offenbart sind, die von der gleichen Anmelderin am gleichen Tag eingereicht worden ist. Dort sind Ausgestaltungsvarianten eines elektronischen Zählboards offenbart, die im Wesentlichen ein Display als Darstellungsoberfläche und eine Tastatur oder ein Touchscreen als Zählvorrichtung umfassen. Das dort beschriebene Display ist beispielsweise mit den hier in der vorliegenden Anmeldung beschriebenen Zählvorrichtungen mit einzelnen Zählelementen kombinierbar und umgekehrt sind die dort beschriebene Tastatur und der Touchscreen mit den hier beschriebenen Ausgestaltungsvarianten einer Darstellungsoberfläche kombinierbar.
[0062] Weitere oder vorteilhafte Ausgestaltungen eines erfindungsgemäßen Zählboards bilden die Gegenstände der abhängigen Ansprüche.
[0063] Die Bezugszeichenliste ist Bestandteil der Offenbarung.
[0064] Anhand von Figuren wird die Erfindung symbolisch und beispielhaft näher erläutert. Die Figuren werden zusammenhängend und übergreifend beschrieben. Sie stellen schematische und beispielhafte Darstellungen dar und sind nicht maßstabsgetreu, auch in der Relation der einzelnen Bestandteile zueinander nicht. Gleiche Bezugszeichen bedeuten dasselbe Bauteil, Bezugszeichen mit gleicher Ziffer, aber unterschiedlichen Indices geben identische, funktionsgleiche oder ähnliche Bauteile an.
[0065] Es zeigen dabei Fig. 1 eine erste beispielhafte Ausgestaltungsvariante eines erfindungsgemäßen Zählboards mit einem unterseitig befestigten Whiteboard; [0066] Fig. 2 eine zweite beispielhafte Ausgestaltungsvariante eines erfindungsgemäßen Zählboards mit einem oberseitig auf einem Rahmen befestigten Whiteboard und einer Schablone; [0067] Fig. 3 eine erste Ausgestaltungsvariante einer weiterhin erfindungsgemäßen Sperre; [0068] Fig. 4 eine zweite Ausgestaltungsvariante einer erfindungsgemäßen Sperre und [0069] Fig. 5 eine dritte beispielhafte Ausgestaltungsvariante eines erfindungsgemäßen Zählboards mit schwenkbaren Zählelementen.
[0070] Die Fig. 1 zeigt eine schematische Schnittdarstellung einer ersten beispielhaften Ausgestaltungsvariante eines erfindungsgemäßen Zählboards 100 mit einem Rahmen 1, der vorzugsweise aus Holz gefertigt ist, wie man an der Schraffur erkennen kann. Der Rahmen 1 ist gemeinsamer Rahmen sowohl für eine Zählvorrichtung 200, als auch für eine Darstellungsoberfläche 300. Die Zählvorrichtung 200 wiederum umfasst Zählelemente 2a-2h, von denen die Zählelemente 2a, 2e und 2g geschnitten dargestellt sind, sodass jeweils ein Führungsschuh 3a-3c erkennbar ist, mittels derer die Zählelemente 2a-2h in drei parallel angeordneten Führungsschienen 4a-4c verschiebbar sind. Die Führungsschienen 4a-4c können in einen Korpus 20 des Rahmens 1 gefräst sein, sodass die Zählelemente 2a-2h seitlich in die Führungsschienen 4a-4c eingesetzt werden konnten und anschließend mit einer Abdeckplatte 5 gesichert wurden. Es kann optional auch eine abnehmbare oder verschiebbare Abdeckplatte 5 vorgesehen sein, sodass die Zählelemente 2a-2h nur bei Bedarf in die Führungsschienen 4a-4c einsetzbar sind.
[0071] Die Darstellungsoberfläche 300 weist unterschiedlich große Aussparungen bzw. Ausschnitte 6a-6e auf, die dadurch, dass von der Unterseite des Rahmens 1 eine Whiteboard-Platte 7 beispielsweise angeklebt ist, Unterfelder 8a-8e freigeben. Die Unterfelder 8a und 8e können offen bleiben, sodass direkt auf der Oberfläche der Whiteboard-Platte 7 geschrieben werden kann. Die Unterfelder 8b-8d können ebenfalls offen sein, sind jedoch vorzugsweise für den Einsatz nicht näher dargestellter Täfelchen vorgesehen.
[0072] Die Fig. 2 zeigt eine zweite Ausgestaltungsvariante eines erfindungsgemäßen Zählboards 100a, das ebenfalls im Wesentlichen aus einem Rahmen 1a mit einer integrierten Zählvorrichtung 200a und mit einer integrierten Darstellungsoberfläche 300a gebildet ist. In einem Korpus 20a des gemeinsamen Rahmens 1a sind Führungsschienen bzw. Führungsstangen 10a-10c parallel angeordnet, auf denen Zählelemente 2i-2k mit Führungslöchern 9a-9c aufgereiht sind. 6/15 österreichisches Patentamt AT12 053U1 2011-09-15 [0073] Eine Whiteboard-Platte 7a ist dieses Mal im Unterschied zu dem Zählboard 100 aus Fig. 1 oberseitig auf einem Fortsatz des Rahmens 1a angeordnet und darüber eine Schablone 11, die beispielsweise aus Kork gefertigt ist. Der dargestellte Schnitt durch das Zählboard 100a verläuft durch einen Ausschnitt 6f, der ein Unterfeld 8f auf der Oberfläche der Whiteboard-Platte 7a frei lässt.
[0074] In der Fig. 3 ist eine weiterhin erfindungsgemäße Sperre 400 einer Zählvorrichtung 200b symbolisch dargestellt. Ein Zählelement 21 mit einem Führungsschuh 3d und einer vorderseitigen Kennzeichnungs-Ziffer 12 weist zudem an seiner Rückseite eine Ausnehmung 13 auf. In diese Ausnehmung 13 kann ein Sperrzahn bzw. ein Sperrzacken 15 einer Zahnstange bzw. eines Schließzylinders bzw. einer Zackenwelle 14 eingedreht werden, indem die Letztere durch Drehungen eines Schlüssels 18 in einer stirnseitigen Schlüsselaufnahme 17 um eine Längsachse 16 drehbar ist. Wenn der Sperrzahn bzw. Sperrzacken 15 in der Ausnehmung 13 arretiert ist, dann kann eine Verstellbewegung des Zählelementes 21 entlang einer Verstellrichtung 21, d.h. in einer nicht näher dargestellten Führungsschiene, die parallel zu der Längsachse 16 ist, nicht mehr stattfinden.
[0075] Selbstverständlich kann die Zahnstange bzw. Zackenwelle 14 nicht wie abgebildet nur einen Zahn bzw. Zacken 15 aufweisen, sondern so viele - in entsprechendem Abstand voneinander platzierte - Zähne bzw. Zacken 15, sodass eine geschlossene Reihe von Zählelementen 21 gesperrt oder durch eine Rechtsdrehung der Zahnstange bzw. Zackenwelle 14 freigegeben werden kann.
[0076] In der Fig. 4 ist symbolisch eine zweite Ausgestaltungsvariante einer weiterhin erfindungsgemäßen Sperre 400a einer Zählvorrichtung 200c dargestellt. Diese Sperre 400a sperrt Verstellbewegungen entlang einer Verstellrichtung 21a eines rückwärtig gezeigten Zählelementes 2m, indem Zähne einer erneut um eine Längsachse 16a drehbaren Zahnstange 14a in Zähne eines an dem Zählelement 2m rückwärtig angeordneten Zahnrades 19 eingreifen. Wenn die Zahnstange 14a aus der dargestellten sperrenden Position weggedreht ist, dann laufen die Zähne des Zahnrades 19 bei einer Verstellbewegung entlang der Verstellrichtung 19 ungehindert in einer fix angeordneten zweiten Zahnstange 14b, was natürlich in einer gleichzeitigen Drehbewegung des Zählelementes 2m resultiert.
[0077] In der Fig. 5 ist eine beispielhafte dritte Ausgestaltungsvariante eines erfindungsgemäßen Zählboards 100b schematisch dargestellt, die eine Darstellungsoberfläche 300b und eine Zählvorrichtung 200d umfasst. Die Darstellungsoberfläche 300b weist, wie bisher offenbart, Aussparungen 6g-6k in einem Rahmen 1b auf, sodass Unterfelder 8g-8k auf einer Whiteboard-Platte 7b gebildet sind.
[0078] An einem Korpus 20b des Rahmens 1b sind Halter 22a-22d befestigt, die eine gemeinsame Führungsstange bzw. Achse 10d aufnehmen. Einzelne Zählelemente 2n-2q sind auf dieser Achse 10d schwenkbar angeordnet. Das Zählelement 2n befindet sich in einer eingeklappten Stellung, die keine Bedeutung für die Darstellung eines aktuellen Punktestandes hat. Die Zählelemente 2o-2q hingegen sind entsprechend einer Verstellbewegung 21b um eine Längsachse 16b aufgeklappt und zeigen jeweils eine Kennzeichnungs-Ziffer 12a-12c.
[0079] Die Halter 22a-22d sind gleichzeitig Begrenzer für eine Hunderter-Reihe 23a, eine Zehner-Reihe 23b und eine Einer-Reihe 23c. Die Hunderter-Reihe 23a und die Einer-Reihe 23c sind vorzugsweise aus neun Zählelementen 2n, 2o, 2q gebildet und zeigen in der aufgeklappten Stellung die Ziffern 1-9. Die Zehner-Reihe 23b ist vorzugsweise aus zehn Zählelementen 2p gebildet, die in der aufgeklappten Stellung die Ziffern 0-9 zeigen. Auf diese Weise sind ein aktueller Punktestand von 0-999 darstellbar, aber auch solche Zahlen, die keinen Zehner haben, z.B. 608, durch Aufklappen der Null in der Zehner-Reihe 23b.
[0080] Selbstverständlich kann ein aktueller Punktestand auch ohne die Kennzeichnungs-Ziffern 12a-12c dargestellt werden, indem den Reihen 23a-23c ihre Wertigkeit als Einer, Zehner und Hunderter zugewiesen ist und lediglich die Anzahl der aufgeklappten Zählelemente 2o-2q den Punktestand zeigen. 7/15 österreichisches Patentamt AT12053U1 2011-09-15 [0081] In den äußersten Haltern 22a und 22d sind jeweils Führungslöcher vorgesehen, von denen in der gezeigten perspektivische Darstellung des Zählboards 100b lediglich ein Führungsloch 9d sichtbar ist. In dieses Führungsloch 9d ist ein Sperrbügel 24 eingesetzt und um eine Längsachse 16c schwenkbar. Der Sperrbügel 24 stellt somit eine Sperre 400b für die Zählvorrichtung 200d dar.
BEZUGSZEICHENLISTE 1, 1a, 1b- Rahmen, gemeinsamer Rahmen für 200 und 300 2a-2q - Zählelement 3a-3d - Führungsschuh, Führung 4a-4c - Führungsschiene 5 - Abdeckplatte 6a-6k - Aussparung, Ausschnitt 7, 7a, 7b - Whiteboard-Platte 8a-8k - Unterfeld 9a-9d - Führungsloch, Führung 10a-10d - Führungsstange, Draht, Führungsschiene, Achse 11 - Schablone 12, 12a-12c- Kennzeichnungs-Ziffer 13 - Ausnehmung 14, 14a, 14b - Zahnstange, Zackenwelle, Schließzylinder 15 - Sperrzahn, Sperrzacken 16, 16a-16c- Längsachse 17 - Schlüsselaufnahme 18 - Schlüssel 19 - Zahnrad 20, 20a, 20b - Korpus von 1 21, 21a, 21b - Verstellrichtung bzw. -bewegung von 21 bzw. 2m bzw. 2o 22a-22d - Halter, Begrenzer 23a - Hunderter-Reihe 23b - Zehner-Reihe 23c - Einer-Reihe 24 - Sperrbügel 100, 100a, 100b - Zählboard, Anzeigetafel 200, 200a-200d - Zählvorrichtung, Zählfeld 300, 300a, 300b - Darstellungsoberfläche, Beschriftungsfeld 400, 400a, 400b - Sperre 8/15

Claims (17)

  1. österreichisches Patentamt AT12053U1 2011-09-15 Ansprüche 1. Zählboard (100, 100a, 100b) zum symbolischen und nummerischen Erfassen und Darstellen sich wiederholender Vorgänge, wobei das Zählboard (100, 100a, 100b) mindestens eine Zählvorrichtung (200, 200a-200d) und mindestens eine Darstellungsoberfläche (300, 300a, 300b) umfasst, die in einem gemeinsamen Rahmen (1, 1a, 1b) angeordnet sind.
  2. 2. Zählboard (100, 100a, 100b) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zählvorrichtung (200, 200a-200d) einzelne Zählelemente (2a-2q) umfasst, die jeweils mit einer Führung (3a-3d; 9a-9c) entlang einer Führungsschiene (4a-4c; 10a-10d) verstell- oder verschwenkbar sind.
  3. 3. Zählboard (100, 100a, 100b) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zählelemente (2a-2q) mittels einer Feststellklemme an den Führungsschienen (4a-4c; 10a-10d) feststellbar sind.
  4. 4. Zählboard (100, 100a, 100b) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zählvorrichtung (200, 200a-200d) Drucktasten umfasst, die in mindestens zwei unterschiedlichen Positionen einrastbar sind.
  5. 5. Zählboard (100, 100a, 100b) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zählvorrichtung (200, 200a-200d) einzelne Zählelemente (2a-2q) aufweist, die auf einer Oberfläche der Zählvorrichtung (200, 200a-200d) anheftbar sind.
  6. 6. Zählboard (100, 100a, 100b) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zählvorrichtung (200, 200a-200d) ein in den gemeinsamen Rahmen (1, 1a, 1b) integriertes Gefäß oder einen in den gemeinsamen Rahmen (1, 1a, 1b) integrierten Tragrahmen umfasst, in das oder den einzelne Zählelemente (2a-2q) einführbar sind.
  7. 7. Zählboard (100, 100a, 100b) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zählvorrichtung (200, 200a-200d) eine Drehscheibe mit einem Sichtfenster umfasst.
  8. 8. Zählboard (100, 100a, 100b) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zählvorrichtung (200, 200a-200d) ein abnehmbares und transportables Zählwerk umfasst.
  9. 9. Zählboard (100, 100a, 100b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2, 3, 5, 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zählelemente (2a-2q) farblich gekennzeichnet sind und eine Kennzeichnungs-Ziffer (12, 12a-12c) aufweisen.
  10. 10. Zählboard (100, 100a, 100b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Darstellungsoberfläche (300, 300a, 300b) mindestens eine White-board-Platte (7, 7a, 7b) umfasst.
  11. 11. Zählboard (100, 100a, 100b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Darstellungsoberfläche (300, 300a, 300b) fünf Unterfelder (8a-8k) umfasst.
  12. 12. Zählboard (100, 100a, 100b) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Unterfelder (8a, 8e, 8g, 8k) beschreibbar sind, ein Unterfeld (8c, 8i) eine Kork-Pinnwand ist und in zwei Unterfelder (8b, 8d, 8h, 8j) vorgefertigte Täfelchen ersetzbar sind.
  13. 13. Zählboard (100, 100a, 100b) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass in alle fünf Unterfelder (8a-8k) vorgefertigte Täfelchen ersetzbar sind.
  14. 14. Zählboard (100, 100a, 100b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2, 3, 5, 6, oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass in einen Zwischenraum zwischen den Zählelementen (2a-2q) an der Führungsschiene (4a-4c; 10a-10d) ein Riegel ersetzbar ist.
  15. 15. Zählboard (100, 100a, 100b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2, 3, 5, 6, oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Zählvorrichtung (200b, 200d) eine Sperre (400, 400b) gegen das Verstellen der Zählelemente (2a-2q) entlang einer Verstellrichtung (21, 21b) aufweist, indem mittels eines Schlüssels (18) in einer Schlüsselaufnahme (17) einer Za- 9/15 österreichisches Patentamt AT12053U1 2011-09-15 ckenwelle (14) mindestens ein Zacken (15) der Zackenwelle (14) in eine Ausnehmung (13) des Zählelementes (21) eindrehbar ist.
  16. 16. Zählboard (100, 100a, 100b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2, 3, 5, 6, oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene (4a-4c; 10a-10d) für die Zählelemente (2a-2q) eine erste, fix angeordnete Zahnstange (14b) ist, auf der die Zählelemente (2m) eine Verstellbewegung entlang einer Verstellrichtung (21a) drehend mittels eines jeweiligen rückseitig an den Zählelementen (2m) angeordneten Zahnrades (19) beschreiben und dass die Zählvorrichtung (200c) eine Sperre (400a) gegen das Verstellen der Zählelemente (2m) entlang der Verstellrichtung (21a) aufweist, indem eine zweite Zahnstange (14a) in das Zahnrad (19) um eine Längsachse (16a) drehbar ist.
  17. 17. Verfahren zum symbolischen und nummerischen Erfassen und Darstellen sich wiederholender Vorgänge und zur Anwendung eines punktebasierten Belohnungssystems mit einem Zählboard (100, 100a, 100b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass folgende Verfahrensschritte ausgeführt werden: - Einsetzen eines Täfelchens mit dem Namen eines Kindes in ein Unterfeld (8b, 8h); - Darstellen eines Wunsches oder eines Geschenkes in einem Unterfeld (8c, 8i); - Einsetzen eines Täfelchens mit der Gesamtpunktezahl in ein Unterfeld (8d, 8j); - Schreiben der Pflichten, Aufgaben oder Tätigkeiten in Unterfelder (8a, 8e, 8g, 8k); - Setzen der Zählvorrichtung (200, 200a-200d) auf null; - Nachführen der Zählvorrichtung (200, 200a, 200d) bei Erfüllung der Pflichten, Aufgaben oder Tätigkeiten durch das Kind. Hierzu 5 Blatt Zeichnungen 10/15
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