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Vorrichtung zur Ton-und Bild-Wiedergabe.
Tonbild-Wiedergabevorrichtungen sind im allgemeinen an verdunkelte Räume gebunden, jedoch sind auch Einrichtungen zur subjektiven Betrachtung der Bilder bekannt, die z. B. auch ein stereoskopisches Sehen von Bildern bei Tageslicht ermöglichen.
Beim Erfindungsgegenstand kommt ein Film zur Anwendung, auf welchem stereoskopische
Bildaufzeichnungen und Tonaufzeichnungen nebeneinander angeordnet sind ; um die gesamte
Einrichtung sehr klein und übersichtlich ausbilden zu können, wird gemäss der Erfindung die stereoskopische Bildbetrachtevorrichtung und die Tonumsetzungseinnchtung, die mit Kopfhörern od. dgl. zusammenwirkt, zu einem leicht tragbaren Aggregat vereinigt. Hiedurch wird der Vorteil erreicht. dass sich die die Bilder betrachtende Person in unmittelbarer Nähe des Tonerzeugers, der an die Nähe des Bildes gebunden ist, befindet, so dass ein verhältnismässig geringer Tonverstärkungsgrad ausreichend ist, wodurch Tonverzerrungen vermieden werden.
Diese Vorteile sind namentlich für hochqualifizierte Darbietungen von ausschlaggebender Bedeutung.
Es gelangen hiefür Normalfilme in Anwendung, welche in bekannter Weise nebeneinander die für die stereoskopische Betrachtung erforderlichen, im Augenabstand aufgenommenen Linksund Rechtsbilder enthalten.
Zu diesem Zwecke werden an einem Gehäuse stereoskopische Betrachtungsgläser bekannter Art angebracht und in seinem Inneren ein Bildwerfer, der in bekannter Weise mit einer Tonwiedergabevorrichtung zwangsläufig verbunden ist. Das Gehäuse wird leicht transportabel ausgebildet und mit Traggriffen versehen und kann die erforderlichen Verstärker und Batterien enthalten oder diese können in besonderen Kästen untergebracht sein. Da aber beim Erfindungsgegenstand der Verstärkungsgrad nur verhältnismässig klein ist. empfiehlt es sich solche Verstärker zu verwenden, die nur geringe Heiz-und Anodenspannungen benötigen, so dass als Batterien gegebenenfalls die üblichen Taschenlampenbatterien Verwendung finden können.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Es zeigen :
Fig. 1 eine erfindungsgemässe Vorrichtung zur Ton-und Bildfilmwiedergabe ; Fig. 2 eine andere Ausführungsform derselben ; Fig. 3 ein Filmband mit Tonaufzeichnung und den stereoskopischen Einzelbildern bekannter Art.
In Fig. 1 ist in bekannter Weise in einem Gehäuse a ein Filmmechanismus eingebaut.
Eine Lichtquelle c wirft durch das Objektiv cl das Filmbild auf eine Mattscheibe e, auf welcher es durch die Öffnung f betrachtet werden kann. Der Film g gelangt aus der Vorratsrolle A durch das Bildfenster i über die Transportrolle j zur Gleichlaufrolle le, an welcher die Tonumsetzung erfolgt und von hier aus zur Aufwickeltrommel 1. Eine lichtelektrisehe Zelle in erhält die Lichtimpulse durch den Film von der Lichtquelle n über ein Objektiv und einen Spalt s. Die Zuführungsdrähte 1, 2, 3, 4, 5 führen als gemeinsames Kabel zu einem zweiten Gehäuse p, in welchem die Batterien Q, R untergebracht sind und ein Vorschaltwiderstand F für den Motor sich befindet.
In diesem Gehäuse ist ein Röhrenverstärker t eingebaut und es trägt auch Anschlüsse für den Kopfhörer, Traggriffe r1 und rz sind an beiden Gehäusen vorgesehen. Der Antriebsmechanismus ist nicht gezeichnet, doch ist durch zwangläufige
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zeichen sind die gleichen. Durch die Öffnung ist die Betrachtung ermöglicht. Reflektierend ( Spiegel wl und werfen das Licht durch'das Bildfenster i. In dem Gehäuse ist eint
Taschenlampenbatterie x angeordnet, welche die Zelle 1n und die Lampe n mit elektrischen
Strom versorgt.
Der Anschluss des nicht-mitgezeichneten Motors mittels Steckdose ist ohm weiteres möglich, doch kann auch eine entsprechende Handantriebseinrichtung verwendet werden
In. Fig. 3 ist der Normalfilm g, welcher die Perforationsreihen ss, 7 enthält, mit der 0Rechts-undLinksbildernrundlunddenTonbildstreifenzdargestellt.
Der Vorteil der Einrichtung besteht darin, dass die Wiedergabe sowohl der Bilder als auch der Töne mit allen Feinheiten erfolgt. Die Einrichtung eignet sich besonders auch fü] den Regisseur als Hilfsgerät beim Schneiden der Kopien, da bei der Herstellung der vorfuhrungs fähigen Kopien jede Einzelheit von Bedeutung ist.