AT120553B - Ampulle. - Google Patents

Ampulle.

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AT120553B
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  Ampulle. 



   Die in der Medizin seit langem gebräuchlichen und auch in der Hebammenpraxis z. B. für die Handhabung von Silbernitratlösung verwendeten Ampullen bestehen aus beiderseits spitz ausgezogenen und zugeschmolzenen   Glasröhrchen,   deren Enden vor dem Gebrauch eingeritzt und abgebrochen werden müssen. Diesen Behältern haften jedoch allgemein bekannte, grosse Nachteile an, die   hauptsächlich   in der Bruch-und Splittergefahr sowohl für den Handhabenden als auch für den Patienten bestehen. Angesichts dieser allseitig sehr   misslich   empfundenen Mängel stellt die nachfolgend beschriebene Ampulle eine Konstruktion dar, die allen Nachteilen in der vollkommensten Weise abhilft und jede Gefahr bei der Anwendung ausschliesst. 



   Die neue Ampulle besteht im wesentlichen aus einem beiderseits offenen, stumpfrandigen Röhrchen, das mit einem chemisch indifferenten Stoff, wie Wachs, Paraffin, Ceresin, Celluloseäther usw. verschlossen wird.   Zweckmässig   werden die beiden Enden des Röhrchens etwa 2   mnm vom   Rande entfernt ein wenig aufgetrieben, um dem Verschlussstopfen aus Paraffin   1 w.   einen noch festeren Halt zu verleihen. Nach Durchbohrung dieser Verschlüsse mittels einer Nadel ist man imstande, den Inhalt der Ampulle tropfenweise austreten zu lassen. Natürlich kann man zur bequemeren Regelung der Tropfenzahl auch eine Gummikappe über ein Ende des zuvor beiderseits durchbohrten Röhrchens stülpen und dieses so zu einer Pipette umgestalten, die in der Augenheilkunde und der Hebammenpraxis, z.

   B. beim Einträufeln von Silbernitratlösung in die Augen Neugeborener, die einfachste Handhabung und grösstmöglichste Sicherheit gegen Verletzung durch Glassplitter gewährleistet. 



   Von bekannten Arzneibehältern, wie sie z. B. in der schweizerischen Patentschrift Nr. 116 235 beschrieben sind, unterscheidet sich die neue Ampulle trotz oberflächlicher   Formähnlichkeit   ganz wesentlich dadurch, dass sie nicht wie der in der Schweizer Patentschrift beschriebene Arzneimittelbehälter, der nur in Verbindung mit der in jener Patentschrift beschriebenen Vorrichtung für die praktische Verwendung geeignet ist, als   Metallröhrchen   mit weichem Paraffinstopfen zwecks Aufbewahrung pastenartiger Heilmittel ausgebildet ist, sondern dass sie einen   dichtschliessenden   Behälter für Flüssigkeiten darstellt, der nach Durchbohrung der festsitzenden Verschlüsse auch von   ungeübter   Hand leicht in ein Tropfglas (Augenpipette) umgewandelt werden kann, mithin nach Aufbau,

   Zweck und Verwendung von der bekannten Form grundverschieden ist. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Ampulle, dadurch gekennzeichnet, dass ein beiderseits offenes Röhrchen mit einem Verschluss aus einer für den betreffenden Ampulleninhalt chemisch indifferenten, leicht zu durchbohrenden Masse versehen ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT120553D 1927-01-22 1928-01-05 Ampulle. AT120553B (de)

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