AT120558B - Rechen- und Buchungsvorrichtung, insbesondere in Verbindung mit einer Gewichtswaage beliebiger Art. - Google Patents

Rechen- und Buchungsvorrichtung, insbesondere in Verbindung mit einer Gewichtswaage beliebiger Art.

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AT120558B
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weight scale
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Adolf Dipl Ing Hommel
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Adolf Dipl Ing Hommel
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Description


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  Rechen- und Buchungsvorrichtung, insbesondere in Verbindung mit einer Gewichts- 
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Die Erfindung betrifft eine Rechen- und Buchungsvorrichtung, deren technischer Nutzen darin besteht, dass namentlich in Verbindung mit einer   Gewiehtswaage,   in einfachster Weise rasch und übersichtlich zu dem Grundpreis und Gewicht einer Ware, ihr Verkaufspreis festgestellt und dei ganze Rechenvorgang verbucht wird. 
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 Prinzips, in einem zumeist rechtwinkeligen   Koordinatensystem ähnliehe Dreiecke gebildet werden,   bei denen aus der Proportionalität homologer Seiten sieh das Resultat ergibt. 



   Es stelle die Abszisse das Gewicht und die Ordinate den Grundpreis dar. In dem so und durch die Verbindung ihrer Endpunkte gebildeten Dreieck lässt sich nun längs der Abszisse eine der Grundpreisskala gleiche, der Ordinate parallel angeordnete Geldskala verschieben. Auf ihr wird dann von der   schrägen   Dreieckseite der Verkaufspreis angezeigt, der dem Gewicht entspricht, das diese Geldskala auf der Abszisse angibt. Entsprechend veränderlichem Grundpreis ist die schräge   Dreieckneite beweglich. Erfindungs-   gemäss wird nunmehr ausser diesem beweglichen Fahrstrahl ein weiterer, parallel zur Gewichtsskala beweglicher Fahrstrahl benutzt, der an der gleichen Geldskala auch den Grundpreis angibt.

   Parallel dem die Geldskala aufnehmenden Hauptfahrstrahl und mit ihm beweglich, lässt sich erfindungsgemäss auch noch die Gewichtsskala anbringen, deren   Übertragung   von der   ursprüglichen   Gewichtskala (Abszisse) beispielsweise durch einen festen Strahl geschieht, der die Diagonale des Koordinatensystems ist und der derart die Ablesemarke für das Gewicht an der übertragenen Gewichtsskala ist. Geldskala und Gewichtsskala können gleichartig sein, so dass sie durch eine Skala dargestellt sind. Derart ist nur eine einzige 
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   Zur   Erläuterung   des   Erfindunssgedanken, sind auf   der   Zeichnung     Ansführungsbeispiele   dargestellt u. zw. zeigt :
Fig. 1 eine   Rechenvorrichtung für den Warenverkauf   in ganz schematischer Darstellung. 



     Erfindungsgemäss   sind die Rechernelemente der Geldwerte auf eine parallel dem   Hauptfahrstrahl   a angebrachte Skala A bezogen. Der Hauptfahrstrahl a bzw. die Skala   A   ist mit Hilfe zweier Schieber 2 an einer Grundplatte d so geführt, dass er sich rechtwinklig zur   Skalenachse   c und damit parallel zur 
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 ist nur durch eine einfache Linie ohne Eintragung der betreffenden Werte angedeutet. Gleiches gilt von der Gewichtsskala   c.   Soll diese ebenfalls auf den Hauptfahrstrahl a bezogen werden, so dient hiezu in einfachster Weise der feste Fahrstrahl e, der im Ausführungsbeispiel die Verbindungslinie der Endpunkte der Skalen b und e bildet. Bei Gebrauch des Fahrstrahls e gilt die Skala   A   als Gewiehtsskala. 



   Zum Ablesen der Grundpreisskala dient der senkrecht zur Skalenachse b bewegliche   Fahrstrahl f   unter Vermittlung der beiden Schieber 3. Zum Ablesen des rechnerischen Ergebnisses derart, dass das zu Gewicht und Grundpreis gehörige Produkt ohne weiteres gleichfalls an der Skala   A   erscheint, dient der in der Koordinatenebene frei bewegliche Fahrstrahl g, der einen festen Drehpunkt    &    auf der Skalenachse e besitzt und einen zweiten verschiebbaren Drehpunkt hl auf dem Fahrstrahl/:
Nach den eingangs erwähnten Gesetzen der einfachen Geometrie bezeichnet dann ohne weiteres 
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   Dann zeigt der Fahrstrahl g im Punkt P den Verkaufspreis von 2'40 an. 



   Um nun auch gleichzeitig eine   Verbuchung   bzw. die Ausgabe von Buchungsscheinen zu ermöglichen, sind die einzelnen Strahlen (e, f, g) scharf oder auch gezahnt ausgebildet, so dass sie z. B. bei Herunter- drücken des entsprechend über der   Skala A angebrachten Strahls e entsprechende,   eventuell gefärbte
Abdrücke zeichnen. Hiebei kann die Anordnung so sein, dass die Geldskala auf der einen, die Gewiehts- skala auf der andern Seite eines Kartons od. dgl. verzeichnet sind. Auch lassen sich Geldskala und   Gewichtsskala   nebeneinander anordnen, wie es z. B. Fig. 2 zeigt, wobei der feste Strahl e entsprechend ver- setzt ist. Weiter können z.

   B. die einzelnen Fahrstrahlen mit Schiebern   el,     dz        ausgerüstet sein, die mit
Druckstiften versehen sind, die von Hand, elektromagnetisch oder in einer sonstigen zweckentsprechenden
Weise   niedergedrückt   werden und so die betreffenden Werte markieren. 



   Auch können Geldskala und Gewichtsskala zu einer einzigen Skala vereinigt werden (Fig. 1). In diesem Falle bedeutet die Skala sowohl Geldskala als auch Gewichtsskala. Allgemein können auch mehrere über-oder nebeneinander angebrachte Skalenstreifen markiert werden, von denen einer dem Käufer ausgehändigt, ein anderer   vom Verkäufer   als Kontrolle verwahrt wird. 



   Es sind in der mechanischen Durchbildung der Vorrichtung mannigfache Ausgestaltungen möglich. 



   Das Koordinatensystem kann auch ein   schiefwinkliges   sein. Auch lässt sieh die Übertragung der Gewichts- skala e auf den Hauptfahrstrahl a und die Gewichtsangabe mittels Zahnrad-und Spindelgetriebes und dadurch bewegten Zeiger ausführen. Legt man nur auf die Feststellung und Verbuchung der Preise Wert, kann die   Gewichtsskala   am Hauptfahrstrahl a fortgelassen oder als Skala c angebracht werden. Weiterhin sei ausdrücklich betont, dass die Rechenvorrichtung als solche auch ohne die   Buchungóeinrichtung Ver-   wendung finden kann. 



   An Stelle einer ziffernmässigen Bezeichnung des Warengrundpreises kann eine Markierung m,   1iLl   usw. in der Koordinatenebene erfolgen und zu diesen Markierungen die Bedeutung   etwa "Wurst",     Äpfel", Kaffe", Butter"u.   dgl. beigefügt werden. Weiterhin kann auf der Skala A ein zweites beweg- liches Lineal vorgesehen sein, das durch Verschiebung eine Addition oder auch Subtraktion der einzelnen   Rechnungsprodukte   liefert. Dieses Verfahren kann naturgemäss auch auf den auszugebenden Buchungs- schein angewendet werden. Weiterhin können die eingestellten Werte und   d : e Recrnungsergebnisse   auf ein Zählwerk   übertragen   werden, das gleichzeitig ein Schau-und Druckwerk bildet.

   Schliesslich kann auch die Verschiebung des Hauptfabrstrahls a bzw. der Skala A unmittelbar von einer Waage erfolgen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Rechenvorrichtung nach dem nomographischen Prinzip, insbesondere in Verbindung mit einer Waage, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundpreis und der Kaufpreis einer Ware mit Hilfe zweier   bewegliehen Fahrstrahlen (f und g)   an einer einzigen senkrecht zu dem Fahrstrahl   f bewegliehen   Skala A abgelesen werden.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Rechenvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Angaben der Gewichtsskala c, beispielsweise unter Vermittlung eines festen Fahrstrahls e, proportional auf eine Skala parallel dem Hauptfahrstrahl a übertragen werden. EMI2.2 elemente sowie das Ergebnis abzulesen sind.
    4. Ausführungsform der Rechenvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die parallel dem Hauptfahrstrahl a angebrachten Skalen für die Verwendung als Buehungsscheine ein-oder mehrfach vorhanden sind.
AT120558D 1928-10-30 1928-10-30 Rechen- und Buchungsvorrichtung, insbesondere in Verbindung mit einer Gewichtswaage beliebiger Art. AT120558B (de)

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