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Thermionischer Generator.
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Fig. 1 und 2 zeigen Generatorschaltungen, die sieh für äussere Erregung eignen.
Fig. 3 zeigt eine Generatorschaltung, die sich dazu eignet, durch Rückkopplung selbst Schwingungen zu unterhalten.
Die in Fig. 1 dargestellte Generatorröhre 1 ist eine Dreielektrodenröhre und enthält eine Kathode 2, ein Gitter 3 und eine Anode 4. Der Gitterkreis enthält einen Gitterkondensator 5 und eine Spule 6, von der angenommen wird, dass sie mit dem nicht dargestellten Anodenkreis der Steuerröhre oder eines Zwischenverstärkers gekoppelt ist.
Die Gitterableitung besteht aus einer Hochfrequenzdrosselspule 7 in Reihe mit einem Ohmschen Widerstand 8 und mit drei Glimmlampen 9, 10, 11. Parallel zu diesen drei Glimmlampen liegt ein Kreis, der aus einem hohen Ohmschen Widerstand 12, einem Gleichrichter 13 und der Sekundärwicklung eines Transformators 14 besteht, dessen Primärwicklung aus einer beliebigen Stromquelle, z. B. dem Ortsnetz, gespeist wirdr Die Vorrichtung 13, 14 kann auch durch eine Batterie ersetzt werden, weil sie doch niemals Strom von einiger Bedeutung zu liefern hat.
Die Anlage arbeitet folgendermassen :
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der Glimmlampen 9,. 0 und 11 erreicht ist, worauf die Gitterladung über die Drosselspule 7, den Widerstand 8 und die Lampen 9, 10 und 11 ununterbrochen abfliessen kann. Das mittlere negative Gitterpotential ist dann gleich der gesamten Brennspannung der Lampen 9, 10 und 11, vermehrt um den vom Gitterstrom im- Widerstand 8 hervorgerufenen Spannungsabfall.
Hören die Schwingungen auf, so würde ohne weiteres die negative Ladung des Gitters 3 ganz verschwinden, was in den meisten Fällen ein vorzeitiges Ende der Röhre 1 bedeuten würde. Es beginnt jetzt jedoch der Gleichrichter 13 zu wirken, dessen positiver Pol über die Transformatorwicklung 14 mit dem Glühfaden 2 und dessen negativer Pol über die Widerstände 12 und 8 und die Drosselspule 7 mit dem Gitter 3 verbunden ist. Die vom Gleichrichter gelieferte Spannung wird derart gewählt, dass sie in der Nähe von und jedenfalls nicht weit über der Durehschlagspannung der Lampen 9, 10 und 11 liegt. Der hohe Widerstand 12 verhindert ferner, dass Entladungsströme von Bedeutung von dem Gleichrichter über diese drei Lampen fliessen.
Da dieser Gleichrichter also nahezu keinen Strom zu liefern braucht, können seine Abmessungen sowie die des Transformators 14 gering sein, so dass die Einrichtung billig ist. Dieser Gleichrichter kann überdies-alle Stufen des gegebenenfalls vorhergehenden Zwischenverstärkers mit negativer Gittervorspannung versehen.
Der Widerstand 12 kann auch durch eine Drosselspule mit hohem Ohmschen Widerstand ersetzt werden, deren Enden durch Abflachkondensatoren mit dem unteren Ende der Transformatorwicklung 14 verbunden sind. Auch bei Verwendung eines Widerstandes 12 ist es erwünscht, einen Abflachkondensator 26 einzuschalten.
Wenn dies mit Rücksicht auf die Stärke des beim Schwingen auftretenden Gitterstromes erwünscht sein sollte, kann parallel zu den Glimmlampen 9, 10 und 11 noch eine oder es können mehrere solche Reihen von Lampen geschaltet werden. In diesem Fall0 muss jedoch in jedem dieser parallelen Zweige ein Ohmscher Widerstand vorgesehen werden, da sonst nur in einem einzigen dieser Zweige Durchschlag auftreten würde.
In Fig. 2 ist diese Schaltung dargestellt, die der in Fig. 1 dargestellten ganz ähnlich ist, in dem Sinne, dass parallel zu dem Zweig, in dem die Glimmlampen 9, 10 und 11 liegen, eine zweite Reihe von Glimmlampen 15, 16 und 17 angeordnet ist, während in die erste Reihe ein Ohmscher Widerstand 18 und in die zweite Reihe ein Widerstand 19 eingeschaltet ist. Die Wirkung bleibt ganz dieselbe wie die an Hand der Fig. 1 beschriebene.
Fig. 3 zeigt schliesslich eine Schaltanordnung für rückgekoppelte Generatorröhren. Diese Schaltung entspricht ganz der in Fig. 1 dargestellten, aber mit dem Unterschied, dass die Glimmlampen 9, 10 und 11 durch eine Dreielektrodenröhre 21, mit einer Glühkathode 22, einem Gitter 23 und einer Anode 24 ersetzt sind. An das Gitter wird mittels einer Batterie 25 eine so hohe negative Vorspannung angelegt, dass die Röhre gerade noch bei einer Spannung nichtleitend ist, deren absoluter Wert der minimalen zu unterhaltenden negativen Gittervorspannung des Generators gleich ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Thermionischer Generator, dadurch gekennzeichnet, dass der Gitterableitungswiderstand ganz oder teilweise von einer oder mehreren Entladungsröhren gebildet wird, die Strom in der Richtung von der Kathode zum Gitter der Generatorröhre durchlassen und deren Schwellenwert gleich oder grösser ist als die erforderliche minimale negative Gitterspannung der Generatorröhre und dass parallel zu dieser Entladungsröhre bzw. zu diesen Entladungsröhren eine elektromotorische Kraft geschaltet ist, die gleich oder grösser ist als die genannte Gitterspannung.