AT1205U1 - Bausatz für ein fertigschwimmbecken - Google Patents
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Description
AT 001 205 Ul
Die Erfindung bezieht sich auf einen Bausatz für Fertigschwimmbecken gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Schwimmbecken sind einem massiven seitlichen Druck ausgesetzt, zum einen aufgrund des seitlichen Erddruckes, wenn diese, wie üblich, in das Erdreich versenkt sind, andererseits aufgrund des entgegengesetzten hohen nach außen gerichteten Wasserdruckes. Sie müssen somit sehr stabil gebaut sein. Bisher verwendet man daher Wandelemente aus massivem Stahlblech, die zur Erhöhung der Stabilität und für den erforderlichen Tem per atur aus gleich an einer Seitenkante L- förmigen Querschnitt und an der anderen Seite U-formigen Querschnitt aufweisen, wobei eine U- förmige Seitenkante jeweils die benachbarte L- förmige Seitenkante umgibt und mit dieser verschraubt ist. Diese Stahlprofilteile sind in eine untere Basisfläche eingelegt und sind oben durch eine U- förmige Abschlußumrandung festgehalten.
Aus ökologischen Gründen wäre es höchst erwünscht, neue Produkte aus Recyclingmaterial zu schaffen, beispielsweise auch für derartige Fertigschwimmbecken. Es zeigte sich zum einen, daß hierfür die meisten Materialien wegen der Formbeständigkeit, Lebensdauer, Witterungsbeständigkeit etc. ausscheiden. Auch die aus bekannten Fertigschwimmbecken ersichtliche Formgebung der Wandelemente ist jedoch aus statischen Gründen völlig ungeeignet. Andererseits muß aus Gründen der Handhabung sowie aus Kostengründen das Gewicht innerhalb eines gewissen Rahmens gehalten werden. Ein besonderes Problem stellte neben der relativ niedrigen Druckresistenz die starke Neigung zur Verformung dar.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, einen Bausatz für Fertigschwimmbecken gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 so auszubilden, daß er wenigstens weitgehend aus Recyclingmaterial hergestellt werden kann. 2 AT 001 205 Ul
Das Problem wird erfindungsgem aß durch die Merkmale des Kennzeichens des Anspruches 1 gelöst. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unter ans prüc he n dargestellt.
Bei dem beanspruchten Bausatz für Fertigschwimmbecken wird als Material für die Wandelemente durch Recycling gewonnenes Polyethylen nebst Verunreinigungen eingesetzt. Versuche zeigten nämlich überraschenderweise, daß durch Verpressen gewonnenes einstückiges Polyethylen, wie es beispielsweise durch die Verarbeitung der weit verbreiteten Plastiktüten anfällt, prinzipiell für diesen Zweck geeignet ist.
Um eine geeignete Stabilität trotz geringem Gewicht zu erhalten, wird das Wandelement als Profilrahmenteil ausgebildet, mit glatter Innenseite, glatten Seitenkapten mit einer Breite entsprechend der Wandstärke, sowie mit Verstärkungsrippen entsprechend der erforderlichen statischen Stabilität zwischen den Seitenwänden.
Vorzugsweise können auch Umrandungs-Randrippen innerhalb des Rahmenprofiles so geformt werden, daß durch Aussägen erforderliche Wandöffnungen entstehen. Für eine noch stärkere Gewichtsverringerung und auch für eine geeignete Herstellung kann der Querschnitt der Rippen nach hinten verengt werden. Für bestimmte Bereiche wie die zueinander parallelen Befestigungsstellen für benachbarte
Wandflächen, für die Angriffspunkte der Ausw urfstifte der Wandelements aus dem Preßwerkzeug nach der Herstellung und dergleichen sind Verstärkungen vorgesehen.
Um eine Stapelung, eine raumsparende Lagerung und einen
Palettentransport zu ermöglichen, sind lediglich an den Ecken der glatten Innenseiten hierzu senkrechte Noppen vorgesehen, die einstückig beim Herstellen mit den Wandelementen verpreßt werden können. Diese passen in die Ecken des rückwärtigen Profilrahmens und ermöglichen dadurch eine stabile Stapelung vieler einzelner Wandelemente und die Verbindung zu einer Transportpalette. 3 AT 001 205 Ul
Zwei benachbarte Seitenwände benachbarter Wandelemente lassen sich auf höchst einfache und damit preiswerte Weise über Schraub-Verbindungslöcher verschrauben.
Als Basisfläche kann eine übliche Betonplatte genommen werden, es können jedoch innerhalb des Schwimmbeckens auch die gleichen Wandelemente hierfür hergenommen werden, die nach entsprechender Verschraubung miteinander mit dem Profilteil nach unten auf eine stabile ebene Untergrunds fläche gelegt werden, beispielsweise auf einfachen Magerbeton.
Wegen des verwendeten weichen Materiales können die einzelnen Wandelemente auch nachträglich in einfacher Weise bearbeitet werden, und zwar nicht nur zur Entfernung der Stapelnoppen, zum Aussagen von gewünschten Öffnungen, sondern auch zur Veränderung der Höhe der Wandelemente und damit der Schwimmbeckenhöhe, beispielsweise für ein Kinderschwimmbecken. Hierzu können spezielle Querrippen so ausgelegt werden, daß sie leicht bündig abgesägt werden können und als Ersatz für die eigentliche obere oder untere Seitenwand dienen können.
Zur Erhöhung der Stabilität, insbesondere, wenn sich kein Wasser im Schwimmbecken befindet, sind Wandstützen vorgesehen, deren Vorderkanten in einfacher Weise zwischen die Seitenwände benachbarter Wandelemente gelegt und zusammen mit diesen verschraubt werden können. Dies ist erheblich einfacher, als die Anbringung von rückwärtigen Wandstützen bei den bekannten Wandplatten, die aus bestimmtem geformtem Stahlprofilblech bestehen und an denen nur sehr umständlich rückwärtige Wandstützen angebracht werden können.
Besonders vorteilhaft ist es, daß diese rückwärtigen Wandstützen ebenfalls aus dem gleichen Material, nämlich aus Polyethylen, das durch Recycling zurückgewonnen wurde, bestehen können. Hierzu muß dieses Material lediglich in ausreichend stabile Platten von etwa 2 cm Dicke gepreßt werden. Zur Befestigung derartiger 4 AT 001 205 Ul
Wandstützen an den W andelementen können stabile Stahlbleche mit L-formigem Profil dienen, die einerseits mit dem unteren Kantenbereich der Wandstützen und andererseits mit einem außen liegenden ortsfesten Auflager verbunden werden. Als derartiges Auflager kann beispielsweise die Verlängerung einer stabilen Basisfläche wie aus Beton nach außen dienen.
Die Wandstützen können jedoch auch insgesamt aus stabilem Stahlblech bestehen. In diesem Falle können die unteren Befestigungsbleche eingespart werden, dieses kann vielmehr einstückig mit der Wandstütze ausgebildet werden, wobei ein entsprechender nach unten vorstehender Abschnitt einfach horizontal umgebogen und mit der Basisfläche verschraubt oder auf andere Weise mit ihr verbunden wird.
Statt einer verhältnismäßig großformatigen, vorzugsweise nach hinten bzw. außen und nach unten abgeschrägt, kann auch eine zweiteilige Wandstütze vorgesehen werden, wobei ein Ende einer Wandleiste mit den Seitenkanten zweier benachbarter Wandelemente an einer Befestigungsstelle schwenkbar verbunden wird und am anderen Ende, vorzugsweise mehrere, vertikale Bohrungen vorgesehen sind, durch welche hindurch ein Erdanker steckbar und fest, jedoch unter Umständen lösbar, mit dem ortsfesten Auflager verbunden ist. Als Auflager kann in diesem Falle auch feste Umgebungserde dienen.
Um eine besonders einfache und montagefreundliche Verbindung von zwei senkrecht zueinander stoßenden, aus einzelnen Wandplatten bestehenden Seitenwänden zu ermöglichen, kann vorzugsweise ein spezieller Eckverbinder eingesetzt werden, wobei zwei Seitenwände mit den benachbarten Seitenkanten der senkrecht zueinander stehenden Wandelemente verbindbar, vorzugsweise verschraubbar sind, wobei die vertikale Vorderseite des Eckverbinders schräg bzw. diagonal zu den beiden zueinander senkrecht stehenden Seitenwänden und damit in stumpfem Winkel hierzu angeordnet ist, und wobei Stabilisierungsteile und Befestigungsteile vorgesehen sind. Zur Stabilisierung können beispielsweise eine obere und eine untere Abdeckung des Eck Verbinders dienen. Zur Befestigung kann die 5 AT 001 205 Ul untere Abdeckung nach außen bzw. hinten verlängert und mit dem ortsfesten Auflager verbunden werden. Zur weiteren Stabilisierung können schräg von oben nach unten und außen führende Stützen zwischen oberer Abdeckung und Verlängerung der unteren Abdeckung vorgesehen werden.
Das Vorsehen eines derartigen Eckverbinders vereinfacht auch zusätzlich die Montage einer Abdichtfolie in das fertig montierte Becken, da das mühsame Ausrichten in den Eckkanten entfällt. A usführungs beispie le der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 das Schema eines Fertigschwimmbeckens unter Verwendung des erfindungsgemäßen Bausatzes,
Fig. 2 die rückwärtige Ansicht eines Wandelementes,
Fig. 3 die Seitenansicht auf eine Stützplatte bei Abnahme des vorderen Wandelementes,
Fig. 4 einen Ausschnitt des Fertigschwimmbeckens nebst rückwärtiger Wandstütze von hinten.
Fig. 5 ein anderes Ausführungstseispiel einer Wandstütze aus Stahlblech von der Seite,
Fig. 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer zweiteiligen Wandstütze aus Stahlblech,
Fig. 7 die Draufsicht auf einen Eckverbinder,
Fig. 8 den Vertikalschnitt des in Fig. 7 gezeigten Eckverbinders in Richtung 8-8.
Fig. 1 zeigt schematisch einen Teil der Basisfläche 2, auf der schematisch zwei zueinander senkrecht stehende Basisumrandungen 4 befestigt sind. Die offene Seite des U— förmigen Querschnittprofiles 6 AT 001 205 Ul entsprechende obere und untere Teil bündig abgesägt wird. Auf diese Weise sind auch niedrigere Beckenhöhen auf einfache Weise mit dem gleichen Wandelement erzielbar, beispielsweise für Nichtschwimmer- und Kinderbecken.
In der Mitte von Fig. 2 ist eine umlaufende kreisrunde Verstärkungsrippe 14 vorgesehen, die innen bündig in einfacher Weise ausgesägt werden kann, um in diesem Falle beispielsweise einen Scheinwerfer aufzunehmen. Stattdessen können auch für andere Zu-und Abflüsse Umrandungsrippen etc. eingebaut werden, wobei gegebenenfalls die Außenrippe 14 durch eine andere Gestaltung ersetzt werden kann.
An den vier Ecken in Richtung auf die glatte - nicht sichtbare -Innenseite ist jeweils senkrecht zur Innenseite ein nach innen ragender Ecknoppen 20 vorgesehen, der in die - dahinter dargestellten - Ecken eines darunter oder darüber liegenden
Wandelementes einrastbar ist. Auf diese Weise wird eine einfache Stapelung, Verschnürung und ein einfacher Transport über Paletten ermöglicht, nach dem Einbau können diese Noppen in einfacher Weise abgetrennt werden.
Fig. 3 zeigt die Seitenansicht auf ein Wandelement mit Seitenfläche 9, das unten durch die Basisumrandung 4 und oben durch die Abschlußumrandung 8 eingespannt ist. Hierbei ist die Basisumrandung 4 an der Basisfläche 2 verschraubt.
Von der Seitenwand 9 aus erstreckt sich eine rückwärtige Stützplatte 26 nach hinten, die nach Anlegen eines - in Fig. 3 weggelassenen -weiteren Wandelementes zusammen mit diesem in einem Arbeitsvorgang verschraubt werden kann. Dies stellt eine sehr einfache und dennoch stabile Befestigung dar, ohne daß spezielle Vorkehrungen an der Rückseite der Wandelemente getroffen werden müßten. Die Stütz platte 26 ist zwischen zwei aufeinandertreffenden Endkanten der Basisumrandung 4 sowie der oberen Abschlußumrandung 8 angeord— net 7 AT 001 205 Ul
Zur Materialeinsparung und Vereinfachung der Handhabung ist die Stützplatte 26 nach unten und hinten L-förmig abgeschrägt. Sie kann mit L- förmigen Profilleisten 28 aus massivem Material wie stabilem Stahlblech an der äußeren Verlängerung 2' der Basisfläche 2 befestigt werden. Auf diese Weise ergibt sich eine besonders stabile Verbindung, auch gegenüber dem seitlichen Erddruck, wenn sich im Schwimmbecken kein Wasser befindet. Der Befestigung dienen Platten- Befestigungsstellen 30 und Basis- Befestigungsstellen 32, beispielsweise über einfache Schraubverbindungen.
Fig. 4 zeigt eine Ansicht auf eine Schwim m beckenwand von hinten mit Darstellung von zwei benachbarten Wandelementen 6, zwischen denen zur Erhöhung der Stabilität eine rückwärtige Wandstütze 26 angeordnet ist, die mit der verlängerten Basisfläche 2' verschraubt ist.
Fig. 5 zeigt ein anderes Ausführungs beispiel einer rückwärtigen Wandstütze 27, die aus stabilem Stahlblech besteht. In diesem Falle ist es möglich, die untere Befestigungsleiste 29 mit dem ortsfesten Auflager wie einer nach außen geführten Verlängerung 2' der Basisauflage 2 für das Schwimmbecken einstückig mit der Wandstütze selbst auszurühren. Hierbei wird lediglich ein zunächst nach unten ragender Abschnitt der Wandstütze horizontal abgewinkelt.
Die Fig. 6 zeigt ein drittes Ausführungs beispiel für eine Wandstütze, die aus zwei Teilen besteht. Hierbei wird ein Ende 42 einer Wandleiste 40 mit der horizontalen Befestigungsöffnung 24 einer vertikalen Seitenwand 9 eines Wandelementes 6 bzw. gleichzeitig mit den beiden aneinander angrenzenden Seitenwänden 9 zweier benachbarter Wandelemente 6 befestigt, insbesondere verschraubt. Am anderen Ende 44 der Wandleiste 40 sind drei im wesentlichen senkrechte Bohrungen 46 vorgesehen. Durch eine dieser Bohrungen ist ein Stift wie ein Erdanker 48 hindurchgeführt, der fest, jedoch bei Bedarf lösbar, mit dem Auflager verbunden ist, das im Ausführungs beispiel von Fig. 6 die Erde 50 ist. Das Vorsehen mehrerer Bohrungen 46 ermöglicht eine Anpassung an verschiedene bauliche Gegebenheiten. 8 AT 001 205 Ul
Zur Materialeinsparung und Vereinfachung der Handhabung ist die Stützplatte 26 nach unten und hinten L-förmig abgeschrägt. Sie kann mit L- förmigen Profilleisten 28 aus massivem Material wie stabilem Stahlblech an der äußeren Verlängerung 2' der Basisfläche 2 befestigt werden. Auf diese Weise ergibt sich eine besonders stabile Verbindung, auch gegenüber dem seitlichen Erddruck, wenn sich im Schwimmbecken kein Wasser befindet. Der Befestigung dienen Platten- Befestigungsstellen 30 und Basis- Befestigungsstellen 32, beispielsweise über einfache Schraubverbindungen.
Fig. 4 zeigt eine Ansicht auf eine Schwimmbeckenwand von hinten mit Darstellung von zwei benachbarten Wandelementen 6, zwischen denen zur Erhöhung der Stabilität eine rückwärtige Wandstütze 26 angeordnet ist, die mit der verlängerten Basisfläche 2' verschraubt ist
Fig. 5 zeigt ein anderes Ausführungs beispiel einer rückwärtigen Wandstütze 27, die aus stabilem Stahlblech besteht. In diesem Falle ist es möglich, die untere Befestigungsleiste 29 mit dem ortsfesten Auflager wie einer nach außen geführten Verlängerung 2’ der Basisauflage 2 für das Schwimmbecken einstückig mit der Wandstütze selbst auszuführen. Hierbei wird lediglich ein zunächst nach unten ragender Abschnitt der Wandstütze horizontal abgewinkelt.
Die Fig. 6 zeigt ein drittes Ausführungs beispiel für eine Wandstütze, die aus zwei Teilen besteht. Hierbei wird ein Ende 42 einer Wandleiste 40 mit der horizontalen Befestigungsöffnung 24 einer vertikalen Seitenwand 9 eines Wandelementes 6 bzw. gleichzeitig mit den beiden aneinander angrenzenden Seitenwänden 9 zweier benachbarter Wandelemente 6 befestigt, insbesondere verschraubt. Am anderen Ende 44 der Wandleiste 40 sind drei im wesentlichen senkrechte Bohrungen 46 vorgesehen. Durch eine dieser Bohrungen ist ein Stift wie ein Erdanker 48 hindurchgeführt, der fest, jedoch bei Bedarf lösbar, mit dem Auflager verbunden ist, das im Ausführungs beispiel von Fig. 6 die Erde 50 ist. Das Vorsehen mehrerer Bohrungen 46 ermöglicht eine Anpassung an verschiedene bauliche Gegebenheiten. 9 AT 001 205 Ul
Generell erwähnt sei, was für alle drei Ausführungsbeispiele von StUtzplatten gilt, daß diese auch leicht lösbar ausgebildet sein können, wobei die Befestigung mit den Wandelementen nicht zwischen zwei benachbarten Seitenwänden 9 erfolgt, sondern lediglich an einer Innenwand einer einzigen dieser Seitenwände 9. In diesem Falle ist eine leichtere spätere Entfernung möglich, nämlich nach der Endmontage des gesamten Bausatzes und ggf. nach weiteren übliche Maßnahmen, wie der Herstellung einer oberen umlaufenden Betonumrandung, unter Umständen auch dem Einfüllen von Wasser etc.
Fig. 7 zeigt in Draufsicht einen allgemein mit 60 bezeichneten Eckverbinder zwischen zwei in rechtem Winkel aneinander angrenzenden Wandelementen 6, deren Seitenwände 9 mit den parallel dazu angeordneten und benachbarten Seitenwänden 66, 68 des Eckverbin-ders 60 verbunden, vorzugsweise verschraubt sind. Der Eckverbinder 60 weist "eine obere Abdeckung 61 sowie eine in der Draufsicht von Fig. 7 nicht sichtbare untere Abdeckung 63 auf, welch letzere nach hinten bzw. außen eine hintere Verlängerung 70 aufweist. Diese Verlängerung 70 dient der Befestigung mit einem ortsfesten - nicht dargestellten - Auflager Uber entsprechende Schraubbohrungen 72. Weiterhin sind in Figur 7 zwei seitliche von unten und hinten schräg nach oben zu den Seitenwänden der oberen Abdeckung 61 verlaufende Stabilisierungsleisten 74 dar gestellt.
Fig. 8 zeigt einen Vertikalschnitt längs der Linie 8-8 von Fig. 7. Hier sind zusätzlich horizontale Bohrungen 76 an den Seitenwänden des Eckverbinders 60 sichtbar, die mit den entsprechenden horizontalen Öffnungen 24 an den Seitenwänden 9 der Wandelemente 6 fluchten, um eine Schraubverbindung mit diesen zu ermöglichen. 10
Claims (26)
- AT 001 205 Ul ANSPRÜCHE 1. Bausatz für ein Fertigschwim m becken, das auf einer Basisfläche (2) aufliegt, mit einer umlaufenden Basisumrandung (4) aus massivem Material wie Stahlprofil mit U- förmigem nach oben offenem Querschnitt, die an der Basisfläche (2) befestigt ist, mit Wandelementen (6), die nebeneinander eng passend in die Basisumrandung (4) gestellt und miteinander verbunden sind, wobei die Höhe der Wandelemente der Beckenhöhe entspricht, mit einer oberen Abschlußumrandung (8) aus massivem Material wie Stahlprofil mit U- förmigem, nach unten offenem Querschnitt, die eng passend auf die Oberkanten der Wandelemente (6) aufgesetzt ist, mit einer inneren Abdichtung wie einer Abdichtfolie, gegebenenfalls mit vorbereiteten Öffnungen innerhalb der Wandelemente für Armaturen und dergleichen, gegebenenfalls mit rückwärtigen Wandstützen, dadurch gekennzeichnet, a) daß jedes Wandelement (6) aus zusammengepreßtem, durch Recycling gewonnenem Polyethylen nebst Verunreinigungen besteht, b) daß es einstückig aus ge bildet ist, c) daß jedes Wandelement ein Rahmenprofil aufweist, mit einer zum Schwimmbecken hin glatten Innenwand, mit der Wandstärke entsprechenden glatten Seitenwänden (7, 9) und mit dazwischen an der Rückseite zwischen den Seitenwänden (7 -9) regelmäßig angeordneten Verstärkungsrippen (10 - 18) entsprechend den statischen Erfordernissen. 11 AT 001 205 Ul
- 2. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungsrippen (10 - 18) Außenumrandungen für erforderliche Wandöffnungen wie für Wassereinlaß- und Auslaßöffnungen, für Skimmer, für eine Jetanlage oder für Scheinwerfer vorsehen.
- 3. Bausatz nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch nach hinten abnehmenden Querschnitt der Verstärkungsrippen (10 - 18) durch verbreiterte Angriffspunkte für Auswurfstifte des Preßwerk-zeuges, und durch verstärkte zueinander parallele Verbindungsabschnitte an den vertikalen Seitenwänden (9).
- 4. Baus ätz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch entfernbare Ecknoppen (20), die von den Ecken der glatten Innenseite senkrecht hierzu vorstehen und mit den zugeordneten Ecken (22) eines darunter liegenden Wandelementes in Stapeleingriff gelangen können.
- 5. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch die Verbindung benachbarter Seitenwände (9) über einfache Schraub- Verbindungslöcher (24).
- 6. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine oder mehrere Querrippen (16, 18), die hinsichtlich Tiefe, Dimensionierung und Verstärkung so aus gelegt sind, daß sie nach dem bündigen Absagen als obere bzw. untere Seitenwand für eine niedrigere Beckenhöhe geeignet sind.
- 7. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Basisfläche (2) aus miteinander verbundenen und auf stabilem Untergrund wie Magerbeton ausgelegten Wandelementen (6) besteht.
- 8. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Basisfläche (2) aus Beton besteht. 12 AT 001 205 Ul
- 9. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch im wesentlichen senkrechte rückwärtige Wandstützen (26) zwischen Seitenwänden (9) der Wandelemente (6) und einem außen liegenden ortsfesten Auflager.
- 10. Bausatz nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechten Vorderkanten der Wandstützen (26) zusammen mit den Seitenwänden benachbarter Wandelementen (6) verschraubt sind.
- 11. Bausatz nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechten Vorderkanten der Wandstützen (26) zwischen die vertikalen Seitenwände (9) benachbarter Wandelemente (6) gelegt und mit diesen verschraubt sind.
- 12. Bausatz nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikalen Vorderkanten der Wandstützen (26) zwischen den Stoßkanten von zwei aneinander angrenzenden oberen U- förmigen Abschlußumrandungen (8) eingelegt sind.
- 13. Bausatz nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekenn zeichnet, daß sich die vertikalen Vorderkanten der Wandstützen (26) im wesentlichen über die ganze Höhe der Wandelemente (6) erstrecken. ~~
- 14. Bausatz nach einem der Ansprüche 9 bis 13, gekennzeichnet durch Wandstützen (26) in Form von dreieckförmigen Stützplatten mit einer Abschrägung nach hinten und unten.
- 15. Bausatz nach einem der Ansprüche 9 bis 14, gekennzeichnet durch ein Auflager in Form einer Bodenbefestigungsauflage für die Wandstützen (26), wie einer nach außen verlängerten Basisfläche (2')- 13 AT 001 205 Ul
- 16. Bausatz nach einem der Ansprüche 9 bis 15, gekennzeichnet durch eine oder durch zwei L- förmige Befestigungsleisten (28) an der Unterkante jeder Wandstütze (26), die über Befestigungspunkte (30) an dieser sowie über zugeordnete Befestigungspunkte (32) an der verlängerten Basisfläche (2') wie einer Bodenbefestigungsauflage (2') befestigt sind.
- 17. Bausatz nach einem der Ansprüche 9 bis 16, dadurch gekenn zeichnet, daß die Wandstütze (26) in Form von Stützplatten aus dem gleichen Material wie das Wandelement (6), nämlich aus Polyethylen mit Verunreinigungen, und mit zwei im wesentlichen glatten Seitenwänden (9) hergestellt ist.
- 18. Bausatz nach einem der Ansprüche 9 bis 16, dadurch gekenn zeichnet, daß die Wandstätzen (27) aus Stahlblech bestehen.
- 19. Bausatz nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die L-förmigen Befestigungsleisten (29) einstückig mit den Wandstützen (27) aus ge bildet und durch Um biegen eines unteren vorspringenden Abschnittes der Wandstütze (27) entstanden sind.
- 20. Bausatz nach einem der Ansprüche 9 bis 16, dadurch gekenn zeichnet, daß die Wandstütze eine Wandleiste (40) aus stabilem Material wie Stahl aufweist, deren eines Ende (42) mit den Wandelementen (6) verbunden ist, und deren anderes Ende (44) eine oder mehrere in Abständen angeordnete Öffnungen (46) aufweist, durch welche hindurch ein Erdanker (48) steckbar und mit dem ortsfesten Auflager (50) verbindbar ist.
- 21. Bausatz nach einem der Ansprüche 9 bis 20, gekennzeichnet durch eine derartige Auslegung und Montage der Wandstützen (26; 27; 40; 48), daß sie nach der Gesamtmontage des Schwimmbeckens einschließlich stabiler Verankerung des oberen Schwimmbadrandes wie durch eine Betonumrandung leicht entfernbar sind, einschließlich einer Anordnung der senkrechten Vorderkanten der Wandstützen außerhalb benachbarter Seitenwände (9), nämlich an der Innenseite einer der beiden benachbarten Seitenwände (9). 14 AT 001 205 Ul
- 22. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 21, gekennzeichnet durch einen Eck verbinder (60) aus stabilem Material wie Stahlblech, dessen senkrechte Innenwand (62) schräg bzw. diagonal und damit in stumpfem Winkel zu den aneinander angrenzenden senkrecht zueinander stehenden Wandelementen (6) steht, und dessen Seitenwände (66, 68) parallel zu den Seitenwänden (9) der angrenzenden Wandelemente (6) stehen und mit diesen verbunden, vorzugsweise verschraubt, sind.
- 23. Bausatz nach Anspruch 22, gekennzeichnet durch eine obere Abdeckung (61) und eine untere Abdeckung (63) des Eckverbinders (60), der mit dem Auflager wie einer Bodenbefestigungsauf-lage in Form einer nach außen verlängerten Basisfläche (2') verbindbar ist.
- 24. Bausatz nach Anspruch 22 oder 23, gekennzeichnet durch ein Befestigungsteil für den Eckverbinder (60) wie eine hintere Verlängerung (70) der unteren Abdeckung (63) nach außen bzw. hinten für eine Verbindung mit dem ortfesten Auflager.
- 25. Bausatz nach Anspruch 22 oder 23, gekennzeichnet durch ein Stabilisierungsteil zwischen oberer Abdeckung (61) und hinterer Verlängerung (70) der unteren Abdeckung (63), wie zwei schräg nach hinten und unten verlaufende Stabilisierungsleisten (74).
- 26. Bausatz nach einem der Ansprüche 21 bis 25, gekennzeichnet durch horizontale Bohrungen (72) an den Seitenwänden (66, 68) des Eckverbinders (60) für eine Schraubverbindung mit den parallelen Seitenwänden (9) benachbarter Wandelemente (6), sowie durch senkrechte Bohrungen (72) in der hinteren Verlängerung (70) der unteren Abdeckung (63) für eine Schraubverbindung mit dem Auflager. 15
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| MM9K | Lapse due to non-payment of renewal fee |